Dem Kritik-Begriff haftet in der Alltagssprache meist etwas Negatives an. Kritik verheißt scheinbar nichts Gutes. In einer Welt, in der jedoch alles und jede/r ständig bewertet und beurteilt werden kann und wird – ob durch Likes, Sterne, Herzen, Punkte, eine rasche Wischbewegung am Handy oder Ähnliches –, ist eine fundierte Kritik an Texten, Musikstücken, Aufführungen, Filmen oder auch Aussagen und Personen etwas Wertvolles. Sie hinterfragt, reflektiert, beschreibt, zeigt Zusammenhänge sowie Unterschiede auf, beurteilt und bewertet – und bringt uns im besten Fall in unserem (Nach-) Denken weiter. Woher sich der Begriff etymologisch ableitet, welche Entwicklungen die Kritik durchlaufen hat, wie KünstlerInnen der Kritik gegenüberstehen oder warum die Musikkritik oft zum Musikjournalismus verkommt, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Seien Sie kritisch – es lohnt sich!

Artikel aus diesem Special

Kunstkritik zwischen Macht und Veränderung

Kritikfähig

Musikkritik 2018. Eine Arbeitsplatzbeschreibung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.