Über den Entstehungsprozess des neuen Leitbildes

Leitbild
©Nono Breuss, ICG, 2018

Die strategisch-inhaltliche Neuausrichtung der mdw durch das im Oktober 2015 bestellte Rektorat zog die Notwendigkeit nach sich, das Leitbild der mdw – als Ausdruck des institutionellen Selbstverständnisses – zu aktualisieren. Es galt nicht nur, die aktuellen Entwicklungen und Visionen für die Zukunft abzubilden und damit Orientierung zu geben, sondern mit dem Leitbild einen inhaltlichen Anknüpfungspunkt für die in Ausarbeitung befindlichen inneruniversitären Strategien und Vorhaben, etwa in den Bereichen Diversität und Internationalisierung, zu schaffen.

Der partizipative Prozess zur Erarbeitung des neuen Leitbildes wurde im November 2017 von einer Leitbild-Steuerungsgruppe gemeinsam mit den Beratern von der Integrated Consulting Group (ICG) aufgesetzt. Rektorin Ulrike Sych beschreibt dies so: „Der Prozess sollte abbilden, wofür die Universität steht: partizipative Teilhabe, Kommunikation und Zuhören auf Augenhöhe, gemeinsame Reflexion und Diskussion über Werte, Haltungen und Visionen.“

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©Nono Breuss, ICG, 2018

Ausgehend von strategischen Dokumenten wie etwa dem Entwicklungsplan 2019–24 wurden die Themenfelder erarbeitet. Der Leitbildentwurf wurde in mehreren ganz- und halbtägigen Workshops zwischen Jänner und März 2018 unter Mitarbeit einer Kernarbeitsgruppe, den Mitgliedern des Rektorats sowie den Führungskräften aus Lehre und Verwaltung erstellt. Der letztgültige Text und seine Aufnahme in die Satzung der mdw wurde vom Rektorat und folgend vom Senat am 20. Juni 2018 beschlossen.

Im Zentrum des Leitbildes stehen das internationale Spitzenniveau der Universität in allen Bereichen und die bestmögliche Aus- und Weiterbildung der Studierenden. Studierendenzentriertes Lehren und Lernen, die Förderung individueller Fähigkeiten und Entwicklungsfreiräume sowie hervorragende, individuelle Betreuung sind nur einige der vielen Komponenten, die die Qualität der Ausbildung und Arbeit an der mdw garantieren. Eine klare Haltung für Gleichbehandlung, Diversität und demokratische Werte sind ebenso zentral wie Zukunftsorientierung gepaart mit Traditionsbewusstheit. Die Fortführung eines inneruniversitären interdisziplinären Dialogs sowie gesellschaftliche Wirksamkeit durch Veranstaltungen und Projekte sind weitere handlungsanleitende Themen der nächsten Jahre.

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©Nono Breuss, ICG, 2018

Der Prozess der Erstellung des Leitbildes kann beispielhaft für die neue Kommunikationskultur an der mdw angesehen werden: Ähnlich wie bereits bei der Erstellung des Entwicklungsplanes 2019–24 ist es gelungen, konstruktiv über fachliche Grenzen hinweg zusammenzuwirken und eine gemeinsame Vorstellung davon zu entwickeln, wofür die Universität steht und auch zukünftig stehen soll. Die Anforderung an die Kernarbeitsgruppe und alle Mitwirkenden war hoch: So galt es, zentrale Aussagen auf einer Seite sprachlich selbsterklärend darzustellen.

Das Rektorat dankt herzlich für das kritische Engagement aller Mitwirkenden, die spannenden Diskussionen und die – trotz zahlreicher Feedbackschleifen – große Sorgfalt der Akteur_innen, die passende Formulierung zu finden.

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©Nono Breuss, ICG, 2018

Steuerungsgruppe: Ulrike Sych/Rektorin, Gerda Müller/Vizerektorin für Organisationsentwicklung, Gender und Diversity, Julia Kordina/Büro der Rektorin (Projektsteuerung).

Kernarbeitsgruppe: Wolfgang Aichinger/Institutsleiter_innenkonferenz, Therese Kaufmann/Forschungsförderung, Gerhild Kronberger/Qualitätsmanagement, Johannes Meissl/Senat, Jakob Schlögl, Mathias Schmidhammer/HochschülerInnenschaft an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Angelika Silberbauer/Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Karl-Gerhard Straßl/Organisationsrecht und Berufungsmanagement, Margit Sturm/Veranstaltungen und internationale Beziehungen.

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