Julia Ackermann M.A. PhD

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt
Erinnerungsort Beethoven: Theater an der Wien

Zimmer LS A 0304

ackermann[at]mdw.ac.at

 

Forschungsschwerpunkte

  • Opéra comique und Singspiel
  • Kulturtransfer
  • Wiener Theatergeschichte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert
  • Ludwig van Beethoven
  • Französisches Musiktheater im 17. und 18. Jahrhundert

 

Kurzbiographie

Julia Ackermann studierte Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Germanistische Literaturwissenschaft an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Université Paris Sorbonne IV. Während ihres Studiums wurde sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Sie beendete ihr Studium 2012 mit einer Magisterarbeit zur Rezeption der französischen Opéra comique in Deutschland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seitdem war sie als Museumspädagogin bei der Klassik Stiftung Weimar tätig und als Musikdramaturgin bei Theater und Philharmonie Thüringen engagiert. 2014–2018 war sie wissenschaftliche Projektmitarbeiterin in dem von Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten FWF-Forschungsprojekt Transferprozesse in der Musikkultur Wiens an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW), in dessen Rahmen sie ihre Dissertation mit dem Titel Zwischen Vorstadtbühne, Hoftheater und Nationalsingspiel. Die Opéra comique in Wien 1768–1783 verfasste (Promotion März 2019, mit Auszeichnung). Die letzte Phase der Arbeit an der Dissertation wurde außerdem durch ein Doktoratsstipendium der MDW gefördert. Seit 1.12.2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Beethoven 2020 – Erinnerungsort Beethoven: Theater an der Wien unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Unseld.
 

Publikationen

  • Zwischen Vorstadtbühne, Hoftheater und Nationalsingspiel: Die Opéra comique in Wien 1768–1783, PhD Diss., Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2018.
  • „Schauspieler, Agenten, Übersetzer und der Staatskanzler – Akteure des Transfers von Opéra comique nach Wien 1765–1780“, in: Via Wien. Musik, Literatur und Aufklärungskultur im europäischen Austausch, hg. von Franz M. Eybl. Jahrbuch der Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts 31 (2016), S. 13–22.
  • „Opéra-comique-Vorlagen im süddeutschen Singspiel der 1770er Jahre – Joseph Frieberts Nanerl bey Hof nach Charles Simon Favarts Ninette à la Cour“, in: Das Serail (1778) by Joseph Friebert in historical, socio-political and cultural context(s), Tagungsbericht des internationalen Symposiums Salzburg, 19.-21. Mai 2016, Wien: Hollitzer Verlag (in Vorbereitung).
  • Zahlreiche Programmhefte (Philharmonische Konzerte, Kammerkonzerte, Opernproduktionen etc.) bei Theater & Philharmonie Thüringen sowie zahlreiche journalistische Artikel in den Magazinen „Resonanz“ und „Liszt“ der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Publikationen in Fachzeitschriften des Internationalen Museumsrats „ICOM News“ und des Bundesverbands Museumspädagogik „Standbein – Spielbein“
     

Vorträge

  • „Transformationen der Opéra comique im Wiener Nationalsingspiel: Die pücefarbnen Schuhe oder die schöne Schusterinn – eine Fallstudie“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Rund um das Singspiel: (Musik-)Theatergattungen des 18. Jahrhunderts in interdisziplinärer Interpretation“, 14.–15. Dezember 2018, Wien.
  • „« Ce qui plaît à Paris ne convient pas quelquefois à Vienne… » Transformationen der Opéra comique in Wien 1765–1780“, Vortrag im Rahmen des XVI. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung Wege der Musikwissenschaft, 14.–17. September 2016, Mainz.
  •   „« Ce qui plaît à Paris ne convient pas quelquefois à Vienne… » Wiener Transformationen der Opéra comique zwischen Bearbeitung, Übersetzung und Neukomposition“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Transfer und Transformation“, 10.–11. Juni 2016, Kremsmünster.
  • „Opéra-comique-Vorlagen im süddeutschen Singspiel der 1770er Jahre – Joseph Frieberts Nanerl bey Hof nach Charles Simon Favarts Ninette à la Cour“, Vortrag im Rahmen des internationalen Symposiums „Das Serail by Joseph Friebert (1778) in Historical, Socio-Political and Cultural Context(s)“, 19.–21. Mai 2016, Salzburg.
  • „Schauspieler, Agenten, Übersetzer und der Staatskanzler im Transfer von Opéras comiques“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Transferprozesse in der Musikkultur Wiens – Akteure und Netzwerke“, 19.–20. Juni 2015, Brno.