Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter HRNCIRIK

 

geb. in Wien, Studium der Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung sowie Orgel-Konzertfachstudium (Prof. Rudolf Scholz (+)) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, 1990 Diplom (Mag. art.) mit einstimmiger Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Orgel-Diplom 1991. Tonsatz- und Kompositionsstudien bei den Professoren Erich Romanovsky (+), Herbert Tachezi und Heinrich Gattermeyer. 1996 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über die frühen Salzburger Messen Johann Michael Haydns. 
Von 1988 bis 2002 Stiftskapellmeister und Stiftsorganist an der Benediktinerabtei Altenburg (NÖ), daselbst künstlerischer Leiter der Altenburger Sängerknaben. Seit 2003 Musikerzieher am BORG Wien I, Hegelgasse 12, daselbst auch Leiter des Schulchores.
Seit 2011 zusätzlich Lehrer für Tonsatz, Klavier und Gesang an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien-Strebersdorf.

Als Leiter des Schulchores "h12" regelmäßige Ausrichtung großer chorisch-orchestraler Projekte, u. a. eine szenische Aufführung der Carmina Burana von Carl Orff im Wiener Odeon (März 2010) mit über 250 Mitwirkenden. 

Intensive kirchenmusikalische Tätigkeit als Organist, Dirigent und Sänger im In- und Ausland, u. a. bei internationalen Großwallfahrten (Rom, Lourdes). Seit 2004 Regens chori an der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt mit Betrauung der Dirigate sämtlicher Orchester-Hochämter im Auftrag von "Ars Musica" (Mag. Thomas Dolezal). 

Referent in der Musiklehrerfortbildung, aber auch in der allgemeinen Erwachsenenbildung, Leiter von Projektchören, zahlreiche Gastvorträge zu musikalischen und kulturgeschichtlichen Themen, Referent bei internationalen musikwissenschaftlichen Tagungen, musikwissenschaftliche Publikationen und Editionen, rege Kompositionstätigkeit vorwiegend auf dem Gebiet der geistlichen Chormusik. Darüber hinaus eingehende Beschäftigung mit deutscher Literatur, die u. a. in Lesungen mit Werken österreichischer Autoren des Fin de siècle ihren regelmäßigen Niederschlag findet.  

 

Peter Hrncirik