Joseph Haydn Institut für

Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik

 

Das Joseph Haydn Institut wurde 2002 gegründet und gilt im Bereich der Kammermusikausbildung  mittlerweile als international führend und beispielgebend.

Im Zuge einer Novelle des Organisationsplans der mdw weist das Institut ab dem Wintersemester 2016 die im Laufe der Jahre ans Institut gewachsenen zusätzlichen Aufgabenbereiche Alte Musik und Neue Musik auch im Namen aus.

Die pädagogische Arbeit des Instituts ist von zwei Bereichen innerhalb der Studien geprägt.

Auf der einen Seite bietet das Joseph Haydn Institut folgende ZKF-Studien an:

 

BA Klavier-Kammermusik

MA Kammermusik (für Klavier, Streich- und Blasinstrumente)

MA Neue Musik-Ensemble

(An einem Masterstudium in Historischer Aufführungspraxis wird gearbeitet.)

BA Cembalo Konzertfach

MA Cembalo Konzertfach

Blockflöte bleibt mit verschiedenen Profilwahlmöglichkeiten weiterhin ein Diplomstudium.

Die Studienzweige ZKF-Streicherkammermusik und ZKF-Klavierkammermusik im Diplomstudium

werden mit den Studierenden bis zum Diplom geführt und laufen dann aus.

Postgraduallehrgänge für Kammermusik bieten eine weitere Vertiefungsmöglichkeit für Ensembles und Individualstudierende. Der Lehrgang Historische Aufführungspraxis ist ein weiteres Angebot des Instituts.

 

Andererseits deckt das Joseph Haydn Institut die Pflichtfachlehrveranstaltungen in Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik für alle Konzertfachstudierenden der mdw ab und hat somit jedes Semester an die 600 Studierenden zu betreuen.

Das künstlerische Betriebsbüro des Joseph Haydn Instituts sorgt für die Organisation und Durchführung von regelmäßigen Großprojekten wie Int. J. Haydn Kammermusikwettbewerb und ECMA (European Chamber Music Academy), Teilnahme an Projektentwicklung im Rahmen von Erasmus+ sowie für die Vermittlung von Ensembles zu externen Veranstaltungen und zur Teilnahme an verschiedensten Kooperationen. Auch in den Bereichen Alte Musik und Neue Musik finden regelmäßig Workshops und Projekte mit internationaler Beteiligung statt.

Im Folgenden noch einige grundsätzliche Gedanken zum Stellenwert der kammermusikalischen Ausbildung für die künstlerische Entwicklung:

Kammermusikalische Arbeit während der Studienzeit fördert die Entwicklung der Vielseitigkeit durch das Zusammenspiel in verschiedenen Instrumentenkombinati­onen in kurz- und langfristigen Arbeitssituationen. Sie ermöglicht die ganzheitlich erfahrbare Anwendung von in den Theoriefächern Gelerntem und fördert durch das dialogische Erarbeiten von Interpretationen das Bedürfnis nach weiterer, auch wissen­schaftlicher Vertiefung.

Die Notwendigkeit, die erlernten instrumentalen Fähigkeiten in immer neuem Kon­text umzusetzen, bringt ein positives Feedback zum Instrumentalhauptfach - nicht zu­letzt durch das Aufzeigen von Defiziten.

Da sich beim eigenverantwortlichen Musikmachen zusammen mit anderen die Wah­rung der künstlerischen Integrität mit Kompromissfähigkeit (beziehungsweise der Bereitschaft sich durch das bessere Argument überzeugen zu lassen) verbinden muss, stellt sich dazu ein starker sozialer Lerneffekt ein.

Ob für das Orchester, die Solokarriere, eine professionelle Ensemblekarriere oder für den Lehrberuf –eine profunde kammermusikalische Ausbildung ist die wesentliche Basis.

Zudem fördert die Ensemblearbeit die Organisationsfähigkeit - eine für den MusikerInnenberuf unerlässliche Qualifikation!

 

 

 

Institutsvorstand: Univ.-Prof. Dr. h.c. Johannes Meissl

Stellvertreter: o.Univ.-Prof. Avedis Kouyoumdjian

 

Institutssekretärin: Jutta Kornfeld DW 3001

Künstlerisches Betriebsbüro: Mag. Mara Földi DW 3002

Ungargasse 14, HP 09 - HP 13 1030 Wien

www.mdw.ac.at/ijh