Eine Spurensuche im „Venedig des Nordens“

Kooperationskonzert
©Vsevolod Konovalov

„Es wird nicht einfach, aber wir werden versuchen, die Wiener Tradition mit dem Russischen Klang zu verbinden.“ Mit diesen Worten eröffnete Konservatoriumsdirektor und Dirigent Alexej Vasiliev die erste Probe zum Kooperationskonzert zwischen der mdw und dem Sankt Petersburger Konservatorium Rimskij-Korsakov. Das Konzert, das am 8. September im Rosenpavillon in Pawlowsk unweit von Sankt Petersburg stattfand, widmete sich Kompositionen Johann Strauß’, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Sommermonate in Pawlowsk verbrachte, dort nahezu täglich mit einer Kapelle musizierte und im Zuge dessen auch die berühmte Pizzicato-Polka uraufführte.

Zehn Mitglieder der Webern Kammerphilharmonie (Konzertmeisterin, ein Kontrabass, zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten und zwei Trompeten) probten mit Studierenden des Konservatoriums ein Programm, das aus den wohl bekanntesten Walzern und Polkas von Johann Strauß zusammengestellt war. Die Idee eines gemeinsamen Konzertes entstand bei einem Besuch des Konservatoriums durch mdw-Vizerektor Christian Meyer im Frühjahr 2018, dem österreichisch-russischen Jahr der Musik und der kulturellen Routen.

Das „Venedig des Nordens“, wie Sankt Petersburg auch genannt wird, bot für die Mitglieder der Webern Kammerphilharmonie auch die Möglichkeit, in die russische Kultur einzutauchen, denn neben der Probenarbeit gab es auch Zeit, Sehenswürdigkeiten zu besuchen sowie russische Speisen und Getränke ausgiebig zu genießen. Der Rosenpavillon war bis in die letzte Reihe gefüllt und das Konzert wurde vom Publikum überaus positiv aufgenommen.

  • Unter mdw.ac.at/kammerphilharmonie können Sie sich über die im In- und Ausland stattfindenden Projekte der Webern Kammerphilharmonie informieren!

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