Univ.-Ass.in Dr.in Julia Heimerdinger

Universitätsassistentin post doc

Zimmer A 04 13
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3581

heimerdinger[at]mdw.ac.at

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Forschungsschwerpunkte

  • Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Neue Musik
  • Musikalischer Wirkungsbegriff (Habilitationsprojekt)
  • Musik und Medien, Filmmusik
  • Kulturgeschichte der Musik
  • Musikästhetik, Analyse des Sprechens über Musik
  • Digital Humanities in der Musikwissenschaft

 

Lebenslauf

Studium der Musikwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, Theaterwissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Abschluss 2003 mit der Magisterarbeit Neue Musik im Spielfilm (Saarbrücken: Pfau, 2007).

Programmassistentin im Musikbereich des Podewil Berlin – Zentrum für aktuelle Künste (1999–2002), Produktionsassistentin der International Computer Music Conference (ICMC) und der Off-ICMC 2000, Tourmanagement des Ensembles zeitkratzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (2007–2010, hier u. a. Mitarbeit am Projekt Musikvermittlung und Genderforschung im Internet), Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (2008–2010; Seminar European Culture Art and Music through the Centuries, in engl. Sprache, gemeinsam mit Dr. Daniel Koep) und an der Universität der Künste Berlin (2014–2015).

Promotion 2013 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Thema Sprechen über Neue Musik.

2013–2015 Leitung des Projekts Archiv des Konzertlebens am Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz Berlin.

Seit September 2015 Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik.


Publikationen

Monographien

  • Sprechen über Neue Musik. Eine Analyse der Sekundärliteratur und Komponistenkommentare zu Pierre Boulez’ Le Marteau sans maître (1954), Karlheinz Stockhausens Gesang der Jünglinge (1956) und György Ligetis Atmosphères (1961), Berlin: epubli, 2014.
    Online verfügbar unter: http://digital.bibliothek.uni-halle.de/id/1801704.
  • Neue Musik im Spielfilm, Saarbrücken: Pfau, 2007.

Herausgeberschaft

  • Martina Bick, Julia Heimerdinger und Krista Warnke (Hg.): Musikgeschichten – Vermittlungsformen. Festschrift für Beatrix Borchard zum 60. Geburtstag, Köln: Böhlau, 2010.

Aufsätze

Kürzere Beiträge und Rezensionen

  • “Die Anwesenden werden gebeten, den Schlusschor stehend mitzusingen”. Der 1. Weltkrieg im Konzert, in: Krieg Singen, hg. von Detlef Diederichsen und Holger Schulze, Berlin 2017, 62–77.
  • „Eine drohende Woge von Vibrationen. Suspense und Musik bei Hitchcock“, in: [Festivalkatalog] suspense. Rainy days 2015. Philharmonie Luxembourg 24.–29.11.2015, Luxembourg 2015.
  • „Zur Geschichte des Konzertführers Berlin-Brandenburg 1920–2012“, in: Projekt-Website Archiv des Konzertlebens, Staatliches Institut für Musikforschung, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin,
    Berlin 2015.
  • „Affective sciences und neue Musik“, in: Die Tonkunst, Jg. 4 (2010), Nr. 2, S. 264–265.
  • “zeitkratzer and experimental programming”, in: The Open Space Magazine, issue 5, fall 2003, p. 31–34.

  • Div. Rezensionen in Die Tonkunst, Die Musikforschung.

Ausstellung

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Vorträge

  • Symposion Film + Musik, Vortrag zu Neuer Musik im Film, Moderation, 15. Februar 2017, impuls Graz
  • "Suizidalität und Musik", Salon Philosophique (Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund Freud Privat Universität Wien und der Stiftung des Anton Proksch Instituts), 14. Dezember 2016, 19:00 Uhr, gabarage upcycling design, Schleifmühlgasse 6, 1040 Wien.
  • "The Role of György Ligeti’s ‘Atmosphères’ (1961) in his Oeuvre and in the Musical Canon", International Conference 'Ligeti’s Legacy in Retrospect' im Rahmen des Festivals 'A Tribute to György Ligeti in his Native Transylvania' (Festival director: Bianca Ţiplea Temeş), Cluj-Napoca, Romania, 26.-27. Mai 2016.
  • „Archiv des Konzertlebens“, Science Slam im Rahmen des Forschungsworkshops der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, 14. April 2015, Staatliches Institut für Musikforschung Berlin.
  • gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. med. Martin Heinze "Suizidalität in Film, Oper und Musik", 21. Januar und 1. April 2015, Immanuel-Klinik Rüdersdorf, Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
  • „Vom Eliminieren und Evozieren. Eine Metaanalyse der Sekundärliteratur und Komponistenkommentare zu György Ligetis Atmosphères“, Ein Blinder im Labyrinth – György Ligets Positionierung im Neue-Musik-Diskurs, 21. November 2014, Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover.
  • „Zwischen Inszenierung und Komposition. Gespieltes Lachen in der Musik“, »Zum Brüllen!«. Interdisziplinäres Symposium über das Lachen. Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit: Die Junge Akademie, 2. Mai 2014, Folkwang Universität der Künste Essen.
  • gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. med. Martin Heinze „Psychotisches Erleben in Filmmusik und Oper“,
    18. Dezember 2013, Immanuel-Klinik Rüdersdorf, Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
  • „Sprechen über Neue Musik. Eine Untersuchung der Sekundärliteratur und Komponistenkommentare zu Pierre Boulez’ Le Marteau sans maître (1954), Karlheinz Stockhausens Gesang der Jünglinge (1956) und György Ligetis Atmosphères (1961) “, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, 19. September 2013, Dresden; Jahrestagung der Gesellschaft für Musiktheorie, 4. Oktober 2013, Hochschule für Musik und Theater Rostock.
  • „Elektroakustik im Film zwischen Filmton und Filmmusik“, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, 18. September 2013, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.
  • „Von Starkstromlärm, fremden Welten und dem Liebesleben der Oktopusse. Elektroakustik im Film“, Speisekino Moabit / ATK Summercamp Berlin, 23. - 24. August 2013, Berlin.
  • „The Depiction of Insanity in Music“, Symposium der European Society of Aesthetics and Medicine,
    25. Mai 2013, Berlin.
  • »Ich bin kompromittiert. Ich kämpfe jetzt dagegen«: Ligeti vs. Kubrick und die Musik für 2001: A Space Odyssey“, Hamburger Klangwerktage: Internationales Symposium: Ligeti und die Mikrotonalität, 13. Oktober 2012, Kampnagel Hamburg.
  • „Atmosphären durch Musik und Tongestaltung im Film“, Symposium der European Society of Aesthetics and Medicine, 26. Mai 2012, Berlin.
  • „Musik im Film – Formen, Funktionen und Wirkungen“, Bürkert-Kulturforum, 7. Februar 2012, Ingelfingen.
  • „Gestorbenen Hexen spielt der Teufel gern mit verstimmten Posaunen auf – Musik und Ton im Horrorfilm“, Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 2011, 29. Oktober 2011.
  • „Elektronische Musik im Film“, See the Sound! SoundTrack Cologne 6.0, 22. November 2009.
  • „Geschlechter(repräsentation) in Filmton und Filmmusik“, Ringvorlesung Gender Studies XI: Musik: Sprache der Gefühle?, 1. Dezember 2009, Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
  • „Neue Musik im Film. Eine Einführung“, Eröffnung des Programms New Sounds in Film, SoundTrack_Cologne 5.0, 20. November 2009.
  • „Schönbergschüler in Hollywood und Atonalität in B-Movies am Beispiel The Cobweb und Creature from the Black Lagoon“, 4. Kieler Symposium zur Filmmusikforschung, 9. Juli 2009.
  • „Zur Analyse der Wirkungen Neuer Musik im Spielfilm“, Wechselwirkungen. Neue Musik und Film, Kolloquium des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, 11. Oktober 2008.
  • „Neue Musik im Spielfilm“, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, September 2007, Köln.


Weiteres

  • Mitarbeit in den mdw-Projekten Changing mdw und Telling Sounds (Forschungsdatenmanagement etc.)
  • "Boulez est mort?", Gespräch mit dem Quatuor Diotima, Wien Modern Rahmenhandlung, 17. November 2016, Café am Heumarkt.
  • Jurorin für den KlangMusikPreis des Filmfests Dresden. International Short Film Festival, 2009–2012.
  • Stipendium der Paul Sacher Stiftung Basel im Zusammenhang mit dem Dissertationsprojekt (Forschungsaufenthalt November 2007).