Edward Zienkowski, ordentlicher Professor für Violine
 
 
Die musikalische Laufbahn von Edward Zienkowski begann mit dem Studium für Violine in Lublin, Danzig, Hannover und Brüssel bei Oskar Ruppel, Stefan Herman und André Gertler, die selbst Schüler berühmter Violinvirtuosen wie Eugene Yasaye, Bronislaw Hubermann und Jenó Hubay waren.
 
Sein internationaler Werdegang war geprägt von zahlreichen Auszeichnungen bei Internationalen Wettbewerben wie dem Wieniawski-Wettbewerb in Posen 1972, dem Paganini-Wettbewerb in Genua 1976, dem Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb in West Berlin 1976 (1.Preis) und dem Intern. Budapester Wettbewerb 1979 (1. Preis).
 
Von 1979-1982 war Edward Zienkowski Mitglied der Berliner Philharmoniker, des „Philharmonischen Oktetts Berlin“ und Primarius des „Philharmonischen Quartett Berlin“.
 
1982-1992 1.Konzertmeister des WDR-Symphonieorchesters Köln.
1985-1999 1. Konzertmeister des Bayreuther Festspielorchesters (Richard Wagner Festival)
1990 wurde er Professor an der Kölner Musikhochschule.
 
Seine Konzerttätigkeiten, mit berühmten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Halle Symphonie Orchester, RTB – Rundfunkorchester, u.v.m. führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan und Korea.
 
Eduard Zienkowski ist seit 1990 ordentlicher Professor und Leiter einer Konzertfachklasse für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Er ist Jurymitglied zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe und Leiter mehrerer Meisterkurse im In-und Ausland.
 
Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Ehrungen u. a. das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und das Polnische Verdienstkreuz des Polnischen Verdienstordens.