170503 Giocoso.jpg
Historischer Klang zum Angreifen-Gold-ohne.jpg
200 Jahre Doblinger.jpg

*****************************************************************************************

Workshop mit Michael Schmid (Flötist) und Klaus Lang (Komponist)

TERMINÜBERSICHT

Montag, 27. März bis Freitag, 31. März
jeweils von 8.30 – 9.30 Uhr

Atmen und Hören (Atemübungen) mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Donnerstag, 30. März
jeweils von 9.45 – 11.00 Uhr

Wahrnehmung und Kontrolle von Zeit und Rhythmus (Rhythmische Übungen) mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Mittwoch, 29. März
jeweils von 11.15 – 12.30 Uhr

Die Klangwelt der Flöte /Akustik/ Zirkularatmung mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Dienstag, 28. März
13.30 Uhr – Gruppe 1

15.30 Uhr - Gruppe 2
Mittwoch, 29. März im Öhlberger-Studio C 0101
14.00 – 18.30 Uhr – Gruppe 1+2

Donnerstag, 30. März im Öhlberger-Studio C 0101
13.00 – 17.30 Uhr – Gruppe 1+2

Circle Flute mit Michael Schmid und Klaus Lang

Freitag, 31. März im Öhlberger-Studio C 0101
9.45 – 12.15 Uhr

Try-Out Circle Flute mit Michael Schmid und Klaus Lang

 

ATMEN & HÖREN
für die StudentInnen des Schwerpunkts Neue Musik und Master Neue Musik-Ensemble (Anrechnung als Workshop) und für alle interessierten Studierenden

“The mind is the king of the senses and the breath is the king of the mind” - B.K.S Iyengar
Atmen und Hören sind zentrale Themen in der (westlichen) Musiktradition. Was passiert wenn man diese aus ihrem Kontext nimmt und lose vom Musikmachen ohne Instrument praktiziert und erforscht?
Ist Hören ein performativer Akt? Welchen Einfluss hat die Atmung auf die Emotionen und den Geisteszustand?
Mit Übungen aus Pranayama, Deep Listening, Qi Gong, Aikido usw.

WAHRNEHMUNG UND KONTROLLE VON ZEIT UND RHYTHMUS
für die StudentInnen des Schwerpunkts Neue Musik und Master Neue Musik-Ensemble (Anrechnung als Workshop) und für alle interessierten Studierenden

Die rhythmische Tradition der Carnatischen (südindischen) Musik bietet einen strukturierten und systematischen Ansatz für den Umgang mit komplexen Rhythmen in der westlichen zeitgenössischen Musik. Dieser Workshop widmet sich dem Verständnis und der Einübung von Polyrhythmen.

FLÖTEN AKUSTIK
für FlötistInnen (für das Zeugnis Musik der Gegenwart) und KomponistInnen
(als Workshop angerechnet)
Wie hat Theobald Böhm die Fingersätze für die Flöte gefunden und wie können wir seine Methode zu unserem Vorteil gebrauchen? Dieser Workshop bietet einen vielseitigen Ansatz um die akustischen Möglichkeiten der Flöte zu verstehen und in Praxis zu bringen. Die Teilnehmer lernen wie man Flötengriffe findet, Klangfarben gestaltet und Multiphonics transponiert. Für Solo- oder Kammermusik aller Stilrichtungen.

DIE KLANGWELT DER FLÖTE
für FlötistInnen (für das Zeugnis Musik der Gegenwart) und KomponistInnen
(als Workshop angerechnet)
Dieser Workshop gibt einen umfassenden Überblick der zeitgenössischen Spieltechniken der Flöte und ihrer Notation. Was ist eine Tongue Ram oder ein Zungen pizzicato? Was ist der Unterschied zwischen einem Whisper tone und einem Whistle tone? Wie können wir einen Jet Whistle gestalten und kontrollieren?

circleflute

mdw meets mumok

am 11.12.2016 12 00

Die grafische Notation als Chance und Herausforderung: Studierende von Heinz-Peter Linshalm und Petra Stump-Linshalm stellen musikalische Wegbereiter zweier Kontinente vor: aus Europa Roman Haubenstock-Ramati und Christoph Herndler und aus den USA John Cage und Morton Feldman. In Kooperation mit dem Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In der Ausstellung Wir Wegbereiter. Pioniere der Nachkriegsmoderne.

Eintritt frei

Zeit & Ort der Veranstaltung:

11.12. von 12:00 bis 14:00
mumok
Museumsplatz 1
1070 Wien

Infoscreen_9.11 Musik aus Skandinavien.jpg

Mittwoch, 9. November 2016, 19.00 Uhr,
Joseph Haydn-Saal
(3., Anton-von-Webern-Platz 1)

mdw Festival'16
Neue Musik aus Finnland, Schweden und Dänemark

Kaija Saariaho: Nymphea Reflection for String orchestra (2001)
Magnus Lindberg: JOY for large Ensemble (1989-90)
Steen-Andersen: AMID for Ensemble (2004)

Studierende von Jean-Bernard Matter

 

___________________________________________________________________________________________

 

Quartett gebaut gehört_Seite_1.jpg Quartett gebaut gehört_Seite_2.jpg

Geigenbau live

Geigenbau live

Mi, 19. 10. – Sa, 22. 10. 2016, 10.00  – 22.00  Uhr, Großes Foyer, Eintritt frei

18 Geigenbauerinnen und Geigenbauer aus sieben Ländern bauen gemeinsam innerhalb von vier Tagen vor den Augen des Publikums im Großen Foyer des Wiener Konzerthauses ein Streichquartett.

Führungen: Geigenbau live

Mi, 19. 10. – Fr, 21. 10.2016, 14.00 | 16.00 | 18.00 Uhr

Sa, 22. 10. 2016, 10.00 | 12.00 | 14.00 | 16.00 | 18.00 Uhr

Treffpunkt: Eingangsfoyer, € 6,50 Erwachsene,

Kinder bis 12 Jahre frei, Jugendliche bis 16 Jahre € 4,-

Führungen,  geleitet von Geigenbauerinnen und Geigenbauern, erklären die einzelnen Arbeitsschritte bis hin zum fertigen Instru- ment und geben zudem Einblicke hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses.

Ausstellung von Meisterinstrumenten

Mi, 19.10. – Sa, 22. 10. 2016, 10.00 – 22.00 Uhr

So, 23. 10. 2016, 11.00 – 16.00 Uhr

Wotruba-Salon, Eintritt frei

(Zugang ab 18.00 Uhr nur mit gültiger Konzertkarte)

 

Schulworkshops: Streichquartett anders

Mi, 19.10. – Fr, 21. 10. 2016, Schönberg-Saal Informationen und Anmeldung für Schulklassen unter education@konzerthaus.at

Schulklassen haben vormittags die Möglichkeit, mehr über Bau und Klang von Streichinstrumenten zu erfahren und erleben als Höhepunkt das Simply-Streichquartett der Universität für Musik für Musik und darstellende Kunst Wien - mdw live.

In Kooperation  mit der Universität  für Musik und darstellende

Kunst Wien

Versteigerung & Jam-Session

Sa, 22. 10. 2016, ab 21.45 Uhr, Schubert-Saal & Großes Foyer

Eintritt frei

Am Abend des vierten Tages werden die neugebauten Instrumente zugunsten der Initiative Superar, einem musikalischen Förderpro- gramm für Kinder und Jugendliche, versteigert. Eine anschließende Jam-Session mit dem Radio String Quartet, Georg Breinschmid, Musi- kerinnen und Musikern von Catch Pop String Strong, den Jetlag Allstars und Überraschungsgästen beendet vier spannende Tage Live-Aktion im Wiener Konzerthaus.

Trikolon bei den Jungen Talenten

18. September um 16 Uhr im Haydnhaus

Verena Nothegger, Doris Linder und Stefanie Huber spielen Werke von Haydn und Beethoven.

 

Plakatvorschlag Verfemte Komponisten.jpg

Verfemte und verfolgte Komponisten

mit jüdischen Wurzeln aus dem ehemaligen Jugoslawien.

In den vergangenen Jahren hat sich exil.arte, das Zentrum für Exilmusik der mdw, bemüht, durch Forschungen und künstlerische Veranstaltungen die Werke von verfemten, verfolgten und ermordeten KomponistInnen aus der Vergessenheit zu holen. Vielfach wurden KomponistInnen wieder entdeckt, die nach England, Amerika oder Asien fliehen konnten. Dabei wurde aber übersehen, dass auch im ehemaligen Jugoslawien KomponistInnen mit jüdischen Wurzeln verfemt und verfolgt wurden. Diesem Desideratum ist dieses Konzert mit Werken von Ladislav Grinski (1904–1941) Quatre Pièces pour Violon et Piano, Marcel Tyberg (1893–1944) Klaviertrio in F-Dur und Jozef Mandic (1883–1959) Streichquartett von 1927 gewidmet.

Ein Kooperationsprojekt vom exil.arte Zentrum, dem Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik und dem Kroatischen Musikinformationszentrum.

Eintritt frei

Zeit & Ort der Veranstaltung

21.11. von 19:00 bis 21:00
Seilerstätte, Bauteil A/Festsaal
Seilerstätte 26
1010 Wien

 

Programm

Mitwirkende
Soo-Hyun Park, Violine
Kasumi Yui, Klavier
Johanna Kotschy, Violoncello
Antarja Quartett (Barbara Mglej, Elzbieta Mudlaff, Magdalena Chmielowiec,
Jakub Gajownik)

Plakat ECMA Eroeffnungskonzert-ohne.jpg
Plakat ECMA Nr. 3.jpg
Plakat ECMA Grafeneg-ohne.jpg
Flyer 22. Mai Antrittskonzert_Seite_1.jpg Flyer 22. Mai Antrittskonzert_Seite_2.jpg
Workshop mit Barthold Kuijken.jpg

********************************************************************************************

 

Workshop mit Michael Schmid (Flötist) und Klaus Lang (Komponist)

TERMINÜBERSICHT

Montag, 27. März bis Freitag, 31. März
jeweils von 8.30 – 9.30 Uhr
Atmen und Hören (Atemübungen) mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Donnerstag, 30. März
jeweils von 9.45 – 11.00 Uhr
Wahrnehmung und Kontrolle von Zeit und Rhythmus (Rhythmische Übungen) mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Mittwoch, 29. März
jeweils von 11.15 – 12.30 Uhr
Die Klangwelt der Flöte /Akustik/ Zirkularatmung mit Michael Schmid

Montag, 27. März bis Dienstag, 28. März
13.30 Uhr – Gruppe 1
15.30 Uhr - Gruppe 2
Mittwoch, 29. März im Öhlberger-Studio C 0101
14.00 – 18.30 Uhr – Gruppe 1+2
Donnerstag, 30. März im Öhlberger-Studio C 0101
13.00 – 17.30 Uhr – Gruppe 1+2
Circle Flute mit Michael Schmid und Klaus Lang

Freitag, 31. März im Öhlberger-Studio C 0101
9.45 – 12.15 Uhr
Try-Out Circle Flute mit Michael Schmid und Klaus Lang

 

ATMEN & HÖREN
für die StudentInnen des Schwerpunkts Neue Musik und Master Neue Musik-Ensemble (Anrechnung als Workshop) und für alle interessierten Studierenden

“The mind is the king of the senses and the breath is the king of the mind” - B.K.S Iyengar
Atmen und Hören sind zentrale Themen in der (westlichen) Musiktradition. Was passiert wenn man diese aus ihrem Kontext nimmt und lose vom Musikmachen ohne Instrument praktiziert und erforscht?
Ist Hören ein performativer Akt? Welchen Einfluss hat die Atmung auf die Emotionen und den Geisteszustand?
Mit Übungen aus Pranayama, Deep Listening, Qi Gong, Aikido usw.

WAHRNEHMUNG UND KONTROLLE VON ZEIT UND RHYTHMUS
für die StudentInnen des Schwerpunkts Neue Musik und Master Neue Musik-Ensemble (Anrechnung als Workshop) und für alle interessierten Studierenden

Die rhythmische Tradition der Carnatischen (südindischen) Musik bietet einen strukturierten und systematischen Ansatz für den Umgang mit komplexen Rhythmen in der westlichen zeitgenössischen Musik. Dieser Workshop widmet sich dem Verständnis und der Einübung von Polyrhythmen.

FLÖTEN AKUSTIK
für FlötistInnen (für das Zeugnis Musik der Gegenwart) und KomponistInnen
(als Workshop angerechnet)
Wie hat Theobald Böhm die Fingersätze für die Flöte gefunden und wie können wir seine Methode zu unserem Vorteil gebrauchen? Dieser Workshop bietet einen vielseitigen Ansatz um die akustischen Möglichkeiten der Flöte zu verstehen und in Praxis zu bringen. Die Teilnehmer lernen wie man Flötengriffe findet, Klangfarben gestaltet und Multiphonics transponiert. Für Solo- oder Kammermusik aller Stilrichtungen.

DIE KLANGWELT DER FLÖTE
für FlötistInnen (für das Zeugnis Musik der Gegenwart) und KomponistInnen
(als Workshop angerechnet)
Dieser Workshop gibt einen umfassenden Überblick der zeitgenössischen Spieltechniken der Flöte und ihrer Notation. Was ist eine Tongue Ram oder ein Zungen pizzicato? Was ist der Unterschied zwischen einem Whisper tone und einem Whistle tone? Wie können wir einen Jet Whistle gestalten und kontrollieren?

circleflute040-A copy 2.jpeg
Plakat King Arthur- Juni-ohne.jpg

King Arthur

Vorstellungen (Schloßtheater)
7.6. 2017
8.6.2017

Purcells „King Arthur“ - dunkle heidnische Rituale und Beschwörungen - Natur, Elfen, Nixen, Luftgeister - Krieger und Helden - mächtige Zauberer. Krieg und Liebe - ein großes Thema des Barock - „Canti guerreri e amorosi" hieß es schon bei Monteverdi. Alles spielt unter den Zeichen von Mars und Venus, dem Frostgeist und Cupido bei Purcell.

Alle großen Themen der Oper sind hier beisammen, so vor allem das Ideal und die Utopie des hohen Paars, hier Arthur und Emmeline, der kriegerische, integre Held und die rätselhafte blinde Prinzessin, die nur „mit dem Herzen“ sieht. Der keltische König Artus im Kampf mit den finsteren Sachsen.  Die Identifikationsfigur für ein geeintes, befriedetes, christliches Britannien, auch das ein Ideal, das lange sehnsüchtig beschworen wurde. England brachte unter den schweren politischen, ökonomischen, sozialen und konfessionellen Krisen des 17. Jahrhunderts  jene eigentümliche Sonderform der „semi opera“, eigentlich eine Mischung aus Bühnenspiel mit Ballett und Gesang, mit gesprochenen Dialogen, Gesangsszenen mit Rezitativen, Arien und Ensembles, mit Tänzen und Instrumentalmusik hervor, deren Blüte wir in den reifen Werken des frühvollendeten „Orpheus Britannicus“ Purcell, vor allem im „Arthur“ und der „Fairy Queen“ sehen. Mit Anleihen aus beiden Stücken mit Texten nach John Dryden, Montage und Improvisationen versuchen wir, mittels einer stringenten Dramaturgie sozusagen aus der semi-opera eine Oper zu machen, barock und gleichermaßen für unsere Zeit.

Eine Kooperation der Institute 9 für Gesang und Musiktheater und 7 für Kammermusik, alte und Neue Musik, unter Mitarbeit von Studierenden des Instituts 2 für Musikleitung. Projektleitung: Beverly Blankenship für die Regie und Ingomar Rainer für die musikalische Gestaltung.

 

 

Buchpräsentation: Dieter Torkewitz, Ingomar Rainer

Mittwoch, 15. März 2017
18.00 Uhr
Arnold Schönberg Center
Schwarzenbergplatz 6
Zaunergasse 1-3 (Eingang)
A-1030 Wien  


Zwischen Bearbeitung und Recycling
Zur Situation der neuen Musik,
im Kontext der postmodernen Diskussion über Kunst und Ästhetik der Kunst

Herausgegeben von Dieter Torkewitz | Praesens Verlag
Band 3 der Reihe »Wiener Veröffentlichungen zur Theorie und Interpretation der Musik«,
hrsg. von Dieter Torkewitz und Ingomar Rainer

Collegium musicum der mdw
Dieter Torkewitz Klavier
Ingomar Rainer Leitung

Werke von Bernd Alois ZIMMERMANN, Alban BERG und Dieter SCHNEBEL

Eintritt frei

Im Fokus der Publikation stehen die gegenwärtig markantesten Symptome in zeitgenössischer Musik wie Kunst allgemein: Intertextualität und Interdisziplinarität, das ›gebrochene‹ Verhältnis von Tradition und Innovation, die Infrage-Stellung des beständigen künstlerischen Fortschritts, das Eindringen des Überkommenen ins Neue, das Neu-Formulierte des Alten im Neuen. Beiträge stammen von Autoren ganz unterschiedlicher Fachgebiete: Musikwissenschaft, Musiktheorie, Komposition, Musikpraxis, Philosophie, Soziologie, Literatur- und Kunstwissenschaft, Architektur und Jus, darunter Terry Eagleton, Karlheinz Essl, Rudolf Frisius, Dieter Schnebel und Jürg Stenzl.

This publication focuses on the most striking elements of contemporary music and art in general at the present time: intertextuality and interdisciplinarity, the ‘broken’ relationship between tradition and innovation, challenging steady artistic progress, the penetration of new areas by traditions, re-formulating old elements within a new sphere. The articles were written by authors from a wide range of specialist areas – musicology, music theory, composition, music practice, philosophy, sociology, literary and art studies, architecture and law – including Terry Eagleton, Karlheinz Essl, Rudolf Frisius, Dieter Schnebel and Jurg Stenzl.

 

http://www.schoenberg.at/index.php/de/veranstaltungen/eventdetail/2778/-/buchpraesentation-dieter-torkewitz-ingomar-rainer

 

 

*************************************************************************


Konzert Collegium musicum der mdw, Ingomar Rainer

Dienstag, 28. März 2017
19.30 Uhr
Arnold Schönberg Center
Schwarzenbergplatz 6
Zaunergasse 1-3 (Eingang)
A-1030 Wien  


Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend

Collegium musicum der mdw | Ingomar Rainer LeitungIngomar Rainer

Arnold SCHÖNBERG: aus Suite im alten Stile (G-Dur)

Wolfgang Amadeus MOZART: Adagio und Fuge d-Moll KV 404a

Johann Joseph FUX: aus Concentus musico-instrumentalis

Georg Philipp TELEMANN: Trios aus Essercizii musici

Antonín DVOŘÁK: aus Bagatellen op. 47

Paul HINDEMITH: aus Plöner Musiktag

Hanns EISLER: Präludium und Fuge über B-A-C-H op. 46

Eintritt frei

»Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden [zum] besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget ...« – so beschreibt Johann Sebastian Bach 1722 Absicht und Zweck seiner Präludien und Fugen im autographen Titelblatt zum »Wohltemperierten Clavier«. Und der größte Teil seines gewaltigen Œuvres war keineswegs für ein hörendes Publikum, wie wir es gewohnt sind, sondern einzig für die Spieler selbst bestimmt. Das wusste noch Mozart, der einige Stücke daraus für eine ambitionierte Hausmusik bearbeitete. Auch Fux und Telemann widmeten stattliche Anteile ihres Instrumentalwerks den Musizierenden und so ist es auch kein Zufall, dass die Jugendmusikbewegung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vielfach wieder bei der Musik des Barock ansetzte und aus deren Geist neue Stücke komponierte. Mit Schönberg wiederum schließt sich der Kreis zu Bach: seine auf barocke Satztypen rekurrierende Suite entstand für ein Schülerorchester – zur Bildung der musikalischen Jugend, wozu auch Schönbergs Suite in G einen Beitrag leistet.

„Composed for the benefit and use of young musicians who are desirous of instruction, and also for the pastime of those well-acquainted with this study …” – this is how Johann Sebastian Bach described the purpose and objective behind his Preludes and Fugues on the title page of the autograph score for „The Well-Tempered Clavier” in 1722. And by far the largest part of his massive œuvre was by no means intended for an audience such as we are accustomed to today, but instead solely composed for the players themselves. This was known to Mozart as well, who arranged several of them for ambitious music-making in the home. Fux and Telemann also wrote a considerable proportion of their instrumental compositions for the musician and it is therefore not by chance that the youth music movement in the first third of the 20th century frequently readdressed the music of the Baroque period, and its spirit served as inspiration for the composition of new works. Schönberg, in turn, comes full circle and brings us back to Bach: drawing on Baroque movement types, his Suite was written for an orchestra of schoolchildren – for the education of young musicians, to which Schönberg’s Suite in G also makes a contribution.

Kooperation Arnold Schönberg Center und Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Foto: Ingomar Rainer

 
 
 

http://www.schoenberg.at/index.php/de/veranstaltungen/eventdetail/2787/-/konzert-collegium-musicum-der-mdw-ingomar-rainer

 

https://www.mdw.ac.at/ijh/?PageId=4132

 

********************************************************************************************************************************************

Plakat King Arthur.jpg

King Arthur

Vorstellungen ( Probebühne, Penzing)
20.1.2017
21.1.2017
23.1.2017

Vorstellungen (Schloßtheater)
7.6. 2017
8.6.2017

Purcells „King Arthur“ - dunkle heidnische Rituale und Beschwörungen - Natur, Elfen, Nixen, Luftgeister - Krieger und Helden - mächtige Zauberer. Krieg und Liebe - ein großes Thema des Barock - „Canti guerreri e amorosi" hieß es schon bei Monteverdi. Alles spielt unter den Zeichen von Mars und Venus, dem Frostgeist und Cupido bei Purcell.

Alle großen Themen der Oper sind hier beisammen, so vor allem das Ideal und die Utopie des hohen Paars, hier Arthur und Emmeline, der kriegerische, integre Held und die rätselhafte blinde Prinzessin, die nur „mit dem Herzen“ sieht. Der keltische König Artus im Kampf mit den finsteren Sachsen.  Die Identifikationsfigur für ein geeintes, befriedetes, christliches Britannien, auch das ein Ideal, das lange sehnsüchtig beschworen wurde. England brachte unter den schweren politischen, ökonomischen, sozialen und konfessionellen Krisen des 17. Jahrhunderts  jene eigentümliche Sonderform der „semi opera“, eigentlich eine Mischung aus Bühnenspiel mit Ballett und Gesang, mit gesprochenen Dialogen, Gesangsszenen mit Rezitativen, Arien und Ensembles, mit Tänzen und Instrumentalmusik hervor, deren Blüte wir in den reifen Werken des frühvollendeten „Orpheus Britannicus“ Purcell, vor allem im „Arthur“ und der „Fairy Queen“ sehen. Mit Anleihen aus beiden Stücken mit Texten nach John Dryden, Montage und Improvisationen versuchen wir, mittels einer stringenten Dramaturgie sozusagen aus der semi-opera eine Oper zu machen, barock und gleichermaßen für unsere Zeit.

Eine Kooperation der Institute 9 für Gesang und Musiktheater und 7 für Kammermusik, alte und Neue Musik, unter Mitarbeit von Studierenden des Instituts 2 für Musikleitung. Projektleitung: Beverly Blankenship für die Regie und Ingomar Rainer für die musikalische Gestaltung.

_________________________________________________________________________________________

Historischer Klang zum Angreifen-Gold-ohne.jpg
Franzoesische Kammermusik-weiss-finale-ohne.jpg

Schwerpunkt Michael Jarrell

Jedes Sommersemester lädt das Joseph Haydn-Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik einen bedeutenden Komponisten unserer Zeit ein, der eine Woche lang mit den Instrumentalisten seine Werke erarbeitet. Dieses Jahr kommt der international anerkannte Komponist Michael Jarrell, der auch an der mdw Professor für Komposition ist. In zwei Konzerten werden Kompositionen aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Besetzungen aufgeführt.

 

Die Veranstaltungen:

Montag, 3. April 2017

Podiumsgespräch mit Michael Jarrell über seine Werke und über Arnold Schönberg
Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center

Eintritt frei
Ort: Arnold Schönberg-Center (3., Zaunergasse 1-3)
Beginn: 18:00 Uhr

Konzert Michael Jarrell 1
Solo-Werke, Kammermusik und Ensemblewerke von Arnold Schönberg und Michael Jarrell

Webern Ensemble Wien
Leitung: Jean-Bernard Matter und Jaime Volfson

Eintritt frei
Ort: Arnold Schönberg-Center (3., Zaunergasse 1-3)
Beginn: 19:30 Uhr

 

Mittwoch, 5. April 2017

Konzert Michael Jarrell 2
Modifications für Klavier und Ensemble (1989)
Nachlese Vb : Liederzyklus für Sopran und Ensemble (2012)
Conversions für Harfe und Streichorchester (1990)
Music for a while für Ensemble (1995)
Webern Ensemble Wien
Leitung: Jean-Bernard Matter und Jaime Volfson

Eintritt frei
Ort: Joseph Haydn-Saal (3., Anton-von-Webern-Platz 1)

 

Schwerpunkt Michael Jarrell.jpg
Komponistinnen aus_final.jpg
Komponistinnen - 7. Dezember-1.jpg
wienmodernlogo.png

WIEN MODERN 2016:
Gesamtaufführung der Streichquartette
von Dmitri Schostakowitsch

Optimistische Musik wurde staatlich gefordert, doch in seinen 15 Streichquartetten komponierte Dmitri Schostakowitsch oft das pure Gegenteil davon. Wien Modern präsentiert seine 36 Jahre umspannende, monumentale Auseinandersetzung mit Leben, Tod und «der ewigen Frage – warum und wofür?» auf durchaus monumentale Weise: 15 Streichquartett-Ensembles sind im Großen Saal des Wiener Konzerthauses verteilt und interpretieren die 15 Werke an einem einzigen Abend – teilweise einzeln, teilweise gleichzeitig in einer polyphonen Zeit-Raum-Konstellation, die die lange Tradition der Simultanaufführung von Haydn, Haubenstock und Harald Schmidt, von Ives, Cage und der Plaza Garibaldi in Mexico City experimentell weiterführt. Das Publikum ist eingeladen, sich leise zwischen den Ensembles zu bewegen und an diesem besonderen Abend Teil des Ganzen zu werden.

Datum/Zeit
11.11.16 - 19:30

Veranstaltungsort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030, Wien

PLAKAT_Symposium_musica vulgaris and musica artificialis.jpg
gluehende kaelte.jpg

Glühende Kälte:

wir möchten Sie herzliche zum Konzert einladen:

23.11. von 19:00 bis 21:00
Hauptgebäude, Bauteil C/Fanny Hensel-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Aktuelle Kammermusik aus Finnland erzählt in einer zeitgemäßen Klangsprache von Helden aus der finnischen Mythologie, dem Fest des Dionysos, Grauspechten, einem Wiegenlied für Wölfe und vieles mehr.

“After the long shadow of Sibelius, followed by a serious post-serialistic stubbornness, we are now finally free to compose as we like in Finland.” Tomi Räisänen

“The contemporary music in Finland cannot be separated from the Finnish music in general. The lively concert life and the role of music in the national identity are important as well, but what comes first is always the craftsmanship.”
Lotta Wennäkoski und Heikki Nikula

Werke von Lotta Wennäkoski (1970), Minna Leinonen (1977), Riikka Talvitie (1970), Jovanka Trbojevic (1963), Kaija Saariaho (1952), Tomi Räisänen (1976), Sampo Haapamäki (1976), Kimmo Hakola (1958), Jukka Tiensuu (1948), Tapani Länsiö (1953)

Idee & Konzept: Petra Stump-Linshalm & Heinz-Peter Linshalm

in Kooperation mit Erasmus +

Flyer Fernandes Mittendrin_Seite_1.jpg
junge talente herbst.jpg
Trikolon@NancyHorowitz.jpeg
Infoscreen_13.7. Museumsquartier.jpg

ECMA Session Wien/Grafenegg 2017

Chamber Music 4.0

06.05.2017 – 14.05.2017

Die kommende Ecma-Session im Rahmen von Erasmus+ Ecma Next Step wird besonders vielfältig und interessant!

 

 

Plakat Low Vibrations.jpg

LOW VIBRATIONS
Im Bann der tiefen Töne!

Ein Gender Projekt rund um die Bassklarinette.

Dieses Projekt legt nicht nur einen Schwerpunkt auf das Instrument Bassklarinette, sondern schenkt auch den MusikerInnen sowie den Komponistinnen, die für die Bassklarinette geschrieben haben, spezielle Aufmerksamkeit.

Vor 20 Jahren noch gab es wenige Frauen die Bassklarinette als Soloinstrument gespielt haben. Inzwischen haben nicht nur mehr Frauen die Bassklarinette für sich als Hauptinstrument ausgewählt, sondern auch immer mehr namhafte Komponistinnen Werke für dieses einzigartige Instrument geschrieben.

Wir präsentieren Werke von zeitgenössischen Komponistinnen und stellen BassklarinettistInnen in den Mittelpunkt.

Masterclass mit Fie Schouten (Bassklarinette) und Ig Henneman (Komposition und Improvisation)
Studierende, Lehrende und Gäste der mdw spielen Werke von Carola Bauckholt, Andrea Götsch, Ig Henneman, Rozalie Hirs, Katharina Klement, Vanessa Lann,
Ivana Loudová, Georgia Nicolaou und Petra Stump-Linshalm.

Künstlerische Leitung: Petra Stump-Linshalm und Heinz-Peter Linshalm

Leonard Bernstein Institut für Konzertfach Blas- und Schlaginstrumente
Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik

in Kooperation mit Plattform Gender_mdw


Masterclass und Workshop mit Fie Schouten und Ig Henneman

Workshop mit Ig Henneman
Fr, 19. Mai 2017

17:00 ein UHR.werk – Konzert und Performance mit Teresa Doblinger und Frederik Neyrinck
19:00 Abschlusskonzert LOW VIBRATIONS

Fanny Hensel-Saal, Anton von Webern Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei!

 

Masterclass mit Fie Schouten
17. & 18. Mai Raum: N0111 (Anton-von-Webern-Platz 1) und 308 (Singerstrasse 26)

Die genaue Einteilung wird noch bekannt gegeben!

Mi, 17. & Do, 18. Mai 2017

 

Improvisationsworkshop:
17. Mai: 9:00 – 12:00 Raum: SI BO107 (Kammermusiksaal)
18. Mai: 9:00 – 12:00 Raum: M0101

 

Um Anmeldung wird gebeten unter office@stump-linshalm.com

Composers talk mit Ig Henneman und Fie Schouten (Bassklarinette):
18. Mai: 16:00 - 17:30 Raum: E0104

Programm_LowVibrations_UHRwerk__Seite_1.jpg
Flyer Fernandes III Version II.jpg