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Wozu Musik?

Heuer, zur runden Jahreszahl 2020, feiern wir ein großes Jubiläum: Ludwig van Beethoven, der Titan, der sich dem tragischen Schicksal durch seine unsterbliche Musik widersetzte, wird 250.


Immer wieder Für Elise

Die Wohnung von Frau Herta grenzte direkt an unsere. Sie lag in einem Mietshaus, das – wie die meisten seiner Bewohner_innen – etwas in die Jahre gekommen war.


Inside Artistic Research

Die künstlerische Praxis erforschen, hinterfragen, sie abzutasten nach ihrem einzigartigen Entwicklungsprozess, nach ihren Höhen und Tiefen.


Die Erforschung des Ichs

Ein Vorwurf, den Kunstschaffende zu allen Zeiten immer wieder zu hören bekommen, ist jener der exzessiven Beschäftigung mit sich selbst.


Die Neugier auf den anderen

Nichts ist langweiliger, als das eigene Spiegelbild stundenlang zu betrachten. Wer möchte sich schon ausschließlich mit dem auseinandersetzen, was ihm ohnehin vertraut ist?


Das Ende der Tyrannen

Auf den ersten Blick ist ein Orchester eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, deren Zusammenspiel das Publikum in andere Sphären versetzen kann. Das mag pathetisch klingen, ist aber so. Wer etwa in dieser Saison im Wiener Konzerthaus die Darbietung von Tschaikowskys Symphonien vom St. Petersburger Mariinsky Orchester erlebt hat, weiß, was gemeint ist. Da setzt das Denken aus, da versinkt …


Das Orchester – Vielfalt und Einheit zugleich

Nach Milan Kundera verdankt die Weltkultur Europa den Roman und die Symphonie. Einen Roman zu lesen ist kein Problem, das kann jede_r selbst. Aber eine Symphonie braucht ein Orchester, um erklingen zu können. Es war ein jahrhundertelanger Weg der Entwicklung bis zu den klassischen und romantischen Orchesterapparaten mit immer mehr Instrumentalist_innen. Und diese Entwicklung dauert weiterhin an. Egal ob es …


Waffe Angst

Angst ist eine Waffe. Man kann sie nicht sehen, man kann sie nicht hören, man kann sie nicht riechen. Höchstens aus nächster Nähe nimmt die Nase den scharfen Geruch von Angstschweiß wahr. Aber dafür muss man sich erst einmal näherkommen. Dafür muss man hinausgehen, aufeinander zugehen, nebeneinander stehen in der U-Bahn und im Kaufhaus, ohne sich voreinander zu fürchten. Dafür …


Angst vor Gemütlichkeit

Das Leben war leicht, als es Löwen in unserer Umgebung gab. In der Steinzeit. Man wusste ganz klar, was man tun soll: Große Tiere mit großen Zähnen meiden. Die Angst „unerwünscht verdaut zu werden“ war überall zu spüren und sie war durchaus begründet, da aus dem Gebüsch immer wieder ein Löwe auftauchte und man schnell vom Homo sapiens zum Schnitzel …


Kirchenmusik – Ideal und Wirklichkeit

Weihrauch. Ein Gefolge von Ministranten, Diakonen und Priestern zieht durch das Kirchenschiff ins Presbyterium ein. Die Gemeinde steht und beobachtet andächtig dieses pompöse Schauspiel. Was passiert währenddessen auf der Orgelempore? Der Organist (ja, meist männlich), begleitet den Einzug mit den dröhnenden Klängen der Orgel, der Kapellmeister (ja, ebenfalls ein Mann) wartet schon darauf, bis sich die Sängerinnen und Sänger des …


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