Dr. Carola Bebermeier


Projektmitarbeiterin Musical Crossroads

Zimmer LS  01 30
Lothringerstraße 18/I, A-1030 Wien

+43-1-71155-3553

bebermeier[at]mdw.ac.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Forschungsschwerpunkte

  • Musikkultur Nordamerikas 1800-1950
  • Musikbezogene Salonkultur
  • Sängerinnenforschung
  • Opernkultur im 18. Jahrhundert
  • Musik und Biographik
  • Musik und visuelle Kultur
  • Musikwissenschaftliche Genderforschung


Lebenslauf

Nach dem Studium des Lehramts für Musik, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Universität zu Köln (Abschlussarbeit: „Francesco Petrarca – Humanismus, Kultur und Musik“), begann Carola Bebermeier im SS 2009 ihre Dissertation bei Prof. Dr. Melanie Unseld an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Thema „Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder einer Sängerin und Malerin“. Die Promotion wurde durch Stipendien der Universität Oldenburg, der Mariann Steegmann-Foundation sowie des DAAD gefördert und ist im Juli 2015 im Böhlau-Verlag erschienen. 2014/15 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg und 2016 bis Ende 2018 in der gleichen Position an der Universität zu Köln im DFG-Forschungsprojekt „Musikalische Preisausschreiben 1766-1870: Grundriss, Datenbank und Bibliographie auf der Grundlage von Musikperiodika“ (Lehrstuhl: Prof. Dr. Frank Hentschel) angestellt. Im Januar 2019 wechselte sie an das Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw (Lehrstuhl: Prof. Dr. Melanie Unseld) um innerhalb des FWF-Projektes „Musical Crossroads. Musikkultureller Austausch Europa-USA 1800-1950“ an ihrem Habilitationsprojekt zur Musikkultur in nordamerikanischen Salons zu arbeiten.


Publikationen

Monographie 

  • Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder einer Sängerin und Malerin (= Biographik. Geschichte – Kritik – Praxis, Bd. 4), Böhlau-Verlag: Köln/Wien/Weimar 2015. Rezension

Herausgeberschaften

  • Mit Evelyn Buyken und Gesa Finke: Passions. Musik des 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Leid und Leidenschaft (= Musik – Kultur – Geschichte, Bd. 7), Königshausen & Neumann: Würzburg 2017.
  • Mit Melanie Unseld: „La cosa è scabrosa“. Das Ereignis „Figaro“ und die Wiener Opernpraxis der Mozartzeit (= Musik – Kultur – Gender, Bd. 16), Böhlau-Verlag: Köln/Wien/Weimar 2018. Rezension

Redaktionelle Mitarbeit

  • Kreutziger-Herr, Annette und Melanie Unseld (Hrsg.): Lexikon Musik und Gender, Bärenreiter/Metzler: Kassel 2010.


Aufsätze | Rezensionen | Berichte (Auswahl)

  • Mit Clemens Kreutzfeldt: Musical Crossroads. Europäisch-amerikanischer Kulturaustausch in vorinstitutionellen Räumen Bostons des 19. Jahrhunderts: Die Musikalienhandlung von Nathan Richardson (1827-1859) und der Musiksalon von Clara Kathleen Rogers (1844-1931), in: Musik in Innenräumen, hrsg. von Sabine Meine, Sebastian Richter, Henrike Rost, Würzburg: Königshausen & Neumann, im Druck.
  • Mit Katharina Prager: Paarkonstruktionen, Familienkonstellationen und Netzwerke um Salka und Berthold Viertel, in: Paare in Kunst und Wissenschaft, hrsg. von Christine Fornoff-Petrowski, Melanie Unseld, Köln/Wien/Weimar: Böhlau, im Druck.
  • Celeste Coltellini’s collaboration with Giovanni Paisiello and their presence in Coltellini’s sketchbooks, in: Canterine e virtuose sulle scene teatrli del XVIII secolo, hrsg. von Nicolò Maccavino, im Druck.
  • "[…] denn wenn die erste Sängerin die Oper nicht hebt, so ist alles verloren." Musikkulturelle Praktiken im Opernbetrieb des 18. Jahrhunderts und Celeste Coltellinis Verkörperung der Nina in Giovanni Paisiellos ‚Nina ossia la pazza per amore (UA 1789)‘, in: Aufklärung! Musik und Geschlecht im 18. Jahrhundert, hrsg. von Cornelia Bartsch und Katharina Hottmann, im Druck.
  • Mit Melanie Unseld: Figaro als Ereignis. Zur Einleitung, in: Bebermeier, Carola und Melanie Unseld (Hrsg.): „La cosa è scabrosa“. Das Ereignis „Figaro“ und die Wiener Opernpraxis der Mozartzeit (= Musik – Kultur – Gender, Bd. 16), Böhlau-Verlag: Köln/Wien/Weimar 2018, S. 7-20.
  • Celeste Coltellini als Primadonna der Opera buffa in Wien, in: Bebermeier, Carola und Melanie Unseld (Hrsg.): „La cosa è scabrosa“. Das Ereignis „Figaro“ und die Wiener Opernpraxis der Mozartzeit (= Musik – Kultur – Gender, Bd. 16), Böhlau-Verlag: Köln/Wien/Weimar 2018, S. 147-158.
  • Chez Arensberg by André Raffary and the historiography of Dada, in: Baldassare, Antonio u.a. (Hrsg.): The Musical Salon in Visual Culture, Druck i. Vorb.
  • Mit Evelyn Buyken und Gesa Finke: Vorwort, in: Bebermeier, Carola; Buyken, Evelyn und Gesa Finke (Hrsg.): Passions. Musik des 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Leid und Leidenschaft, Königshausen & Neumann: Würzburg 2017, S. 7-13.
  • Leid, Empfindsamkeit und Wahnsinn in der Oper Nina ossia la pazza per amore(UA 1789) von Giovanni Paisiello, in: Bebermeier, Carola; Buyken, Evelyn und Gesa Finke (Hrsg.): Passions. Musik des 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Leid und Leidenschaft, Königshausen & Neumann: Würzburg 2017, S. 175-194.
  • Materialitäten, Orte und Erinnerungen, in: Nieper, Lena und Julian Schmits u.a. (Hrsg.): Musik als Medium der Erinnerung. Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart, transcript-Verlag: Bielefeld 2016, S. 177-190.
  • Mit Melanie Unseld: Primadonna mit Skizzenbuch. Celeste Coltellini trifft Wolfgang Amadé Mozart in Wien, in: Rode-Breymann, Susanne (Hrsg.): Frauen erfinden, verarbeiten, sammeln, bewerten Musik: Werkstattberichte aus dem Forschungszentrum Musik und Gender, Wehrhahn-Verlag: Hannover 2015, S. 171-186.
  • Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder. Eine Annäherung an das Leben und kulturelle Wirken der Sängerin und Malerin, in: Huber, Annegret u.a. (Hrsg.): auf/be/zu/ein/schreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst, milletrè-Verlag: Wien 2014, S. 243-245.
  • Rezension „Per ben vestir la virtuosa“. Die Oper des 18. und frühen 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Komponisten und Sängern, hrsg. von Daniel Brandenburg und Thomas Seedorf, in: Hottmann, Katharina (Hrsg.): Liedersingen. Studien zur Aufführungsgeschichte des Liedes, Olms-Verlag: Hildesheim 2013, S. 156-158.
  • Tagungsbericht „Biographie und Geschlecht“, Interdisziplinärer Workshop, Jena, 4. Juli 2011, in: Strohmann, Nicole K., Camilla Bork und Gesa Finke (Hrsg.): Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven, Olms-Verlag: Hildesheim 2012, S. 133-134.
  • Tagungsbericht „Frauenbiographieforschung. Theoretische Diskurse und methodologische Konzepte“. Interdisziplinäres Symposion, Wien, 15. bis 16. April 2010, in: Grotjahn, Rebecca und Sabine Meine (Hrsg.): „Dahin!“ Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten, Olms-Verlag: Hildesheim 2011, S. 152-154.


Vorträge (Auswahl)

  • "Musik im Blick. Zwischen Bildwissenschaften und Ikonographie. Zur Einführung", Interdisziplinäres Symposium "Musik im Blick. Auditive und visuelle Kulturen. Methoden der Annäherung" während der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikwissenschaft (GfM) an der Universität Paderborn.
  • "In Search of Italian Chamber Music. ‘Concorso-Basevi’ as a Promoter of National Music Culture", Interdisziplinäres und internationales Symposium „Competition in 19th-Century Music Culture” an der Universität zu Köln.
  • "Klingende Bildkörper. Performanzen von Musik und Geschlecht in visuellen Kulturen. Zur Einführung", Workshop "Klingende Bildkörper. Performanzen von Musik und Geschlecht in visuellen Kulturen" an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
  • Mit Katharina Prager: „Familiale und netzförmige Zusammenhänge im Briefwechsel von Salka und Berthold Viertel“, Tagung „Paare in Kunst und Wissenschaft“, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Oktober 2018.
  • „„[…] denn wenn die erste Sängerin die Oper nicht hebt, so ist alles verloren.“ Celeste Coltellini’s performance of the character Nina in Giovanni Paisiello’s opera Nina ossia la pazza per amore (1789), Tagung “Canterine e virtuose sulle scene teatrali del XVIII secolo”, Conservatorio di Musica “Francesco Cilea” Reggio Calabria, Oktober 2018.
  • Mit Clemens Kreutzfeldt: „Transatlantische Konvergenzräume. Musikkultureller Austausch Europa-USA (1800-1950)“, Workshop „Musik in Innenräumen. Genderperspektiven auf eine soziale und ästhetische Praxis“, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Juni 2018.
  • „„[…] denn wenn die erste Sängerin die Oper nicht hebt, so ist alles verloren.“ Celeste Coltellinis Verkörperung der Nina in Giovanni Paisiello’s Nina ossia la pazza per amore (UA 1789)“, Tagung „Aufklärung! Musik und Geschlecht im 18. Jahrhundert”, Universität Hamburg, Mai 2017.
  • “Female madness in the age of sensibility: Nina ossia la pazza per amore by Giovanni Paisiello and Giuseppe Carpani (1789)”, Annual Conference of the International Society of Cultural History “Senses, Emotions & the Affective Turn. Recent Perspectives and New Challenges in Cultural History”, Umeå (Schweden), Juni 2017.
  • „Die Skizzenbücher Celeste Coltellinis als kulturgeschichtliche Quellen”, Arbeitsgespräch „Bibliothek. Archiv. Quellenforschung. Wissenschaft“, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Oktober 2016.
  • „’Chez Arensberg’ by André Raffray and the historiography of Dada“, Internationale Konferenz (ridim) „The Musical Salon in Visual Culture“, St. Petersburg (Russland), September 2016.
  • „“Pazza per amore”: Connections between Madness and Sensibility in the Eighteenth Century and in Giovanni Paisiello’s Nina”, Internationales Symposium „Comala and Nina: Operatic Performance in the Age of Sensibility“, Universität Stockholm/Vadstena (Schweden), August 2016.
  • „Musikkultur in nordamerikanischen Salons um 1900“, Internationale Konferenz „Der europäische Salon: Salonmusik im 19. Jahrhundert“, National University of Ireland, Maynooth (Irland), Oktober 2015.
  • „„la Coltellini fesoit un grad effet à Vienne!“ Celeste Coltellini als Primadonna der Opera buffa in Wien“, Internationales Symposium in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg ‚„La cosa è scabrosa“ Musikkulturelles Handelns auf den Opernbühnen in Wien um 1780. Symposium zu Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo da Pontes „Le Nozze di Figaro“‘, Juli 2015.
  • „Materialitäten, Orte und Erinnerungen“, Interdisziplinäres studentisches DVSM Symposium „Musik und Erinnerung: Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart“, Goethe Universität Frankfurt, Januar 2015.
  • „Biographische Konzepte“, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Tagung des Arbeitskreises ‚Biographie und Geschlecht‘, April 2014.
  • „Menschenleben und Erzählungen“, Interdisziplinärer Niedersächsischer DoktorandInnentag Gender Studies, Georg-August-Universität Göttingen, November 2012.
  • „Forschungswerkstatt Coltellini“, Tagung des Arbeitskreises ‚Biographie und Geschlecht‘, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Juli 2011.
  • „Lebensbilder – als biographisches Konzept“, Symposium „Auf/Zu/Be/Einschreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst“, Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, März 2011.
  • „Celeste Coltellini (1760-1828). Eine Annäherung an das Leben und kulturelle Wirken der Sängerin und Malerin“, Tag der offenen Tür des Forschungszentrum Musik und Gender, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, November 2010.


Konferenz-, Panel- und Workshoporganisation

 

Ringvorlesung "Musik im Blick. Auditive und visuelle Kulturen"
WS 2019/20 | Hochschule für Musik und Tanz Köln
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Meine
» Programmflyer

Internationaler Workshop "Musical Crossroads"
28.–29. November 2019 | mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Prof. Dr. Melanie Unseld und Clemens Kreutzfeldt, M.A.

„Life-Writing, Gender and Celebrity”
Interdisziplinärer Workshop und Vernetzungstreffen des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht (Deutschland) und des Netzwerks Biographieforschung (Österreich)
15.–16. November | Universität Wien
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Maren Bagge M.A., Dr. Julia Lajta-Novak, Dr. Sandra Mayer

Interdisziplinäres Symposium „Musik im Blick. Auditive und visuelle Kulturen. Methoden der Annäherung"
26. September 2019 | Jahrestagung der Gesellschaft für Musikwissenschaft (GfM) an der Universität Paderborn
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Meine
» Programmheft GfM

Konferenz „Musikwettbewerbe in der Musikkultur des 19. Jahrhunderts“
28.–29. Juni 2019 | Universität zu Köln
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Clemens Kreutzfeldt, Christoph Müller-Oberhäuser und Jonas Traudes
» Programm

Workshop „Klingende Bildkörper. Performanzen von Musik und Geschlecht in visuellen Kulturen“
25.-26. April 2019 | Hochschule für Musik und Tanz Köln
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Sabine Meine
» Programm

Konferenz der International Society of Cultural History (ISCH) „Senses, Emotions and the Affective Turn – Recent Perspectives and New Challenges in Cultural History”
26.-29. Juni 2017 | Universität Umeå (Schweden)
Konzeption und Organisation des Panels „Musical and Vocal Expressions of Emotions” gemeinsam mit Marie-Louise Herzfeld-Schild
Programm (PDF): https://emotionsandsenses.files.wordpress.com/2016/11/cfpaperisch2017.pdf

Konferenz „La cosa è scabrosa“. Musikkulturelles Handeln auf den Opernbühnen in Wien um 1780
3.-5. Juli 2015 | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Melanie Unseld
Programm (PDF): https://www.mdw.ac.at/upload/MDWeb/iatgm/downloads/LaCosaEScabrosa_Programm.pdf

Workshop des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht „Methodiken der Biographik“
4.-5. April 2014 | Hochschule für Musik und Tanz Köln
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Gesa Finke

Workshop des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht „Biographik zwischen Historiographie und Literatur – Narrativität in der Biographik“
2.-3. März 2012 | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Konzeption und Organisation gemeinsam mit Gesa Finke
Homepage des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht: https://www.histinst.uni-jena.de/Bereiche/Geschlechtergeschichte/Projekte/Biographie+und+Geschlecht.html


Ausstellungen

Oktober bis Dezember 2016: „Souvenirs“. Die Skizzenbücher Celeste Coltellinis als kulturwissenschaftliche Quellen in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Link zur Ausstellungshomepage: https://www.fmg.hmtm-hannover.de/de/veranstaltungen/archiv/vergangene-ausstellungen/die-skizzenbuecher-celeste-coltellinis/

Juli bis August 2015: Celeste Coltellini (1760-1828) – Skizzenbücher einer Malerin aus der Mozartzeit im Oldenburgischen Staatstheater