Masterstudium Historische Aufführungspraxis: Zulassungstermin: 17. Juni 2019

Das Masterstudium Historische Aufführungspraxis richtet sich an Instrumentalist_innen und Sänger_innen, die sich auf Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts spezialisieren wollen. Es ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Studium und setzt Erfahrung am "historischen Instrument" bzw. mit der Gesangstechnik jenes Zeitraums voraus. Zudem sind Kenntnisse der wichtigsten historischen Quellen zur barocken und klassischen Musikästhetik für die Zulassung erforderlich. Orientiert am Leitbild des "scholar-performers" sollen wissenschaftliche und künstlerisch-praktische Lehrveranstaltungen sowie Projekte die Grundlage für eine historisch informierte und reflektierte künstlerische Praxis vermitteln.

Voraussichtliche zentrale künstlerische Fächer:

Gesang: Maria Cristina Kiehr, Michael Schade
Violine: Hiro Kurosaki
Violoncello: Dorothea Schönwiese
Viola da Gamba & Barockgitarre: Pierre Pitzl
Traversflöte: Gertraud Wimmer
Blockflöte: Carsten Eckert, Rahel Stoellger
Oboe: Emma Black
Cembalo & Generalbass: Erich Traxler, Augusta Campagne, Wolfgang Glüxam

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Probentechnik und Ensembleführung 1

bei Johannes Meissl:

Samstag, 19. Oktober 2019, 10.00 - 13.00 Uhr
Samstag, 14. Dezember 2019, 10.00 - 13.00 Uhr
Samstag, 25. Jänner 2020, 10.00 - 13.00 Uhr

jeweils im Kammermusiksaal B 0107
1., Singerstraße 26 (Eingang: Seilerstätte 8)

 


WAHLFÄCHER Anmeldung online

 

GESAMT.KUNST.WERKEN mit Georg Nussbaumer
Transdisziplinäre Komposition / Performance / Installation

1. Termin: 9. März 2019, 13-14 Uhr, Kammermusiksaal B 0107
Weitere Termine: werden noch bekannt gegeben
Samstag, 13.00-16.00 Uhr
Samstag, 13.00-16.00 Uhr
Samstag, 13.00-16.00 Uhr
Samstag,2019, 13.00-16.00 Uhr
(1., Singerstraße 26, Eingang: Seilerstätte 8)

 

Die lange sorgsam getrennten Künste fließen ineinander über, Sparten lösen sich auf, Genregrenzen verschwinden. KomponistInnen nutzen visuelle und räumliche Elemente als Material, MusikerInnen agieren mit erweiterten Instrumenten und Objekten, performen.
„Gesamt.Kunst.Werken.“ richtet sich an alle künstlerisch Tätigen, die an einem auf alle Sinnesräume erweiterten Arbeiten Interesse haben und Projekte entwickeln wollen, die sich auch Medien ausserhalb ihrer angestammten Disziplin bedienen.
Für AnfängerInnen wie bereits spartenübergreifend Erfahrene — mit vorhandener Idee oder mit der Offenheit solche zuzulassen oder der Bereitschaft daran mitzuwirken. Die Resultate können vielfältig sein: Klangkunst, Installation, artistic research, Konzeptkunst, Inszenierung, Performance, Intervention und künstlerische Herangehens- und Hervorbringungsweisen, von denen wir noch nicht wissen.
Die individuell und in intensiven Kooperationen zwischen den Studierenden entstandenen Arbeiten werden am Ende des Semesters an der mdw präsentiert.

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Aufführungspraxis Klassische und Romantische Kammermusik
Changing Performing Practices from Haydn to Brahms: Understanding the Notation as Composers Expected

mit Clive Brown

1. Termin: 11. März 2019, 10–12 Uhr, Raum A 0312
(1., Singerstraße 26, Eingang: Seilerstätte 8)

Nach einem einleitenden Vortrag, der teils auf Englisch, teils auf Deutsch gehalten wird, werden mit Prof. Clive Brown, einem der führenden Experten auf diesem Gebiet in praktischen Workshops Rahmenbedingungen, mögliche Absichten und Erwartungen von Komponisten des späten 18. und des 19. Jahrhundert (Haydn bis Brahms) untersucht. Aktiv spielende und zuhörende Teilnahme sind möglich.
Das zu bearbeitende Repertoire kann selbst vorgeschlagen oder aus der folgenden Liste gewählt werden, wobei auf angemessenes Notenmaterial (verfügbare Urtextausgaben) zu achten ist!
Zu empfehlendes Repertoire wäre Kammermusik (Duos bis größere Ensembles) von Haydn, Mozart, Eberl, Cherubini, Beethoven, Spohr, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Gade, Volkmann, Raff, Reinecke, und Brahms.

Besonders interessant wäre folgendes:
Violin Sonaten:
Mozart K. 454, irgendeine von Beethoven oder Brahms (inclusive der Violin Versionen von
Brahms op. 120)                    
Viola Sonaten:
Brahms op. 120
Cello Sonaten:
irgendeine von Beethoven, Mendelssohn, oder Brahms
Klaviertrios:
irgendeine von Mozart, Beethoven, Schubert, Spohr, Mendelssohn, Schumann, Brahms
Streichquartette:
Haydn op. 76, no. 2 in D moll, Mozart K. 421, 428 oder 465, Cherubini No. 1 in Es Dur,
Beethoven op. 18 no. 3, Mendelssohn op. 13, op. 44 n. 1-3
Streichquintette:
Schubert C Dur, Mendelssohn op. 18, Brahms op. 111

 

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"Schnittpunkt Volksmusik-Kunstmusik" mit Rudolf Pietsch

1. Termin: 7. März 2019, 14.00 Uhr, Raum A 0308
(1., Singerstraße 26, Eingang: Seilerstätte 8)

Zwischen Volksmusik und Kunstmusik bestehen je nach Epoche und Region unterschiedlich enge bzw. lose Berührungsebenen. Besonders die Wiener Klassik aber auch Werke aus anderen (späteren) Zeitabschnitten der Musikgeschichte lassen deutlich nachvollziehbare Strukturen aus der Volksmusik erkennen. Die Lehrveranstaltung geht durch praktisches Musizieren auf diverse Beispiele ein, wobei stilistisch-interpretatorische Auseinandersetzungen mit der "volksmusikalischen Quelle" im Vordergrund stehen.
Die Lehrveranstaltung wird geblockt und ist für alle Streicher sowie Holzbläser gedacht; Blechbläser (nach Rückfrage).