Unterrichtslehre - Mentoring

Die MentorInnen am Institut sind hauptberuflich LehrerInnen für die Fächer Musikerziehung bzw. Instrumentalmusikerziehung in der Sekundarstufe I und II.  Zugleich betreuen sie als Lehrbeauftragte der Musikuniversität Studierende im Bereich der Seminare mit Praxisanteil. Die Aufgaben der MentorInnen bestehen aus den Bereichen Praktikumsbegleitung mit Anbindung an musikdidaktische Lehrveranstaltungen und Seminare sowie Mentoring. MentorInnen haben daher sowohl eine Ausbildung als Praktikums-BegleitlehrerInnen als auch durch kontinuierliche Weiterbildung gestärkte Mentoring-Kompetenzen.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen die MentorInnen ME bzw. IME wirken:

... im BA-Studium ... im MA-Studium
  • Orientierungspraktikum
  • Unterrichtslehre (ME) bzw. Lehrpraxis an Schulen (IME)
  • Master-Praxissemester (ME und IME)
  • Spezielle Unterrichtslehre (WPF im MA ME)

Unterrichtslehre - schulpraktische Studienanteile ME/IME

Das Format der Unterrichtslehre (UL) ist ein integraler Bestandteil der professionsorientierten Ausbildung und ein Kernelement der Pädagogisch-Praktischen Studien. Die UL-Lehrveranstaltungen sind eine markante Schnittstelle zwischen Studium und Berufsfeld Schule. Sie sind Teil des musikpädagogischen/musikdidaktischen Studienbereichs, musikdidaktisch relevant und angebunden an andere Lehrveranstaltungen aus dem Curriculum, die sich durch ganz unterschiedliche Etfernung zur schulpraktischen Realität charakterisieren. Das Fach Unterrichtslehre verknüpft das Lernen im Studium mit dem Erlernen des Unterrichtens: Inhalte aus vielen Lehrveranstaltungen können in der unterrichtlichen Arbeit mit SchülerInnen erprobt werden und durch die gemachten Erfahrungen in die Lehrveranstaltungen zurückwirken. 
Schulpraktische Erfahrungen werden so Teil eines größeren Reflexions- und Entwicklungskreislaufs, der an der Universität weiter thematisiert und an die Schulstandorte zurückgespielt wird. Ziel und Anspruch der UL-Formate ist es, eine Verbindung zwischen den musikdidaktischen, schulpraktischen Studienanteilen an der mdw und den realen Schul- und Unterrichtssituationen herzustellen.

Ein Bestandteil des Faches Unterrichtslehre ist das Erlernen und Einüben jener Anforderungen, die die Berufspraxis stellt. Methoden, didaktische Modelle, Lehr- und Lernformen, Verhaltensweisen in der Lehrenden-Rolle etc. werden gelehrt, gelernt sowie in der Praxis erprobt. Der Aspekt des Reflektierens punktueller praktischer Erfahrungen im Kreislauf von Planung, Durchführung, Reflexion und Auswertung von Unterricht befördert den individuellen Entwicklungsaspekt der Studierenden auf ihrem Weg des ‚LehrerIn-Werdens‘ und wird von den Lehrenden im Fach Unterrichtslehre, also den MentorInnen, besonders in den Blick genommen.

Die Lehrveranstaltungen zur „Unterrichtslehre“ (UL1, UL2, UL3) sindinhaltlich auf die „Musikdidaktischen Seminare“ abgestimmt (MD4 kann z.B. nur zusammen mit UL2 belegt werden). Neben dem Kennenlernen unterschiedlicher „Schulwirklichkeiten“ durch Hospitation soll der schulpraktische Anteil dieser Lehrveranstaltungen Grundlagen für musikerzieherisches Handeln und dessen Reflexion schaffen.

In der Studienrichtung IME werden die Veranstaltungen "Lehrpraxis an Schulen 1 und 2" angeboten. Darin werden die Möglichkeiten und Prinzipien des Instrumentalunterrichts an der allgemeinbildenden Schule (Sek I und II) erprobt und reflektiert.

Infos für Studierende

Bei der Absolvierung der drei Unterrichtslehren (UL 1 – 3) ist darauf zu achten, dass UL1 als erste Veranstaltung besucht wird. UL2 und UL3 sind flexibel wählbar, es wird allerdings empfohlen, UL2 vor UL3 zu absolvieren. Pro Semester darf nur eine UL belegt werden. ACHTUNG: UL2 (einstündig) kann nur im Zusammenhang mit MD4 besucht werden!
Für "Lehrpraxis an Schulen 1 und 2" in IME ist zu beachten, dass nicht in jedem Semester Plätze verfügbar sind und somit mit Wartezeiten zu rechnen ist. Daher empfiehlt es sich, die Lehrpraxis an Schulen möglichst zeitgerecht im Studium in Angriff zu nehmen (ab dem 3.Semster), um Verzögerungen beim Studienabschluss zu vermeiden.
Studierende, die auf der Warteliste sind, werden im darauffolgenden Semester vorrangig behandelt.
 

Mentor_innen-Team

Das Mentor_innen-Team setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Michael Amann

Andreas Fasching

Petra Frauenberger

Anna G. Göhr (Karenz)

Rudi Gratzl

Barbara Haller

Kurt Hirschfeld

Melissa Jank [IME]

Anja Kapun

Elisabeth Labschütz

Beate Länger-Oelz

Christian Martinsich

Nina Massl (Karenz)

Gudrun Mitterer

Margot Nessmann

Rahil Sidiropoulos

Elisabeth Wasserl

Christoph Wigelbeyer

Franziska Wind [IME]

 

Aus-/Weiterbildung der Mentor_innen

Die Aus- und Weiterbildung der MentorInnen hat am Institut eine mehr als 20-jährige Tradition und wird konzeptionell permanent weiterentwickelt.

Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht die wechselseitige Anregung und Bereicherung im Team der MentorInnen. In den regelmäßigen Arbeitstreffen im Institut wie auch an Wochenendtagungen geht es um den Austausch der Erfahrungen mit den jeweils aktuellen Praktika und die gemeinsame Auswertung der Feedbacks der Studierenden aus den einzelnen Lerngruppen. Die Grundsätze der Lehre und die Arbeitsformen in den Praktika werden auf diese Weise gemeinsam erarbeitet, immer wieder diskutiert und neu duchdacht. Impulse von außen (Vorträge, Workshops usw.) ergänzen und bereichern diese Art des ‚Sich-gemeinsam-Weiterentwickelns‘ für das Wirken als MentorInnen.

 

Ansprechpartner am IMP

Isabell Wodnar (Sekr.)

Caroline Ebel

Wilfried Aigner