Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022:

Lehrveranstaltungen im Kulturmanagement und Kulturwissenschaft

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Seminar Gender Studies 01 (Körper – Macht – Auftritt) - 24.0101, 24.0019 (WF), 24.0083 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

gem. Abhaltung mit Wissenschaftliches Seminar (Gender Studies: Körper – Macht – Auftritt) - 24.0152

Evelyn Annuß, Peter Röbke

Di, 15.3., 10.5., 9.30-12.30, Lothringer Straße

Di, 22.3., 29.3., 5.4., 26.4., 31.5., 9.30-12.30 Uhr, E 0101

Der Körper von Instrumentalist*innen und Sänger*innen ist ihr erstes Instrument. Beim Üben wie beim Auftreten geht es nicht nur um die Reproduktion von Liedern oder Stücken, sondern tatsächlich um das performative Hervorbringen klanglicher Wirklichkeit. Gerade im Instrumental- und Gesangsunterricht spielen dabei Berührungen und physische ebenso wie emotionale Nähe eine Rolle. Der Musikbetrieb wiederum ist von der Figur des Maestros und vom Intendant*innenprinzip geprägt. In welchem Verhältnis steht dies zu geschlechterspezifischen Machtverhältnissen? Was ist überhaupt Macht und wie ließe sich deren Wandel bestimmen? Von Instrumental- und Gesangspädagogik ausgehend wollen wir uns im Seminar aus Perspektive der Geschlechterstudien u.a. mit folgenden Themenfeldern auseinandersetzen: Einzelunterricht, Instrumentenwahl, Disziplinierung und Performen. Neben der Lektüre avancierter Texte führt das Seminar zudem ins wissenschaftliche Schreiben ein und bietet hierbei auch Gelegenheit, über Diskriminierungskritik und geschlechtergerechten Sprachgebrauch zu diskutieren.

 

Wissenschaftliches Seminar (Kulturpolitik und künstlerische Praxis) - 24.0151

gem. Abhaltung mit  Kulturbetriebslehre 03 (Kulturpolitik und künstlerische Praxis) - 24.0144

Andrea Glauser

Mo, 7.3., 9.30-10.30 (Vorbesprechung), E 0104
Mo, 21.3. und 28.3., 9.30-12.30, E 0104
Mo, 4.4. und 2.5., 9.30-12.30 E 0101
Mo, 9.5. und 23.5., 9.30-12.30, E 0104
Mo, 13. 6., 9.30-12.30, E 0101

Dieses Seminar beleuchtet das Wechselspiel von Kulturpolitik und künstlerischer Praxis. Auf der einen Seite gehen wir anhand von aktuellen Beispielen wie etwa der staatlichen Förderung von Kulturzentren und Musikräumen oder der Vergabe von Reisestipendien an Musiker*innen der Frage nach, wie kulturpolitische Instrumente die Arbeitsbedingungen von Kunstschaffenden und damit auch künstlerische Praxis prägen. Auf der anderen Seite interessiert, wie sich Kunstschaffende in kulturpolitische Debatten einbringen und die gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Arbeit mitformen. Um ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkungen zu gewinnen, werden im Seminar auch Akteure aus der Praxis zu Wort kommen und Exkursionen unternommen.

 

Wissenschaftliches Seminar (Musikökonomik) - 24.0153

gem. Abhaltung mit Kulturmanagement und -wissenschaft 01 (Musikökonomik) - 24.0102

Peter Tschmuck

Di, 8.3., 15.30-16.30 Uhr - Vorbesprechung, E 0104
Di, 17.5., 14.00-17.30 Uhr, E 0104
Di, 24.5., 31.5., 7.6., 14.6., 14.00-17.30 Uhr, E 0101
Di, 21.6., 14.00-17.30 Uhr, E 0104

Die Lehrveranstaltung soll eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Musikökonomie anhand aktueller Forschungsfragen bieten.
Folgende Themenbereiche werden behandelt:
• Konzepte der Kunst- und Kulturökonomik mit Schwerpunkt auf den Musikbereich
• Musikmärkte
• Die wirtschaftliche und soziale Lage von Musiker*innen
• Kunst- und Kulturförderung im Musikbetrieb
• Struktur der Musikindustrie: Labels, Musikverlage, Verwertungsgesellschaften, Konzertbetrieb.

 

Musikwirtschaft 01 - 24.0156

gem. Abhaltung mit Kulturbetriebslehre 01 (den Klassik-Musikbetrieb verstehen) - 24.0156

Peter Tschmuck

Di, 8.3., 14.00-15.00 Uhr - Vorbesprechung, E 0104
Di, 15.3., 14.00-17.00 Uhr, E 0104
Di, 22.3., 29.3., 5.4., 26.4. jeweils 14.00-17.00 Uhr, E 0101
3.5. und 10.5., 14.00-17.00 Uhr, E 0104
1.6. Prüfung mündlich, ganztags, E 0101

Die Vorlesung soll zum besseren Verständnis des Klassik-Musikbetriebs beitragen, indem die wichtigsten Akteur*innen in ihrer Vernetzung in der Musikwirtschaft im Allgemeinen und im Klassik-Betrieb im Besonderen dargestellt werden. Dazu zählen Musikveranstalter (z.B. Konzerthäuser und Festivals), Orchester und Ensembles klassischer Musik, Künstler*innen-Agenturen, Verwertungsgesellschaften (z.B. AKM) und Plattenfirmen/Musikverlage. Zudem werden die Grundlagen des Musikurheberrechts und der vertraglichen Beziehungen sowie des Musikmarketings vermittelt. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden auch Vertreter*innen aus dem Klassikbetrieb den Studierenden Rede und Antwort stehen.

 

Seminar Kulturmanagement & Kulturwissenschaft 01 (Strategie & Marketing) - 24.0103, 24.0024 (WF) und 24.0076 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Dagmar Abfalter

jeweils 9.30-13.30 Uhr
Mi, 2.3., 30.3., 6.4., 27.4., 25.5. und 8.6.  E 0101

Professionelle Strategie- und Marketingarbeit leistet neben der künstlerischen Qualität häufig einen großen Beitrag zum Erfolg von Kulturprojekten, insbesondere in Zeiten des DIY (do-it-yourself). Das Seminar vermittelt die Grundlagen des (strategischen) Managements von Kulturbetrieben und -projekten sowie des Kulturmarketings (inklusive Marketing-Mix) vor dem Hintergrund der Kulturbetriebslehre und der Kulturwissenschaften. Neben Vortrag, kurzen Hausübungen zur Anwendung des Gelernten und kurzen Präsentationen ist vor allem der Dialog mit den Studierenden didaktische Grundlage dieses Seminars. Daher werden laufende Projekte der Studierenden in das Veranstaltungsdesign integriert und ihre eigene Künstler*innen-Persönlichkeit in den Vordergrund gestellt.

Seminar Kulturmanagement und -wissenschaft 01 (Musikökonomik) - 24.0102

Peter Tschmuck

Di, 8.3., 15.30-16.30 Uhr - Vorbesprechung, E 0104
Di, 17.5., 14.00-17.30 Uhr, E 0104
Di, 24.5., 31.5., 7.6., 14.6., 14.00-17.30 Uhr, E 0101
Di, 21.6., 14.00-17.30 Uhr, E 0104

Die Lehrveranstaltung soll eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Musikökonomie anhand aktueller Forschungsfragen bieten.
Folgende Themenbereiche werden behandelt:
• Konzepte der Kunst- und Kulturökonomik mit Schwerpunkt auf den Musikbereich
• Musikmärkte
• Die wirtschaftliche und soziale Lage von Musiker*innen
• Kunst- und Kulturförderung im Musikbetrieb
• Struktur der Musikindustrie: Labels, Musikverlage, Verwertungsgesellschaften, Konzertbetrieb.