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Joe Bennett an der mdw

Im Rahmen eines Seminars zum Song Contest untersuchte Bennett gemeinsam mit den Studierenden Linda Oppelmayer, Mariella Ackerl und Leonie Bauer die musikalische Sprache des Wettbewerbs. Das Projekt kombinierte genaues Hinhören mit der Analyse langfristiger Daten und der Frage, wie Popmusik auf kulturellen und technologischen Wandel reagiert.

Wie MIAGI den Konzertkanon neu erzählt

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Bereits 2024 berichtete das mdw-Magazin über die erfolgreiche Europatournee des südafrikanischen MIAGI (Music is a great investment) Orchestra und die langjährige Partnerschaft mit der mdw. Mit dem Konzert beim Podium Zukunft am 27. April 2026 in Frankfurt wurde diese Zusammenarbeit nun eindrucksvoll fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei weniger ein weiteres Gastspiel als vielmehr die konsequente Weiterentwicklung einer künstlerischen Idee.

Zur Politik musikalischer Exzellenz

Die Türen der U-Bahn führen praktisch direkt ins Herz des Turms C des Gasometers. Um den Konferenzort „Musik im Dialog“ zu erreichen, muss man allerdings noch mehrere Etagen eines Einkaufszentrums durchqueren und an zahlreichen Fast-Food-Lokalen vorbeigehen. Das Ende des 19. Jahrhunderts als Gasspeicher errichtete Gebäude beherbergt heute eine Musikschule, zahlreiche Veranstaltungsräume und gelegentlich auch akademische Diskussionen – wie etwa die Konferenz Excellently Engaged, die der Frage nachging, ob sich künstlerische Exzellenz und gesellschaftliches Engagement überhaupt voneinander trennen lassen.

Salieris Brief an die Zukunft

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In den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek liegt ein handschriftliches Dokument, das Antonio Salieri 1802 verfasste und an „jene Person, die diese Oper eines Tages zur Uraufführung bringen wird" richtete. Es ist die Stimme eines Komponisten, der wusste, dass er die Uraufführung seines letzten Bühnenwerks nicht mehr erleben würde - und der seine Anweisungen dennoch an einen unbekannten Adressaten in der Zukunft schickte. Im Mai 2026, 224 Jahre später, wurde dieser Brief gewissermaßen beantwortet: In Valladolid kam La bella Selvaggia zur Uraufführung.

„Entscheidend ist, welche Geschichte man sich selbst erzählt“

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Jeff Beal bewegt sich seit Jahrzehnten zwischen Filmstudio und Konzertsaal. Mit Arbeiten für Produktionen wie House of Cards wurde der US-amerikanische Komponist international bekannt. Am 13. April gab der fünffache Emmy-Preisträger eine Masterclass für Studierende der mdw. Im Gespräch spricht er über künstlerische Prozesse, Inspiration und darüber, wie seine MS-Erkrankung sein Verständnis von Musik verändert hat.

„Probenraum für Demokratie“

Im Interview mit dem mdw-Magazin erzählen Axel Petri-Preis (Künstlerische Co-Leitung, Teilhabe und Community), Peter Jakober (Künstlerische Co-Leitung, Komposition), Bettina Büttner-Krammer (Leiterin Musikvermittlung, Wiener Symphoniker), Lukas Kobermann (Kapellmeister Blasmusik Kagran), Mariia Pysmenna (Lehrerin an der MS Johann-Hoffmann-Platz) und Emir Handzo (Lehrer an der MS Brüßlgasse) vom spannenden Entstehungsprozess des Community-Projekts weites Nahen, das am 3. Juni 2026 am mdw-Campus zur Aufführung gelangt.

Alumnus im Fokus: Georg Traxlmayr

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„Eine meiner frühesten konkreten Erinnerungen ist die musikalische Früherziehung. Wir standen um einen offenen Flügel und sollten darauf achten, wie lange wir einen Ton hören können“, erinnert sich der passionierte Musiker. Seine musikaffinen Eltern möchten ihm eine musikalische Ausbildung ermöglichen, so beginnt der gebürtige Niederösterreicher in der ersten Klasse Volksschule mit dem Klavierunterricht, Jahre später folgen Gitarre und Saxophon.

350 Jahre St. Ursula

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Die Kirche St. Ursula der mdw kann auf 350 Jahre als (kirchen-)musikalisch bedeutsames Zentrum Wiens zurückblicken. 1660 holte Kaiserin Eleonora von Gonzaga, die Witwe von Ferdinand III., die Ursulinen nach Wien. Zentrales Anliegen des Ordens war, ähnlich wie bei den Jesuiten, die Förderung der Bildung. Eine kleine Gruppe von Schwestern aus Liège wurde in der Dorotheergasse untergebracht, bereits 1663 bezogen sie ein Gebäude in der Johannesgasse.

Alumnae im Fokus: Liuba & Nadia Kalmykova

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Durch das Exilarte Zentrum kommen die passionierten Kammermusikerinnen des Ineo Quartet erstmals mit verfemter Musik in Kontakt. Heute sind die Streichquartette von Julius Bürger oder Hans Gál nicht mehr aus ihrem Repertoire wegzudenken.
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