Sound Sculpting

Aufbauend auf der Forschung von Werner Jauk zur (emotionalen) intentionalen Körper-Klang-Koppelung/-Interaktion verwenden wir das Gestalten von „Klangskulpturen“ zur Darstellung bzw. Freilegung der subjektiven Bedeutung von (Kultur-)Produkten. In diesem performativ projektiven Verfahren, auf der Basis evolutionspsychologischer Theorien und der experimentellen Validierung des Ausdrucks von Erregung in der sound-gesture, generieren Proband_innen zur Beantwortung einer Stimulusfrage einen Klang und formen diesen durch Arm-/Handbewegungen zu einer Klangskulptur.

Eingebunden in qualitative verbale Methoden des Erlebnis-Wertes der Stimulusfrage wird versucht diese Interaktionen in einem Multimethoden-Framework mittels extrahierender statistischer Verfahren  zu analysieren und damit allgemein exploratives Verhalten als (vielfach) wertbezogene Interaktion mit (Kultur-)Produkten in der Vernetzung individueller und kultureller Bedingungen (modellhaft) zu schreiben.