Fr 29. April 2022

16:00-17:30    Achtung: anderer Ort: V EG 06 Arthouse-Kino

Bernadette Weigel  Filmemacherin, Drehbuchautorin, Dramaturgin

 

Essayfilm – Filme zwischen dem ICH und der WELT

 

„Das Persönliche ist nicht intrinsisch politisch, es muss erst in einem kreativen Prozess zu etwas Politischem transformiert werden.“ Michele Moody-Adams

 

Das Genre des Essayfilms befasst sich mit eben diesem Transformationsprozess. Anhand von Filmbeispielen und Ausschnitten aus eigenen Arbeiten werden Möglichkeiten und Herangehensweisen vorgestellt, wie sich das ICH durch eine selbstreflexive und kreative Suchbewegung zur und in der WELT positionieren kann. Im Dialog mit den Rezipient_innen wird das Persönliche zum Politischen.

 

„Nur durch das Tor des Ich betritt man die Welt.“ Alfred Döblin

 

Bernadette Weigel arbeitet als Dramaturgin, Autorin und Dokumentarfilm-Regisseurin in Wien. Seit 1996 im Filmbereich tätig. Eigene Arbeiten seit 2001. Studium der Theater- Film und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Gaststudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Abschluss Regiestudium bei Michael Haneke und Kamerastudium bei Christian Berger an der Filmakademie Wien (mdw). Ihr Diplomfilm „Fahrtwind“ wird 2013 auf der Diagonale mit vier Preisen ausgezeichnet, u.a. „Großer Diagonale Preis“. Regieassistenz u.a. bei „Shirley – Visions of Reality“ von Gustav Deutsch und „Macondo“ von Sudabeh Mortezai. Seit 2014 Dramaturgin für Spiel- und Dokumentarfilme, u.a. „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann und „Moneyboys“ von Bo Chen. Lehrende an der Filmakademie Wien (Essayfilm).