Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021:

Lehrveranstaltungen in der Kulturbetriebslehre

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Kulturbetriebslehre 01 (Musik, Gesellschaft und kulturelle Praxis) - 24.0140, 24.0000 (WF), 24.0075 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Andrea Glauser

11.10. von 10.00-11.00 Uhr

18.10., 25.10., 22.11., 29.11., 06.12., 13.12., 10.01. von jeweils 10.00-13.00 Uhr

Diese Veranstaltung beleuchtet Musik in ihrer sozialen und kulturellen Einbettung. Sie will damit zu einem besseren Verständnis der gesellschafts- und zeitspezifischen Bedingungen von Musik beitragen. Die Studierenden werden mit wichtigen Grundbegriffen der Kultur- und Gesellschaftsanalyse vertraut gemacht. Beispiele hierfür sind die Konzepte »Werte und Normen«, »Kooperation, Konflikt und Konkurrenz«, »Macht« oder »Interaktion, Gruppe und Organisation«. Gestützt auf diese Erkenntniswerkzeuge analysieren wir aktuelle und historische Phänomene aus dem Bereich der Musik.

 

Kulturbetriebslehre 01 (Projektmanagement im Musikbetrieb) - 24.0139, 24.0001 (WF), 24.0072 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Sandra Stini

07.10. von 10.00-11.00 Uhr

14.10., 21.10., 28.10., 11.11., 25.11., 02.12., 09.12., 16.12. von jeweils 10.00-13.00 Uhr

Das Management von eigenen Projekten stellt für Musiker*innen häufig eine besondere Herausforderung dar, da viele von ihnen mit diesen emotional stark verbunden sind.Umso wichtiger ist daher die professionale Planung, Entwicklung und Durchführung des Vorhabens.Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Studierenden in die Grundlagen der Projektentwicklung und die Techniken des Projektmanagements anhand der Entwicklung eigener Projektideen eingeführt und mit unterstützenden Werkzeugen und Hilfsmitteln vertraut gemacht.

 

   
Kulturbetriebslehre 02 (New Artist Models) - 24.0143, 24.0002 (WF) 24.0062 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Leonhard Leeb

07.10., 11.11., 25.11., 02.12., 09.12. von jeweils 14.30-18.15 Uhr

Themen und Diskussionsgegenstände:
- Wie gründe ich meine Existenz als Musiker*in
- mögliche Existenzmodelle
- Festlegen meines Künstler*innenprofils
- Selbstmanagement für Musiker*innen (Zeit- und Ressourcen-Management)
- Business Circles, Business & Management Prinzipien
- Business Planung (wirtschaftliche Perspektive)
- Artist and Product Development
- Geschäftsfelder und Implementierung von Prozessen
- und vieles mehr.
Jede*r von uns strahlt in seinem eigenen Licht. Welche Rollen die einzelnen Akteur*innen bei den jeweiligen Karrieretypen im Prozess der Künstler*innenentwicklung spielen, wird im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erörtert.
In der Regel stellt die Defini­tion der Künstler*innenidentität die strategische Ausgangsentscheidung dar. Vermittlung und Hilfestellung in Fragen der Existenzgründung.
Zu jeder Einheit können die Studierenden vorab Fragen stellen; diese Fragen werden gesammelt und dann - didaktisch aufbereitet – im Seminar geklärt.
Ziel: Vorbereitung und Hilfestellung bei Existenzaufbau und KünstlerInnenentwicklung

 

Kulturbetriebslehre 02 (Räume der Musik) - 24.0141, 24.0003 (WF), 24.0063 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Andrea Glauser, Rosa Reitsamer (team teaching)

14.10., 21.10., 28.10., 18.11., 09.12., 20.01., 27.01. von jeweils 10.00-11.30 Uhr

04.11., 25.11., 13.01., von jeweils 10.00-14.00 Uhr

Musik findet nicht im ›luftleeren‹ Raum, sondern in spezifischen Umgebungen statt. Dabei sind die Räume der Musik – die Konzerthäuser, die Übungsräume, die als Kulturzentren umgenutzten Kasernen oder Schulhäuser etc. – ähnlich vielgestaltig wie die musikalische Praxis selbst. Dieses Seminar spürt dem komplexen Zusammenspiel von Musik, gebauten Räumen und sozialer Interaktion genauer nach. Zunächst werden wir bestehende kulturwissenschaftliche Studien zu dieser Thematik diskutieren, um sodann selbst kleinere Untersuchungen durchzuführen. Die Teilnehmer_innen werden mit der Methodik der teilnehmenden Beobachtung vertraut gemacht und wählen je nach Interessensschwerpunkt Orte in Wien oder Umgebung als Untersuchungsgegenstand aus. Die Beobachtungen werden wir im Plenum vergleichend interpretieren und diskutieren.

 

Kulturbetriebslehre 03 (Kunst- und Kulturpolitik) - 24.0145, 24.0004 (WF), 24.0079 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende)

Heimo Konrad

19.10., 09.11., 14.12., 11.01., 25.01. von jeweils 09.00-13.30 Uhr

Semesterschwerpunkt: ÖFFENTLICHE KULTURFÖRDERUNG UNTER LEGITIMATIONSDRUCK
Hintergrund:
Für ihr berufliches Fortkommen und zum Diskurs benötigen Studierende im Kunst- und Kulturbereich solides Überblickswissen über kunst- und kulturpolitische Rahmenbedingungen.
Zielsetzungen:• Wissen um die Grundlagen und Hintergründe der Kunst- und Kulturpolitik in der „Kulturnation“ Österreich • Verständnis der Struktur, Rahmenbedingungen und Instrumente staatlichen Handelns im Kunst- und Kulturbereich
Themen:• Politischer Anspruch und Realität in der „Kulturnation“ Österreich • Rahmenbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende in Österreich• wesentliche Positionen (und deren Veränderungen) der Parteien – Kontinuitäten und Brüche.• Wie lassen sich politische Ankündigungen im Kunst- und Kulturbereich analysieren?• Übersicht und Entwicklung öffentlicher Kulturausgaben in Österreich

 

Kulturbetriebslehre 04 (Räume der Musik) - 24.0146

Andrea Glauser, Rosa Reitsamer (team teaching)

14.10., 21.10., 28.10. 18.11., 09.12., 20.01., 27.01. von jeweils 10.00-11.30 Uhr

04.11., 25.11., 13.01. von jeweils 10.00-14.00 Uhr

Musik findet nicht im ›luftleeren‹ Raum, sondern in spezifischen Umgebungen statt. Dabei sind die Räume der Musik – die Konzerthäuser, die Übungsräume, die als Kulturzentren umgenutzten Kasernen oder Schulhäuser etc. – ähnlich vielgestaltig wie die musikalische Praxis selbst. Dieses Seminar spürt dem komplexen Zusammenspiel von Musik, gebauten Räumen und sozialer Interaktion genauer nach. Zunächst werden wir bestehende kulturwissenschaftliche Studien zu dieser Thematik diskutieren, um sodann selbst kleinere Untersuchungen durchzuführen. Die Teilnehmer_innen werden mit der Methodik der teilnehmenden Beobachtung vertraut gemacht und wählen je nach Interessensschwerpunkt Orte in Wien oder Umgebung als Untersuchungsgegenstand aus. Die Beobachtungen werden wir im Plenum vergleichend interpretieren und diskutieren.