Flöte

Zulassungsprüfung für das Masterstudium


Die Zulassungsprüfungen für hausinterne BewerberInnen finden gemeinsam mit dem ersten Teil der kommissionellen Bachelorprüfung (Vortrag eines künstlerischen Programms) statt (Termine: Jänner und März bzw. Mai/Juni und Oktober)
Die Zulassungsprüfungen für externe BewerberInnen (ggf. Nachweis von Deutschkenntnissen und Kenntnissen aus Klavier, Vortrag eines künstlerischen Programms) finden im März und Oktober statt.


Prüfungsanforderungen für die Masterprüfung

Die Zusammenstellung des Programms für die interne und öffentliche Diplomprüfung soll so erfolgen, dass die individuellen künstlerischen Fähigkeiten der Kandidatin/des Kandidaten möglichst umfassend zur Geltung kommen können. Das zu wählende Programm setzt sich aus sechs repräsentativen und anspruchsvollen Werken aus mindestens vier Stilepochen zusammen. Eine Komposition sollte sich in der Tonsprache wesentlich von der des 19.Jahrhunderts unterscheiden. Das Prüfungsprogramm muss sowohl ein Solostück, als auch ein Werk aus dem Bereich der Kammermusik beinhalten. Die Teilung des Programms für den internen und jenes für den öffentlichen Teil bleibt der Kandidatin/dem Kandidaten überlassen. Die reine Spielzeit der internen Diplomprüfung beträgt ca. 20 - 30 Minuten. Der zweite Prüfungsteil findet im Rahmen einer öffentlichen Konzertveranstaltung statt und sollte zwischen 30 und 40 Minuten dauern. Um Überlängen zu vermeiden und stilistische Vielfalt zu gewährleisten, ist es möglich, die im Anhang angegebenen Werke nur in bestimmten Satzkombinationen vorzubereiten bzw. zwischen interner und öffentlicher Diplomprüfung aufzuteilen.
Das Gesamtprogramm ist dem Vorsitzenden der Prüfungskommission vor der internen Diplomprüfung zu übergeben.


A) VORTRAG EINES KÜNSTLERISCHEN PROGRAMMES

1. Eine Sonate aus
- den Sonaten J.S. BACHS: h-moll, E-Dur, e-moll, A-Dur, a-moll (Partita)
- oder eine Sonate von C.Ph.E. BACH: Solosonate a-moll, Hamburger Sonate

2. Ein Flötenkonzert von W.A. MOZART (G-Dur KV 313 oder D-Dur KV 314) mit Kadenzen

3. Ein Kammermusikwerk
Bei der Auswahl Ihres Kammermusikwerkes beachten Sie bitte folgendes:
Gemischte Besetzung, mindestens drei MusikerInnen. Wenn das Bassinstrument(Cello, Fagott) in einer barocken Flötensonate nur als Continuo Instrument eingesetzt ist, gilt das nicht als Trio! KorrepetitorInnen stehen als PianistInnen für ihr Kammermusikwerk nicht zur Verfügung! Die Grundidee ist ein Ensemble, das ausschließlich aus StudienkollegInnen (AbsolventInnen) besteht, um Ihr selbständiges Arbeiten zu gewährleisten.

4. Ein Stück für Flöte solo

5. Zwei Werke aus dem Bereich Romantik - Impressionismus - 20./21.Jh.



Anhang: Literaturliste

S. PROKOFFIEF Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
Ch. WIDOR Suite Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
J. FELD Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
J. IBERT Konzert Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
B. MARTINŮ Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
C. FRANCK Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
C. REINECKE Undine Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
C. REINECKE Konzert Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
J. LAUBER Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
A. JOLIVET Cinq Incantations daraus 2 Stücke
F. KUHLAU Sonaten op. 64, 69, 71,79, 83, 85 daraus 2 Sätze
J. MOUQUET La Flûte de Pan daraus 2 Stücke



B) PRÜFUNG UNTER INSTRUMENTALDIDAKTISCHEM ASPEKT 

Für den didaktischen Prüfungsteil sind mindestens 2 Werke aus unterschiedlichen Stilepochen vorzubereiten. Die Kandidatin/der Kandidat muss über die technischen Probleme dieser Kompositionen und deren mögliche Lösungen Auskunft geben können sowie imstande sein, diese Werke gründlich zu analysieren ( stilistisch, formal ) und über deren pädagogische Einsetzbarkeit Bescheid wissen. Eines dieser Werke kann für den obligaten Lehrauftritt mit einem fortgeschritten Schüler/einer fortgeschrittenen Schülerin verwendet werden.

 

 

Stand Oktober 2010