Blockflöte

Der Schwerpunkt "Zweites Instrument" ist nur von Studierenden zu wählen, die bereits entsprechende Vorkenntnisse auf dem Instrument mitbringen. Das Lehrziel im "Zweiten Instrument" muss die sichere Beherrschung des Instrumentes für die Belange des Anfängerunterrichts sein. Als Orientierung können die Abschlusserfordernisse der Studienrichtung ME zum Vergleich herangezogen werden.
Der Schwerpunkt "Zweites Instrument" ist generell unter dem Aspekt zu sehen, dass  Studierende auf ihrem Hauptinstrument die Lehrbefähigung ohne Einschränkung erwerben und dort zu musikalisch, technisch und pädagogisch reifen Lehrenden ausgebildet werden, denen Verantwortlichkeit, Kritikfähigkeit und Transferleistung in Bezug auf ihr zweites Instrument zugetraut werden kann.


 

Zulassung


1. Ein Solostück oder eine Etüde im Schwierigkeitsgrad von: J. VAN EYCK: Fluytenlusthof;
J.QUANTZ: Capricen; H.M. LINDE: Neuzeitliche Übungsstücke; F. BRÜGGEN: Fünf Etüden
2. Eine hochbarocke Sonate mit Generalbass z.B. aus G.F. HÄNDEL: Vier Sonaten;
G.B. LOEILLET: Zwölf Sonaten; G.Ph. TELEMANN: Vier Sonaten
3. Ein Werk freier Wahl

Eine Beratungskommission bestehend aus drei Lehrenden entscheidet über die Zulassung zum Schwerpunkt "Zweites Instrument"

Abschließendes Vorspiel

1. Ein Werk aus dem Frühbarock (17. Jahrhundert), z.B. Solostück oder ein Werk mit Basso continuo
2. Drei Werke aus dem Spätbarock (18. Jahrhundert), z.B. Solostücke, Sonaten mit Basso continuo

Das Vorspiel findet in kollegialem Kreis ( interner Klassenabend ) statt, in dem wenigstens drei Lehrende anwesend sind.


Februar 2004