Aktuelle Veranstaltungen mit Institutsmitgliedern

 

 

Festival de la musique baroque française

http://www.femubaf.com/

Die Geburt der musikalischen Tragödie aus dem Geist des „grand siècle“: Voraussetzungen, Idee und Besonderheiten der französischen „Barockoper“
Einführungsvortrag von Markus Grassl zur Aufführung von „Idoménée“ von André Campra im Rahmen des "Festival de la musique baroque française"
Zeit: 18. Juni und 24. Juni 2017 | jeweils 17.30 Uhr
Ort: Schönbrunner Schlosstheater | 1130 Wien, Schönbrunner Schloßstraße 47

Campras Idoménée und Mozarts Idomeneo
Einführungsvortrag von Marie-Agnes Dittrich zur Aufführung von „Idoménée“ von André Campra im Rahmen des "Festival de la musique baroque française"
Zeit: 23. Juni 2017 | 17.30 Uhr
Ort: Schönbrunner Schlosstheater | 1130 Wien, Schönbrunner Schloßstraße 47

Zur musikalischen Moderne im Zeitalter der französischen Klassik: Die Kantaten von Elisabeth Jacquet de La Guerre
Einführungsvortrag von Markus Grassl zum Konzert „Elisabeth Jacquet de La Guerre: Cantates françoises“ im Rahmen des "Festival de la musique baroque française"
Zeit: 30. Juni 2017 | 18 Uhr
Ort: Palais Niederösterreich, Landtagssaal | 1010 Wien, Herrengasse 13

 

 

Das Sirenen-Phänomen. Oder: Was wir hören, wenn wir über Musik sprechen

Antrittsvorlesung von Melanie Unseld, Universitätsprofessur für Historische Musikwissenschaft

Zeit: 29. Juni 2017 | 18 Uhr

Ort: mdw-Hauptgebäude,  Joseph Haydn-Saal | 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1

Anmeldung bis 22. Juni erbeten an: musikwissenschaft@mdw.ac.at
 

Das Sirenen-Phänomen. Oder: Was wir hören, wenn wir über Musik sprechen

Was tut Musikwissenschaft? Sie beforscht Musik und – spricht darüber. Doch wie wird Musik zur Sprache gebracht? Und was geschieht dabei mit der Musik? Wird sie plastischer – weil nun in Sprache „übersetzt“? Oder verschwindet sie in der Sprache? Homer kannte das Problem: Den Sirenen zuzuhören hieß, zwischen Erkenntnis und Verstummen zu entscheiden; sein Odysseus sprach nie davon, wie die Stimmen der Sirenen klingen. So lassen sich mit dem Sirenen-Phänomen grundsätzliche Fragen an das eigene Fach stellen: an eine Wissenschaft, die Musik zur Sprache bringt. Zugleich aber lassen sich auch in einigen Beispielen aus der Musikgeschichte Vorstellungen davon aufspüren, wie der Gesang der Sirenen geklungen haben mag. – Zuhören unbedingt erlaubt!

 

Henricus Isaac (c. 1450/55-1517). Composition - Reception - Interpretation

Internationale Tagung zum 500. Todestag

Zeit: 1.-3. Juli 2017
 


» Tagungsprogramm.pdf

Vorträge und Roundtable
1. und 3. Juli - Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien | UniCampus AAKH, Spitalgasse 2, Hof 9
2. Juli - Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (IMI) der mdw | 1010 Wien, Seilerstätte 26, Festsaal

Konzert
Missa di Beata Maria Virgine, Ensemble Nusmido und August Valentin Rabe - Orgel
1. Juli 2017, 20 Uhr - Franziskanerkirche Wien | 1010 Wien, Franziskanerplatz 4

Henricus Isaac gehört zu jenen franko-flämischen Komponisten, die um 1500 die Musik der europäischen Renaissance maßgeblich beeinflussten. Geboren um 1450 arbeitete er für die Höfe führender Herrscher des 15. und 16. Jahrhunderts: für die Medici und für das habsburgische Kaiserhaus, wo er in der 1497 neu geschaffenen Position des Hofkomponisten unter Maximilian I. einen zentralen Baustein in der umfangreichen Neustrukturierung dieser Musikinstitution bildete.
Isaacs Œuvre umfasst nicht nur eine außerordentliche Bandbreite an Gattungen und stilistischen Eigenheiten, sondern hat mit einer handschriftlichen wie gedruckten Überlieferung in sämtlichen europäischen Ländern eine enorm breite Streuung erfahren. Anhand der Quellenlage lässt sich glaubhaft machen, dass die verschiedenen Wirkungsstätten des Komponisten auch unterschiedlichste repertorielle Herausforderungen mit sich brachten, die sich in der Art und Stilhöhe der Kompositionen niederschlagen.
Ziel der Tagung im 500. Todesjahr ist es nicht nur des internationalen Komponisten Heinrich Isaac zu gedenken, sondern vor allem der in den letzten Jahren nachgelassenen Auseinandersetzung mit Isaacs Schaffen einen neuen Impuls zu geben und die Bedeutung für das österreichische Kaiserhaus wie auch für die internationale Musikproduktion des 15. und 16. Jahrhunderts zu diskutieren. Im Sinne eines „musical mapping“ soll ein breit gefächertes Bild der Werke Isaacs skizziert werden, das auf mannigfaltige Weise ein Nachdenken über zentrale Quellenkomplexe, Ereignisse, Werke, Personen und Rezeptionsphänomene erlaubt.
Einen besonderen Schwerpunkt der Veranstaltung, die vom Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien und vom Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw organisiert, werden Isaacs für den habsburgischen Hof geschriebenen alternatim-Messen bilden. Dieser bislang kaum untersuchte Werkbestand soll unter rezeptionellen, analytischen und aufführungspraktischen Gesichtspunkten untersucht und in Zusammenarbeit mit dem Wiener Ensemble Nusmido exemplarisch erarbeitet werden.

Kooperation des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien und des Instituts für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (IMI) der mdw

http://musikwissenschaft.univie.ac.at



"Changing mdw": Klangwelten und ihre Konstruktion

Ausstellung 15. Mai 2017 bis Ende 2017

Bild: mdw

Im Rahmen der Projektpräsentation am 15. Mai 2017 wurde die vom Projektteam "Changing mdw" entwickelte Ausstellung eröffnet, die in Form von sechs „Pop-ups“ bis Ende 2017 dezentral an verschiedenen Standorten der mdw zu erleben ist:

200 Jahre mdw – ein Anlass, sich der Geschichte dieser Institution mit einem zeitgemäßen Blick zu nähern. Einer Geschichte, die von vielen gestaltet wurde und wird – von Studierenden, Lehrenden und vom Verwaltungspersonal. Interviews und Egodokumente erschließen die Sichtweisen unterschiedlicher Akteur*innen der mdw, die in Form von sechs Pop-ups dezentral hör- und sichtbar gemacht werden sollen: sechs „Probebohrungen“, die anhand verschiedener Themenstränge dazu einladen, das Terrain zu erkunden.

TAFELN
Gute Musik - wahre Kunst
(Un)Gleichgewichte
Einschlüsse - Ausschlüsse
Import - Export
Ernste Musik?
Tradition & Innovation

STANDORTE
3. Anton-von-Webern-Platz 1, Aula
3. Anton-von-Webern-Platz 1, Bibliothek
3. Anton-von-Webern-Platz 1, Riegel
1. Seilerstätte 26
3. Rennweg 8
14. Penzinger Straße 7

Hier finden Sie den Plan der Ausstellungsstandorte sowie die Aufstellungsperioden der PopUps an den unterschiedlichen Standorten als PDFs zum Download:

» Plan der Ausstellungsstandorte.pdf

» Aufstellungsperioden der PopUps.pdf

» Veranstaltungskalender der mdw