Bettina Schuster, MA
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt
Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte
Zimmer LS 03 08
Lothringerstraße 18/III, A-1030 Wien
+43 1 71155 3556
Kurzbiografie
Bettina Schuster studierte Musikwissenschaft und Internationale Literaturen an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dort war sie als wissenschaftliche Hilfskraft in den DFG-Forschungsprojekten Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910–1964: Erschließung der Quellen und kommentierte Hybrid-Edition. Teil 1: 1910–1914 (2019–2023; Leitung: Prof. Dr. Jörg Rothkamm und Dr. Annemarie Jaeggi) und Erschließung mittelalterlicher Musik-Fragmente aus württembergischen Klöstern im Hauptstaatsarchiv Stuttgart (2020–2022; Leitung: Prof. Dr. Stefan Morent) tätig. Im Dezember 2022 schloss sie ihren Master mit der Arbeit Alma Schindler-Mahlers Lieder und Liedpublikationen. Entwurf eines wissenschaftlichen Werkverzeichnisses ab. Seit Jänner 2023 ist sie PraeDoc-Mitarbeiterin im laufenden FWF-Forschungsprojekt Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte (Leitung: Prof. Dr. Melanie Unseld) und widmet sich in diesem Rahmen der Musikerfamilie Rosé/Mahler.
Forschungsinteressen
- Musikerfamilien
- Alma Mahler und ihre Zeit
- Musik des 19. Jahrhunderts und der Wiener Moderne
- Edition
Publikationen
- „Alma Mahlers Verständnis von Liebe als Kunstwerk vor dem Hintergrund der Religiositätsnothwendigkeit zur Schaffung großer Kunstwerte“, in: AMWG. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910–1964. Erschließung der Quellen und kommentierte Hybrid-Edition. Teil 1: 1910-1914. Digitale Edition, hrsg. von Annemarie Jaeggi und Jörg Rothkamm, Berlin/Tübingen 2025.
- zus. mit Fabian Kurze und Jörg Rothkamm: „meine Musik – Alma Mahlers publizierte Lieder und ihr Entstehungskontext“, in: AMWG. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910–1964. Erschließung der Quellen und kommentierte Hybrid-Edition. Teil 1: 1910-1914. Digitale Edition, hrsg. von Annemarie Jaeggi und Jörg Rothkamm, Berlin/Tübingen 2025.
- Felix Dieterle/Bettina Schuster: „Von genielosen Familien und familienlosen Genies. Zur Spezifik von Musikerfamilienarchiven“, in: Out of the Box. Vom Archiv in die Musikgeschichte, hg. v. Michaela Krucsay, Wien 2026, S. 119–143.
Vorträge
- „Von genielosen Familien und familienlosen Genies: Die Spezifik von Musikerfamilienarchiven“, Out of the Box! Vom Archiv in die Musikgeschichte, Symposium 9.-11. November 2023, Kunstuniversität Graz.
[gemeinsam mit Felix Dieterle] - „‚Tratsch im Treppenhaus‘ oder: Welchen Mehrwert hat die familienhistorische Perspektive des ‚offenen Hauses‘ für die Musikwissenschaft?“, Klänge aus dem Großen Michaelerhaus. Ein Festival für Marianna Martines. Symposium, 17. Juni 2025, Sommerrefektorium St. Michael Wien.
[gemeinsam mit Felix Dieterle] - „halte ich es bei der feindlichen Strömung auch sonst für schwer möglich, dass wir (zwei Brüder) an einem Institute wirken sollen“ – Die Musikerfamilie Rosé im Kontext von Verfolgung und Exil, Ringvorlesung „Also seid ihr verschwunden, aber nicht vergessen“ – Musik in Konzentrationslagern, 26. Juni 2025, Hochschule für Musik und Theater Rostock.
- „Konzertdebüt im Doppel(konzert): Zur (Selbst-)Inszenierung von Vater und Tochter am Beispiel von Arnold und Alma Rosé“, Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven, 27.-29. Mai 2026, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.