Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule

 

Seit Oktober 2016 ist das Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (IMI) angesiedelt und stellt u.a. eine institutionelle Verbindung zwischen dem Arnold Schönberg Center und der mdw dar.
Gegenstand des Wissenschaftszentrums ist die "Wiener Schule" als eine die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig und weltweit prägende Erscheinung.

Spezielle Lehrveranstaltungen dienen der Vermittlung des aktuellen Forschungs- und Wissenstands zu Theorie und Praxis, historischen Voraussetzungen und Wirkungen der Musik der "Wiener Schule". Auf der Grundlage eines engen Kooperationsver­hält­nisses zum Arnold Schönberg Center Wien liegt ein besonderer Aspekt auf dem Schaffen und der Rezeption dieses Komponisten.

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Mitarbeiter_innen
 

Leitung:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus URBANEK
 

Projekte:

MMag.a Katharina BLEIER

Thomas GLASER, M.A.

Lukas SEIFRIED, B.A.

 

Lehre:

Dr.in Regina BUSCH

Eike FEß, M.A.

Mag.a Therese MUXENEDER




 

Aktuelle Veranstaltungen

 

12.-14. Oktober | Arnold Schönberg Symposium

Foto: Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Archiv des Vereins für musikalische Privataufführungen (© Arnold Schönberg Center, Wien)

» Programm | pdf

Das diesjährige Symposium präsentiert thematisch ungebundene Referate
zu Persönlichkeit und Schaffen Arnold Schönbergs sowie zu dessen
Bedeutung für die Musik des 20. Jahrhunderts. Die Tagung gewährt
Einblicke in aktuelle Projekte und fasst neueste Tendenzen der internationalen
Schönberg-Forschung zusammen. Ein Teil des Symposiums ist der
Theorie der musikalischen Aufführung in der Wiener Schule gewidmet.

Arnold Schönberg Center in Wien in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule

 


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Aktuelle Lehrveranstaltungen

 

Seminar: Kammersymphonien

Vortragende: Regina Busch

In mehreren Sitzungen wird Schönbergs Kammersymphonie op. 9, ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, unter verschiedenen Aspekten untersucht: Stellung in der symphonischen Tradition, Einsätzigkeit/Mehrsätzigkeit/Form, Besetzungs- und Instrumentationsfragen, Harmonik, Satztechnik, Fassungen und Bearbeitungen (großes Orchester, Klavier), Aufführungsfragen (die 10 öffentlichen Proben von 1918). Einblick in die Entstehungsgeschichte wird anhand von Archivmaterial des Arnold Schönberg Center gegeben. Weitere Themen: Schönbergs Kammersymphonie op. 38 und entsprechende Werke anderer Komponisten (Toch, Schreker, Eisler, Leibowitz, Spinner u. a.) sowie die Wirkungsgeschichte von op. 9 (kompositorische Einflüsse), u. a. bei Berg (»Wozzeck«, Kammerkonzert, Thematische Analyse) und Webern.

Termine:
montags, am:
9., 16., 23., 30. Oktober 2017,
6., 13., 20., 27. November 2017,
4., 11., 18. Dezember 2017,
8., 15., 22. Januar 2018

Zeit: jeweils 15.30 bis 17.00 Uhr

Ort: Arnold Schönberg Center

» LV-Informationen als pdf

 

Seminar: Die Zwölftonmethode in der Wiener Schule und darüber hinaus – Grundlagen, Geschichte, Varianten

Vortragender: Eike Feß

Mit der Einführung seiner Zwölftonmethode hat Arnold Schönberg die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst. Themengestaltung, Harmonik und Form werden auf neuer Basis entwickelt, zunächst ohne die Verknüpfung mit tradierten Normen zu kappen. Neben Grundlagen zur Analyse zwölftöniger Werke stehen die historische Entwicklung, die vielschichtige kompositorische Realität der Zwölftonmethode wie auch Fragen der Aufführungspraxis im Mittelpunkt des Seminars. Quellen aus dem Nachlass Arnold Schönbergs geben Gelegenheit, Einblicke in kompositorische Arbeitsprozesse zu gewinnen.

Termine:
freitags, am:
20. Oktober 2017
10. November 2017

1., 15. Dezember 2017
12., 26. Januar 2018

Zeit: jeweils 10.00 – 13.00 Uhr

Ort: Arnold Schönberg Center

» LV-Informationen als pdf

 

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Forschungsprojekte

 

» Editionsprojekt: Arnold Schönbergs Korrespondenz mit der Universal Edition, 1902-1951

» Projekt: Werbemaßnahmen der Universal Edition für das Werk Arnold Schönbergs

» Projekt: Brief-Datenbank Universal Edition

 

 

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