Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021:

Lehrveranstaltungen in der Kulturbetriebslehre

Zum Gesamtverzeichnis inkl. Wahlfächer

 

Kulturbetriebslehre 1 - den Klassik-Musikbetrieb verstehen - 240146 & 240147 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0013 (Wahlfach)

Peter Tschmuck

240146 & 240147 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0013 WF

2.3. v. 14-15 Uhr (Vorbesprechung)
9., 16. &  23.3., 13., 20. & 27.4., 4.5. jeweils von 14-17 Uhr
Prüfung: 8.6.2021

Die Vorlesung soll zum besseren Verständnis des Klassik-Musikbetriebs beitragen, indem die wichtigsten Akteur_innen in ihrer Vernetzung in der Musikwirtschaft im Allgemeinen und im Klassik-Betrieb im Besonderen dargestellt werden. Dazu zählen Musikveranstalter (z.B. Konzerthäuser und Festivals), Orchester und Ensembles klassischer Musik, Künstler_innen-Agenturen, Verwertungsgesellschaften (z.B. AKM) und Plattenfirmen/Musikverlage. Zudem werden die Grundlagen des Musikurheberrechts und der vertraglichen Beziehungen sowie des Musikmarketings vermittelt.
Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden auch Vertreter_innen aus dem Klassikbetrieb den Studierenden Rede und Antwort stehen.

 

Kulturbetriebslehre 1 – World Class Artist and New Artist Models - 240148 & 240149 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0014 (Wahlfach)

Leonhard Leeb

18. & 25.3., 15. & 29.4., 6. & 20.5., 27.5. jeweils von 15.00-18.15 Uhr

Themen und Diskussionsgegenstände:
Wie gründe ich meine Existenz als Musiker*in (mögliche Existenzmodelle), Festlegen meines Künstler*innenprofils, Selbstmanagement für Musiker*innen (Zeit- und Ressourcen-Management), Business Circles (Business & Management Prinzipien), Business Planung (wirtschaftliche Perspektive, Artist and Product Development), Geschäftsfelder und Implementierung von Prozessen, u.a. mehr.
Jede*r von uns strahlt in seinem eigenen Licht. Welche Rollen die einzelnen Akteur*innen bei den jeweiligen Karrieretypen im Prozess der Künstler*innenentwicklung spielen, wird im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erörtert. In der Regel stellt die Defini­tion der Künstler*innenidentität die strategische Ausgangsentscheidung dar.

 

Kulturbetriebslehre 2 - Musik, Globalisierung und kulturelle Unterschiede - 240166 & 240167 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0015 (Wahlfach)

Andrea Glauser

11.3. v. 9.30-11.30 Uhr (Einführung) , 25.3., 15. & 29.4., 6. & 27.5. jeweils von 9.30-13.30 Uhr

Diese Veranstaltung spürt Globalisierungsprozessen im Bereich der Musik nach. Von besonderem Interesse ist die Frage, was die zunehmende globale Vernetzung in kultureller Hinsicht bedeutet. Führt sie zu Vereinheitlichung – zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr Diversifizierung und die Herausbildung neuer kultureller Formen? Diese Fragen diskutieren wir mit Blick auf unterschiedliche Phänomene wie etwa die neuere Architektur von Konzerthäusern, die Bedeutung von Mobilität für Bildungs- und Berufsbiographien von Musiker*innen, die lokale ›Übersetzung‹ global verbreiteter Musikformen oder die Entstehung der Kategorie »World Music«. Das Seminar will damit zu einem besseren Verständnis gerade auch der (scheinbar) widersprüchlichen Dynamiken in einer globalisierten Welt der Musik beitragen.

 

Kulturbetriebslehre 4 - Kunst- und Kulturrecht - 240174 & 240175 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0016 (Wahlfach)

Heimo Konrad

16.3., 20.4., 11.5., 8. & 22.6.2021 jeweils von 9.00-13.30 Uhr

Semesterschwerpunkt: KUNSTFREIHEIT
Hintergrund:
Für Studierende im Kunstbereich sind die Auswirkungen der Bestimmungen des Kunst- und Kulturrechts für die tägliche künstlerische Praxis von großer Bedeutung. Die Lehrveranstaltung vermittelt Studierenden eine profunde Basis des österreichischen Kunst- und Kulturrechts anhand von ausgewählten Teilbereichen.

Zielsetzungen:
• Wissen um die Auswirkungen kunst- und kulturrechtlicher Rahmenbedingungen auf das Wirken von Kunst- und Kulturschaffenden sowie auf Kulturbetriebe
• Verständnis für die Struktur des Kunst- und Kulturrechts als Querschnittsmaterie
• Kenntnis des engen Zusammenhangs und der wechselwirkenden Bedingtheit zwischen Kunst-/Kulturrecht und Kunst-/Kulturpolitik

Themenschwerpunkte:
• Rechtliche Fragestellungen zu den Begriffen Künstlerinnen und Künstler, Kunst, Kultur, Kunstwerk, Original – unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Steuerrechts
• Kunstfreiheit in Österreich und deren Auswirkungen auf die Praxis von Künstlerinnen und Künstlern
• Kunst- und Kultur auf Verfassungsebene
• Rechtliche Basis der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung
• Besonderheiten des österreichischen Musikschulrechts
• Unzufriedenes Publikum – ein rechtliches Problem?