Vida Vujic

Die in Paraćin (Serbien) geborene österreichische Cellistin Vida Vujic ist international als Solistin und Kammermusikerin tätig. Sie studierte Violoncello bei Rudolf Leopold in Graz sowie Kammermusik bei Johannes Meissl in Wien und schloss beide Studien mit Auszeichnung ab. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Philippe Muller, Ivan Monighetti, Valter Dešpalj, Martin Hornstein und Hatto Beyerle.

Als engagierte Kammermusikerin konzertiert Vida Vujic in ganz Europa und Südamerika. Sie trat in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus, der Salle Pleyel in Paris und der Kolarac-Konzerthalle in Belgrad auf. Darüber hinaus ist ihre künstlerische Arbeit durch Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentiert.

Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mit dem Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, dem Stanojlo-Rajčić-Preis für das beste Konzert der Saison 2006/07 sowie dem Thomastik-Infeld-Preis ausgezeichnet.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt auf der Aufführung und Wiederentdeckung selten gespielten Repertoires. 2026 erschien bei Naxos ihre CD mit Kammermusik von Joseph Marx.

Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Vida Vujic mit großer Leidenschaft der Lehre. Sie ist Senior Lecturer für Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Professorin für Violoncello am Tiroler Landeskonservatorium und gibt darüber hinaus weltweit Meisterkurse für Violoncello und Kammermusik.

Foto BATA