Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2022/23:

Zum Gesamtverzeichnis inkl. Wahlfächer

 

Master ME/IME

Masterarbeitsseminar (Gender Studies) - 24.0168

Evelyn Annuß

Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf die wissenschaftliche Masterarbeit, der Themenfindung, Entwicklung von Fragestellungen und Erarbeitung einer entsprechenden Textdramaturgie. Es beinhaltet eine Präsentation der geplanten Arbeit. Gemeinsam lesen und diskutieren wir zudem flankierende kulturtheoretische Positionen im Kontext der disziplinenübergreifenden Geschlechterforschung.

 

Master IGP

Seminar zur Masterarbeit (Gender Studies) - 24.0126

Evelyn Annuß & Tasos Zembylas

Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf die wissenschaftliche Masterarbeit, der Themenfindung, Entwicklung von Fragestellungen und Erarbeitung einer entsprechenden Textdramaturgie. Es beinhaltet eine Präsentation der geplanten Arbeit. Gemeinsam lesen und diskutieren wir zudem flankierende kulturtheoretische Positionen im Kontext der disziplinenübergreifenden Geschlechterforschung.

 

Seminar Gender Studies 02 (Cancel Culture) - 24.0107

Evelyn Annuß & Tasos Zembylas

Diese Lehrveranstaltung wird als Teamteaching abgehalten. Warum ist die Auseinandersetzung mit öffentlichen kulturellen Konflikten wichtig? Was zeichnet Cancel Culture überhaupt aus? Welche Konfliktkultur wird in solchen Fällen prakti-ziert? Diese Fragen würden wir gern – unter besonderer Berücksichtigung kritischer Einsätze der Geschlechterforschung – theoretisch und forschungsmethodisch diskutierbar machen. Aus¬gangspunkt ist die Einsicht, dass kulturelle Konflikte elementare Bestandteile von politischen Gemeinschaften sind. Demokratische Gesellschaften kanalisieren solche Konflikte in öffentli¬chen Foren, die mittels medialer Kommunikation funktionieren. Entsprechend interessiert uns auch die mediale Dynamik und inwiefern sich Cancel Culture von früheren Formen der öffent¬lichen Konfliktaustragung durch den Einsatz von Social Media unterscheidet. Die Lehrveranstaltung will einen Reflexionsraum eröffnen, um verschiedene Perspektiven gemeinsam zu diskutieren: Wie kann die Situiertheit und Kontextualität einzelner Fälle syste-matisch erfasst werden? Welche Sprachstile, rhetorischen Figuren und Metaphern kommen zum Einsatz? Welche intendierten Funktionen entfalten einzelne Kampagnen? Welche demo-kratiepolitischen Effekte hat das? Ziele: Die Seminarteilnehmer*innen sollten sich - in eine disziplinübergreifenden Reflexion involvieren - die kulturwissenschaftliche und forschungspraktischen Probleme von Kontextualisie-rung verstehen und - kulturelle Phänomene multiperspektisch erfassen können.

 

Seminar zur Masterarbeit (Theorien und Praktiken des Marketing für Musiker*innen) - 24.0127

Dagmar Abfalter

Professionelle Strategie- und Marketingarbeit leistet neben der künstlerischen Qualität häufig einen großen Beitrag zum Erfolg von Kulturprojekten, insbesondere in Zeiten des DIY (do-it-yourself). Das Seminar vermittelt vertiefende Grundlagen des (strategischen) Kulturmarketings (inklusive Marketing-Mix) für Musiker*innen vor dem Hintergrund der Kulturbetriebslehre. Neben Vortrag, kurzen Hausübungen zur Anwendung des Gelernten und kurzen Präsentationen ist vor allem der Dialog mit den Studierenden didaktische Grundlage dieses Seminars. Daher können je nach Gruppengröße auch laufende Projekte der Studierenden und ihre eigene Künstler*innen-Persönlichkeiten in das Veranstaltungsdesign integriert werden.

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 (Theorien und Praktiken des Marketing für Musiker*innen) - 24.0104

Dagmar Abfalter

Professionelle Strategie- und Marketingarbeit leistet neben der künstlerischen Qualität häufig einen großen Beitrag zum Erfolg von Kulturprojekten, insbesondere in Zeiten des DIY (do-it-yourself). Das Seminar vermittelt vertiefende Grundlagen des (strategischen) Kulturmarketings (inklusive Marketing-Mix) für Musiker*innen vor dem Hintergrund der Kulturbetriebslehre. Neben Vortrag, kurzen Hausübungen zur Anwendung des Gelernten und kurzen Präsentationen ist vor allem der Dialog mit den Studierenden didaktische Grundlage dieses Seminars. Daher können je nach Gruppengröße auch laufende Projekte der Studierenden und ihre eigene Künstler*innen-Persönlichkeiten in das Veranstaltungsdesign integriert werden.

 

Seminar Gender Studies 01 (Atmen und Riechen in den Aufführungskünsten. Queerfeministische und dekoloniale Perspektiven) - 24.0100

Julia Ostwald

Auf den ersten Blick scheint sich die naturgegebene Notwendigkeit des Atmens kulturellen und historischen Konstruktionen des Körpers zu entziehen. Demgegenüber werden Praktiken des Atmens in den Künsten und in der Kulturtheorie seit etwa den 2010er Jahren nicht nur zunehmend thematisiert, sondern stechen insbesondere machtkritische feministische, queere, post- und de-koloniale Positionen hervor.
Den Verflechtungen des Atmens mit sozialen, politischen, ästhetischen und ökonomischen Fragen widmen sich die in letzten Jahren herausgebildeten interdisziplinären Breath Studies. Eine zunehmende kulturwissenschaftliche und künstlerische Auseinandersetzung lässt sich auch im Hinblick auf Differenzierungen im Zusammenhang mit dem Riechen beobachten. Tatsächlich ist das Selbstbild der s.g. westlichen Welt im Wesentlichen mit einer olfaktorisch kodierten Marginalisierung von  Minderheiten verbunden. Die diskursive Stigmatisierung von Frauen, Arbeiterklassen und rassifizierten Gemeinschaften funktioniert seit Jahrtausenden weitgehend über den Geruch oder den Gestank. In dieser Denktradition wird ‚der/die/das Andere‘ entweder als verführerisch duftend oder als ekelhaft stinkend chiffriert.

Ausgehend von den hier skizzierten Beobachtungen fragt die Lehrveranstaltung nach Praktiken und Diskursen des Atmens und Riechens im Kontext von (Musik-)Theater, Tanz, Performance und Film. Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über einschlägige Theorietexte aus dem Kontext der Breath Studies und der Sensory Studies, die wir in gemeinsamer Lektüre erarbeiten und diskutieren werden. Parallel dazu werden performative Arbeiten zum Atem des 20./21.Jh. vorgestellt, die wir analysieren und in Bezug setzen zu theoretischen Ansätzen. 
Die Veranstaltung wird gemeinsam von Silke Felber und Julia Ostwald angeboten und soll sowohl Studierenden der Universität Wien als auch Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst (Wahlfach Gender Studies) offenstehen.

 

Master IGP Modul Musik- und Kulturmanagement

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 (Theorien und Praktiken des Marketing für Musiker*innen) - 24.0104

Dagmar Abfalter

Professionelle Strategie- und Marketingarbeit leistet neben der künstlerischen Qualität häufig einen großen Beitrag zum Erfolg von Kulturprojekten, insbesondere in Zeiten des DIY (do-it-yourself). Das Seminar vermittelt vertiefende Grundlagen des (strategischen) Kulturmarketings (inklusive Marketing-Mix) für Musiker*innen vor dem Hintergrund der Kulturbetriebslehre. Neben Vortrag, kurzen Hausübungen zur Anwendung des Gelernten und kurzen Präsentationen ist vor allem der Dialog mit den Studierenden didaktische Grundlage dieses Seminars. Daher können je nach Gruppengröße auch laufende Projekte der Studierenden und ihre eigene Künstler*innen-Persönlichkeiten in das Veranstaltungsdesign integriert werden.

 

Kulturbetriebslehre 03 (Kunst- und Kulturpolitik) - 24.0013

Heimo Konrad

Semesterschwerpunkt: Kulturpolitik und Krieg Aus aktuellem Anlass werden die Auswirkungen von Kriegen auf die Kulturpolitik untersucht. Weiters werden gängige Narrative der österreichischen Kulturpolitik hinterfragt: Österreichs Selbstdarstellung als Kulturnation - ein Nachkriegsrelikt? Entwicklung öffentlicher Kulturbudgets Erfolgsfaktoren von Kulturbetrieben und wie diese gemessen werden (sollten) Internationale Praxisbeispiele Zielsetzung: Wissen um Grundlagen und kritische Reflexion der Kunst- und Kulturpolitik.

 

Räume der Musik - Urban Music Studies - 24.0161

Andrea Glauser & Lisa Gaupp

Diese Lehrveranstaltung wird als Teamteaching abgehalten. In diesem Seminar untersuchen wir das Zusammenspiel von Musik, Sound, (gebauten) Räumen und sozialen Interaktionen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass musikalische Praxis nicht etwa im ›luftleeren‹ Raum stattfindet, sondern vielmehr an spezifischen Orten, und dass Sound wesentlich in die Herstellung von Atmosphäre und Räumlichkeit involviert ist. Räume der Musik – etwa als Kulturzentren umgenutzte Kasernen, Fabriken und Schlachthöfe, in Privatwohnungen situierte Produktionsstudios oder schillernde, von weltbekannten Architekturbüros entworfene neue Konzerthäuser – sind dabei ähnlich vielfältig wie die musikalische Praxis selbst. Wir nähern uns dieser Thematik auf der einen Seite anhand von bestehenden Studien, wobei das interdisziplinäre Feld der Urban Music Studies von besonderem Interesse ist; zum anderen werden wir selbst in Wien und Umgebung ausgewählte Orte genauer unter die Lupe nehmen und die Beobachtungen und Interpretationen diskutieren.

 

Master IGP Modul Gender Studies

Gender Studies (Thinking from the Body) - 24.0018

Julia Ostwald in Kooperation mit dem Tanzquartier Wien

Welche Beziehung haben künstlerische Praktiken und (queere)Theorie? Wie können beide ineinander aufgehen? Wie verhalten sich Persönliches und Politisches zueinander? Diese Übung findet in Kooperation mit dem Projekt 'Doing Things With Theory' des Tanzquartiers Wien statt, das Gruppen von Studierenden mit unterschiedlichem disziplinärem Hintergrund der mdw und der Academy for Performing Arts Bratislava einlädt, in einem intensiven Workshop gemeinsam zu reflektieren, zu handeln, sich zu bewegen. Der Workshop wird von der queer-feministischen französischen Choreographin, Performerin und Wissenschaftlerin Pauline L. Boulba geleitet: "For this workshop, I would like to share some current materials and tools from my experiences as a performer, a researcher, a dyke. Collective readings, drag gestures, dancing practices with writing practices, DIY songs, will be explored. Through LGBTQIA+’s archives and queer culture, we will work with theory and practice as following / overlapping /sticky / dripping areas. The aim of these days is to imbricate personal and political aspects of our lives. These questions will be our frame: Where are feelings in our research ? What place for our affects in a creative process? What kind of intimacy can I share with an audience? Who is talking? Is it a fiction or not? Is it a dance?" Pauline L. Boulba (she/they) is a performer, a choreographer and a dance researcher. Both academic and autodidacte background, she holds a PhD at University Paris 8 (2019). A book from their thesis will be published in December 2022. Her work aims to bring a queer and feminist perspective on dance history. Since 2015, she creates dance pieces: La Langue Brisée - a serie; As Buffard As Possible; Ôno-Sensation. Since 2020, she is involved in a collaborative project based on Jill Johnston (1929-2010). J. J. is the name of this multiple inquiry about lesbian legacies and dyke culture through a piece, a film and a book. Their work was mostly presented in France but also in international contexts as Festival Belluard Bollwerk (Freiburg) and Salmon Festival (Barcelona). They teach regularly in dance formations and collaborate with artists as dramaturge. Drei einführende Treffen an der mdw dienen der vorbereitenden gemeinsamen Lektüre relevanter Literatur, eine abschließende Sitzung der Reflexion des Workshops. Die Plätze der LV sind auf max. 6 Studierende der mdw (und 6 Studierende aus Bratislava) begrenzt.

 

Seminar Gender Studies 02 (Cancel Culture) - 24.0107

Evelyn Annuß & Tasos Zembylas

Diese Lehrveranstaltung wird als Teamteaching abgehalten. Warum ist die Auseinandersetzung mit öffentlichen kulturellen Konflikten wichtig? Was zeichnet Cancel Culture überhaupt aus? Welche Konfliktkultur wird in solchen Fällen prakti-ziert? Diese Fragen würden wir gern – unter besonderer Berücksichtigung kritischer Einsätze der Geschlechterforschung – theoretisch und forschungsmethodisch diskutierbar machen. Aus¬gangspunkt ist die Einsicht, dass kulturelle Konflikte elementare Bestandteile von politischen Gemeinschaften sind. Demokratische Gesellschaften kanalisieren solche Konflikte in öffentli¬chen Foren, die mittels medialer Kommunikation funktionieren. Entsprechend interessiert uns auch die mediale Dynamik und inwiefern sich Cancel Culture von früheren Formen der öffent¬lichen Konfliktaustragung durch den Einsatz von Social Media unterscheidet. Die Lehrveranstaltung will einen Reflexionsraum eröffnen, um verschiedene Perspektiven gemeinsam zu diskutieren: Wie kann die Situiertheit und Kontextualität einzelner Fälle syste-matisch erfasst werden? Welche Sprachstile, rhetorischen Figuren und Metaphern kommen zum Einsatz? Welche intendierten Funktionen entfalten einzelne Kampagnen? Welche demo-kratiepolitischen Effekte hat das? Ziele: Die Seminarteilnehmer*innen sollten sich - in eine disziplinübergreifenden Reflexion involvieren - die kulturwissenschaftliche und forschungspraktischen Probleme von Kontextualisie-rung verstehen und - kulturelle Phänomene multiperspektisch erfassen können.

 

Master IGP Modul Geschlecht, Körper, Performance

Seminar Gender Studies 01 (Atmen und Riechen in den Aufführungskünsten. Queerfeministische und dekoloniale Perspektiven) - 24.0100

Julia Ostwald

Auf den ersten Blick scheint sich die naturgegebene Notwendigkeit des Atmens kulturellen und historischen Konstruktionen des Körpers zu entziehen. Demgegenüber werden Praktiken des Atmens in den Künsten und in der Kulturtheorie seit etwa den 2010er Jahren nicht nur zunehmend thematisiert, sondern stechen insbesondere machtkritische feministische, queere, post- und de-koloniale Positionen hervor. Den Verflechtungen des Atmens mit sozialen, politischen, ästhetischen und ökonomischen Fragen widmen sich die in letzten Jahren herausgebildeten interdisziplinären Breath Studies. Eine zunehmende kulturwissenschaftliche und künstlerische Auseinandersetzung lässt sich auch im Hinblick auf Differenzierungen im Zusammenhang mit dem Riechen beobachten. Tatsächlich ist das Selbstbild der s.g. westlichen Welt im Wesentlichen mit einer olfaktorisch kodierten Marginalisierung von Minderheiten verbunden. Die diskursive Stigmatisierung von Frauen, Arbeiterklassen und rassifizierten Gemeinschaften funktioniert seit Jahrtausenden weitgehend über den Geruch oder den Gestank. In dieser Denktradition wird ‚der/die/das Andere‘ entweder als verführerisch duftend oder als ekelhaft stinkend chiffriert. Ausgehend von den hier skizzierten Beobachtungen fragt die Lehrveranstaltung nach Praktiken und Diskursen des Atmens und Riechens im Kontext von (Musik-)Theater, Tanz, Performance und Film. Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über einschlägige Theorietexte aus dem Kontext der Breath Studies und der Sensory Studies, die wir in gemeinsamer Lektüre erarbeiten und diskutieren werden. Parallel dazu werden performative Arbeiten zum Atem des 20./21.Jh. vorgestellt, die wir analysieren und in Bezug setzen zu theoretischen Ansätzen. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Silke Felber und Julia Ostwald angeboten und soll sowohl Studierenden der Universität Wien als auch Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst (Wahlfach Gender Studies) offenstehen.

 

Gender Studies (Thinking from the Body) - 24.0018

Julia Ostwald in Kooperation mit dem Tanzquartier Wien

Welche Beziehung haben künstlerische Praktiken und (queere)Theorie? Wie können beide ineinander aufgehen? Wie verhalten sich Persönliches und Politisches zueinander? Diese Übung findet in Kooperation mit dem Projekt 'Doing Things With Theory' des Tanzquartiers Wien statt, das Gruppen von Studierenden mit unterschiedlichem disziplinärem Hintergrund der mdw und der Academy for Performing Arts Bratislava einlädt, in einem intensiven Workshop gemeinsam zu reflektieren, zu handeln, sich zu bewegen. Der Workshop wird von der queer-feministischen französischen Choreographin, Performerin und Wissenschaftlerin Pauline L. Boulba geleitet: "For this workshop, I would like to share some current materials and tools from my experiences as a performer, a researcher, a dyke. Collective readings, drag gestures, dancing practices with writing practices, DIY songs, will be explored. Through LGBTQIA+’s archives and queer culture, we will work with theory and practice as following / overlapping /sticky / dripping areas. The aim of these days is to imbricate personal and political aspects of our lives. These questions will be our frame: Where are feelings in our research ? What place for our affects in a creative process? What kind of intimacy can I share with an audience? Who is talking? Is it a fiction or not? Is it a dance?" Pauline L. Boulba (she/they) is a performer, a choreographer and a dance researcher. Both academic and autodidacte background, she holds a PhD at University Paris 8 (2019). A book from their thesis will be published in December 2022. Her work aims to bring a queer and feminist perspective on dance history. Since 2015, she creates dance pieces: La Langue Brisée - a serie; As Buffard As Possible; Ôno-Sensation. Since 2020, she is involved in a collaborative project based on Jill Johnston (1929-2010). J. J. is the name of this multiple inquiry about lesbian legacies and dyke culture through a piece, a film and a book. Their work was mostly presented in France but also in international contexts as Festival Belluard Bollwerk (Freiburg) and Salmon Festival (Barcelona). They teach regularly in dance formations and collaborate with artists as dramaturge. Drei einführende Treffen an der mdw dienen der vorbereitenden gemeinsamen Lektüre relevanter Literatur, eine abschließende Sitzung der Reflexion des Workshops. Die Plätze der LV sind auf max. 6 Studierende der mdw (und 6 Studierende aus Bratislava) begrenzt.

 

Master IPG Modul Kulturwissenschaft

Räume der Musik - Urban Music Studies - 24.0161

Andrea Glauser & Lisa Gaupp

Diese Lehrveranstaltung wird als Teamteaching abgehalten. In diesem Seminar untersuchen wir das Zusammenspiel von Musik, Sound, (gebauten) Räumen und sozialen Interaktionen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass musikalische Praxis nicht etwa im ›luftleeren‹ Raum stattfindet, sondern vielmehr an spezifischen Orten, und dass Sound wesentlich in die Herstellung von Atmosphäre und Räumlichkeit involviert ist. Räume der Musik – etwa als Kulturzentren umgenutzte Kasernen, Fabriken und Schlachthöfe, in Privatwohnungen situierte Produktionsstudios oder schillernde, von weltbekannten Architekturbüros entworfene neue Konzerthäuser – sind dabei ähnlich vielfältig wie die musikalische Praxis selbst. Wir nähern uns dieser Thematik auf der einen Seite anhand von bestehenden Studien, wobei das interdisziplinäre Feld der Urban Music Studies von besonderem Interesse ist; zum anderen werden wir selbst in Wien und Umgebung ausgewählte Orte genauer unter die Lupe nehmen und die Beobachtungen und Interpretationen diskutieren.

 

Lectures for Future - 24.0020

Doris Ingrisch & Michael Dörfler-Kneihs

Diese Lehrveranstaltung wird als Teamteaching abgehalten. Lectrues for Future WS 2022/23 Die Lectures for Future sind eine hochschulübergreifende, interdisziplinäre Ringvorlesung, die aktuelle Einblicke in wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten zu den Themen Klimakrise, Nachhaltige Entwicklung und anderen großen gesellschaftlichen Herausforderungen bietet. Klima – Krise – Kunst. Wie sind wir Musik-, Theater-, Filmschaffende betroffen? Was können wir tun? Die für die mdw ausgewählten Inputs werden intensiv diskutiert und in Bezug zu Musik, Theater, Film gebracht. Gleichzeitig findet eine voraussetzungsfreie künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema unter Berücksichtigung des jeweiligen Hintergrunds der Teilnehmenden statt, die zu einem Output in Form einer Performance und/oder Produktion hinführt. Die Lectures for Future werden hybrid abgehalten. Teilnahme in Präsenz ist bevorzugt und erwünscht! Der Zoom-Link kann gegebenenfalls für einzelne Termine bei huebener@mdw.ac.at angefragt werden. Details zu den Inhalten der einzelnen Blöcke finden sich auf folgender Website: https://www.mdw.ac.at/gruene-mdw/l4f/