Julia Ackermann M.A. PhD

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt
Papier und Kopisten in Wiener Opernpartituren 1760–1770

Zimmer LS A 0304

ackermann[at]mdw.ac.at

Forschungsschwerpunkte

  • Wasserzeichen und Kopisten
  • Opéra comique und Singspiel
  • Kulturtransfer
  • Wiener Theatergeschichte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert
  • Ludwig van Beethoven
  • Französisches Musiktheater im 17. und 18. Jahrhundert

Kurzbiographie

Julia Ackermann studierte Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Germanistische Literaturwissenschaft an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Université Paris Sorbonne IV. Während ihres Studiums wurde sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Sie beendete ihr Studium 2012 mit einer Magisterarbeit zur Rezeption der französischen Opéra comique in Deutschland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seitdem war sie als Museumspädagogin bei der Klassik Stiftung Weimar tätig und als Musikdramaturgin bei Theater und Philharmonie Thüringen engagiert. 2014–2018 war sie wissenschaftliche Projektmitarbeiterin in dem von Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten FWF-Forschungsprojekt Transferprozesse in der Musikkultur Wiens an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), in dessen Rahmen sie ihre Dissertation mit dem Titel Zwischen Vorstadtbühne, Hoftheater und Nationalsingspiel. Die Opéra comique in Wien 1768–1783 verfasste (Promotion März 2019, mit Auszeichnung). Die letzte Phase der Arbeit an der Dissertation wurde außerdem durch ein Doktoratsstipendium der mdw gefördert. Von 2018–2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Erinnerungsort Beethoven. Theater an der Wien unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Unseld (mdw). Seit Mai 2021 knüpft sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Papier und Kopisten in Wiener Opernpartituren 1760–1770 an Forschungsergebnisse aus dem CTMV-Projekt an.

Publikationen

Herausgeberschaft

  • gemeinsam mit Melanie Unseld: BEETHOVEN.AN.DENKEN. Das Theater an der Wien als Erinnerungsort, Wien: Böhlau 2020.

Dissertation

  • Zwischen Vorstadtbühne, Hoftheater und Nationalsingspiel: Die Opéra comique in Wien 1768–1783, PhD Diss., Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2018 [Veröffentlichung in Vorbereitung].

Aufsätze

  • "'Die arme, unglückliche Oper!' – Das 'Scheitern' des Fidelio in den Berichten der Zeitgenossen am Theater an der Wien", in: Beethoven-Geflechte. Tagungsband zur internationalen und interdisziplinären Tagung zum Beethoven-Jahr 2020, hrsg. von Melanie Unseld und Birgit Lodes [Druck in Vorbereitung].
  • "Theater Tag für Tag. Das Repertoire am Theater an der Wien rund um Fidelio", in: BEETHOVEN.AN.DENKEN. Das Theater an der Wien als Erinnerungsort, hrsg. von Julia Ackermann und Melanie Unseld, Wien: Böhlau 2020, S. 125–152.
  • „Schauspieler, Agenten, Übersetzer und der Staatskanzler – Akteure des Transfers von Opéra comique nach Wien 1765–1780“, in: Via Wien. Musik, Literatur und Aufklärungskultur im europäischen Austausch, hg. von Franz M. Eybl. Jahrbuch der Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts 31 (2016), S. 13–22. [peer-review]
  • „Opéra-comique-Vorlagen im süddeutschen Singspiel der 1770er Jahre – Joseph Frieberts Nanerl bey Hof nach Charles Simon Favarts Ninette à la Cour“, in: Das Serail (1778) by Joseph Friebert in historical, socio-political and cultural context(s), Tagungsbericht des internationalen Symposiums Salzburg, 19.-21. Mai 2016, Wien: Hollitzer (Druck in Vorbereitung).

Sonstige Schriften

  • Beethoven und Ich. Der Musik Kalender 2020, edition momente (redaktionelle Mitarbeit).
  • Tagungsbericht "Beethoven und andere Hofmusiker seiner Zeit im deutschsprachigen Raum, internationales Symposium, Beethovenhaus-Bonn, 3.–6. Dezember 2015", in: Die Musikforschung.
  • Programmhefte für sämtliche Philharmonischen Konzerte und Kammerkonzerte sowie einige Opernproduktionen bei Theater & Philharmonie Thüringen in der Spielzeit 2012/2013.
  • Zahlreiche Artikel in den Magazinen "Kunsträume – Das Magazin der mdw" und "mdw-Magazin" der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie "Resonanz" und "Liszt" der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
  • "Wie klingt Kulturgeschichte? Musikvermittlung im Museum", in: Standbein–Spielbein. Museumspädagogik aktuell 98 (2012), S. 53–56.
  • "The Melodious Palace", in: The International Council of Museums Magazine 65.2 (2012), S. 4.

Vorträge

  • "'Die arme, unglückliche Oper!' – Das 'Scheitern' des Fidelio in den Berichten der Zeitgenossen am Theater an der Wien", Beethoven-Geflechte, Internationale und Interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020, Österreichische Akademie der Wissenschaften, 19.–22. Mai 2020, Wien.
  • "Misserfolg oder Repertoirestück? – Beethovens Fidelio im Kontext des Bühnenrepertoires am Theater an der Wien", Beethoven-Perspektiven, Internationaler Kongress am Beethoven-Haus Bonn, 10.–14. Februar 2020, Bonn.
  • „Transformationen der Opéra comique im Wiener Nationalsingspiel: Die pücefarbnen Schuhe oder die schöne Schusterinn – eine Fallstudie“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Rund um das Singspiel: (Musik-)Theatergattungen des 18. Jahrhunderts in interdisziplinärer Interpretation“, 14.–15. Dezember 2018, Wien.
  • „« Ce qui plaît à Paris ne convient pas quelquefois à Vienne… » Transformationen der Opéra comique in Wien 1765–1780“, Vortrag im Rahmen des XVI. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung Wege der Musikwissenschaft, 14.–17. September 2016, Mainz.
  •   „« Ce qui plaît à Paris ne convient pas quelquefois à Vienne… » Wiener Transformationen der Opéra comique zwischen Bearbeitung, Übersetzung und Neukomposition“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Transfer und Transformation“, 10.–11. Juni 2016, Kremsmünster.
  • „Opéra-comique-Vorlagen im süddeutschen Singspiel der 1770er Jahre – Joseph Frieberts Nanerl bey Hof nach Charles Simon Favarts Ninette à la Cour“, Vortrag im Rahmen des internationalen Symposiums „Das Serail by Joseph Friebert (1778) in Historical, Socio-Political and Cultural Context(s)“, 19.–21. Mai 2016, Salzburg.
  • „Schauspieler, Agenten, Übersetzer und der Staatskanzler im Transfer von Opéras comiques“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Transferprozesse in der Musikkultur Wiens – Akteure und Netzwerke“, 19.–20. Juni 2015, Brno.