Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Melanie Unseld

Professur für Historische Musikwissenschaft

Zimmer C 04 14
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3523

unseld[at]mdw.ac.at

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Melanie Unseld


Aktuelles

Melanie Unseld wurde in zwei Kommissionen der ÖAW gewählt:

  • The North Atlantic Triangle
  • Kommission für interdisziplinäre Schubert Forschung


Neu erschienen: 
 

Melanie Unseld: "Der Moment des Unsterblich-Werdens im Blick. Abbild und Image in der Graphic Novel Beethoven. Unsterbliches Genie", in: Seiltanz. Beiträge zur Musik der Gegenwart, 22 (April 2021), S. 18-25.
 

Vorträge
 

20. April 2021, 15:00–16:30
Ringvorlesung „Text.Notation.Performance - Interdisziplinäre Perspektiven“
"Ohne alle Noten? Freies Fantasieren und Notation
Beobachtungen zur musikalischen Praxis des 18. und 19. Jahrhunderts"
 » weitere Informationen


18. Mai 2021 (online)
New Frontiers in Memory Studies
Lecture Series 2021 der Frankfurt Memory Studies Platform
"Musik- und Erinnerungskultur. Grundsätzliche Überlegungen (nicht nur) aus Anlass des Beethoven-Gedenkjahres 2020"

» Vorträge, Medienbeiträge und Publikationen zum Beethoven-Jahr 2020
 

Symposien

über|be|arbeiten|schreiben
Online-Begleitsymposium zu Ariadne auf Naxos und Bienvenue, Parvenü! Kunst – Bürger – Liebe. Musikalisch-szenische Betrachtungen nach Lully und Molière

13. Mai 2021 (online) (Anmeldung unter musikwissenschaft@mdw.ac.at bis zum 10. Mai 2021!)

Eine mdw-Kooperation zwischen dem Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung, dem Institut für Gesang und Musiktheater, dem Max Reinhardt Seminar und dem Institut für Alte Musik

Dass Opern auf die Bühne kommen, im Moment der Aufführung in Szene gesetzt, interpretiert werden, ist gängige Aufführungspraxis. Was aber, wenn an dem aufzuführenden Werk weitergeschrieben wird? Wenn durch Bearbeitung Neues entsteht? Sich das Neue gar verselbständigt? Und wo verlaufen die Grenzen zwischen bearbeiten, interpretieren, inszenieren, aufführen? 

Die Oper Ariadne auf Naxos von Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss hat sich aus dem Moment der Aufführung heraus verselbständigt: 1912 als Neufassung von Molières Bourgeois gentilhomme in der Inszenierung von Max Reinhardt gedacht, erlebte sie selbst eine Überarbeitung – und fand erst so zu ihrem Erfolg. Zugleich ringt die Rolle des Komponisten auf der Bühne um eben diesen – sich gegen jeglichen Eingriff in sein Werk, jede Überarbeitung verwahrend…

Das Begleitsymposium gibt Raum, über Fragen des Bearbeitens, des Über- und Weiterschreibens und das Selbstverständnis derjenigen, die dafür verantwortlich zeichnen, nachzudenken und zu diskutieren.

» Website zum Kooperationsprojekt

» Programm

 

"Music Across the Ocean: Processes of Cultural Exchange in a Transatlantic Space, 1800–1950"
Interdisziplinäres und internationales Symposium des FWF-Forschungsprojekts "Musical Crossroads"
24. bis 25. Juni 2021, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Aufgrund der Covid-Bestimmungen kann das Symposium leider nicht wie vorgesehen stattfinden. Es wird verschoben auf den 8./9. September 2022. Detaillierte Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben!


Neue Forschungsprojekte



FWF-Projekt Musical Crossroads

 

Forschungsprojekt Mademoiselle Mozart
 

Forschungsprojekte in Vorbereitung

Charlotte Salomons "Leben? Oder Theater?". Ein Bilderzyklus als Partitur


abgeschlossene Projekte

Erinnerungsort Beethoven: Theater an der Wien

Paare und Partnerschaftskonzepte in der Musikkultur des 19. Jahrhunderts

James Gillray und die Musikkultur in englischen Salons um 1800

 

Lebenslauf

Melanie Unseld, geb. in Karlsruhe, studierte Historische Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaft in Karlsruhe und Hamburg. 1996 schloss sie ihr Studium mit einer Magister-Arbeit über das Streichquartettschaffen des russischen Komponisten Alexander Borodin an der Universität Hamburg ab. 1999 folgte die Promotion ebenda („Man töte dieses Weib!“ Tod und Weiblichkeit in der Musik der Jahrhundertwende, Stuttgart/Weimar 2001). 2002-2004 war sie Stipendiatin des Lise Meitner-Hochschulsonderprogramms, 2005-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, hier ab 2006 am Forschungszentrum für Musik und Gender. 2008-2016 hatte sie die Professur für Kulturgeschichte der Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg inne, wo sie 2009-2015 auch Direktorin des Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechter­for­schung (ZFG) war. Sie war darüber hinaus Mitinitiatorin des Strukturierten Promotionsprogramms „Erinnerung – Wahrnehmung – Bedeutung. Musikwissenschaft als Geisteswissenschaft“ (2009-2012) und vertrat 2011/12 die Professur für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2013 habilitierte sie sich ebendort mit einer Arbeit über „Biographie und Musikgeschichte“. 2013-2015 war sie Prodekanin der Fakultät III der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2015-2016 Dekanin ebenda. Seit 2016 ist sie Professorin für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw. 2019 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

 

Publikationen

Biographie und Musikgeschichte. Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie (= Biographik. Theorie, Kritik, Praxis 3), Köln/Wien/Weimar: Böhlau 2014.

Mozarts Frauen. Reinbek: Rowohlt 2005, 3. Aufl. 2006.

„Man töte dieses Weib!“ Weiblichkeit und Tod in der Musik der Jahr­hundert­wende, Stuttgart/Weimar: Verlag J. B. Metzler 2001.

(zusammen mit Albrecht Gaub): Ein Fürst, zwei Prinzessinnen und vier Spie­ler. Anmerkungen zum Werk Aleksandr Borodins, Berlin: Verlag Ernst Kuhn 1995.


Herausgeberschaften

2020: Julia Ackermann und Melanie Unseld (Hg.): BEETHOVEN.AN.DENKEN. Das Theater an der Wien als Erinnerungsort, Wien/Köln/Weimar: Böhlau.

2019 (zus. mit Evelyn Buyken und Marie Louise Herzfeld-Schild): Themenheft „Speicher musikalischen Wissens“, Die Tonkunst Nr. 2, Jg. 13 (2019).

2019: Dagmar Freist, Sabine Kyora und Melanie Unseld (Hg.): Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeit als kulturhistorisches Phänomen. Räume - Materialitäten - Erinnerung, Bielefeld: transcript.

2018: Fabian Kolb, Melanie Unseld, Gesa zur Nieden (Hg.): Musikwissenschaft und Biographik. Narrative, Akteure, Medien, Mainz: Schott.

2018: Daniel Ender, Martin Eybl und Melanie Unseld (Hg.): Erinnerung stiften. Helene Berg und das Erbe Alban Bergs, Wien: Universal Edition.

2018: Carola Bebermeier, Melanie Unseld (Hg.): „La cosa è scabrosa“. Das Ereignis „Figaro“ und die Wiener Opernpraxis der Mozart-Zeit, Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag.

2018: Annette Kreutziger-Herr, Nina Noeske, Nicole K. Strohmann, Antje Tumat, Melanie Unseld und Stefan Weiss (Hg.): Wege. Festschrift für Susanne Rode-Breymann, Hildesheim/New York: Olms.

2017: Delights of Harmony: James Gillray als Karikaturist der englischen Musikkultur um 1800, hg. von Melanie Unseld, Köln/Wien/Weimar: Böhlau. Rezension von Stefanie Acquavella-Rauch in KUNSTFORM 21 (2020), Nr. 3 und in sehepunkte 20 (2020), Nr. 3 [15.03.2020].

2016: Musikpädagogik der Musikgeschichte, hg. von Lars Oberhaus und Melanie Unseld, Münster/New York: Waxmann.

2015: Wagner – Gender – Mythen (= Wagner in der Diskussion 13), hg. von Christine Fornoff und Melanie Unseld, Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann

2014: Komponistinnen in Luxemburg. Helen Buchholtz (1877-1953) und Lou Koster (1889-1973), hg. von Danielle Roster und Melanie Unseld (= Musik – Kultur – Gender 13), Köln/Weimar/Wien: Böhlau.

2013: Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechterwissen­schaftlichen Perspektiven, hg. von Annika McPherson, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Melanie Unseld und Silke Wenk, Bielefeld: transcript.

2012: Transkulturalität und Musikvermittlung. Möglichkeiten und Herausforde­run­gen in Forschung, Kulturpolitik und musikpädagogischer Praxis, hg. von Su­sanne Binas-Preisendörfer und Melanie Unseld, unter Mitarbeit von Sophie Arenhövel (= Musik und Gesellschaft 33), Frankfurt/Main u.a.: Peter Lang.

2010: Lexikon Musik und Gender, hg. von Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld, Kassel/Stuttgart: Bärenreiter/Metzler.

2010: Felsensprengerin, Brückenbauerin, Wegbereiterin. Die Komponistin Ethel Smyth, hg. von Cornelia Bartsch, Rebecca Grotjahn und Melanie Unseld (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik 2), München: Allitera.

2010: Gender Studies in der Musikwissenschaft. Quo vadis? Festschrift für Eva Rie­ger, hg. von Annette Kreutziger-Herr, Nina Noeske, Susanne Rode-Breymann und Melanie Unseld (= Jahrbuch Musik und Gender 3), Hildesheim: Olms.

2009: Reclams Komponistenlexikon, Stuttgart: Reclam.

2009: Blickwechsel Ost | West. Gender-Topographien, hg. von Nina Noeske und Mela­nie Unseld (= Jahrbuch Musik und Gender 2), Hildesheim: Olms.

2008: Der Komponist als Erzähler. Narrativität in Dmitri Schostakowitschs Instrumen­talmusik, hg. von Melanie Unseld und Stefan Weiss (= Ligaturen. Musikwissenschaftliches Jahrbuch der HMTH 2), Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag.

2005: Vladimir Karbusicky: Geschichte des böhmischen Musiktheaters, aus dem Nach­laß hg. von Melanie Unseld, Albrecht Schneider und Peter Petersen, Hamburg: von Bockel.

2000: Frauentöne – Beiträge zu einer ungeschriebenen Musikge­schichte, hg. von Alenka Barber-Kersovan, Annette Kreutziger-Herr und Me­lanie Unseld, Kar­ben: CODA.
 

Reihen-Herausgeberschaften

Reihe Biographik. Theorie – Kritik – Praxis, hg. zusammen mit Joachim Grage und Christian von Zimmermann, Köln/Wien/Weimar: Böhlau

  • Bd. 1: Anekdote – Biographie – Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten, hg. von Melanie Unseld und Christian von Zimmermann, 2013.
  • Bd. 2: Gesa Finke: Die Komponistenwitwe Constanze Mozart. Musik bewahren und Erinnerung gestalten, 2013.
  • Bd. 3: Biographie und Musikgeschichte. Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie, 2014 (s. oben).
  • Bd. 4: Carola Bebermeier: Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder einer Sänge­rin und Malerin, 2015.
  • Bd. 5: Lisbeth Suhrcke: Marie Lipsius alias La Mara (1837-1927). Biographisches Schreiben als Teil der Musikforschung und Musikvermittlung, 2020.

Reihe Europäische Komponistinnen, hg. zusammen mit Annette Kreutziger-Herr, Köln/Wien/Weimar: Böhlau

  • Bd. 1: Marianne Richert Pfau und Stefan Morent: Hildegard von Bingen. Vom Klang des Himmels, 2005.
  • Bd. 2: Ruth Müller-Lindenberg: Wilhelmine von Bayreuth. Die Hofoper als Bühne des Lebens, 2005.
  • Bd. 3: Janina Klassen: Clara Schumann. Musik und Öffentlichkeit, 2009.
  • Bd. 4: Marion Fürst: Maria Theresia Paradis. Mozarts berühmte Zeit­genos­sin, 2005.
  • Bd. 5: Detlef Gojowy: Miriam Marbe. Neue Musik aus Rumänien, 2007.
  • Bd. 6: Peter Schleuning: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn. Musikerin der Romantik, 2007.
  • Bd. 7: Monica Klaus: Johanna Kinkel. Romantik und Revolution, 2008.
  • Bd. 8: Andreas Holzer und Tatjana Markovic: Galina Ivanovna Ustvolskaja. Komponie­ren als Obsession, 2013.
  • Bd. 9: Beatrix Borchard: Pauline Viardot-Garcia. Fülle des Lebens, 2016.
  • Bd. 10: Danielle Roster: Lou Koster. Komponieren in Luxemburg, 2019.
     

Aufsätze (Auswahl)

2020: "'training [...] at his father's hands and at those of the musical community that surrounded these families': Musikerfamilien als Ort der Ausbildung und Professionalisierung", in: Music and the Arts in England, c. 1670–1750, hg. von Ina Knoth, Dresden 2020, S. 33–56. DOI: https://doi.org/10.25366/2020.112

2020: „Medea auf der Récamière. Transformation zwischen Text, Musik und Performanz im Melodram um 1800“, in: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl (Hg.), Sprach/Medien/Welten. Wissen und Geschlecht in Musik, Theater, Film (= mdw Gender Wissen, Bd. 8), Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag, S. 83–111.

2020: „Notation und Aufführung. Gedanken aus dem Lockdown“, Online-Essay zur Entstehung der audiovisuellen Komposition „Dialog mit Corona" von Dirk D’Ase, Sophie Reyer und Stefan Schweigert im Rahmen des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek, Wien, » online

2020: Musik zu sehen geben. Philosophische und kunstwissenschaftliche Impulse für die Betrachtung von musikalischer Notation", in: Susana Zapke (Hg.), Notation. Imagination und Übersetzung, Wien: Hollitzer Verlag, S. 185198.

2020: Paradoxien. In Szene gesetzt. Zur (Selbst)Darstellung der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth", in: Kunst als Spiegel realer, virtueller und imaginärer Welten. Zum künstlerischen Schaffen Olga Neuwirths, hg. von Stefan Drees und Susanne Kogler, Graz/Wien 2020, S. 149164.

2020: Libretto als musikwissenschaftlicher Gegenstand. Vorläufige Überlegungen zu grundsätzlichen Fragen“, in: Libretto. Zukunftswerkstatt Musiktheater, hg. von Pia Janke, Christian Schenkermayr, Susanne Teutsch (= Diskurse.Kontexte.Impulse. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums, Bd. 21), Wien 2020, S. 4354.

2020: Zus. mit Anke Charton, Albert Gier, Moderation: Susanne Teutsch: „Interdisziplinarität & Intermedialität. Neue Perspektiven der Libretto-Forschung“ [Transkription der Diskussion], in: Libretto. Zukunftswerkstatt Musiktheater, hg. von Pia Janke, Christian Schenkermayr, Susanne Teutsch (= Diskurse.Kontexte.Impulse. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums, Bd. 21), Wien 2020, S. 6780.

2020: Meister, Monika; Unseld, Melanie: „Komik, Subversion und Intermedialität“ [Gesprächs-Transkription], in: Komik und Subversion. Ideologiekritische Strategien, hg. von Pia Janke und Christian Schenkermayr (= Diskurse.Kontexte.Impulse. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums, Bd. 20), Wien 2020, S. 523530.

2020: "Rezeption als vielgestaltige Praxis. Oder: wer erinnert welche Musik wie, wann und warum?", in: Zwischen Transfer und Transformation. Horizonte der Rezeption von Musik, hg. von Michele Calella und Benedikt Lessmann (= Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 51), Wien: Hollitzer, S. 2954.

2020: "'Ganz Wien enthusiasmieren'. Beethoven und das Populäre im Vorstadttheater", in: Bockkeller. Die Zeitung des Wiener Volksliedwerks, 26. Jg., Nr. 1, 2020, S. 79.

2019: „Moderne Geschlechterverhältnisse? Überlegungen zu Wieland Wagners Tristan-Inszenierung von 1962“, in: „Es gibt nichts ‚Ewiges‘“. Wieland Wagner: Ästhetik, Zeitgeschichte, Wirkung, hg. von Stephan Mösch und Sven Friedrich (= Wagner in der Diskussion 16), Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 251270.

2019: „Applaus dirigieren…? Oder: Der Versuch, Laëtitia Devernays Leporello als Partitur zu lesen“, in: Die Geschichte(n) gefalteter Bücher. Leporellos, Livres-Accordéon und Folded Panoramas in Literatur und bildender Kunst, hg. von Christoph Benjamin Schulz (= Literatur – Wissen – Poetik 7), Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms, S. 565578.

2019: „Sich beim deutschen Mann im Schlafrock wie zu Hause fühlen... Wagner, Nationalismus, Antisemitismus und Geschlechterdebatten bei Heinrich Pudor und Heinrich Mann“, in: musik | kultur | theorie. Festschrift für Marie-Agnes Dittrich, hg. von Christian Glanz, Anita Mayer-Hirzberger und Nikolaus Urbanek, Wien: Hollitzer, S. 413428.

2019 (zus. mit Evelyn Buyken und Marie Louise Herzfeld-Schild): „Speicher musikalischen Wissens: Konzepte zwischen Wissenschaft und Praxis. Eine Einleitung“, in: Die Tonkunst Nr. 2, Jg. 13 (2019), S. 147155.

2019: „(Nicht)verortet. Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten in Charlotte Salomons Leben? Oder Theater?“ in: Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeit als kulturhistorisches Phänomen. Räume – Materialitäten – Erinnerung, hg. von Dagmar Freist, Sabine Kyora und Melanie Unseld (= Praktiken der Subjektivierung 13), Bielefeld: transcript, S. 141152.

2018: „Der blinde Fleck der Fachgeschichte? Biographik und Musikwissenschaft“, in: Musikwissenschaft und Biographik: Narrative, Akteure, Medien, hg. von Fabian Kolb, Melanie Unseld und Gesa zur Nieden, Mainz: Schott, S. 15ff.

2018: „‘eine scharfgezeichnete, unverrückbare Bahn‘. Das Narrativ von Christoph Willibald Gluck als ‚Opernreformator‘ in der deutschsprachigen Biographik des 19. Jahrhunderts“, in: Christoph Willibald Gluck. Bilder – Mythen – Diskurse, hg. von Thomas Betzwieser, Michele Calella und Klaus Pietschmann, Wien: Hollitzer, S. 99116.

2018: „Erinnerung stiften. Voraussetzungen und Handlungsspielräume der Komponistenwitwe Helene Berg“, in: Erinnerung stiften. Helene Berg und das Erbe Alban Bergs, hg. von Daniel Ender, Martin Eybl und Melanie Unseld, Wien: Universal Edition, S. 930.

2018 (zus. mit Carola Bebermeier): „Figaro als Ereignis. Zur Einleitung“, in: „La cosa è scabrosa“. Das Ereignis „Figaro“ und die Wiener Opernpraxis der Mozart-Zeit, hg. von Carola Bebermeier und Melanie Unseld (= Musik – Kultur – Gender, Bd. 16), Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag, S. 720.

2018 (zus. mit Lars Oberhaus): „Historische Musikwissenschaft“, in: Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen, Forschung, Diskurse, hg. von Michael Dartsch, Jens Knigge, Anne Niessen, Friedrich Platz und Christine Stöger, Münster: Waxmann, S. 5559.

2018: „Im Denken über Musik eingewoben: Materialität“, in: Von der Autonomie des Klangs zur Heteronomie der Musik. Musikwissenschaftliche Antworten auf Musikphilosophie, hg. von Nikolaus Urbanek und Melanie Wald-Fuhrmann, Stuttgart/Weimar: Metzler, S. 2332.

2018: „Musikerfamilien. Kontinuitäten und Veränderungen im Mikrokosmos der Musikkultur um 1800“, in: Beethoven und andere Hofmusiker seiner Generation. Bericht über den internationalen musikwissenschaftlichen Kongress Bonn, 3.-6. Dezember 2015, hg. von Birgit Lodes, Elisabeth Reisinger und John D. Wilson (= Musik am Bonner kurfürstlichen Hof, Bd. 1), Bonn: Beethoven-Haus, S. 25-54; Rezension von David Wyn Jones in: Eighteenth-Century Music Vol. 16/1 (March 2019), S. 67–69.

2018: „Musikwissenschaft und transkulturelle Mehrfachzugehörigkeit“, in: Musik und Migration, hg. von Wolfgang Gratzer und Nils Grosch, Münster: Waxmann, S. 1323.

2018: „‘…sie ist das böse Princip des Dramas‘. Böse Frauenfiguren auf der Opernbühne“, in: Das Böse, WAS (Nr. 111), hg. von Michael Steiner, Graz/Wien: Leykam, S. 159166.

2018: „Von Fremdem: Ländern und Menschen. Oder die noch immer aktuelle Frage, wie Musikgeschichtsschreibung mit Alterität umgeht“, in: Transkulturelle Erkundungen. Wissenschaftlich-künstlerische Perspektiven, hg. von Ursula Hemetek, Daliah Hindler, Harald Huber, Therese Kaufmann, Isolde Malmberg und Hande Sağlam, Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag, S. 159174.

2018: „When Heroes Sigh: Sentimental Heroism in Opera Culture Around 1800“, in: Tracing the Heroic Through Gender, hg. von Carolin Hauck, Monika Mommertz, Andreas Schlüter und Thomas Seedorf (= Helden – Heroisierungen – Heroismen, Bd. 8), Baden-Baden: Ergon, S. 157176.

2017: „Lenores Leid und Leidenschaft für die Wohnstube? Gottfried August Bürgers Ballade Lenore in der Vertonung von Maria Theresia Paradis“, in: Passions. Musik des 18. Jahrhunderts zwischen Leid und Leidenschaft, hg. von Carola Bebermeier, Evelyn Buyken und Gesa Finke (= Musik – Kultur – Geschichte 7), Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 121134.

2017: „Theater ums Vorlesen. Das MitterNachtsSpiel von Květa Pacovská als Partitur“, in: Farbe, Klang, Reim, Rhythmus. Interdisziplinäre Zugänge zur Musik im Bilderbuch, hg. von Lars Oberhaus und Mareile Oetken, Bielefeld: transcript, S. 5568.

2017: „Argumentieren in Wissenschaft und Musik: Wilhelm Heinrich Riehls Hausmusik (1855)“, in: Zum Selbstverständnis der Gender Studies. Methoden – Methodologien – theoretische Diskussionen und empirische Übersetzungen (= L’AGENda 1), hg. von Corinna Onnen und Susanne Rode-Breymann, Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich, S. 121128.

2017: „James Gillray und das ‚slippy genre‘ der Karikatur. Ein ‚anderer‘ Blick auf die englische Musikkultur um 1800“, in: Delights of Harmony: James Gillray als Karikaturist der englischen Musikkultur um 1800, hg. von Melanie Unseld, Köln/Wien/Weimar: Böhlau, S. 718.

2016: „Autobiographie als Wissenschaftsgeschichte? Guido Adlers Wollen und Wirken. Aus dem Leben eines Musikhistorikers“, in: Wissenskulturen der Musikwissenschaft. Generationen – Netzwerke – Denkstrukturen, hg. von Sebastian Bolz, Moritz Kelber, Ina Knoth und Anna Langenbruch, Bielefeld: transcript, S. 249260.

2016: „Biographien: Heute noch? Heute wieder?“, in: Diskussion Musikpädagogik, 69/16, S. 69.

2016: „Musikwissenschaft und Erinnerungsforschung. Einige Vorüberlegungen“, in: Musik als Medium der Erinnerung. Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart, hg. von Lena Nieper und Julian Schmitz, Bielefeld: transcript, S. 2938.

2016: „Musikgeschichte und/als Kulturgeschichte“, in: Musikpädagogik der Musikgeschichte, hg. von Lars Oberhaus und Melanie Unseld, Münster/New York: Waxmann, S. 93104.

2016: „Köchelverzeichnis trifft Kamel. Musik und Paratexte in biographischen Fil­men über Musiker“, in: Christian Klein (Hg.): Legitimationsmechanismen des Biographischen (=Acta Germanica. Jahrbuch des Germanistenverbandes), Frankfurt/Main u.a.: Peter Lang, S. 283298.

2016: „‘Was ist eine musikgeschichtliche Tatsache?‘ oder die Frage, „was das Netz des Historikers einfängt“, in: Friedrich Geiger und Tobias Janz (Hg.): Grundlagen der Musikgeschichte. Eine Re-Lektüre von Carl Dahlhaus‘ Musikhistorik, Paderborn: Wilhelm Fink, S. 6178.

2015: „Wagner – Gender – Mythen. Eine Einleitung“, in: Wagner – Gender – Mythen, hg. von Christine Fornoff und Melanie Unseld (= Wagner in der Diskussion 13), Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 1137.

2015: [zusammen mit Carola Bebermeier:] „Primadonna mit Skizzenheft. Celeste Coltellini trifft Wolfgang Amadé Mozart in Wien“, in: Frauen erfinden, verbreiten, sammeln, bewerten Musik. Werkstattberichte aus dem Forschungszentrum Musik und Gender, hg. von Susanne Rode-Breymann, Hannover: Wehrhahn, S. 171186.

» Liste aller Aufsätze und Lexikonartikel

 

Workshops und Symposien


"Beethoven-Geflechte". Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020

19.–22. Mai 2020

Idee und Konzeption: Birgit Lodes (Universität Wien) und Melanie Unseld (mdw) in Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Aufgrund der aktuellen Situation fand die internationale Tagung im virtuellen Raum statt. 
» Berichte und weitere Informationen 
Die Publikation der Beiträge ist in Vorbereitung.

 

Abenteuer Orlando. Ritter | Heldin | Zeitreisende

Eine Veranstaltung anlässlich der Uraufführung von Olga Neuwirths Orlando

3.–4. Dezember 2019 | Österreichische Gesellschaft für Musik

Kooperation: mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Universität Bayreuth, Wiener Staatsoper und Österreichische Gesellschaft für Musik

Konzeption und Organisation: Kordula Knaus und Melanie Unseld

» Programm


Ein Fest für Clara Wieck_Clara Schumann. Konzerte/Vorträge/Artistic Research zum 200. Geburtstag

12.–13. November 2019 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst

Konzeption und Organisation: Andrea Ellmeier, Annegret Huber, Birgit Huebener, Sibylla Joedicke, Johannes Marian, Melanie Unseld, Manon-Liu Winter

Weitere Informationen: https://www.mdw.ac.at/gender/wieckschumann/


Musik – Gender – Manga. Interdisziplinärer Workshop an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)

19./20. September 2019 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst

Konzeption und Organisation: Akiko Yamada und Melanie Unseld

» Weitere Informationen


Manga – Comic – visuelle Kultur. Auto|Biographische Narrative. 15. Workshop des Netzwerks Biographieforschung

5. April 2019 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst

Konzeption: Markus Oppolzer (Universität Salzburg), Akiko Yamada und Melanie Unseld


Internationales und interdisziplinäres Symposium: Paare in Kunst und Wissenschaft

4.-6. Oktober 2018 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst

Konzeption und Organisation: Christine Fornoff und Melanie Unseld

» Weitere Informationen | » Programm (PDF)


Workshop: Museum als Speicher musikalischen Wissens

11./12. Dezember 2017, Wien

Konzeption und Organisation: Evelyn Buyken (Universität zu Köln), Marie Louise Herzfeld-Schild (Universität zu Köln) und Melanie Unseld (mdw)

» Programm (PDF)


Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft: Musik lehren – Musik lernen

22.-25. November 2017 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst

Konzeption: Martin Eybl, Ulrich Morgenstern und Melanie Unseld

» Weitere Informationen


Workshop: Speicher musikalischen Wissens

8./9. Mai 2017 | a.r.t.e.s. Graduiertenschule der Universität zu Köln (Leitung: Marie Louise Herzfeld-Schild und Evelyn Buyken)

» Bericht


Tagung: Erinnerung stiften: Helene Berg und das Erbe Alban Bergs

16.-17. März 2017 | Alban Berg Stiftung, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung/Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule)

Konzeption und Organisation: Daniel Ender, Martin Eybl und Melanie Unseld
Publikation in Vorbereitung.

» Programm (PDF)


Internationale und interdisziplinäre Konferenz: Transkulturelle Mehrfachzugehörgkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen

4.-6. Februar 2016 | DFG Graduiertenkollegs 1608/2 und Wissenschaftliches Zentrum Genealogie der Gegenwart, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Konzeption und Organisation: Dagmar Freist, Sabine Kyora und Melanie Unseld
Publikation in Vorbereitung.

» Programm (PDF)


"La cosa è scabrosa". Musikkulturelles Handeln auf den Opernbühnen in Wien um 1780

3.-5. Juli 2015 | Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater

Konzeption und Organisation: Carola Bebermeier und Melanie Unseld
Publikation erscheint demnächst im Böhlau Verlag.

» Programm (PDF) | » Plakat (PDF)


Symposium zu Richard Wagners „Tristan und Isolde“: Wagner – Gender – Mythen

15.-17. November 2013 | Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater

Konzeption und Organisation: Christine Fornoff  und  Melanie Unseld

» Publikation | » Programm (PDF) | » Plakat (PDF)


Ausgestossen und Mittendrin. Vorträge und Gespräche zu Leoš Janáčeks Katja Kabanová

11. Mai 2012 | Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg

Konzeption: Melanie Unseld


Internationale und interdisziplinäre Tagung: Anekdote - Biographie – Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten.

19.–21. März 2009 | Universität Bern und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturarchiv

Konzeption und Organisation: Melanie Unseld und Christian von Zimmermann

» Publikation


Ethel-Smyth-Festival 2008

6.–9. September 2008 | Hochschule für Musik Detmold

Konzeption und Leitung: Cornelia Bartsch, Rebecca Grotjahn (Universität Paderborn/Hochschule für Musik Detmold), Pavel Jiracek (Hochschule für Musik Köln) und Melanie Unseld (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

» Publikation | » Programm (PDF)