"60 Jahre und (k)ein bisschen weise"

Das 60-Jahr-Jubiläum der Musiktherapie-Ausbildung in Wien wird am 4./5. Oktober 2019 mit einem Festakt und Symposium gefeiert.

>>> Zur Anmeldung

 

 

Sie können uns bei diesem Vorhaben aktiv unterstützen:

 
  • Benützen Sie bei Ihrer Anreise öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.
  • Vermeiden Sie Abfälle bestmöglich und trennen Sie nicht vermeidbare Abfälle vor Ort nach den Vorgaben des vorhandenen Abfallmanagementsystems.
  • Verwenden Sie für notwendige Druckwerke 100% Recyclingpapier oder zumindest chlorfrei gebleichtes (TCF) Papier.

FESTAKT AM FREITAG, 4. OKTOBER 2019


Joseph-Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1

16:00 - 17:30 Ringvorlesung

18:00 Eröffnung durch die Rektorin Ulrike Sych und Studierende des 2. Jahrgangs

18:30 Keynote

Karin Mössler: "Was würde Editha dazu sagen? Entwicklungslinien der Musiktherapie"

19:15 Podiumsdiskussion: "60 Jahre in 60 Minuten" 

mit VertreterInnen aus unterschiedlichen Phasen der Musiktherapie-Ausbildung in Wien:

Karin Schumacher – Peter Habringer – Gertraud Koschutnig –

Christian Berger – Elisabeth Hobmair

Moderation: Elena Fitzthum

20:30 – 21:30 Sektempfang

 

Die Teilnahme am Festakt ist kostenfrei

Anmeldung per E-Mail erforderlich bis 23. September 2019: musiktherapie60@mdw.ac.at

 

SYMPOSIUM AM SAMSTAG, 5. OKTOBER 2019


9:00 – 18:00 Uhr

Joseph-Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1

 

Vorträge am Vormittag

Nicola Scheytt-Hölzer

Hören und Gehört werden, Verstehen und Verstanden werden. Musiktherapie in der Psychosomatik

Michael Kierein

Das Musiktherapiegesetz in Österreich – aktuelle Entwicklungen und Tendenzen, insbesondere unter Berücksichtigung der Musiktherapie-Ausbildungsverordnung 2019

Dorothee Storz, Elena Fitzthum & Monika Smetana

Was würde Schmölz dazu sagen? Das Partnerspiel aus heutiger Sicht

 

Workshops 14:30 – 16:00 Uhr

Nicola Scheytt-Hölzer                  AUSGEBUCHT!!!

Musiktherapie und mentalisierungsbasierte Musiktherapie. Ein gewinnbringender Zusammenklang

Karin Schumacher

Musiktherapeutische Interventionen bei nicht entwickelter oder gestörter „joint attention“

Ute Glentzer & Dominik Denkmayr

Musiktherapie querdenken – Einladung zum Perspektivenwechsel

Cheryl Dileo

Music Therapy in Pain Treatment: Levels of Intervention

Dorothea Oberegelsbacher

Die musiktherapeutische Einstimmung und ihre Bedeutung

Sigfried Böhm-Öppinger

Spiel und Ernst – Elementare Formen der Improvisation auf unterschiedlichen musiktherapeutischen Arbeitsebenen

Michael Kierein 

Weiterführende Überlegungen aus rechtlicher und berufsethischer Sicht zu den aktuellen Entwicklungen und Tendenzen des Musiktherapiegesetzes in Österreich

 

Vorträge am Nachmittag

Cheryl Dileo

Medical Music Therapy Past, Present and Future: A Personal Perspective

Thomas Stegemann & Monika Smetana

Ausblick Forschung und Lehre: 60 Jahre und (k)ein bisschen weise

 

Änderungen vorbehalten!

 


ABENDESSEN:

im Restaurant "To Ellinikon", Am Heumarkt 5, 1030 Wien (Selbstkostenanteil ohne Getränke: € 22,-)

Die Teilnahme an der Abendveranstaltung ist bitte bei der Anmeldung bekanntzugeben.

 

WORKSHOPS AM SAMSTAG, 5. OKTOBER 2019


 

14:30 – 16:00 Uhr

 

Nicola Scheytt-Hölzer                             AUSGEBUCHT!!!

Musiktherapie und mentalisierungsbasierte Musiktherapie. Ein gewinnbringender Zusammenklang

Mentalisierungsbasierte Elemente finden sich von jeher in der Musiktherapie, auch wenn diese nicht so benannt wurden. Umso interessanter ist es, musiktherapeutisches Vorgehen gezielt daraufhin zu untersuchen, wie und wodurch  Mentalisierungsprozesse angestoßen werden können. Das ist besonders in der Behandlung von strukturell gestörten Patient­_innen wichtig, deren Fähigkeit zu mentalisieren eingeschränkt ist, sodass die Regulation von Beziehungen immer schwierig ist. Anhand von Fallbeispielen, aber auch eigenen kurzen Improvisationen soll das konstruktive Zusammengehen zweier therapeutischer Vorgehensweisen verdeutlicht werden.

Karin Schumacher

Musiktherapeutische Interventionen bei nicht entwickelter oder gestörter „joint attention“

Bei welchen Störungs- und Krankheitsbildern Ist die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit mit einem anderen Menschen zu teilen und sich auf ein gemeinsames Thema zu konzentrieren, gestört oder noch nicht entwickelt? Aufforderungen wie „mach mit, mach nach!“ stellen hier eine unangemessene Intervention dar. Der workshop thematisiert musiktherapeutische Interventionen, die bei fehlender „joint attention“ helfen, eine Beziehung als Basis von Entwicklung und Behandlung herzustellen.

Ute Glentzer & Dominik Denkmayr

Musiktherapie querdenken – Einladung zum Perspektivenwechsel

Der Workshop lädt dazu ein, Zuschreibungen und Erwartungen in der musiktherapeutischen Praxis zu reflektieren, die mit Kategorien wie Diagnose, Geschlecht, Alter, Herkunft, wirtschaftlicher Status, Bildungsstand etc. verbunden sind. Es beschäftigt uns die Frage, welche Bilder und Vorstellungen oft anhand weniger Daten über Patient_innen entstehen und wie diese das therapeutische Handeln beeinflussen. Ergänzend dazu wird Theorieinput aus Bereichen wie Gender Studies, DisAbility Studies, Postcolonial Studies, etc. eingebracht.

Cheryl Dileo

Music Therapy in Pain Treatment: Levels of Intervention

Music therapists use a range of interventions to treat pain. In this presentation, the many uses of music for pain management are organized into a hierarchy, according to the depth and breadth of the intervention, the skill required of the therapist, and the way the patient relates to the pain. Participants will experience several approaches and will be free to ask questions during and after the session.

Dorothea Oberegelsbacher

Die musiktherapeutische Einstimmung und ihre Bedeutung

 

Sigfried Böhm-Öppinger

Spiel und Ernst – Elementare Formen der Improvisation auf unterschiedlichen musiktherapeutischen Arbeitsebenen

Die Bedeutung des Zugangs zum Ausdrucksmittel Musik und ein Streifzug durch grundlegende Formen der Improvisation stehen am Beginn des Workshops. Dabei werden mögliche unterschiedliche Ebenen musiktherapeutischen Handelns reflektiert und deren Fokussierung bei Anleitung und Reflexion. Eine bestimmte Improvisationsform eröffnet unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten, wenn sie auf die Musik, auf die Befindlichkeit oder auf Beziehung und Kommunikation bezogen eingesetzt wird.

Im zweiten Teil gehen wir von therapeutischen Aufgabenstellungen oder Zielsetzungen aus und werden geeignete Formen des musiktherapeutischen Herangehens erarbeiten und reflektieren.

 

Michael Kierein 

Weiterführende Überlegungen aus rechtlicher und berufsethischer Sicht zu den aktuellen Entwicklungen und Tendenzen des Musiktherapiegesetzes in Österreich

Verschwiegenheits-, Anzeige‑ und Meldepflichten, insbesondere im Hinblick auf das Kindeswohl sowie im Hinblick auf den aktuellen Stand der Entwicklungen zur Anzeigepflichtfür Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten aufgrund des „Gewaltschutzgesetzes“

Fragen zum Berufsschutz, insbesondere im Hinblick auf die verschiedenen Vorbehaltsbereiche in der Musiktherapie, insbesondere zur Berufsbezeichnung

Fragen der Zusammenarbeit im Rahmen der Kooperationspflicht

Fragen der Dokumentationspflicht

Fragen der Zeugenpflicht und der Aussageverweigerung bei Gericht (StPO und ZPO)

 

 

 

Änderungen vorbehalten!

 


ABENDESSEN:

im Restaurant "To Ellinikon", Am Heumarkt 5, 1030 Wien (Selbstkostenanteil ohne Getränke: € 22,-)

Die Teilnahme an der Abendveranstaltung ist bitte bei der Anmeldung bekanntzugeben.

 


 

KOSTEN:

€ 75,- (€ 35,- für Studierende) für die Teilnahme am Symposium (incl. Mittagessen und Kaffeepausen)

€ 22,- Selbstkostenanteil (ohne Getränke) für die Teilnahme am Abendessen im Restaurant "To Ellinikon"

 


 

ANMELDUNG

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung anhand des ausgefüllten Formulars per E-Mail an musiktherapie60@mdw.ac.at:

>>> Download Anmeldeformular Symposium 60 Jahre Musiktherapie

 

Die Anmeldung ist erst gültig, wenn die Teilnahmegebühr innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Anmeldebestätigung überwiesen wurde:

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien, Österreich

IBAN: AT12 1200 0514 2859 0201

BIC: BKAUATWW

Verwendungszweck: PR14PR03

 

Bitte geben Sie unbedingt den Verwendungszweck und Ihren Namen an, damit die Buchung zugeordnet werden kann!

Sämtliche Spesen und Gebühren für internationale Überweisungen sind von der/dem TeilnehmerIn zu tragen.

 

Weitere Informationen zur Anmeldung:

 

  • Die Anmeldefrist endet am 23.9.2019.
  • Sollte von Seiten des Instituts für Musiktherapie innerhalb von 14 Tagen keine Anmeldebestätigung/ Rückmeldung erfolgen, bitten wir Sie darum, sich per Rückfrage zu informieren, ob die Anmeldung erfolgreich war.
  • Die TeilnehmerInnen-Zahl für die einzelnen Workshops ist begrenzt. Die Annahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.
  • Bei Überschreitung der maximalen TeilnehmerInnenzahl für die einzelnen Workshops besteht die Möglichkeit, sich auf einer Warteliste reihen zu lassen.
  • Am Ende des Symposiums erhalten die Teilnehmenden eine schriftliche Teilnahmebestätigung. Eine Rechnung kann ausschließlich im Zuge der Anmeldung (siehe Formular) gesondert angefordert werden.
  • Die Teilnahme am Symposium wird gemäß der Fortbildungsordnung der DMtG mit Fortbildungspunkten akkreditiert.

 

STORNOBEDINGUNGEN

Bei Stornierung (die per E-Mail an musiktherapie60@mdw.ac.at zu erfolgen hat) bis zum Anmeldeschluss am 23.09.2019 wird eine Bearbeitungsgebühr € 25,- einbehalten. Nach Anmeldeschluss kann keine Erstattung von Gebühren mehr erfolgen; die Nennung einer Ersatzperson ist möglich.

Das Institut für Musiktherapie behält sich das Recht vor, einzelne Workshops nach Anmeldeschluss abzusagen, wenn die MindestteilnehmerInnenzahl nicht erreicht worden ist. Geringfügige Änderungen im Programm sind im Falle des Ausfalls von ReferentInnen möglich und werden nach Möglichkeit rechtzeitig bekannt gegeben.