Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022:

Lehrveranstaltungen in der Kulturbetriebslehre

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Kulturbetriebslehre 01 (World Class Artist and New Artist Models) - 24.0138, 24.0014 WF & 24.00171 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Leonhard Leeb

Do, jeweils  15.00-18.15, E 0104
3.3., 10.3., 17.3., 24.3., 31.3., 7.4., 28.4.

Themen und Diskussionsgegenstände: Das intern. Konzertgeschehen (Szenen und Musikgenres, Seriöse Klassik), Die Grundlagen des Artistmanagements für World Class Artist und New Audience Musician (Solo Artist, Collaborate Artist). Akteur*innen im Musikbusiness. Personendimension und Künstler*innenprofil (A&R Prozess, Künstlerpersönlichkeit und das Klangmaterial), Karriereziel definieren, Jahres- und Vorstellungsplan, Grundlagen der Gagengestaltung, u.a. mehr.
Die klassische Musik im traditionellen Umfeld, aber auch im Umfeld von New Artist Models und neuem Publikumsfeldern steht im Zentrum dieser Lehrveranstaltung.

 

Kulturbetriebslehre 01 (den Klassik-Musikbetrieb verstehen) - 24.0137, 24.0013 WF & 24.0070 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Peter Tschmuck

Di, 8.3., 14.00-15.00 Uhr - Vorbesprechung, E 0104
Di, 15.3., 14.00-17.00 Uhr, E 0104
Di, 22.3., 29.3., 5.4., 26.4. jeweils 14.00-17.00 Uhr, E 0101
3.5. und 10.5., 14.00-17.00 Uhr, E 0104
1.6. Prüfung mündlich, ganztags, E 0101

Die Vorlesung soll zum besseren Verständnis des Klassik-Musikbetriebs beitragen, indem die wichtigsten Akteur*innen in ihrer Vernetzung in der Musikwirtschaft im Allgemeinen und im Klassik-Betrieb im Besonderen dargestellt werden. Dazu zählen Musikveranstalter (z.B. Konzerthäuser und Festivals), Orchester und Ensembles klassischer Musik, Künstler*innen-Agenturen, Verwertungsgesellschaften (z.B. AKM) und Plattenfirmen/Musikverlage. Zudem werden die Grundlagen des Musikurheberrechts und der vertraglichen Beziehungen sowie des Musikmarketings vermittelt. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden auch Vertreter*innen aus dem Klassikbetrieb den Studierenden Rede und Antwort stehen.

 

Kulturbetriebslehre 02 (Management - Culture - Diversity) - 24.0163, 24.0018 WF & 24.0082 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Dagmar Abfalter und Doris Ingrisch

jeweils 9.00-13.00 Uhr
Mi, 16.3. - E 0104, Vorbesprechung
Mi, 23.3. und 4.5.  E 0101
Mi, 11.5. - E 0104
Mi, 18.5. - E 0101
Mi, 1.6. - E 0104

Kulturbetriebslehre und Gender Studies bieten zwei mögliche Perspektiven auf Akteur_innen und das Agieren im Musik- und Kunstmarkt. Die Kulturbetriebslehre beschäftigt sich mit der Entstehung von Kulturgütern wie Musik, Skulpturen oder Performances und wie kulturelle und ökonomische Werte im Kulturbetrieb geschaffen werden. Kulturbetrieb kann als Kulturinstitution (z.B. Opernhaus, Musikschule), kleinere organisatorische Einheit (z.B. Ensembles) oder als Praxisfeld (z.B. Musik-markt) verstanden werden. Gender Studies kritisieren die Geschlechter- und Heteronormativitätsblindheit des traditionellen wissenschaftlichen Kanons und setzen damit auch heute noch einen innovativen Impuls, bisherige wissenschaftliche Paradigmen zu überdenken sowie die Generierung von Wissen (und Kunst) unter neuen Erkenntnis leitenden Fragen sehen zu lernen.

 

Kulturbetriebslehre 02 (Musik, Globalisierung und kulturelle Unterschiede) - 24.0142, 24.0015 WF & 24.0077 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Andrea Glauser

Do, 3.3., 9.30-11.30 (Einführung), E 0104
Do, 17.3., 7.4., 28.4., 5.5., 19.5., jeweils 9.30-13.30, E 0104

Diese Veranstaltung spürt Globalisierungsprozessen im Bereich der Musik nach. Von besonderem Interesse ist die Frage, was die zunehmende globale Vernetzung in kultureller Hinsicht bedeutet. Führt sie zu Vereinheitlichung – zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr Diversifizierung und die Herausbildung neuer kultureller Formen? Diese Fragen diskutieren wir mit Blick auf unterschiedliche Phänomene wie etwa die neuere Architektur von Konzerthäusern, die Bedeutung von Mobilität für Bildungs- und Berufsbiographien von Musiker*innen, die lokale ›Übersetzung‹ global verbreiteter Musikformen oder die Entstehung der Kategorie »World Music«. Das Seminar will damit zu einem besseren Verständnis gerade auch der (scheinbar) widersprüchlichen Dynamiken in einer globalisierten Welt der Musik beitragen.

 

Kulturbetriebslehre 03 (Kulturpolitik und künstlerische Praxis) - 24.0144, 24.0008 WF & 24.0078 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Andrea Glauser

Mo, 7.3., 9.30-10.30 (Vorbesprechung), E 0104
Mo, 21.3. und 28.3., 9.30-12.30, E 0104
Mo, 4.4. und 2.5., 9.30-12.30 E 0101
Mo, 9.5. und 23.5., 9.30-12.30, E 0104
Mo, 13. 6., 9.30-12.30, E 0101

Dieses Seminar beleuchtet das Wechselspiel von Kulturpolitik und künstlerischer Praxis. Auf der einen Seite gehen wir anhand von aktuellen Beispielen wie etwa der staatlichen Förderung von Kulturzentren und Musikräumen oder der Vergabe von Reisestipendien an Musiker*innen der Frage nach, wie kulturpolitische Instrumente die Arbeitsbedingungen von Kunstschaffenden und damit auch künstlerische Praxis prägen. Auf der anderen Seite interessiert, wie sich Kunstschaffende in kulturpolitische Debatten einbringen und die gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Arbeit mitformen. Um ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkungen zu gewinnen, werden im Seminar auch Akteure aus der Praxis zu Wort kommen und Exkursionen unternommen.

 

Kulturbetriebslehre 04  (Kunst- und Kulturrecht) - 24.0147, 24.0016 WF & 24.0081 Mitbeleger_innen und Austauschstudierende

Heimo Konrad

jeweils 9.00-13.30
Di, 15.3., 5.4., 10.5., 31.5., 21.6., E 0104

Semesterschwerpunkt: KUNSTFREIHEIT
Hintergrund: Für Studierende im Kunstbereich sind die Auswirkungen der Bestimmungen des Kunst- und Kulturrechts für die tägliche künstlerische Praxis von großer Bedeutung. Die Lehrveranstaltung vermittelt Studierenden eine profunde Basis des österreichischen Kunst- und Kulturrechts anhand von ausgewählten Teilbereichen.
Zielsetzungen:• Wissen um die Auswirkungen kunst- und kulturrechtlicher Rahmenbedingungen auf das Wirken von Kunst- und Kulturschaffenden sowie auf Kulturbetriebe• Verständnis für die Struktur des Kunst- und Kulturrechts als Querschnittsmaterie • Kenntnis des engen Zusammenhangs und der wechselwirkenden Bedingtheit zwischen Kunst-/Kulturrecht und Kunst-/Kulturpolitik
Themen:• Rechtliche Fragestellungen zu den Begriffen Künstlerinnen und Künstler, Kunst, Kultur, Kunstwerk, Original – unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Steuerrechts • Kunstfreiheit in Österreich und deren Auswirkungen auf die Praxis von Künstlerinnen und Künstlern • Unzufriedenes Publikum – ein rechtliches Problem? • Kompetenzfragen im Bereich Kunst- und Kultur • Rechtliche Basis der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung • Auftrag, Verantwortung und Kontrolle bei öffentlichen Kulturbetrieben (Bundesmuseen, Bundestheater etc.)