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TODAS: Ein interdisziplinäres Festival zu lateinamerikanischen Musikerinnen* in Wien

Im Mai 2026 fand an der mdw das interdisziplinäre Festival TODAS. Lateinamerikanische Musikerinnen* in Wien. Konzerte, Vortrag, Dialoge. statt. Die Veranstaltung war das Ergebnis des Forschungsprojekts Reverse Ethnomusicology: Migrant Musicians as Researchers. Ko-Kuratorin Gabriela Dossow Ponce erzählt, wie diese Veranstaltung entstanden ist und warum sie so wichtig war.

mdwHistory: Von Madrigalgenossen, beleidigten Ministerien – und einem kalten Wind

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Sanft und doch bestimmt erinnerte Hans Gál (1890–1987) die Mitglieder seines Madrigalchors mit diesem drolligen Text an die erste Probe im Jahr 1938. Serviert wurde das musikalische Neujahrsschwein als dreistimmiger Kanon im Postkartenformat, garniert mit dezent platzierten Madrigalismen. Tatsächlich waren Madrigale dem vielseitigen Musiker ein großes Anliegen; er wurde sogar mit dem Spitznamen „Madri-Gál“ bedacht.

Sounding Pandemics?

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Wann beginnt eine Pandemie eigentlich, und wann endet sie? Gibt es ein klares „Vor“, „Während“ und „Nach“, oder hat unser Verständnis davon vielmehr mit unserer Wahrnehmung von Zeitlichkeit zu tun? Und wodurch werden unser Wissen und unsere Erinnerung an vergangene Seuchen geformt – durch Bilder, Denkmäler und Statistiken oder vielleicht auch durch Klänge und Musik?

Rezension: The Flavor of Thinking: Philosophy in Artistic Research – Artistic Research in Philosophy

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Der von Arno Böhler und Susanne Valerie Granzer herausgegebene Sammelband The Flavor of Thinking setzt sich im 21. Jahrhundert mit einem der ältesten Probleme der westlichen Philosophie auseinander: der (vermeintlichen) Spannung zwischen „Denken“ und „Fühlen“.

Alumna im Fokus: Anke Schad-Spindler

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„Wenn ich heute zurückblicke, frage ich mich manchmal, woher ich die Sicherheit hatte, in die große Welt zu gehen“, lacht Anke Schad-Spindler, heute Geschäftsführerin und wissenschaftliche Leiterin bei EDUCULT sowie selbstständige Unternehmerin. Die mdw-Alumna studierte in Deutschland, Italien, England und Österreich, ihre Dissertation zu Cultural Governance wurde mit dem Staatspreis des damaligen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

Elementare Musikpädagogik in Bewegung

An der mdw blickt die EMp als künstlerisch-pädagogische Fachrichtung auf eine mehr als 40-jährige Geschichte zurück. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich Praxis und Forschung durch unterschiedliche Dialoggruppen erweitert. Die Bandbreite reicht von Senior_innenkursen und Bandangeboten für Jugendliche über Kind-Eltern-Kurse, Instrumentalkurse mit den Schwerpunkten Violine, Gitarre, Klavier und Blasinstrumenten, das inklusive Bandprojekt Young All Stars sowie Kooperationen zwischen EMp-Lehrenden und Schulen bis hin zu Musizierkursen für Profis – um nur einige der Lehrpraxisformate zu nennen, die von Lehrenden des Teams der Wiener EMp an der mdw angeboten werden.

Internationaler Tag der Provenienzforschung an der mdw

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Seit 2019 findet jährlich am zweiten Mittwoch im April der Internationale Tag der Provenienzforschung statt. An diesem werden verschiedene Aktivitäten – von Vorträgen über Rundgänge in Museen, Sammlungen und Bibliotheken bis hin zur Publikation wissenschaftlicher Aufsätze im Blog Retour – durchgeführt. Zum ersten Mal beteiligte sich die mdw in diesem Jahr am 8. April mit einer Veranstaltung und der Eröffnung der Dauerausstellung Geraubte Melodien – Provenienzforschung an der ub.mdw im Freihandbereich der Universitätsbibliothek der mdw (ub.mdw).

Rezension: Das Max Reinhardt Seminar. Im Weltgarten des Spiels. 1928–1965

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Dass ein Seminar für Schauspiel und Regie nach seinem Gründer benannt ist, dieser jedoch nur selten an seiner Ausbildungsstätte zugegen war, ist ein bemerkenswerter Umstand. Warum das kein Widerspruch ist und wodurch Max Reinhardt eben jenes Seminar zu einer der renommiertesten Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum machte, lässt sich neben vielen anderen spannenden Details in dem neuen Buch von Peter Roessler nachlesen.
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