Univ.-Ass.in MMag.a Clara Ziegelbauer, PhD
Universitätsassistentin (Post-Doc) für Historische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Analyse und Theorie der Musik
am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung
Zimmer C 04 16
Seilerstätte 26, 1010 Wien
+43 1 71155 3520
» Lehrveranstaltungen (MDWonline)
Lebenslauf
Clara Ziegelbauer, geb. 1993 in Wien, ist Musikwissenschaftlerin, Dirigentin und Musiktheoretikerin. Seit 2019 lehrt sie Musikalische Analyse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Universität Wien. Im Studienjahr 2025 bis 2026 war sie Gastprofessorin für Musiktheorie an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Methoden der musikalischen Analyse, Interpretationsforschung (Gustav Mahler und die Wiener Schule; LaSalle Quartett) und Geschichten der Musiktheorie.
Publikationen
Dissertation
2025: Gustav Mahlers Vortragsbezeichnungen. Eine Fallstudie zu Interpretationen der ‚Wiener Schule‘, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden
2027 Im Druck: „Die Illusion der Freiheit. Aleatorische Elemente und offene Formen in der Interpretation des LaSalle-Quartetts anhand von Franco Evangelisti, Witold Lutosławski und Earle Brown“, in: Die Musikforschung. (peer review)
2026 Im Druck: „La povera Cecilia: Volkslieder, die von Gewalt gegen Frauen erzählen“, in: SAMPLES. Open Access Journal for Popular Music Studies. (peer review)
2026: „Heinrich Schenkers Kontrapunktlehre im Kontext der Kontrapunktlehre in Wien um 1920“, in: Kontrapunkt - ewiggestrig oder unerlässlich? Kontinuitäten und Wandlungen einer kompositorischen Disziplin, hrsg. von Florian Edler und Andreas Gürsching, Georg Olms Verlag (GMTH Proceedings)
2026: „«It was just the right time for Vienna…» Das «amerikanische» LaSalle-Quartett als Interpret der Wiener Schule“, in: Mitteilungen der Paul Sacher Stiftung, 39/2026, S. 51–55
2024: „Louise Farrencs Symphonien zwischen Beethoven-Rezeption, Reichas Kompositionslehre und Gattungsbezügen. Eine Studie zu den Berührungspunkten von musikalischer Analyse und musikhistorischer Kontextualisierung“, in: Regards croisés franco-allemands sur les musiciennes. Tome 2 (Französisch-Deutsche Musikerinnen-Forschung. Band 2), hrsg. von Viviane Waschbüsch, Gesine Schröder, Jean-Marie Seca und Catherine Deutsch, Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, S. 7-29
2022: „Probenprozesse (nicht) als Artistic Research. Perspektiven auf Intentionen, Kriterien und Praktiken der Wissensgenerierung im Bereich Dirigieren“, in: Zeitschrift der Gesellschaft der Musiktheorie, Artistic Research 19/2 (2022), hrsg. von Hans Aerts, Patrick Boenke und Cosima Linke, S. 79-92. (peer review)
2021: „Hugo Kauders Skalentheorie in seinem Entwurf einer neuen Melodie- und Harmonielehre (1932), konkretisiert anhand einer Melodieanalyse seiner Kleinen Suite für Bratsche allein (1924)“, Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie, Musiktheorie der 1920er Jahre, 18/2 (2021), hrsg. von Florian Edler, Ariane Jeßulat und Ullrich Scheideler
2021: Louise Farrenc’s symphonies between Beethoven reception, Reicha’s Traité de haute composition musicale and genre references. A study on the adhesion of musical analysis and historical contextualisation“, in: Musical Analysis. Historia – Theoria – Praxis, Vol. 6, hrsg. von The Karol Lipinski Academy of Music in Wroclaw, S. 313–328.
2019: „Flashmobs mit Symphonieorchestern im öffentlichen Raum. Eine theoretische Annäherung und aktuelle Berichterstattung“, in: Musik und Straße (= Jahrbuch für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung), hrsg. von Michael Ahlers, Martin Lücke und Matthias Rauch, Springer, S. 225–245.
Lexikonartikel und Rezensionen
2021: Mehrere Beiträge für das Lexikon des Orchesters. Orchester und Ensembles weltweit – Geschichte und Aufführungspraxis – Komponisten und Dirigenten – Orchesterpraxis, 2 Bände, hrsg. von Frank Heidlberger, Gesine Schröder und Christoph Wünsch, Laaber: Laaber.
2020: Rezension „Peter Hagmann und Erich Singer: Bernhard Haitink. ‚Dirigieren ist ein Rätsel‘. Gespräche und Essays“, Kassel: Bärenreiter 2019, ISBN 9783761820919, in: Die Tonkunst, Nr. 4 Jh. 14 (2020), S. 480–481.
Redaktion, Roundtable, Interviews
Seit November 2025: Redaktion der Veranstaltungsberichte der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
2022: „Die ‚Wiener Schule‘ interpretiert Mahler. Roundtable mit Regina Busch, Markus Grassl und Nikolaus Urbanek“, Symposium des Wissenschaftszentrums Gustav Mahler Voices of History – History of Voices. Interpreting Mahler, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Interviews (Auswahl): Kunsträume Nr. 4 (2017), Wienerin (2018), Opera Charm Magazine (2022)
Vorträge
Upcoming 18. –19. Mai 2027: „Operetten von Komponistinnen: Let me see! Who can it be? It must be she”, Komponistinnen für die Oper: Von der Entstehung zur Aufführung, Internationale Konferenz, Staatstheater Nürnberg.
2026: „The LaSalle Quartet performs Earle Brown: A ‘built-in factor of performance flexibility’?“, Earle Brown Centennial 2026, Central Connecticut State University, New Britain, CT, USA.
2026: „Wie hört ein ‚Genie‘? Musikalisches Hörvermögen vor dem Kontext des deutschen Geniediskurses des 19. Jahrhunderts“, Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft, 26. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
2026: „Man müsste Konzertprogramme komponieren. Cerha als Dirigent: Wirkungsräume, Repertoire, Programmplanung“, Symposium Cerha 2026. Wege seiner Zeit, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Archiv der Zeitgenossen.
2025: „Aleatorische Elemente und offene Formen in der Interpretation des LaSalle-Quartetts anhand von Witold Lutosławski, Franco Evangelisti und Earle Brown“, Kolloquium, Paul Sacher Stiftung Basel.
2023: „In a curious, distant, nasal voice: Ligetis Aufführungsanweisungen an den Chor“, Symposium Ligeti – Raum – Interpretation, Staatliches Institut für Musikforschung PK, Berlin.
2022: „Variationen für Klavier bearbeitet für Klavier... Josef Gabriel Rheinbergers Mozart-Bearbeitungen ‚für den Concertvortrag‘“, Symposium Mozart-Bearbeitungen im 19. Jahrhundert, Stiftung Mozarteum Salzburg.
2021: Eine ›Wiener Schule‹ der Mahler-Interpretation? 33. Internationales Online-DVSM Nachwuchssymposium, Musikwissenschaftliche und musikalische ‚Schulen‘? Strukturen, Analyse, Dynamiken, Online-Symposium.
2020: Wie muss Musik sein, um verständlich zu sein? Ein Blick auf Arnold Schönbergs Musikanschauung, 20. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie, Kongressthema Musik verstehen?, Online-Kongress der Hochschule für Musik Detmold.
2018: „Die Stimmführungslehre von all den Trübungen zu befreien”. Bedingungen und Intentionen von Heinrich Schenkers Kontrapunktlehre, (Gelesen von Jonathan Stark, im Rahmen des Panels Kontrapunktlehre in Wien um 1920) 18. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie, Kongressthema Kontrapunkt – ewiggestrig oder unerlässlich? Kontinuitäten und Wandlungen einer kompositorischen Disziplin, Hochschule für Künste Bremen.
2018: „Die fragt so viel, da muss der Professor hin.” Hans Sommers Beziehungen zu Cosima und Richard Wagner, Symposium des Instituts für Musik und ihre Vermittlung der Technischen Universität Braunschweig.
