Diversität

Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien steht für eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung in allen ihren Wirkungsbereichen, von der Diversität künstlerisch-kultureller Ausdrucksformen bis hin zu Chancengleichheit und Antidiskriminierung.

 

"Wir bekennen uns zu demokratischen Werten, Gleichbehandlung und Diversität. Offene Kommunikation, Transparenz und Partizipation sind uns bei der Weiterentwicklung der Universität wichtig. Wir stehen für Gendergerechtigkeit und Inklusion. Transkulturalität diskutieren wir im Sinne einer kritischen Hinterfragung des Kunst- und Kulturbegriffs ebenso wie hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die universitäre Praxis in Kunst, Lehre und Forschung." (mdw-Leitbild)

 

Alle Angehörigen der mdw sollen erfolgreich studieren oder arbeiten können, unabhängig von ihrem sozialen und geo-kulturellen Bildungs- und Erfahrungshintergrund, ihrer sexuellen Begehrensform und geschlechtlichen Identifikation, ihrer Generation und ihres Alters, ihrem eigenen Selbst- und Weltbild, ihren individuellen physischen und psychischen Behindernissen oder ihres Eingebunden-Seins in die Betreuung anderer Menschen.

Durch die Einrichtung spezifischer Anlaufstellen zu Organisationsentwicklung und Antidiskriminierung sowie durch Projekte und Initiativen in Forschung, Lehre und Praxis wurden Zeichen für eine chancengleiche und inklusive Zusammenarbeit gesetzt.

(Quelle: Auszüge aus dem mission statement zur mdw-Diversitätsstrategie 2017-2019)

Diversitätsmanagement

Die mdw betreibt ein systematisches Diversitätsmanagement, das als Informations-, Service und Vernetzungsstelle anstrebt, aktiv an der Wahrnehmung und dem bewussten Wertschätzen von Unterschieden als Vielfalt und der Beseitigung strukturell verankerter Ungleichheitsverhältnisse zu arbeiten.

In der kritischen Arbeit mit Diversität geht es darum, Zuschreibungen, Diskriminierungsmechanismen und -formen, Bewertungssysteme und Ausschlüsse zu erkennen, in einem gesellschaftspolitischen Rahmen zu reflektieren und Schritte zu setzen, diesen entgegenzuwirken und sie abzubauen.
Gender- und Diversitätswissen und –kompetenzen sind dafür ein wichtiger Schlüssel und Bestandteil um diese Ausgrenzungs- und Diskriminierungsmechanismen zu verstehen und Handlungsoptionen zu deren Bekämpfung zu entwickeln.

Die mdw positioniert sich für ein kritisches, politisiertes Verständnis von Diversität, das basierend auf anti-diskriminatorischen Konzepten agiert und die Zugangs- und Teilhabemöglichkeiten möglichst vieler an allen Ressourcen zum Ziel hat.
Diversität fungiert dabei als Analysekategorie und Instrument um Strukturen und Prozesse auf ihre Machtverhältnisse, ihre Ein- und Ausschlüsse sowie auf ihre sozialen Konstruktionsprinzipien zu überprüfen und aufzubrechen. Diversität ist dabei immer auch als Querschnittsaufgabe im Bildungsbereich zu verstehen.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen zu Gender- und Diversitätsmanagement an österreichischen Hochschulen leiten sich aus internationalen Vereinbarungen, EU-Vorgaben und nationalen Gesetzen, wie dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, sowie dem Universitätsgesetz ab. Einen Überblick über die wesentlichen innerstaatlichen rechtlichen Grundlagen zur Gleichstellung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.