Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Eybl

 

Universitätsprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung

Zimmer A 04 12
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3525

eybl[at]mdw.ac.at

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Lebenslauf

  • Geboren 1960 in Neumarkt/H. (OÖ). Besuch des humanistischen Gymnasiums in Kremsmünster (Matura 1979).
  • Studium Konzertfach Klavier am Brucknerkonservatorium Linz (Klasse Horst Matthaeus, Diplomprüfung 1984), Tonsatz/Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien (Mag. phil. 1988, Dr. phil. 1995).
  • Lehrtätigkeit 1991–2004 an der Universität Wien, seit 1994 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (bis 2004 im Bereich Schenker-Analyse und Geschichte der Musiktheorie). 1994–2006 Leiter des Lehrgangs für Tonsatz nach Heinrich Schenker
  • Habilitation 2004 im wissenschaftlichen Fach Musiktheorie. Seit 2004 Univ.-Prof. für Musikgeschichte (Nachfolge Friedrich C. Heller).
  • 1995 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich. 1996 Visiting Scholar an der Harvard University, Cambridge MA. 2011/12 Forschung und Lehre an der University of Chicago (Fulbright Scholar, Gastprofessur).
  • Seit 2000 Mitglied der Leitenden Kommission der „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ (DTÖ), seit 2004 Wirkendes Mitglied, seit 2007 (bis 2014 gemeinsam mit Theophil Antonicek) Leiter der Publikationen. Seit 2013 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft. Seit 2015 Geschäftsführender Editionsleiter der Alban-Berg-Gesamtausgabe.
  • 2007–2009 Mitglied des Senats, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
  • Forschungsschwerpunkte in Ästhetik und Musiktheorie des frühen 20. Jahrhunderts, österreichischer Musik des 18. Jahrhunderts sowie Editionen Alter Musik.

 

Publikationen

1. Bücher

  • Heinrich Schenkers frühe Veröffentlichungen 1891–1898, phil. Diplomarbeit. Wien 1988 (ungedruckt)
  • Gold und Schweine. Aufsätze zum Phänomen Kult, hrsg. anläßlich des Kult-H.ir.bscht ’89 im Auftrag der Jeunesse Musicale Dornbirn und Bludenz von Martin Eybl. Wien 1989
  • Ideologie und Methode. Zum ideengeschichtlichen Kontext von Schenkers Musiktheorie (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 32). Tutzing 1995 (Phil. Diss. Wien 1995)
  • Schenker und Schönberg – Musiktheorie und Ästhetik in der Wiener Moderne. Sieben Aufsätze. Habilitationsschrift Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wien 2003 (ungedruckt)
  • Die Befreiung des Augenblicks: Schönbergs Skandalkonzerte von 1907 und 1908. Eine Dokumentation (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 4). Wien 2004
  • Schenker-Traditionen. Eine Wiener Schule der Musiktheorie und ihre internationale Verbreitung / A Viennese School of Music Theory and Its International Dissemination, hrsg. von Martin Eybl und Evelyn Fink-Mennel (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 6). Wien 2006
  • Feste. Theophil Antonicek zum 70. Geburtstag, hrsg. von Martin Eybl, Stefan Jena und Andreas Vejvar (Studien zur Musikwissenschaft 56). Tutzing 2010
  • Zyklus und Prozess. Joseph Haydn und die Zeit, hrsg. von Marie-Agnes Dittrich, Martin Eybl und Reinhard Kapp. Wien 2012

2. Ausgaben

  • Pieter Maessins, Sämtliche Werke. Veröffentlicht von Othmar Wessely und Martin Eybl (DTÖ 149). Graz 1995
  • Johann Joseph Fux, Triosonaten. Vorgelegt von Martin Eybl. Continuobearbeitung von Martin Eybl (Johann Joseph Fux, Sämtliche Werke, Ser. VI, Bd. 4). Graz 2000
  • Johann Joseph Fux, Triosonaten. Vorgelegt von Martin Eybl. Graz 2009 (Johann Joseph Fux, Sämtliche Werke, Ser. VI, Bd. 5)

3. Wissenschaftliche Aufsätze:

3.1. Zur Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts
  • Nachtigall, Wachtel, Kuckuck, Adler und Fux. Bemerkungen zum Stilwandel im 18. Jahrhundert anhand der wiederaufgefundenen Leipziger Ouverture, in: Rudolf Flotzinger (Hrsg.), J. J. Fux-Symposium Graz ’91. Bericht (Grazer musikwissenschaftliche Arbeiten 9). Graz 1992, S. 63-83
  • Die Triosonaten von Johann Joseph Fux und ihre Überlieferung. Jahresgabe 32/2014 der Johann-Joseph-Fux-Gesellschaft. Graz (Eigenverlag) 2015
  • Instrumentalmusik: Triosonaten, in: Rudolf Flotzinger (Hrsg.), Johann Joseph Fux. Leben – musikalische Wirkung – Dokumente. Graz 2015, S. 167–201
  • Im Schatten des Theoretikers: Zur Rezeption des Komponisten Fux im 18. Jahrhundert, in: Dieter Torkewitz (Hrsg.), Im Schatten des Kunstwerks I. Komponisten als Theoretiker in Wien vom 17. bis Anfang 19. Jahrhundert. Wien 2012 (Wiener Veröffentlichungen zur Theorie und Interpretation der Musik 1), S. 129–141
  • Zwischen Barock und Klassik (circa 1740 bis 1790/1800): Zum Epochenbegriff Wiener Klassik – Kirchenmusik – Konzertleben – Instrumentalmusik, in: Elisabeth Th. Fritz-Hilscher / Helmut Kretschmer (Hrsg.), Wien, Musikgeschichte. Von der Prähistorie bis zur Gegenwart. Wien 2011 (Geschichte der Stadt Wien 7), S. 214–256
  • Die Kapelle der Kaiserinwitwe Elisabeth Christine (1741–1750) I: Besetzung, Stellung am landesfürstlichen Hof und Hauptkopisten, in: Studien zur Musikwissenschaft 45 (1996), S. 33–66
  • Zum Stilwandel der Kirchenmusik am Wiener Hof um 1740: Die Kapelle der Kaiserinwitwe Elisabeth Christine (1741–1750) II, in: Theophil Antonicek / Elisabeth Th. Fritz-Hilscher / Hartmut Krones (Hrsg.), Die Wiener Hofmusikkapelle, Bd. 3: Gibt es einen Stil der Hofmusikkapelle?. Wien 2011, S. 253–269
  • Zwei Hochzeiten am Wiener Hof 1744 und 1760. Höfisches Selbstverständnis, Repräsentation und Publikum im Prozess der Aufklärung, in: Feste. Theophil Antonicek zum 70. Geburtstag, hrsg. von Martin Eybl, Stefan Jena und Andreas Vejvar (Studien zur Musikwissenschaft 56). Tutzing 2010, S. 153–170
  • Die Opern- und Ariensammlung der Erzherzogin Elisabeth von Österreich (1743–1808). Musizierpraxis im Kontext feudaler Bildungs- und Repräsentationskonzepte, in: Die Musikforschung 68/3 (2015), S. 255–279
  • Frühe Quellen von Konzertsinfonien in Kremsmünster 1762-1769. Zur Entwicklung musikalischer Öffentlichkeit im Einflußbereich Wiens, in: Miscellanea Musicae. Rudolf Flotzinger zum 60. Geburtstag (Musicologica Austriaca 18). Wien 1999, S. 93–113
  • Franz Bernhard Ritter von Keeß – Sammler, Mäzen und Organisator. Materialien zu Wiens Musikleben im Geist der Aufklärung, in: Elisabeth Theresia Hilscher (Hrsg.), Österreichische Musik – Musik in Österreich. Beiträge zur Musikgeschichte Mitteleuropas. Theophil Antonicek zum 60. Geburtstag (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 34). Tutzing 1998, S. 239–50
  • Die Säkularisierung der Andacht. Musikrezeption im Spannungsfeld zwischen Emanzipation und Disziplinierung, in: Franz M. Eybl (Hrsg.), Strukturwandel kultureller Praxis. Beiträge zu einer kulturwissenschaftlichen Sicht des theresianischen Zeitalters (Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts 17). Wien 2002, S. 71–93
  • Mozarts erster Konzertsatz. Die Pasticcio-Konzerte KV 37, 39, 40 und 41 im zeitgenössischen Wiener Kontext, in: Musikgeschichte als Verstehensgeschichte. Festschrift für Gernot Gruber zum 65. Geburtstag, hrsg. von Joachim Brügge et al., Tutzing 2004, S. 199–214
  • Wagenseil am Musikalienmarkt. Zur Konjunktur des Wiener Klavierkonzerts um 1760, in: Österreichische Musikzeitschrift 62/10 (2007), S. 4–16
  • Die Kremsierer Abschriften von Klavierkonzerten W.A. Mozarts, in: Manfred Hermann Schmid (Hrsg.), Mozart-Studien 17. Tutzing 2008, S. 215–238
  • Das Wiener Klavierkonzert im 18. Jahrhundert, in: Carmen Ottner (Hrsg.), Das Klavierkonzert in Österreich und Deutschland von 1900–1945 (Schwerpunkt: Werke für Paul Wittgenstein), Symposion 2007. Wien 2009 (Studien zu Franz Schmidt XVI), S. 1–14

3.2. Von Wagner zur Neuen Musik
  • Bayreuth und Athen – Zum kultischen Moment in Wagners Kunstwerk der Zukunft, in: Martin Eybl (Hrsg.), Gold und Schweine. Aufsätze zum Phänomen Kult. Wien 1989, S. 110–16
  • Das bedrohliche Neue. Konservative Konzepte von Musikgeschichte in Wien um 1900, in: Gerhard Anselm (Hrsg.), Musikwissenschaft – eine verspätete Disziplin? Die akademische Musikforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen Fortschrittsglauben und Modernitätsverweigerung. Stuttgart 2000, S. 119–27
  • Texttreue und Expressivität. Sieben Beobachtungen zu Heinrich Schenkers Vortragshinweisen, in: Die Lehre von der musikalischen Aufführung in der Wiener Schule. Verhandlungen des Internationalen Colloquiums Wien 1995, hrsg. von Markus Grassl und Reinhard Kapp (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 3). Wien 2002, S. 411–27
  • Schopenhauer, Freud, and the Concept of Deep Structure in Music, in: Martin Eybl, Evelyn Fink-Mennel (Hrsg.), Schenker-Traditionen. Eine Wiener Schule der Musiktheorie und ihre internationale Verbreitung / A Viennese School of Music Theory and Its International Dissemination. Wien 2006 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 6), S. 51–58
  • Der Weg in die Öffentlichkeit. Frühe Interpreten Schönbergs, in: Der junge Schönberg in Wien. The Young Schönberg in Vienna. Bericht zum Symposium 4.–6. Oktober 2007. Wien 2015, S. 240–254
  • Neun Thesen zu einer Theorie des Skandals, in: Österreichische Musikzeitschrift 53/11–12 (2002), S. 5–15
  • Schönbergs schreckliche Neuerungen. Thesen zu einem ästhetischen Paradigmenwechsel, in: Petr Macek, Mikuláš Bek (Hrsg.), Horror novitatis (Colloquium Musicologicum Brunense 37, 2002). Praha 2004, S. 111–16
  • Die Befreiung des Augenblicks. Schönbergs Ästhetik und die Skandale um seine Musik 1907 und 1908, in: Die Befreiung des Augenblicks, hrsg. von Martin Eybl. Wien 2004 (siehe oben unter „Bücher“), S. 11–66.
  • Vom lokalen Ereignis zum größten Skandal der Musikgeschichte: Schönberg dirigiert Uraufführungen im März 1913, in: Österreichische Musikzeitschrfit 68/2 (2013), S. 6–15
  • Neue Musik sucht ein neues Publikum: Das Wiener Skandalkonzert vom März 2013, in: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2/2013, S. 73–79
  • Arnold Schönberg und Matthias Georg Monn: Dokumente einer ungewöhnlichen Begegnung, in: Wiener Schule und Alte Musik. Viennese School and Early Music. Bericht zum Symposium 8.–10. Oktober 2009, Wien 2015, S. 287–309
  • Hören und Gedächtnis in Schönbergs Ästhetik. Begriffs- und ideengeschichtliche Vorüberlegungen, in: Federico Celestini / Gregor Kokorz / Julian Johnson (Hrsg.), Musik in der Moderne – Music and Modernism. Wien 2011 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 9), S. 263–274
  • Mit der Katastrophe leben! Zum aktuellen Stand des Komponierens in Österreich (1989–1998), in: Österreichische Musikzeitschrift 53/9 (1998), S. 16–25

3.3. Analyse und Musiktheorie
  • „Tota pulchra es“ von Pieter Maessins. Zu Begriff und Funktion des Canons um 1550, in: Studien zur Musikwissenschaft 42 (1993), S. 34–52
  • Girolamo Frescobaldi, Toccata nona (Opere complete II). [Zur Form sinnstiftenden Zusammenhangs in der Musik Frescobaldis], in: Gottfried Scholz (Hrsg.), Pluralismus analytischer Methoden (Publikationen des Instituts für Musikanalytik Wien 3). Frankfurt/M. 1996, S. 123–30
  • Archäologie der Tonkunst. Mozart-Analysen Heinrich Schenkers, in: Gernot Gruber / Siegfried Mauser (Hrsg.), Mozartanalyse im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Bericht über die Tagung Salzburg 1996 (Schriften zur musikalischen Hermeneutik 6). Laaber 1999, S. 133–45
  • Robert Schumann, Liederkreis op. 39 in der Interpretation durch Dietrich Fischer-Dieskau, in: Wolfgang Gratzer (Hrsg.), Dietrich Fischer-Dieskau. Zu seiner Entwicklung als Sänger und Musikdenker. Freiburg/Breisgau 2012 (klang–reden 8), S. 89–102
  • Frédéric Chopin: Prélude h-Moll op. 28 Nr. 6. Analyse nach Schenker, in: Felix Diergarten (Hrsg.): Musikalische Analyse. Begriffe, Geschichten, Methoden. Laaber 2014 (Grundlagen der Musik 8), S. 141–160
  • Grandiose Isolierzellen und rasselnde Fugenmechanik – Zu Schenkers Kritik an seinem Lehrer Bruckner, in: Othmar Wessely (Hrsg.), Bruckner-Symposion Linz 1988, Bericht. Linz 1992, S. 137–45
  • Zweckbestimmung und historische Voraussetzungen der Analytik Heinrich Schenkers, in: Gernot Gruber (Hrsg.), Zur Geschichte der musikalischen Analyse. Bericht über die Tagung München 1993 (Schriften zur musikalischen Hermeneutik 5). Laaber 1996, S. 145–56
  • "Der Urlinie entquellen Motiv und Melodie". Zum Verhältnis von Auskomponierung und Motivik bei Schenker, in: Stefan Keym (Hrsg.), Motivisch-thematische Arbeit als Inbegriff der Musik? Zur Geschichte und Problematik eines 'deutschen' Musikdiskurses. Hildesheim–Zürich–New York 2015 (Studien zur Geschichte der Musiktheorie 12), S. 187–198
  • Musiktheorie im 20. Jahrhundert, in: Rudolf Flotzinger / Gernot Gruber (Hrsg.), Musikgeschichte Österreichs. 2. verm. Aufl. Wien 1995, Bd. 3, S. 234–39
  • Exploring the Perception of Magnus Lindberg's Kinetics. An Analytical Dialogue, in: Topics. Texts. Tensions. Essays in Music Theory on Paavo Heininen, Joonas Kokkonen, Magnus Lindberg, Usko Meriläinen, Einojuhani Rautavaara, Kaija Saariaho & Aulis Sallinen, hrsg. von Tomi Mäkelä. Magdeburg 1999, S. 64–84 (gemeinsam mit Tomi Mäkelä)

3.4. Varia
  • „Schnadahüpfeln an Floriz“: Heinrich Schenker als Sommergast in Salzburg und Tirol 1919–1924, in: Ursula Hemetek, Evelyn Fink-Mennel, Rudolf Pietsch (Hrsg.), Musikalien des Übergangs. Festschrift für Gerlinde Haid. Wien 2011, S. 237–249
  • Denkmäler der Tonkunst in Österreich (DTÖ): History and Editorial Program, in: Notes, March 2014, S. 413–420


4. Kleinere Aufsätze (Auswahl)

  • Die Spartensammlung der „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“, in: Österreichische Musikzeitschrift 45/12 (1990), S. 733
  • Das zeitlose Denkmal. 100 Jahre Denkmäler der Tonkunst in Österreich, in: Österreichische Musikzeitschrift 49 (1994), S. 704–09 (gemeinsam mit Elisabeth Th. Hilscher)
  • Einführung, in: Zyklus und Prozess. Joseph Haydn und die Zeit, hrsg. von Marie-Agnes Dittrich, Martin Eybl und Reinhard Kapp. Wien 2012 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 10), S. 9–14
  • Bach-Ausgaben und -Bearbeitungen von Czerny bis Webern, in: Cornelia Szabó-Knotik (Hrsg.), Denk Mal Bach. Eine Ringvorlesung des geplanten Instituts für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik. Wien 2001, S. 13–35 (gemeinsam mit Stefan Jena)
  • Rebell und Visionär. Heinrich Schenker in Wien, in: Evelyn Fink (Hrsg.), Rebell und Visionär. Heinrich Schenker in Wien. Katalog zur Ausstellung vom 12. Juni bis 3. Juli 2003 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wien 2003, S. 6–10
  • Komponistenportrait Beat Furrer in der Veranstaltungsreihe der ÖGMW, in: Mitteilungen der ÖGMw 23 (1991), S. 72–74
  • Rezension von: Katherine Bergeron und Philip V. Bohlman (Hrsg.): Disciplining Music. Musicology and Its Canons, Chicago/London: The University of Chicago Press 1992, in: Musicologica Austriaca 12 (1993), S. 104–109; gekürzt in: Jahrbuch für Volksliedforschung 39 (1994), S. 189–92 (gemeinsam mit Michael Weber)
  • Rezension von: Leslie David Blasius, Schenker’s Argument and the Claims of Music Theory. Cambridge University Press, Cambridge (UK) 1996 (Cambridge Studies in Music Theory and Analysis 9), in: Österreichische Musikzeitschrift 53 (1998), S. 74–75
  • Rezension von: Wolfgang Krebs, Innere Dynamik und Energetik in Ernst Kurths Musiktheorie. Voraussetzungen, Grundzüge, analytische Perspektiven (Frankfurter Beiträge zur Musikwissenschaft 28). Tutzing, Hans Schneider 1998, in: Österreichische Musikzeitschrift 55/3 (2000), S. 90
  • Rezension von: Luitgard Schader: Ernst Kurths Grundlagen des linearen Kontrapunkts. Ursprung und Wirkung eines musikpsychologischen Standardwerkes. Stuttgart, Metzler 2001, in: Österreichische Musikzeitschrift 53/11–12 (2002)
  • Rezension von: Die Oper im Wandel der Gesellschaft. Kulturtransfers und Netzwerke des Musiktheaters in Europa. Wien–Köln–Weimar–München: Böhlau, Oldenbourg, 2010 (Die Gesellschaft der Oper 5), in: Österreichische Musikzeitschrift 66/1 (2011), S. 105
  • Rezension von: Christopher F. Laferl, Anja Tippner (Hrsg.), Leben als Kunstwerk. Künstlerbiographien im 20. Jahrhundert. Von Alma Mahler und Jean Cocteau zu Thomas Bernhard und Madonna. Bielefeld: transcript Verlag 2011 sowie Sandra Marchl, Alma Mahler-Werfel in der Biographik. Die Dekonstruktion einer Legende. Graz: Grazer Universitätsverlag/Leykam 2009, in: Österreichische Musikzeitschrift 66/3 (2011), S. 104f.
  • Art. Johann Georg Albrechtsberger, Generalbaß, Musiktheorie und Simon Sechter, in: Anton Bruckner. Ein Handbuch, hrsg. Uwe Harten. Salzburg 1996, S. 46, 172–73, 299–301 und 392–93
  • Art. Ernst Tittel, in: Lexikon für Theologie und Kirche. Dritte, völlig neu bearbeitete Auflage. Bd. 10. Freiburg 2001, Sp. 56–57
  • Art. Atonalität und Form/Formenlehre, in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 1. Wien 2002, S. 64–65, 470–71
  • Art. Generalbaß(lehre), Harmonielehre, Rudolph Stephan Hoffmann und Albert Kauders, in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 2. Wien 2003, S. 567, 685–88, 771, 977.
  • Art. Pieter Maessins und Horst Matthaeus, in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 3. Wien 2004, S. 1330 und 1381.
  • Art. Haroldt (Familie), in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, online-Version, Stand 06.10.2004
  • Art. Reinhardt (Familie), in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Personenteil, Bd. 13 (2005), Sp. 1525–27 (gemeinsam mit Dagmar Glüxam)
  • Art. Satzlehre und Heinrich Schenker, in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 4. Wien 2005, S. 2033–4 und 2061–2
  • Art. Anton Johann Sgatberoni, Skandal, Johann Michael Steinbacher, Stil, Tonalität, Moriz Violin und Wiener Klassik, in: Oesterreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 5. Wien 2006, S. 2211, 2226, 2295, 2309–11, 2423–4, 2523–4 und 2654–6.
  • Austeilen, einstecken – Macht und Ohnmacht der Musikkritik in der Wiener Moderne, in: Michaela Feurstein-Prasser / Michael Haas (Hrsg.), die korngolds. klischee, kritik und komposition. Ausstellungskatalog Wien 2007, S. 25–30
  • Art. Ornament, Schenkerian Theory und Tonalität, in: Lexikon der Systematischen Musikwissenschaft, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Heinz von Loesch, Günther Rötter und Christian Utz. Laaber 2010, S. 361–2, 419–21 und 485–8
  • „Die Ferne ist hier in dir selbst“. Beat Furrer im Gespräch mit Martin Eybl, in: Österreichische Musikzeitschrift 67/5 (2012), S. 64–69
  • Art. Paul Stauber, in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, online-Version, Stand 16.10.2006
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Hermann Bahr, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Elsa Bienenfeld, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Biogfile [Kurzbiographie] Elsa Bienenfeld, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Richard Robert, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Hans Liebstöckl, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Vereinigung Wiener Musikreferenten, in: Schenker Correspondence Project, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Carl Lafite, in: Schenker Documents Online, Faculty of Music, University of Cambridge
  • Briefwechsel Heinrich Schenker – Ludwig Bösendorfer, in: Schenker Documents Online, Faculty of Music, University of Cambridge

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Vorträge und Referate

  • 1988 Linz, Bruckner-Symposion
  • 1991 Graz, J. J. Fux-Symposium
  • 1993 München, Tagung Zur Geschichte der musikalischen Analyse
  • 1994 Wien, Symposium Pluralismus analytischer Methoden
  • 1995 Wien, Internationales Colloquium Die Lehre von der musikalischen Aufführung in der Wiener Schule
  • 1996 Salzburg, Tagung Mozartanalyse im 19. und frühen 20. Jahrhundert
  • 1996 Bern, Kolloquium Musikwissenschaft – eine verspätete Disziplin? Die akademische Musikforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen Fortschrittsglauben und Modernitätsverweigerung
  • 1998 Wien, Internationales Symposion Gibt es einen Stil der Hofmusikkapelle?
  • 1998 Budapest, Workshop des Spezialforschungsbereichs Moderne: „Der Skandal als Phänomen moderner Öffentlichkeit“
  • 1999 Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst, Bewerbungsverfahren Ordinariat Musiktheorie: „Mixturen“
  • 2000 Wien, Interdisziplinäre Tagung Strukturwandel der kulturellen Praxis im theresianischen Zeitalter (1740–1780)
  • 2001 Salzburg, Gastvortrag Universität Salzburg: „Analyse nach Schenker“
  • 2002 Wien, Arnold Schoenberg Center (Yale Summer Programs Course, auf Einladung von Allen Forte): „A Foreground Analysis of Schoenberg’s Piano Pieces op. 19“
  • 2002 Brno, Internationales Colloqium Horror novitatis
  • 2003 Wien, Internationales Symposium Schenker-Traditionen
  • 2003 Graz, Universität für Musik und darstellende Kunst, Bewerbungsverfahren Ordinariat Musiktheorie: „Missa Et ecce terrae motus von Antoine Brumel“
  • 2003 Houston (Texas), Annual meeting of the American Musicological Society: „From Court to Public: The Uses of Keyboard Concertos in Austria 1750–1770“
  • 2004 Berlin, Gastvortrag Humboldt Universität: „Wagenseil am Musikalienmarkt. Zur Konjunktur des Wiener Klavierkonzerts um 1760“
  • 2004 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Habilitationsverfahren im Fach Musiktheorie: „Zwischen Welterklärung und Handwerkslehre: Musiktheorie heute“
  • 2004 Berlin, Symposion Schenkerian Analysis und musikalische Interpretation
  • 2004 Graz, Symposium Musik in der Moderne
  • 2004 Wien, Konzerthaus: „Fortschritt und Rückblick. Brahms und die Zweite Wiener Schule“
  • 2005 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Antrittsvorlesung: „‚Bannerträger der neuen Kunst.‘ G. M. Monn und die Idee einer ersten Wiener Schule“
  • 2006 Wien, Internationales Symposion Wolfgang Amadeus Mozart. Quellenforschung und Aufführungspraxis
  • 2006 Wien, Österreichische Gesellschaft für Musik: „Andächtig Lauschen. Zur Genese eines Rezeptionsmusters in der bürgerlichen Musikkultur“
  • 2007 Wien, Internationaler Kongress für Musiktheorie Im Schatten des Kunstwerks. Komponisten als Theoretiker in Wien vom 17. bis Anfang 19. Jahrhundert
  • 2007 Wien, Arnold Schönberg Center, Symposium Der junge Schönberg in Wien
  • 2007 Wien, Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft: „Ornament und Moderne“
  • 2007 Wien/Rom, Symposium Feste. Theophil Antonicek zum 70. Geburtstag
  • 2007 Wien, Internationales Franz Schmidt Symposium Das Klavierkonzert in Österreich und Deutschland von 1900–1945
  • 2008 Workshop Musik im Dienste einer Staatsidee: 1735/40 bis 1745, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Musikforschung, Schnittstelle „1740“ im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Musik – Identität – Raum
  • 2008 Ljubljana, Slowenische Akademie der Wissenschaften: “The Early Keyboard Concertos in Ptuj: Music Composed for the Dornava Court?”
  • 2009 Wien, Internationale Tagung Zyklus und Prozess. Haydn und die Zeit
  • 2009 Wien, Berufungsverfahren Professur für neuere historische Musikwissenschaft, Universität Wien: „Reprise und Da Capo. Wiederholung im musikalischen Narrativ“
  • 2009 Belgrad, Internationale Tagung Music Theory and Analysis. Seventh Annual Conference of the Department of Music Theory, Univerzitet umetnosti (Universität der Künste)
  • 2009 Wien, Internationales Symposium Die Wiener Schule und die Alte Musik
  • 2009 Graz, Jahrestagung der Johann Joseph Fux-Gesellschaft: „Die Triosonaten von J. J. Fux und ihre Überlieferung“
  • 2010 Innsbruck, Salzburg, Brno, Gastvorträge „Transferprozesse in der Musikkultur des theresianischen Wien, 1740–1780“
  • 2010 Rom, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung: „Verkörperungen und Rollenspiele: Die Opern- und Ariensammlung der Erzherzogin Elisabeth von Österreich (1743–1808)“
  • 2010 Salzburg, Internationales Symposion Dietrich Fischer-Dieskau. Zu seiner Entwicklung als Sänger und Musikdenker
  • 2012 Rochester NY, Vortrag an University of Rochester, Eastman School of Music: „Features of harmonic tonality: An annotated list“
  • 2012 Chicago IL, Vortrag an University of Chicago: „The Concept of a Musical Public in the 18th Century“
  • 2012 Göttingen, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Tagungsteil Motivisch-thematische Arbeit als Inbegriff der Musik
  • 2013 Universität Wien: Laudatio für Theophil Antonicek anlässlich der Überreichung des goldenen Ehrendiploms
  • 2013 Jahrestagung der International Association of Music Librarians, Wien: "Denkmäler der Tonkunst in Österreich (DTÖ): Portrait of an important edition series of music"
  • 2013 Internationale Sommerakademie, Reichenau/NÖ: "New Music in Search of a New Audience: Vienna's Skandalkonzert of March 2013"
  • 2013 Halle, Symposium Musikwissenschaft an der Universität 1900–1930: Zur Institutionalisierung und Legitimierung einer jungen akademischen Disziplin
  • 2013 Universität Klagenfurt, Gastvortrag: "Wenn Noten wandern: Musikalische Öffentlichkeit, Ökonomie und Kulturtransfer in Wien (1755–1780)"
  • 2014 Hochschule für Musik, Luzern, Gastvortrag: "Zusammenhang durch verborgene Ordnung als Paradigma Neuer Musik"
  • 2014 Regensburg, Jahrestagung der deutschen und österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, "Hohe Politik und kommerzieller Nutzen: Musikalischer Transfer zwischen Wien und Paris nach dem 'Renversement des alliances'" (Keynote)
  • 2015 Brno, Workshop Transferprozesse in der Musikkultur Wiens 1755–1780 – Akteure und Netzwerke

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Forschungstätigkeit

  • 1990–1992 Forschungsprojekt „Aufarbeitung des Archivs der Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ (Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in Österreich)
  • 1993–1995 Forschungsprojekt „Instrumentale Ensemblemusik im Wiener Einflußbereich 1730 bis 1760“ (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in Österreich)
  • 1994–2002 Mitarbeit am SFB „Moderne. Wien und Zentraleuropa um 1900“ (Graz)
  • 1996 Visiting Scholar an der Harvard University, Cambridge MA
  • 2002–2003 Forschungsprojekt „Der musikalische Geschmackswandel um 1760: Das Solokonzert im Theresianischen Wien“ (Österreichische Nationalbank, Jubiläumsfonds)
  • 2007– Leiter der Publikationen der „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ (DTÖ)
  • 2007–2010 Leitung des Forschungsprojektes Heinrich Schenker, Tagebücher 1918–1925: kommentierte Edition (Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in Österreich)
  • 2011/12 Visiting Scholar, Fulbright Scholar und Gastprofessor an der University of Chicago, Forschungsprojekt Zum Begriff einer musikalischen Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert
  • 2014–2017 Leitung des Forschungsprojektes Heinrich Schenker, Tagebücher 1912–1914 und 1931–1935: kommentierte Edition (Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in Österreich)
  • 2014–2017 Leitung des Forschungsprojektes Cultural Transfer of Music in Vienna, 1755–1780: Music Distribution, Transformation of Pieces, Involvement of New Consumers (Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung in Österreich)

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