Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021:

Zum Gesamtverzeichnis inkl. Wahlfächer

 

Master IGP

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 2 - Innovative Kulturpolitik - 240101 & 240102 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0023 (Wahlfach)

Werner Hasitschka

11.3.2021 v. 11-12 Uhr (Vorbesprechung), 25.3., 15.4., 20.5.2021 jeweils von 10-17 Uh

Innovative Kulturpolitik zwischen Zielprogrammierung und Personalpolitik.

 

Seminar Gender Studies 2: Neue Normalität? (Geschlecht, Kultur, Gesellschaft) in Teamteaching  mit Silke Felber von der Uni Wien - 240198 & 240199 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0020 (Wahlfach)

Evelyn Annuß

17., 24.3., 12.5., 19.5., 26.5., 9.6.,  30.6. jeweils v. 15.00-18.15 Uhr

Wie wirkt sich die Covid-19-Krise auf die Aufführungskünste, deren Vermittlung und den
Kulturbetrieb aus? Und wie wird Geschlecht in der Politik inszeniert? Auf welche Vorstellungen wird hierbei zurückgegriffen? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang gesellschaftliche Ungleichheit und Arbeitsteilung? Wie gehen wir mit den veränderten Bedingungen in der wissenschaftlichen, künstlerischen und pädagogischen Arbeit und daraus resultierenden neuen Vermittlungspraktiken um? Vor dem Hintergrund der spezifischen Ausbildungsprofile der mdw dient dieses für Themenvorschläge und akute Diskussionsbedürfnisse der Studierenden offene Seminar der Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation und den Langzeitfolgen der Pandemie. Neben der gemeinsamen Lektüre aktueller Forschungsliteratur und der Einladung von Expert*innen steht der Austausch mit den Belangen der Studierenden im Vordergrund. Angedacht ist die kollektive Organisation einer begleitenden öffentliche Veranstaltung zum Thema sowie die universitätsübergreifende Teamarbeit mit Studierenden der Theaterwissenschaft.

 

Master IGP Modul "Arts Based Research"

Arts-Based-Research 02 - 240138240139 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende), 24.0012 (Wahlfach)

Doris Ingrisch

15. & 22.3., 12.& 26.4., 10.5. jeweils von 13.45-18.15 Uhr

Das Seminar Arts-Based Research 02 lädt dazu ein, sich aufbauend auf das Seminar
Arts-Based Research 01 tiefgreifender mit Forschungsprozessen im Modus von Arts-Based Research in eigenen Projekten und experimentellen Versuchsanordnungen auseinanderzusetzen, den Überblick über Artistic Research und deren Forschungsansätze, Praxis-Theorien sowie das Denken im Ästhetischen zu erweitern.

 

Master IGP Modul "Gender Studies"

Seminar Gender Studies 1 (Vielfalt als Bühnenpraxis) - 240109 & 240110 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0019 (Wahlfach)

Mariama Diagne

9.3., 23.3., 13.4., 11.5., 25.5., 1.6., 15.6., 29.6. jeweils von 10-13 Uhr

Körper in Bewegung sind phänomenologisch bestimmt als Leib immer einzigartig. Sobald Körper gesehen und beurteilt werden, stehen sie in Relation zu einem oder mehreren anderen Körpern, werden temporär öffentlich und Teil von Gefügen wie Norm und Abweichung. Begriffe wie Diversität (Vielfalt) oder Intersektionalität – also das gleichwertige, miteinander verschränkte Betrachten von Ethnizität, Geschlecht, soziale Stellung oder körperliches Vermögen (Dis/Ability) – fordern ein Kategorisieren und Normieren von Zugehörigkeit heraus. Dies gilt vor allem für die Bühne. Nicht selten müssen Bühnenfiguren oder Instrumente bestimmten Normen entsprechend performt, gespielt werden. Das Seminar unternimmt eine Bestandsaufnahme und fragt: Wie zeigt sich Diversität in welchen Kontexten auf der Bühne? Welche Aspekte von Diversität und Geschlechterfragen fordern Verständnisse von Tradition heraus, welche bestärken diese? Wie lässt sich Diversität wiederum als reflektierende Praktik, als ein Tun, verstehen?
Das Seminar bietet anhand einer mit den Teilnehmenden erstellten Auswahl von Sichtungsbeispielen sowie bühnenpraktischen Elementen eine Einführung in das (auch physische) Nachvollziehen und Anwenden spezifischer Fachbegriffe im Rahmen der bewegungsorientierten Gender Studies.
Ziel des Seminars ist ein Entdecken eigener Forschungsinteressen und ein sicherer Umgang mit themenrelevanten Fachbegriffen und Methoden.

 

Schreibwerkstatt: Gender*Lab. Körper- und Bewegungstexte - 240159 & 240179 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0017 (Wahlfach)

Mariama Diagne

10.3., 24.3., 14.4., 12.5., 26.5., 2.6., 16.6., 30.6. jeweils von 14.30-17.30 Uhr

Wie schreiben Bühnenkörper? Wie möchten sich Performende über das Medium Schrift ausdrücken? Welche Formen des Schreibens passen zur täglichen Praxis des Probens und Performens? Welche Rolle spielen dabei Teilbereiche des Körpers, Kategorien wie Geschlecht, Klasse und Ethnizität? Welche Ideen entstehen, wenn Künstler*innen ausgehend von ihrer jeweiligen Körperpraxis kunst- und gesellschaftskritische Fragen zur Ästhetik stellen? Das Gender*Lab ist ein Raum, in dem im Sinne eines Expanded Writing (Wortelkamp/Hahn/New/Ciupke/Laitzsch) nach individuellen Antworten auf diese Fragen gesucht werden darf. Die Körper der Schreibenden rücken mit Perspektive der Gender Studies in den Fokus und werden durch Bewegungspraktiken im Schreiben sichtbar, statt ausgeblendet.
Die Schreibwerkstatt bietet ein begleitetes Entwickeln neuer Texte und ein gemeinsames Lesen bestehender Texte aus Perspektive der bewegungsorientierten Gender Studies.
Ziel der Werkstatt ist ein sicherer Umgang mit dem Medium Text im Kontext der darstellenden Künste.

 

Über Muße, Musen und das Müssen (Genderringvorlesung) - 240142 & 240143 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0025 (Wahlfach)

Doris Ingrisch & Andrea Ellmeier

29. & 30.4.2021

Konzepte wie das der Muße - innere Ruhe und Ort der Möglichkeiten, an dem Raum und Zeit nicht mehr die Koordinaten des Seins bestimmen, - sind in der westlichen Welt nahezu aus dem Denken verschwunden. Es geht um ein Höher, Besser, Schneller, das Erreichen gesellschaftlich gesetzter Ziele, ein Nie-Innehalten. Wer dazugehören will, muss sich dieser Forderung anpassen. Für ein Nicht-Tun ist keine Zeit. Zugleich fordert diese Gesellschaft jedoch Innovation, will immer etwas Neues bieten. Wie kann es entstehen? Wann sollen Musen - die Schutzgöttinnen der Künste - in einer von Entgrenzung, Prekarität, Mobilität, Flexibilität, Effizienz, Optimierung und Ökonomisierung getriebenen Welt, küssen? Mit anderen Worten: woher beziehen wir heute Inspiration?
Die Gender-Ringvorlesungstagung 2021 stellt dementsprechend Fragen nach dem Zustand der Welt, initiiert ein Hinterfragen, Besprechbar-Machen und Aktualisieren von Selbstverständnissen sowie Machtverhältnissen und lotet das Queeren neoliberaler Produktionszwänge und Vereinnahmungsmechanismen in Musik*Theater*Film aus.

 

LV "Thema Diversität" - 240144 & 240145 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0024 (Wahlfach)

Doris Ingrisch

31.5. 9-13 Uhr, 14.6 (3,25 Stunden, die sie wählen können), 16.6. 9-13 Uhr

In modernen Gesellschaften leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen, Weltanschauungen, Religionen, unterschiedlich geschlechtlich gelesene Menschen, die als Zugehörige unterschiedlicher Generationen verstanden werden, mit unterschiedlichen Abilities, unterschiedlichem sexuellen Begehren, Commitments etc. Die sich entfaltende Diversität bedarf eines Bewusstseins darüber, was der Umgang mit all diesen Unterschieden bzw. präziser formuliert, mit den Zuschreibungen an diese Unterschiede bedeutet. Wie können wir damit umgehen? Wie einen fairen Umgang, ein Gleichbehandeln, ein Wertschätzen in diesen immer auch durch Macht- und Herrschaftsverhältnisse strukturierten Communities realisieren?
Das Seminar nimmt in einem ersten Schritt Facetten dieser hochaktuellen Fragen in den Blick, erprobt sich in einem zweiten Schritt durch die Teilnahme an „out of the box…“ - Tag zum Querdenken, Begegnen, Erfahren, der am 14. Juni 2021 an der mdw stattfindet und schließt in einem dritten Schritt mit einer Reflexion zum Thema Diversität.

 

Master IGP Modul "Musik- und Kulturmanagement"

Kulturbetriebslehre 2 - Musik, Globalisierung und kulturelle Unterschiede - 240166 & 240167 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0015 (Wahlfach)

Andrea Glauser

11.3. v. 9.30-11.30 Uhr, 25.3., 15. & 29.4., 6. & 27.5. jeweils von 9.30-13.30 Uhr

Diese Veranstaltung spürt Globalisierungsprozessen im Bereich der Musik nach. Von besonderem Interesse ist die Frage, was die zunehmende globale Vernetzung in kultureller Hinsicht bedeutet. Führt sie zu Vereinheitlichung – zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr Diversifizierung und die Herausbildung neuer kultureller Formen? Diese Fragen diskutieren wir mit Blick auf unterschiedliche Phänomene wie etwa die neuere Architektur von Konzerthäusern, die Bedeutung von Mobilität für Bildungs- und Berufsbiographien von Musiker*innen, die lokale ›Übersetzung‹ global verbreiteter Musikformen oder die Entstehung der Kategorie »World Music«. Das Seminar will damit zu einem besseren Verständnis gerade auch der (scheinbar) widersprüchlichen Dynamiken in einer globalisierten Welt der Musik beitragen.

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 1 – Musikökonomie - 240095 & 240096 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0021 (Wahlfach)

Peter Tschmuck

2.3. v. 15-16 Uhr (Vorbesprechung)
11.5., 18.5., 25.5., 1.6., 15.6., 22.6.2021 jeweils von 14.00-17.30 Uhr

Ziel und Inhalte der Lehrveranstaltung:
Die Lehrveranstaltung soll eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Musikökonomie anhand aktueller Forschungsfragen bieten.

Folgende Themenbereiche werden behandelt:
• Konzepte der Kunst- und Kulturökonomik mit Schwerpunkt auf den Musikbereich
• Musikmärkte
• Die wirtschaftliche und soziale Lage von Musiker*innen
• Kunst- und Kulturförderung im Musikbetrieb
• Struktur der Musikindustrie: Labels, Musikverlage, Verwertungsgesellschaften, Konzertbetrieb

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 1 – Projektmanagement im Musikbetrieb - 240093 & 240094 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0022 (Wahlfach)

Sandra Stini

10.3., 17.3., 24.3., 14.4., 21.4., 28.4., 12.5., 19.5. jeweils von 10-13 Uhr

Das Management von eigenen Projekten stellt für Musiker*innen häufig eine besondere Herausforderung dar, da viele von ihnen mit diesen emotional stark verbunden sind.
Umso wichtiger ist daher die professionale Planung, Entwicklung und Durchführung des Vorhabens.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Studierenden in die Grundlagen der Projektentwicklung und die Techniken des Projektmanagements eingeführt und mit unterstützenden Werkzeugen und Hilfsmitteln vertraut gemacht.

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 2 - Innovative Kulturpolitik - 240101 & 240102 (Mitbeleger_innen und Austauschstudierende) & 24.0023 (Wahlfach)

Werner Hasitschka

11.3.2021 v. 11-12 Uhr (Vorbesprechung), 25.3., 15.4., 20.5.2021 jeweils von 10-17 Uh

Innovative Kulturpolitik zwischen Zielprogrammierung und Personalpolitik.