Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022:

 

Dissertant_innenseminar (Kulturbetriebslehre) 01 - 24.0148, 24.0088 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Lisa Gaupp

Fr, 4.3., 13-16 Uhr E 0104
Do, 19.5., 13-19 Uhr, Bib
Fr, 20.5. 13-19 Uhr, E 0104
Sa, 21.5., 10-16 Uhr, E 0104

Das Seminar dient der Präsentation der geplanten oder laufenden Dissertationsvorhaben der Studierenden. Dadurch werden wir die im Kulturbetrieb wirkenden Prozesse auf verschiedenen, miteinander verwobenen Analyseebenen der Gesellschaft oder auch multiperspektivisch fokussieren. So kann der Kulturbetrieb in seiner Gesamtheit z. B. anhand gesellschaftlicher Strukturen wie Macht oder Rassismus in einer Makroperspektive untersucht werden. Die Mikroebene bezieht sich vor allem auf die Interaktionen und Beziehungen zwischen Individuen oder kleineren Gruppen, und auf der Mesoebene werden Kulturorganisationen in den Blick genommen. In der gemeinsamen Diskussion können damit nicht nur die individuellen Projekte reflektiert werden, sondern ebenfalls die eigenen theoretischen und methodischen Verortungen im weiten Feld der Kulturbetriebslehre gefestigt werden.

 

Dissertant_innenseminar (Kulturbetriebslehre) 02 - 24.0115, 24.0057 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Peter Tschmuck

04.10. von 14.00-16.00 Uhr

22.11., 13.12., 10.01., 17.01., 24.01. jeweils von 14.00-18.00 Uhr

Das Seminar ist für Studierende aus allen Fachbereichen konzipiert, die sich mit Fragen des Kulturbetriebs beschäftigen. Neben originären Fragestellungen der Kulturbetriebslehre, können auch Arbeiten im Bereich Kulturmanagement, Kulturökonomik und Kulturpolitik zur Diskussion gestellt werden. Ziel ist die Präsentation der jeweiligen Projekte und der diskursive Austausch von Erfahrungen unter den SE-Teilnehmer*innen und mit dem LV-Leiter.
Seminarablauf:
Das SE ist als Workshop organisiert, bei dem die Teilnehmer*innen über den Stand ihrer Projekte berichten und zur Diskussion stellen.
Voraussetzungen für den Erwerb des SE-Zeugnisses:
- Anwesenheit bei der Vorbesprechung und den einzelnen SE-Terminen
- Vorstellung der Dissertationsprojekte
- Diskussionsbeteiligung

 

Einführung in die Gender Studies für Dissertant_innen (Deutsch) - 24.0110, 24.0061 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Doris Ingrisch

Mo, jeweils von 09.00-13.30 Uhr
Mo, 14.3., E 0104
Mo, 21.3. und 25.4., E 0101
Mo, 2.5., E 0104
Mo, 9.5., Bibliothek
Mo, 16.5., E 0104

Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick über Gender Studies und deren Schnittstellen, wie Diversity Studies, Queer Studies, Men’s Studies etc., sowie eine Einführung in weitere relevante Theorien und ihre Entwicklungen, die sich an den jeweiligen Dissertationsthemen orientieren. Damit wird ein Konnex zu Gender als Querschnittsthema unterschiedlicher Disziplinen hergestellt, was eine Perspektivenerweiterung und Inspiration für neue Forschungs- und Denkweisen schafft.

 

Forschungsseminar 01 und 02 (Kulturbetriebslehre) - 24.0171, 24.0091 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Lisa Gaupp

Fr, 4.3., 9-12 Uhr, E 0104
Mo, 4.4., 15-19.30 Uhr, E 0104
Di, 5.4., 10-14.30 Uhr, Bib
Mo, 23.5., 9-13.30 Uhr, Bib
Di, 24.5., 9-13.30 Uhr, E 0101

Im Rahmen des Seminars werden auf Basis der Dissertationsprojekte der Teilnehmenden ausgewählte empirische Zugänge zum Kulturbetrieb eingehend beleuchtet. In der Gruppe werden mit Beispielen aus dem weit gefächerten Methodeninstrumentarium der Qualitativen Forschung verschiedene Schritte des Forschungsprozesses (u. a. Entwicklung der Fragestellung & des Forschungsdesigns, Erhebungs- und Datenauswertungsmethoden, Forschungsperspektive usw.) diskutiert und damit die eigene Forschung reflektiert bzw. ggf. weiterentwickelt.

 

Privatissimum (Gender Studies) - 24.0119, 24.0046 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Evelyn Annuß

Mi, 16.3., 11.5., 1.6., 14.00-17.00 E0104
Mi, 23.3., 30.3., 6.4., 27.4., 14.00-17.00 E0101

Das Privatissimum dient der gemeinsamen Diskussion und Entwicklung von Dissertationsprojekten sowie der flankierenden Forschungsliteratur.

Doris Ingrisch

18.03., Vorbesprechung von 09.00-13.00 Uhr, E 0104

Im Privatissimum erfolgt eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Forschungsarbeit in einem fortgeschrittenen Stadium, in dem Austausch und vielfältige Unterstützung im Prozess geboten wird.

 

Privatissimum (Kulturbetriebslehre) - 24.0123, 24.0090 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Dagmar Abfalter, N.N.

Termine nach individueller Vereinbarung.

Das Privatissimum dient der Reflexion von Fragestellung sowie theoretischen und methodischen Zugängen zum eigenen Dissertationsprojekt.

 

Privatissimum (Kulturwissenschaft) - 24.0108, 24.0045 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Andrea Glauser

Termine nach individueller Vereinbarung.

Unterstützung bei der Ausarbeitung und Durchführung von Dissertationsprojekten: Reflexion der Fragestellung und des theoretischen sowie methodischen Zugangs, Diskussion des Forschungs- und Schreibprozesses.

 

Überblicksvorlesung (Kulturbetriebslehre) - 24.0111 & 24.0085 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Lisa Gaupp

Fr, 4.3., 17-20 Uhr, E 0104
Mo, 16.5., 13-19 Uhr, Gender and beyond
Di, 17.5., 13-19 Uhr, Gender and beyond
Mi, 18.5., 13-19 Uhr, Gender and beyond

Wen sehen wir in Kunstwerken? Wer bekommt Zugang dazu? Wer bestimmt, was „Kunst“ ist?
Mit diesen und anderen Fragen der kulturellen Repräsentation, sozialen Ungleichheit, Stereotypen und soziokulturellen Kontexten von Kulturausübung und -produktion, Kulturrezeption sowie ihrer Distribution und Vermittlung setzen wir uns in der Überblicksvorlesung auseinander. Die Studierenden erhalten einen fundierten Überblick über wichtige Strömungen der Kulturbetriebslehre und können diese unterscheiden, reflektieren und anhand einer Kurzpräsentation auf das eigene Dissertationsprojekt hin anwenden. Sie erarbeiten damit kritische Analysekompetenzen bezüglich gesellschaftlicher Funktionen von Kulturproduktion und sind sich des Kontextes einer jeweiligen kulturellen Praxis, ihrer In- und Exklusionsprozesse sowie ihrer Formung durch u. a. sexistische, heteronormative, rassistische und Eurozentristische Normen bewusst.

Zum Gesamtverzeichnis inkl. Wahlfächer

Doktoratsstudium (PhD-Studium, Doctor of Philosophy) der mdw

 

Mögliche BetreuerInnen (alphabetisch):

Gender Studies: Univ.-Prof.in Dr.in Evelyn Annuß, Univ.-Prof.in Dr.in Doris Ingrisch 

Kulturbetriebslehre: assoz. Univ.-Prof.in Dr.in Dagmar Abfalter, o. Univ.-Prof. Mag.Dr. Werner Hasitschka, ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Franz-Otto Hofecker, ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Peter Tschmuck

Kulturwissenschaft: Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Glauser

Alle wichtigen Infos und Formulare rund um das Doktoratsstudium an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Doktoratsstudium).

Die Hauptzielgruppe dieser Lehrveranstaltungen sind Studierende des Doktoratsstudiums am IKM. Die hier aufgeführten Lehrveranstaltungen entsprechen daher den Erfordernissen laut dem gültigen Studienplan. Grundsätzlich stehen diese Lehrveranstaltungen aber auch für Studierende aller anderen Studienrichtungen der mdw und anderer Universitäten offen.

Am IKM wurden sowohl im Fachbereich der Kulturbetriebslehre wie auch im Fachbereich Gender Studies PhD-Studien verfasst, betreut und auch publiziert. Sowohl die haupt- oder zweitbetreuten PhD-Arbeiten sind in der IKM-Bibliothek verfügbar. Hier finden Sie die bislang verfassten PhD-Arbeiten, welche in unserer Bibliothek zur Ansicht und Kurzausleihe bereitstehen. Ein zunehmend größer werdender Anteil der StudentInnen, die am IKM eine Dissertation verfassen, erstellte davor am IKM auch schon eine Masterarbeit. Dies ist aber keine Voraussetzung für die Betreuung einer PhD-Arbeit am IKM. Der Besuch von Lehrveranstaltungen laut Studienplan und nach Rücksprache mit der Hauptbetreuung aber sehr wohl.