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ACHTUNG:

Geänderte Anforderungen für die Zulassungsprüfungen ME im September 2018

 

I. Künstlerisches Hauptfach Gesang

In diesem Prüfungsteil geht es um anspruchsvolle künstlerische Leistungen im Hinblick auf das im Studienplan vorgesehene Künstlerische Hauptfach. Es ist jeweils ein vollständiges Programm vorzubereiten.

Bewertet werden technische Bewältigung und musikalische Gestaltung.

  • Es sind drei Lieder und zwei Arien aus verschiedenen Epochen (z.B. Barock, Klassik, Romantik, Moderne,…) und Genres (geistliche und weltliche Musik, Popularmusik, musikalisches Unterhaltungstheater,…) vorzubereiten,
  • Ein Stück muss in deutscher Sprache gesungen werden.
  • NEU: Es ist ein weiteres Stück aus einem Stilbereich der populären Musik vorzubereiten
  • Alle Stücke sind auswendig vorzutragen. Beurteilt werden Gesundheit (Funktionalität der Sing- und Sprechstimme), Tonhöhenumfang der Stimme sowie die angemessene musikalische Gestaltung und Präsentation der vorzutragenden Stücke. Dabei steht weniger der Schwierigkeitsgrad der ausgewählten Literatur, als vielmehr die künstlerische Umsetzung und technische Fähigkeit im Vordergrund.

 

II. Pflichtfach Gesang

Verpflichtend für alle KandidatInnen, die nicht Gesang oder Gesang Popularmusik als „Künstlerisches Hauptfach“ wählen!

NEU: Für den auswendigen Vortrag sind drei Stücke aus verschiedenen Stilrichtungen vorzubereiten: zwei klassische Stücke aus unterschiedlichen Epochen von Renaissance bis Avantgarde (davon verpflichtend ein deutsches Kunstlied) und ein Stück aus dem Bereich der Popularmusik (Jazz, Blues, Rock, Pop, Latin oder Musical).

Alle Stücke werden von den anwesenden KorrepetitorInnen begleitet, die Noten dafür müssen mitgebracht werden. Nur Originalwerke (Lieder bei Bedarf transponiert), keine Bearbeitungen. Achtung auf geeignetes Notenmaterial im Popularbereich.

Beurteilt werden Gesundheit, Belastbarkeit und Umfang der Sing- und Sprechstimme, sowie die angemessene musikalische Gestaltung der vorgetragenen Stücke. Anschließend können verschiedene Parameter der Stimme durch Skalensingen überprüft werden.

Empfohlene Literatur aus: „Anleitung zum Liedgesang“ (Kalckstein/Sobotka/Werba), „Lied im Unterricht“, „Arie im Unterricht“, „The Real Vocal Book“ (vol II, Hal Leonard Verlag) etc.

 

Stand: Mai 2018


 

Institutsprofil


Ein Institut für Gesang unter spezieller Berücksichtigung von Gesangspädagogik und Stimmforschung gibt es in Österreich nur an unserer Universität (http://www.mdw.ac.at/).
Dieses Institut vereint als einziges in Österreich die Bereiche:

  • Gesang
  • Pädagogik
  • Stimmforschung



WIR BIETEN AN

  • eine der jeweiligen Studienrichtung angemessene gesangliche Ausbildung bis hin zur künstlerischen Reife
  • Entwicklung des Studierenden zur Lehrpersönlichkeit durch begleitende Reflexion und Förderung seiner individuellen Anlagen
  • Kennenlernen der stilistischen Vielfalt der Gesangsliteratur
  • Erkennen der funktionellen Zusammenhänge (Sprech- und Atemtechnik)
  • bewußteres Umgehen mit dem Körper als Instrument


MIT HILFE VON

  • künstlerischem Einzelunterricht
  • Didaktik und Lehrpraxis
  • musikalischen Projekten und Auftrittsmöglichkeiten
  • Stimmforschung
  • Kooperation mit anderen Universitäten und berufsbezogenen Fachverbänden
  • Einladung von Gastdozenten
  • Workshops und Seminaren


Ein erfahrenes Team von Gesangslehrern betreut diese vielfältigen Anforderungen in den Studienrichtungen ME, IME, IGP, MBE, Musiktherapie, Vorbereitungslehrgang Gesang, Kinder-Jugendstimmbildung sowie Lehrpraxis und Didaktik Gesang.


 

Institutsleiterin:

Univ.-Prof.in Mag.a Judith Kopecky

mail: kopecky@mdw.ac.at

Tel.: +43 1 71155/4700
 

Stellvertretende Institutsleiterin:

Univ.-Prof.in Mag.a Maria Bayer

mail: bayer@mdw.ac.at
 

Sekretariat:

Karoline Urbanetz

Tel.: +43 1 71155/4701
Fax: +43 1 71155/4799

mail: salieri@mdw.ac.at


Institutsadresse:
Rennweg 8
1030 Wien






























































 

ANTONIO SALIERI (1750-1825)

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von 1788-1824 Wiener Hofkapellmeister war 1813 Mitglied des dreiköpfigen Gründungs-Ausschusses des "Conservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde", des Vorgängerinstitutes der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Noch im selben Jahr wurde er Direktor der als Vorstufe geplanten "Chorübungsanstalt", für die er 1814 sein "Scuola di Canto" verfaßte, ehe sie 1816 ihren Betrieb aufnahm. Bereits 1817 folgte ihr die ebenfalls von Salieri geleitete "Singschule", die dann zwei Jahre später durch die Einrichtung von Instrumental- klassen nahtlos in das Conservatorium überging.