Internationaler Tag der Provenienzforschung an der mdw

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Seit 2019 findet jährlich am zweiten Mittwoch im April der Internationale Tag der Provenienzforschung statt. An diesem werden verschiedene Aktivitäten – von Vorträgen über Rundgänge in Museen, Sammlungen und Bibliotheken bis hin zur Publikation wissenschaftlicher Aufsätze im Blog Retour – durchgeführt. Zum ersten Mal beteiligte sich die mdw in diesem Jahr am 8. April mit einer Veranstaltung und der Eröffnung der Dauerausstellung Geraubte Melodien – Provenienzforschung an der ub.mdw im Freihandbereich der Universitätsbibliothek der mdw (ub.mdw).

Unser Engagement für die Gesellschaft stärken

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Seit Anfang 2024 ist die mdw Teil der European Universities Alliance IN.TUNE – Innovative Universities in Music and Arts in Europe. Halbzeit für die erste Phase von IN.TUNE: Es lohnt sich daher, einen Blick zurück auf die intensive Arbeit des Work Packages 6 zu werfen.

The Archival Turn in Music Sociology – Eine internationale Konferenz

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Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Instituts für Musiksoziologie (IMS) fand vom 5. bis zum 7. Februar 2026 die internationale Konferenz „The Archival Turn in Music Sociology“ im Fanny Hensel-Saal der mdw (und online) statt. Die von Rosa Reitsamer, Rainer Prokop und Tianyu Jiang organisierte Konferenz hatte das Ziel, die Bedeutung von Archiven, geschlechtsspezifische Musikgeschichtsschreibungen sowie die (Politik der) Rekonstruktion von Musikgeschichten in den Mittelpunkt zu rücken.

International Research Center – Gender and Performativity: Second Opening

Im Dezember 2025 fand die zweite Eröffnung des International Research Center – Gender and Performativity (ICGP) statt. Mit etwas Abstand können wir auf ein erfolgreiches Symposion zurückblicken. Mit Schwerpunkt auf dem Verhältnis von Gendering und Racialization aus globaler Perspektive wurden Themen wie Faschisierung, Populismus und institutionelle Komplizität kritisch analysiert.

global – local: isa 26

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Für Musiker_innen, Musikvermittler_innen und Forschende eröffnet sich bei der isa ein Raum, in dem künstlerische Positionen reflektiert, differenziert weiterentwickelt und auch unmittelbar gesellschaftlich wirksam werden können.

Music

„Probenraum für Demokratie“

Im Interview mit dem mdw-Magazin erzählen Axel Petri-Preis (Künstlerische Co-Leitung, Teilhabe und Community), Peter Jakober (Künstlerische Co-Leitung, Komposition), Bettina Büttner-Krammer (Leiterin Musikvermittlung, Wiener Symphoniker), Lukas Kobermann (Kapellmeister Blasmusik Kagran), Mariia Pysmenna (Lehrerin an der MS Johann-Hoffmann-Platz) und Emir Handzo (Lehrer an der MS Brüßlgasse) vom spannenden Entstehungsprozess des Community-Projekts weites Nahen, das am 3. Juni 2026 am mdw-Campus zur Aufführung gelangt.

Alumnus im Fokus: Georg Traxlmayr

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„Eine meiner frühesten konkreten Erinnerungen ist die musikalische Früherziehung. Wir standen um einen offenen Flügel und sollten darauf achten, wie lange wir einen Ton hören können“, erinnert sich der passionierte Musiker. Seine musikaffinen Eltern möchten ihm eine musikalische Ausbildung ermöglichen, so beginnt der gebürtige Niederösterreicher in der ersten Klasse Volksschule mit dem Klavierunterricht, Jahre später folgen Gitarre und Saxophon.

350 Jahre St. Ursula

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Die Kirche St. Ursula der mdw kann auf 350 Jahre als (kirchen-)musikalisch bedeutsames Zentrum Wiens zurückblicken. 1660 holte Kaiserin Eleonora von Gonzaga, die Witwe von Ferdinand III., die Ursulinen nach Wien. Zentrales Anliegen des Ordens war, ähnlich wie bei den Jesuiten, die Förderung der Bildung. Eine kleine Gruppe von Schwestern aus Liège wurde in der Dorotheergasse untergebracht, bereits 1663 bezogen sie ein Gebäude in der Johannesgasse.

Alumnae im Fokus: Liuba & Nadia Kalmykova

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Durch das Exilarte Zentrum kommen die passionierten Kammermusikerinnen des Ineo Quartet erstmals mit verfemter Musik in Kontakt. Heute sind die Streichquartette von Julius Bürger oder Hans Gál nicht mehr aus ihrem Repertoire wegzudenken.

Drama

Musik im Rampenlicht

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Er bringt die Töne ins Theater. Imre Lichtenberger Bozoki ist ein Tausendsassa der heimischen Theaterszene und unterrichtet seit Herbst 2025 nun auch Musikalisches Rollenstudium am Max Reinhardt Seminar. Wie er vom Trompeter zum Theaterregisseur wurde, warum er die Wiener Szene unvergleichlich findet und warum sein Fach wahrscheinlich das entspannteste am ganzen Max Reinhardt Seminar ist, erzählt er im Interview.

Wenn Bilder Bühne werden

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Zweieinhalb Monate Unterrichtstätigkeit am Max Reinhardt Seminar – und schon wird man gefragt, Bilanz zu ziehen. Das kann nur mit dem mdw-Magazin passieren. Magdalena Gut, die seit Oktober 2025 am Max Reinhardt Seminar das Fach Bühnenbild/Szenischer Raum lehrt, steht gerne und gut Rede und Antwort und gibt Einblicke über einen Teilbereich des Theaters, der allzu oft buchstäblich im Hintergrund bleibt, jedoch von vordergründiger Bedeutung ist.

Shakespeare an kontrastreichen Orten

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Im Rahmen der Kooperation des Max Reinhardt Seminars mit dem Lausitz Festival eröffnete das eigens konzipierte Stück "Sonettfabrik" das Festival in der stillgelegten Brikettfabrik LOUISE in Domsdorf, Deutschland. Im Schloss Leopoldskron in Salzburg wurde kurz darauf die für die Räumlichkeiten adaptierte Fassung Reinhardt probt Shakespeare-Sonette aufgeführt.

Ort der freien Gedanken

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Der isländische Opern- und Theaterregisseur Thorleifur Örn Arnarsson widmete sich mit den Schauspielstudierenden des dritten Jahrgangs am Max Reinhardt Seminar einer der größten Theater-Tragödien aller Zeiten: Shakespeares Macbeth. Im Interview mit dem mdw-Magazin erzählt er von den Freuden der Arbeit mit einer neuen Schauspieler_innen-Generation, welche Ansprüche er an seine Rolle als Gastlehrender am Max Reinhardt Seminar hat und warum Shakespeares Macht- und Menschheitsanalysen alle Zeiten überdauern.

Film

Die Filmakademie Wien bei der Berlinale 2026

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Berlin wird jedes Jahr im Februar zum Zentrum der Filmwelt. Die Berlinale ist eines der größten Filmfestivals weltweit, bei dem im Wettbewerb die berühmten Goldenen und Silbernen Bären verliehen werden. Das Festival bietet verschiedene Programmschienen, darunter den Kurzfilmwettbewerb Berlinale Shorts, bei dem 2026 erstmals ein Film der Filmakademie Wien gezeigt wurde: Ein Unfall von der Filmakademie-Studierenden Angelika Spangel.

Preisgekrönte internationale Filmkooperationen

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Lena Zechner und Melvyn Zeyns studieren Produktion an der Filmakademie Wien. Im November 2025 wurde ihnen der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen, die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. In sechs Kategorien wird der Preis jährlich im Rahmen einer Zeremonie in Hamburg vergeben.

Mit Militärjacke zur Millionenförderung

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Aller Anfang ist prekär. – Das gilt für viele Projekte in kreativen, künstlerischen Branchen. Die Filmakademie-Studierenden Vivian Bausch und Fabian Rausch durften bei ihrem Filmprojekt SOLDAT das Gegenteil erfahren. Wie sie eine hochdotierte Filmförderung für sich nutzen konnten, wie sich Drehbuchschreiben im Duo anfühlt und wie die beiden die aktuelle Lage für Filmschaffende in Österreich bewerten, erzählen sie im Interview mit dem mdw-Magazin.

Der Gender/Queer/Diversity-Call der Filmakademie Wien

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Die Darstellung von Weiblichkeit und Männlichkeit abseits von Normen und gängigen Vorstellungen, queere Lebensrealitäten, Fragen zu sozialer Klasse, die Thematisierung körperlicher und psychischer Beeinträchtigungen: Die eingereichten und erfolgreichen Filmprojekte des Gender/Queer/Diversity-Call verdeutlichen, wie breitgefächert das Themenfeld ist.

Research

Rezension: Das Max Reinhardt Seminar. Im Weltgarten des Spiels. 1928–1965

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Dass ein Seminar für Schauspiel und Regie nach seinem Gründer benannt ist, dieser jedoch nur selten an seiner Ausbildungsstätte zugegen war, ist ein bemerkenswerter Umstand. Warum das kein Widerspruch ist und wodurch Max Reinhardt eben jenes Seminar zu einer der renommiertesten Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum machte, lässt sich neben vielen anderen spannenden Details in dem neuen Buch von Peter Roessler nachlesen.

mdwHistory: „Das Kino fiel aus. Die Stellung an der Musikakademie fiel weg.“

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1896 als Tochter einer assimilierten jüdischen Familie in Lemberg geboren, wuchs Kremer in Sarajevo auf, bis ihr Vater – ein Offizier und Beamter des Kriegsministeriums – 1905 nach Wien versetzt wurde. Während Religion in der Familie keine Rolle spielte, wurde hoher Wert auf Bildung gelegt und den Kindern sämtliche Bildungswege offengelassen. Ebenso wie ihre Geschwister erhielt Kremer ersten Klavierunterricht durch ihre Mutter. Im Alter von zehn Jahren begann sie mit dem Besuch eines Vorbereitungskurses ihre pianistische Ausbildung an der mdw.

One Shimmy at a Time

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Was wäre, wenn Fragen der sozialen Gerechtigkeit in unseren Körpern greifbare Form annehmen könnten, sodass komplexe politische Themen verhandelbar wären – ganz ohne Worte? In einer Zeit, in der entkörperlichte Formen des Medienkonsums weite Teile der westlichen Welt zunehmend polarisieren, untersucht mein Dissertationsprojekt einen anderen Modus kollektiver Sinnstiftung: eine performative und pädagogische musiktheatrale Praxis für Erwachsene, die nicht zwingend eine tänzerische oder musikalische Ausbildung mitbringen müssen.