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Niemand muss abgeholt werden

Kaum eine Phrase trägt mehr Überheblichkeit in sich als die gerne erhobene Forderung, man müsse „die Menschen dort abholen, wo sie sind“. Ob in der Medienbranche, in der Politik oder im Kulturbereich, dieses Bild wird beinahe inflationär verwendet.


Es ist ja nichts passiert

Die Verfolgung Andersdenkender, das Aushöhlen demokratischer Rechte, die Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe. Wann immer Unrecht wie dieses geschieht, akzeptiert und exekutiert wird, ist es die Folge eines langen Prozesses, in dem dieses Unrecht legitimiert wird.


Check your privilege

2020 ist das Jahr, in dem der Begriff „white privilege“ zum ersten Mal wirklich in der Gesellschaft angekommen ist. Er beschreibt die Tatsache, dass weiße Menschen gesellschaftliche und ökonomische Vorteile haben, die ihre Wurzeln im Kolonialismus, Imperialismus und transatlantischen Sklavenhandel begründen.


Das Live-Konzert, ein Sehnsuchtsort

Eigentlich müsste man dankbar sein. Alle, die man kennt, sind gesund und jene, die das nicht waren, hat das Virus zumindest nicht allzu schlimm erwischt. Das ist in einer Zeit, in der die Pandemie mittlerweile weltweit schon eine unglaubliche Million Menschen das Leben gekostet hat, sehr viel.


Der neue ÖH-Raum

Die Metternichgasse 12 haben wir früher Filmakademie genannt. Dort gab es ein Souterrain, das wir Keller genannt haben und in diesem Keller ein designiertes Büro der Studierendenvertretung, zu dem wir ÖH-Raum gesagt haben.


Ein neues Institut für Alte Musik

Es passiert nicht oft, dass man die Gelegenheit hat, die Gründung eines neuen Instituts zu erleben. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, da ich seit Beginn meines Studiums die rasante Entwicklung miterleben durfte, die dieser Bereich bis zur Institutsgründung durchgemacht hat.


Die wundersame Reise der Bachs

Als ich ein Kind war, hatte meine Mutter für meine Geschwister und mich keinen Babysitter. Aber sie hatte einen alten Plattenspieler. Den baute sie am Nachmittag im Kinderzimmer auf, legte eine Auswahl an Platten daneben, um so wenigstens für ein paar Stunden in Ruhe nebenan arbeiten zu können.


Das Echo von damals

Fast Food, das schnelle Essen zwischendurch, ist ein Vergnügen, das nur auf den Moment abzielt. Man verspürt Hunger, man kauft sich ein Brötchen, man wickelt es aus, isst es im Gehen.


Im Namen der Kunst …

Es ist schon faszinierend, wie schnell und drastisch auf akute Krankheiten, wie etwa das Coronavirus reagiert wird – was auch wichtig ist –, doch bei chronischen Erkrankungen, wie der Klimakrise, die für die gesamte Menschheit in Wahrheit eine weitaus größere Bedrohung darstellt, wird „gehandelt“, als hätten wir noch alle Zeit der Welt.


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