Ass.-Prof. Mag. Dr. Andreas Vejvar

 

Assistenzprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung

Zimmer A 04 08
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3519

vejvar[at]mdw.ac.at

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Werdegang

Jahrgang 1965; Ausbildung: geisteswissenschaftlich (Universität Wien: Musikwissenschaft, Fächerkombination) und musikalisch (Konservatorium der Stadt Wien: Diplomprüfung Konzertfach Orgel); berufliche Tätigkeiten bisher: Journalist („der Standard“), Redakteur („Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich“), Korrektor (Magazinverlag) und Lektor (Gesundheitswesen), Musiker (Bestattung Wien), Musikwissenschaftler (Lehrauftrag Musiksoziologie); Preis des Theodor-Körner-Fonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst 2004, seit Oktober 2014 Univ.-Ass., seit Mai 2016 Ass.-Prof.


Interessenschwerpunkte


Schriften

  • Musik als Geheimnis und Gegenwart. Zum Schein des Augenblicks. Wien 1995, Dissertation
  • „Die Mathematik und die Mechanik können keine Lebewesen hervorbringen.“ Zu einem Aspekt von Schönbergs Kritik an Liszts Konzept einer komplexen Einsätzigkeit. Wien 1989, Diplomarbeit

Herausgeber

  • Arbeit an Musik. Reinhard Kapp zum 70. Geburtstag. Gemeinsam mit Markus Grassl und Stefan Jena, Wien 2017
  • Vladimir Jankélévitch. Die Musik und das Unaussprechliche. Übersetzt von Ulrich Kunzmann, Berlin 2016 und Darmstadt 2017
    Rezension von Andreas Mayer in „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Nr. 244, 19. 10. 2016, S. 10 („Schlüssel zu seinem Gesamtwerk“); Rezension von Gisela von Wysocki in „Die Zeit“ Nr. 4, 19. 1. 2017, S. 43 („Hier wird eine Schneise in ein noch unbetretenes Areal geschlagen.“); Rezension von Christoph Vratz in neue musikzeitung“ 3/2017: „Eine Art von Schweigen. Vladimir Jankélévitchs Essays zur Musik“; Rezension von Ursula Pešek in: das Orchester 05/2017, S. 62; ; Rezension von Cornelia Frenkel-Le Chuiton: „Beinahe-Nichts“ und „Blitz-Freude“. Vladimir Jankélévitchs Musikphilosophie, in: Dokumente/Documents. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog 2/2017, S. 83 f.; Rezension von Gustav Falke: Vladimir Jankélévitch: eine französische Musikphilosophie, in: Musik & Ästhetik 4/2017, S. 103–105; Rezension von Bernd Blaschke: Musik als Aktion, nicht als Bedeutung. Vladimir Jankélévitchs Musikphilosophie erscheint spät, dafür vorzüglich kommentiert auf Deutsch, in: Literaturkritik 12/2017
  • Feste. Theophil Antonicek zum 70. Geburtstag. Gemeinsam mit Martin Eybl und Stefan Jena (Studien zur Musikwissenschaft 56, Beihefte der Denkmäler der Tonkunst in Österreich), Wien 2010
  • Felicitazioni. Festschrift für Leopold Marksteiner zum 70. Geburtstag, Wien 1999 (mit Beiträgen von Alfred Brendel, Elfriede Jelinek, Kurt Schwertsik, Hans Haselböck, Walter Thirring, Wolfgang Guhswald, Gerhard Walterskirchen, Wolfgang Pumberger und Georg Pauser)
  • das pult extra. Gedenkschrift für Klaus Sandler zum 50. Geburtstag, Wien 1995 (mit Beiträgen von Friederike Mayröcker, Karl-Markus Gauß, Klaus Wohlschak, Siegfried Nasko, Otto Brusatti, Peter Zimmermann, Alois Eder, Hans Raimund, Thomas Schmuck, Werner Beiweis, Andreas Vejvar und Brigitte Kronauer)

Redakteur

  • Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich. Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts, red. von Bernhard Günther und Andreas Vejvar, Wien 1997

Wissenschaftliche Aufsätze (Auswahl):

  • Orpheus bei Jankélévitch. Werkstatt-Einblicke, in: Markus Grassl, Stefan Jena, Andreas Vejvar (Hg.), Arbeit an Musik. Reinhard Kapp zum 70. Geburtstag, Wien 2017, S. 657–683
  • Nachwort, in: Andreas Vejvar (Hg.), Vladimir Jankélévitch. Die Musik und das Unaussprechliche, übersetzt von Ulrich Kunzmann. Berlin 2016, S. 213–252
  • Kürze, Trost, Abwesen. Auf der Suche nach einem stimmigen zeitgenössischen Cembalo-Motto, in: Wolfgang Fuhrmann, Ioana Geanta, Markus Grassl, Dominik Sedivy (Hg.), Kürzen. Gedenkschrift für Manfred Angerer. Wien 2016, S. 533–551
  • Post festum, in: Martin Eybl, Stefan Jena, Andreas Vejvar (Hg.), Feste. Theophil Antonicek zum 70. Geburtstag (Studien zur Musikwissenschaft 56). Wien 2010, S. 9–27
  • Orpheus in the jungle. Constructing music history in a novel, in: Zdravko Blazekovic, Barbara Dobbs Mackenzie (Hg.), Music’s Intellectual History: Founders, Followers & Fads (RILM perspectives 1). New York 2009, S. 343–351
  • Durchbruch. Zu Weberns Eigenzeit, in: Dominik Schweiger, Nikolaus Urbanek (Hg.), webern_21. Postmoderne Perspektiven auf ein Phänomen der Moderne (Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 8, hg. v. Reinhard Kapp und Markus Grassl). Wien u. a. 2009, S. 99–116
  • Karl Philipp Moritz’s „Die neue Cecilia“, Rome, and the Concept of Creative Suffering, in: Richard Wrigley (Hg.), Regarding Romantic Rome. Oxford u. a. 2007, S. 39–57
  • Ereignis 9/11. Zu kulturindustriellen Kollateralschäden: Stockhausen, Springsteen und das Phänomen des Sturzes, in: Petr Macek, Mikulas Bek (Hg.), Horror Novitatis. Praha 2004, S. 173–187
  • Eine Threnodie im Zeichen von Heulkrug, Maraca und Engel. Zur Idee der Aufhebung der Zeit in „Los pasos perdidos“, in: Elena Ostleitner und Christian Glanz (Hg.), Alejo Carpentier. Jahrhundertgestalt der Moderne in Literatur, Kunst, Musik und Politik (Schriftenreihe da capo 2). Strasshof u. a. 2004, S. 65–90
  • „Zeit im zeitlichsten Sinne“. Zu Franz Rosenzweigs Ästhetisierungskritik, in: Dominik Schweiger, Michael Staudinger und Nikolaus Urbanek (Hg.), Musik-Wissenschaft an ihren Grenzen. Festschrift für Manfred Angerer, Wien u. a. 2004, S. 167–186

Kleinere Beiträge

für „Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft“, „Musicologica Austriaca“, „Österreichische Musikzeitschrift“, ORF, Wiener Musik Galerie, Grove, „Musik & Ästhetik“

Wissenschaftliche Vorträge

in Wien, Graz, Innsbruck, Brünn, Rom, New York, Aberdeen, Canterbury, Stuttgart und Hannover