Ass.-Prof. Dr. Fritz Trümpi

Assistenzprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung

Leitungsteam isaScience | Mitglied der Institutskonferenz

Zimmer A 04 10
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3538

truempi[at]mdw.ac.at

» Lehrveranstaltungen (MDWonline)

» Lebenslauf | » Publikationen | » Vorträge, Tagungsorganisation und Ausstellungen

 

Bisherige Forschungs- und Unterrichtsschwerpunkte

  • Musikkultur(en) Zentral-/Ostmitteleuropas
  • Geschichte der Musikorganisation
  • Geschichte der Wiener Oper (19. bis 21. Jahrhundert)
  • Politische Geschichte der Musik
  • Musik im Faschismus und Nationalsozialismus
  • Musik und Exil
  • Geschichte europäischer Orchester
  • Geschichte, Theorie und Praxis der Musikkritik

 

Lebenslauf

Deutsch

[DT] Fritz Trümpi, Dr. phil. (* 1974 in Glarus/CH), studierte Allgemeine Geschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Wien und Berlin. Er war Doktoratsstipendiat des Schweizerischen Nationalfonds und lehrt und forscht heute als Musikhistoriker in Wien. Er war Lehrbeauftragter an diversen in- und ausländischen Universitäten und war wissenschaftlicher Mitarbeiter im FWF-Projekt „Eine politische Geschichte der Wiener Oper 1869–1955“: http://www.iwk.ac.at/oper/. 2013 war er Mitglied der Forschungsgruppe zur Untersuchung der Geschichte der Wiener Philharmoniker im Nationalsozialismus. Sein Buch „Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus“ (Böhlau 2011) wurde im November 2012 mit dem Irma-Rosenberg-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. Fritz Trümpi ist Assistenzprofessor an der mdw und forscht schwerpunktmäßig zu Musikkultur(en) der ehemaligen Habsburgermonarchie und deren Nachfolgestaaten.

English

[EN] Fritz Trümpi (b. 1974) graduated in 2009 from the University of Zurich in General History. His doctoral thesis, “Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus” [Politicized Orchestras. The Vienna and the Berlin Philharmonic in the Nazi Era] was published by Böhlau in 2011. For this book, Trümpi was awarded the Irma Rosenberg Prize of the City of Vienna in November 2012.
Trümpi studied General History, Philosophy and Musicology in Zürich, Vienna and Berlin and was a scholar of the Swiss National Fund. Trümpis academic profile includes research on fascism and music history. From 2012 till 2015 he was researcher in the FWF-based project “A political history of the Viennese Opera” (Austrian Science Fund). In 2013 he was member of the commission for researching the history of the Vienna Philharmonic in the Nazi era.
Fritz Trümpi was a lecturer at the University of Music and Performing Arts Vienna, the University of Vienna (Department of Theatre, Film and Media Studies and Department of Musicology) and the University of Zurich (Historical Seminar). He is assistant professor at the Department of Musical Analysis, Theory and History of the University of Music and Performing Arts Vienna and focuses his research interests on Music culture(s) of the former Habsburg Empire and its successor states.

 

Publikationen

Bücher

The Political Orchestra: The Vienna and Berlin Philharmonics during the Third Reich. Chicago University Press: Chicago 2016 (Übersetzung: Kenneth Kronenberg)

Rezension von Terry Teachout in Commentary (14.06.2017); Rezension von Michael Morley in Australian Book Review (Juni/Juli 2017, no. 392); Rezension von John Robert Brown bei Rhinegold Publishing ("Editor's Choice"; 20.04.2017); Rezension von Norman Lebrecht in Literary Review (Issue 451, März 2017); Rezension von Paul E. Robinson in Classical Voice North America (22.02.2017); Rezension von Neil Gregor in der Times Higher Education (09.02.2017); Rezension von Benjamin Balint in Claremont Review of Books (04.01.2017); Rezension von Martin Rubin in der Washington Times (26.12.2016)

Bernadette Mayrhofer / Fritz Trümpi. Orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker - Verfolgung, Ermordung und Exil. Mandelbaum: Wien 2014
Rezension von Hans-Werner Boresch in H-Soz-Kult (22.04.2015); Beitrag von Herbert Gnauer in Radio Dispositiv! (08.06.2015); Rezension von Corinne Holtz und Interview mit den AutorInnen auf Radio SRF 2 (10.12.2014); Bericht von Karla Engelhard im ARD Radio (21.11.2014); Beitrag von Marianne Enigl im PROFIL (03.11.2014); Bericht von Flavia Foradini im RSI - Rundfunk der italienischen Schweiz - Rete Due (05.11.2014); Rezension von Dirk Klose in der nmz (06/16)
 
Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus. Böhlau: Wien–Köln–Weimar 2011
Rezension von Hans-Werner Boresch in H-Soz-Kult (29.01.2014); Rezension von Gregor Kokorz in Austrian History Yearbook 44/2013, S. 350 f.; Rezension von Christian Glanz in Musicologica Austriaca 30/2011, S. 222–224; Rezension von Veronika Zangl in rezens.tfm 01/2013; Überblick über Rezensionen in Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeinen Zeitung & Neuen Zürcher Zeitung


Herausgeberschaft

Fritz Trümpi / Simon Obert (Hrsg.). Musikkritik. Historische Zugänge und systematische Perspektiven. Mille Tre: Wien 2015 (= Anklaenge 2015) 
Rezension von Patrick Becker in Die Tonkunst 02/2017; Rezension von Christina M. Stahl in ÖMZ 02/2016, S. 100; Rezension von Torsten Möller in Schweizerische Musikzeitung 09/2016

zeitgeschichte 34/2 (2007): Politisierte Musik (Gastherausgeber)


Wissenschaftliche Aufsätze und Beiträge

Die Wiener Staatsoper zwischen Österreich-Ideologie und Kaltem Krieg. Zur Politisierung des Wiederaufbaus des Operngebäudes, 1945–1955, in: Karl-Heinz Reuband (Hrsg.), Oper, Publikum und Gesellschaft, Springer VS: Wiesbaden 2018, S. 53–90.

Richard Wagner im Wiener Feuilleton des Liberalismus. Medienhistorische Überlegungen und ausgewählte Beispiele. In: Hannes Heer/Christian Glanz/Oliver Rathkolb (Hg.): Richard Wagner und Wien. Antisemitische Radikalisierung und das Entstehen des Wagnerismus. Hollitzer: Wien 2017, S. 129–146

Der "Musikstadt Wien"-Topos als Instrument der nationalsozialistischen Herrschaftssicherung. In: Markus Stumpf / Herbert Posch / Oliver Rathkolb (Hrsg.), Guido Adlers Bibliothek – Restitution und Erinnerung an der Universität Wien (= Bibliothek im Kontext 1), Vienna University Press/V&R unipress: Wien 2017, S. 31–44

Die politische Karriere einer tschechischen Oper in Wien. Zur Wiener Rezeptionsgeschichte von Smetanas Oper „Dalibor“: 1897 - 1938 - 1942 - 1969. In: Archiv für Musikwissenschaft 73,2 (2016), S. 116-136

Johannes Maria Staud / Fritz Trümpi. Musikkritik und das Neue. In: Fritz Trümpi / Simon Obert (Hrsg.). Musikkritik. Historische Zugänge und systematische Perspektiven. Mille Tre: Wien 2015 (= Anklaenge 2015), S. 161–168

Herrschergnade als neutralisierter Erinnerungsort. Rezeptions- und Bearbeitungsstationen von Mozarts/Mazzolàs Opera Seria ‚La Clemenza di Tito’ am Übergang zum 19. Jahrhundert. In: Christian Glanz / Anita Mayer-Hirzberger (Hrsg.). Musik und Erinnern. Festschrift für Cornelia Szabó-Knotik. Hollitzer: Wien 2014, S. 243–258

Philharmonische Schuldabwehr. Zusammenhänge zwischen der politischen Konsolidierung der Wiener Philharmoniker nach 1945 und ihren Beziehungen zu ehemaligen Mitgliedern im Exil. In: Bernadette Mayrhofer / Fritz Trümpi. Orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker - Verfolgung, Ermordung und Exil. Mandelbaum: Wien 2014, S. 199–269

Nationalsozialistische Musikpolitik. In: Wolfgang Benz (Hrsg.). Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 7: Literatur, Film, Theater und Kunst. De Gruyter/Saur: Berlin–Boston 2014, S. 357–360
 
Komponisten der 'Wiener Klassik' als politische Repräsentationsfiguren. Gründungen von Wiener Musikergedenkstätten im Nationalsozialismus. In: Juri Giannini / Maximilian Haas / Erwin Strouhal (Hrsg.). Eine Institution zwischen Macht und Repräsentation. Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Kulturleben des Nationalsozialismus. Mille Tre: Wien 2014, S. 221–228
Rezension von Thorsten Hindrichs in H-Soz-Kult (26.01.2016)

Eva Mayerhofer / Fritz Trümpi / Annegret Huber. Plötzlich Komponistin? Überlegungen zur Würdigung von Kompositionen der Fürsorgerin und Psychoanalytikerin Rosa Dworschak (mit Annegret Huber und Eva Mayerhofer). In: Thomas Aichhorn (Hg.). Rosa Dworschak. Zur Praxis und Theorie der psychoanalytischen Sozialarbeit. Löcker: Wien 2014, S. 60–92

Die Autorität des Dirigenten oder Orchester im politischen Wandel. In: Michael Staudinger (Hrsg.). Bruno Walter erinnern. Internationales Symposium / Quintett (1904). Universal Edition: Wien 2013, S. 9–21

Nationalsozialismus im Dreivierteltakt. Der Politisierungsprozess der Wiener Philharmoniker vom I. Weltkrieg bis zum Nationalsozialismus. In: ÖMZ 02/2013, S. 48–52

Der Politisierungsprozess der Wiener Philharmoniker vom ersten Weltkrieg  bis 1945 (fünfteilig). Website der Wiener Philharmoniker, URL: http://www.wienerphilharmoniker.at/orchester/geschichte/nationalsozialismus

Fritz Trümpi / Brigitte Marschall / Warren Rosenzweig. Between monarchy and civil society. Theatre and architectural history in Austria. In: Igor Kovačević (ed.). Beyond Everydayness. Theatre architecture in Central Europe. The National Theatre: Prague 2010. S. 31–35

Diverse Beiträge (einige davon mit Brigitte Marschall) in Igor Kovačević (ed.). Beyond Everydayness. Theatre architecture in Central Europe. The National Theatre, Prague 2010: Theater an der Wien (S. 118–123), Wiener Staatsoper (S. 158–163), Wiener Burgtheater (S. 206–211), Opernhaus Graz (S. 230–235), Stadttheater Klagenfurt (S. 278–283), Haus für Mozart/Salzburg (S. 322–327), Passionsspielhaus Erl (S. 390–395), Festspielhaus Bregenz (S. 426–431), MUMUTH Graz (S. 518–523), Festspielhaus St. Pölten (S. 533), Sommertheater Haag (S. 541), Arena Römersteinbruch (S. 548)

Ein Orchester „made in Germany“: Zur politischen Ökonomie der Berliner Philharmoniker zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. In: zeitgeschichte 34/2 (2007). S. 95–110

„...ein Literat, der auch komponiere...“. Rolf Urs Ringger als Kritiker, Musikschriftsteller und Librettist. In: Von Orelli, Matthias (Hrsg.). Vorrei volare! Ein Buch über, mit und von Rolf Urs Ringger. Kranich: Zollikon 2005. S. 218–231


Ausgewählte kleinere Artikel und Berichte

Nicole Ristow: Karl Rankl. Leben, Werk und Exil eines österreichischen Komponisten und Dirigenten. Neumünster 2017 [Rezension ÖMZ 72/5 (2017), S. 101.

Die Oberste Hoftheaterleitung in der Monarchie: Personen und Funktionen. In: Eine politische Geschichte der Oper in Wien 1869 bis 1955. Texte und Materialien mit Ergebnissen des vom FWF – Der Wissenschaftsfonds geförderten Projekts P 25107-G21, S. 462–467. Wien 2016 [Projektbericht]

Der Komponist und die Gesellschaft. Johannes Maria Staud – ein Porträt. In: Musik & Theater 9-10/2014 (Beilage Lucerne Festival), S. 38–41
 
Juri Giannini / Fritz Trümpi. Im Netzwerk der NS-Kulturpolitik: die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 193845 (Werkstattbericht). In: ÖMZ 69/4 (2014), S. 55–57
 
Lehrer: Youtube. Der Pianist Marino Formenti im Porträt. In: Musik & Theater 5-6/2014, S. 40–41
 
Kommentar der Anderen: Schattenboxen im ehrwürdigen Ring der E-Musik. In: Der Standard, 30.08.2013 (online)
 
Das braune Orchester. In: NZZ am Sonntag, 17.03.2013, S. 21
 
The Vienna Philharmonic's Nazi past: lifting the veil of deliberate ignorance. In: The Guardian, 16.03.2013 (online)
 
Zwischen Kunst und Kommerz. Die Wiener Philharmoniker – was sie waren, was sie sind. In: Basler Zeitung, 30.12.2012, S. 19–20
 
„Komponieren ist ein Kampf auf Leben und Tod“. Sofia Gubaidulina im Interview und Porträt. In: Basler Zeitung, 06.08.2012, S. 30
 
„Mein Leben ist eine einzige Globalisierung“. Mariss Jansons – Interview und Porträt. In: Basler Zeitung, 24.03.2012, S. 39–40
 
Walzer für Nazis. In: Die Zeit, 15/2011, S. 16
 
Geschichten mit Geräuschen. Die Tonjäger jagen heutzutage digital. In: Basler Zeitung, 07.12.2010, S. 35–36.
 
Mozart als Instrument der Propaganda. Blick zurück aus Anlass der Salzburger Festspiele: Die Mozart-Feiern im Kriegsjahr 1941 in Salzburg und Wien. In: Der Bund, 25.07.2006, S. 25
 
Ein Königreich für eine Oper. Die ‚Musikstadt’: Zum Jubiläum der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper. In: WOZ (Die Wochenzeitung), 03.11.2005, S. 15
 
Die Musik auf dem Prüfstand. Betrachtungen zur Musikphilosophie von Theodor W. Adorno aus Anlass seines 100. Geburtstags. In: Der Bund, 09.09.2003, S. 35


Ausgewählte Rezensionen

Heinrich Aerni: Zwischen USA und Deutschem Reich. Hermann Hans Wetzler (1870-1943) - Dirigent und Komponist. Kassel 2015. In: ÖMZ 71/01 (2016), S. 102. 

Kriechbaumer, Robert: Zwischen Österreich und Großdeutschland. Eine politische Geschichte der Salzburger Festspiele 1933–1944. Wien 2013. In: H-Soz-u-Kult, 04.02.2014

Eine Oper muss das Publikum betäuben. Carolyn Abbate, Roger Parker: Eine Geschichte der Oper. Die letzten 400 Jahre. München C.H. Beck 2013. In: NZZ am Sonntag: Bücher am Sonntag, 29.09.2013, S. 24

Musik und Politik - eine komplexe Beziehung. Sabine Mecking und Yvonne Wasserloos (Hrsg.): Musik – Macht – Staat. Kulturelle, soziale und politische Wandlungsprozesse in der Moderne. Göttingen 2012. In: Schweizer Musikzeitung, 05/2013, S. 22

Rauschmusik für Unmusikalische. Udo Bermbach: Mythos Wagner, Berlin 2013; Friedrich Dieckmann: Das Liebesverbot und die Revolution, Berlin 2013; Jens Malte Fischer: Richard Wagner und seine Wirkung, Wien 2013. In: NZZ am Sonntag: Bücher am Sonntag, 02/2013, S. 16–17

Ein Mittel gegen allgemeine Verunsicherung. Eva Gesine Baur: Emanuel Schikaneder. Der Mann für Mozart, München 2012. In: Der Falter, 38/12, S. 38

Beethoven als Marketing-Genie. Jan Caeyers: Beethoven. Der einsame Revolutionär. München 2012. In: Basler Zeitung, 02.05.2012, S. 33

Staaten buttern Geld in die Opern, das Publikum bleibt ihnen fern: Politologin Sarah Zalfen reflektiert über das System der Staatsoper. Sarah Zalfen: Staats-Opern? Der Wandel von Staatlichkeit und die Opernkrisen in Berlin, London und Paris am Ende des 20. Jahrhunderts. Böhlau, Wien–Köln–Weimar 2011. In: Basler Zeitung, 31.01.2012, S. 31

Symbole, Mythen und Motive. Uwe Fleckner / Martin Warnke / Hendrik Ziegler (Hrsg.): Handbuch der politischen Ikonographie. Beck, München 2011. In: NZZ am Sonntag: Bücher am Sonntag, 25.09.2011, S. 26

Gustav Mahler – frei von Romantisierung. Gerhard Scheit, Wilhelm Svoboda: Treffpunkt der Moderne. Sonderzahl, Wien 2010. In: NZZ am Sonntag: Bücher am Sonntag, 27.06.2010, S. 22

Hitler im Kunstwahn. Birgit Schwarz: Geniewahn. Hitler und die Kunst. Böhlau, Wien–Köln–Weimar 2010. In: NZZ am Sonntag: Bücher am Sonntag, 28.03.2010, S. 20

Albrecht Wellmer: Versuch über Musik und Sprache. München 2009. In: Der Falter 37/2009, S. 18

Weitere Buch-, sowie zahlreiche Konzert-, Musiktheater- und CD-Rezensionen in diversen österreichischen und internationalen Medien, u. a.: Musik & Theater, Schweizer Musikzeitung, Das Orchester, Österreichische Musikzeitung, NZZ am Sonntag, Der Tagesspiegel, Basler Zeitung, Wiener Zeitung, Mittelland-Zeitung, Der Bund, Neue Luzerner Nachrichten

» nach oben


Vorträge, Tagungsorganisation und Ausstellungen

Vorträge, Podiumsdiskussionen, mündliche Beiträge

Podiumsdiskussion (gemeinsam mit Barbara Boisits, Michele Calella, Oliver Rathkolb und Markus Stumpf) zum Buch Markus Stumpf/Herbert Posch/Oliver Rathkolb (Hrsg.), Guido Adlers Erbe. Restitution und Erinnerung an der Universität Wien, Göttingen 2017. Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien, 8.11.2017

National opera – international company: Nationalized music policies vs. transnational cultural practice in the early post-imperial Transylvania (Vortrag im Rahmen des 5th European Congress on World and Global History, Panel "Transnational Entertainments. Agents, Branches and Networks, 1880s to 1930s”, Budapest, August/September 2017)

Die Dynamisierung des Musikbetriebs in der Habsburgermonarchie durch Musikerverbände und Konzertdirektionen (Vortrag beim Workshop "Zentren und Peripherien? Das musikkulturelle Leben in Österreich zwischen 1848 und 1918", Kooperation Haus der Geschichte Österreich und Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw - Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Mai 2017)

Creating a music life in Central Europe in the long nineteenth century (Eröffnungsvortrag des Workshops "Musical culture/s of the Habsburg Monarchy and its successors states: Cultural, social and historical approaches", mdw - Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Februar 2017)

Ambivalente Nationalisierung des Musikbetriebs: Zur Organisation von Musik in der Habsburgermonarchie (Vortrag bei der 2. Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung, „Österreich-Ungarn und die imperialen Herausforderungen im 19. und frühen 20. Jahrhundert: Nationalismen und Rivalitäten im Habsburgerreich, in Europa und in der Welt“, Warschau, 28.-30.11.2016)

Transformations from social to national issues in the memento of a German-Bohemian musician: micro-perspectives on Central European Music culture(s) from the late 19th to the early 20th century (Vortrag bei der Summer Academy "'Empire' and Diversity. The Habsburg Monarchy in the long 19th Century", Universität Tübingen, 8.-18. September 2016)

Music & Politics: The Case of the Viennese Opera (Vortrag bei der Internationalen Konferenz "The Political and the Social in the XXth – XXIst Centuries Music" an der Academia de Muzică 'Gheorghe Dima' Cluj-Napoca, Mai 2016)

Music and its audience (Masterclass/Workshop beim "Sigismund Toduţă Festival" der Academia de Muzică 'Gheorghe Dima' Cluj-Napoca, Mai 2016)

Der Wiederaufbau der Staatsoper nach 1945 im Spiegel amerikanischer Exilzeitungen (Vortrag bei der Österreichischen Gesellschaft für Musik, Wien, Januar 2016)

Richard Wagner and the liberal Viennese press (Vortrag bei der Internationalen Konferenz "Stylistic tendencies in contemporary creation" der Academia de Muzică 'Gheorghe Dima' Cluj-Napoca, Mai 2015)

Music Criticism (Masterclass / Workshop beim "Sigismund Toduţă Festival" der Academia de Muzică 'Gheorghe Dima' Cluj-Napoca, Mai 2015)

Kooperation oder Kollaboration? Amerikanische Hilfskomitees und der Wiederaufbau der Wiener Staatsoper nach 1945 ("Crossing boarders - blurring boarders". Annual Conference of the Austrian Studies Association, University of Michigan-Dearborn, März 2015)

Orchestrierte Vertreibung – exilierte Musiker und die Wiener Philharmoniker in der Nachkriegszeit (Podiums- und Publikumsgespräch mit Michael Baiculescu. Kulturforum der österreichischen Botschaft Berlin, Januar 2015)

Musik für Löwen? Circusmusik in Theorie und Praxis (Co-Moderation von Vortrag & Round Table des/mit dem Dirigenten Reto Parolari, gemeinsam mit Birgit Peter. Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, Januar 2015)

Karl Goldmarks „Die Königin von Saba“ im Austrofaschismus: Die politische Umgebung der Premiere von 1936 (Tagung „Carl Goldmark,1830–1915. Werk, Leben, kulturelles Umfeld und Rezeptionsgeschichte“. ÖAW/mdw, Wien, November 2014)
 
Die Wiener Presse des Liberalismus und ihr Verhältnis zu Wagner („Alles dort morsch, treulos. Und so roh.“ Richard und Cosima Wagners Blick auf Wien. Konferenz zur Genese und zur Struktur des frühen Wagnerismus. mdw, Wien, Oktober 2014)
 
Musik und Natur im 19. Jahrhundert – tourismusgeschichtlich betrachtet (Einführungsvortrag zum Klavierabend Natur und Musik des italienischen Pianisten Adalberto Maria Riva, Mozarthaus Wien, Oktober 2014)
 
Studiodiskussion zur Videoproduktion 'I'll search until my dying day' - Musikalisches Holocaust-Gedenken im Wechselspiel der Generationen (gemeinsam mit Karin Wagner, Ines Garnitschnig und Wolfgang Quatember; DORF-TV, Livesendung vom 23. September 2014)
 
Zweifelhaftes Vergnügen - Diskussion über Versuche, Richard Wagner als politischen Künstler ernst zu nehmen (Moderation der Podiumsdiskussion, Shedhalle Zürich, Mai 2013)
 
Die „Musikstadt Wien“ als Folie der NS-Kulturpolitik (Symposium „Guido Adlers Erbe – Restitution und Erinnerung an der Universität Wien“. Universität Wien, Mai 2013)
 
Die Autorität des Dirigenten oder Orchester im politischen Wandel („Internationalen Bruno Walter Symposium Wien 2012“, mdw, Dezember 2012)
 
Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester im Nationalsozialismus.  (Gastvortrag am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung / Forschungsgruppe „Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas“. Berlin, Juni 2012)
 
Wiener Klang und deutscher Ton als politische Attribute (Gastvortrag im „Colloquium Musicologicum“ des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Februar 2012)
 
Podiumsdiskussion zum Buch „Politisierte Orchester. Die Wiener Philharmoniker und das Berliner Philharmonische Orchester“, zusammen mit Pamela Rosenberg/Berliner Philharmoniker und Clemens Hellsberg/Wiener Philharmoniker (Arnold Schönberg Center, Wien, Oktober 2011)
 
unpolitisch – politisch: Wien und die Musik (Podiumsgespräch, zusammen mit Martina Nußbaumer und Cornelia Szabó-Knotik. Depot, Wien, Dezember 2007)
 
Nationalsozialistische Musikpolitik im Spiegel des Programmhefts. Das Repertoire der Wiener und der Berliner Philharmoniker im „Dritten Reich“ (Gastreferat am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Forschungsseminar Christian Kaden, November 2005)
 
Die Wiener Philharmoniker im „Dritten Reich“ (Vortragsreihe „Dictionnaire“ der Hochschule für Musik und Theater Zürich-Winterthur, Zürich, Juni 2004)


Tagungsorganisation

Workshop "Musical culture/s of the Habsburg Monarchy and its successors states: Cultural, social and historical approaches", mdw, 22.-24.2.2017 (gemeinsam mit Tatjana Marković)


Ausstellungbeiträge

Cornelia Szabó-Knotik / Fritz Trümpi. Kunstmusikalische Heldenlegenden. Tafel für die Ausstellung Im Netzwerk der NS-Kulturpolitik: die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 193845 (22.05. bis 30.06.2014, Aula der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz, Wien)

Beyond Everydayness. Theatre Architecture in Central Europe: Austria Section. (Mai/Juni 2010, Národní technická knihovna, Praha) [online unter URL http://www.theatre-architecture.eu/db.html]

» nach oben