Neue Fächer aus dem Feld Improvisation im Instrumentalstudium

Seit dem Wintersemester 2016/17 und dem Inkrafttreten des neuen Curriculums der Instrumentalstudien gibt es für die Studierenden aller Fächer an der mdw (ausgenommen Klavier) im Kader der Pflichtfächer das Fach Improvisation und kreatives Musizieren. Zusätzlich haben die Studierenden die Möglichkeit sich im Zuge eines ebenfalls neu eingeführten Studienangebots Schwerpunkt Improvisation (mit den Fächern Improvisation heute, Einführung in die Freie Improvisation, Einführung in die stilgebundene Improvisation, Einführung in die Jazzimprovisation, Improvisation und neue Musikströmungen 1 u. 2, Ensemble Popularmusik und Rhythmustraining Popularmusik) vertiefend mit dem Thema selbstbestimmter Musik-/Klanggenerierung zu beschäftigen.

Für die Studierenden der Instrumentalstudien, deren Hauptfokus auf Interpretation liegt, öffnet sich dadurch ein Fenster dahingehend, was Improvisation kann. Im vom FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) geförderten und an der mdw (März 2010 bis März 2012) situierten Forschungsprojekt Quo vadis, Teufelsgeiger? (Projekleitung: Peter Röbke) arbeiteten Magdalena Bork1, Reinhard Gagel und ich u.a. folgende Aspekte „pro“ Improvisation aus:

Wahrnehmung schulen, mit allen Parametern der Musik spielen, ein Gefühl für Gegenwärtigkeit schaffen, Verbindung zur eigenen Urmotivation herstellen, den Fokus vom Nicht-Können zum Können verschieben – d. h. aus den eigenen Ressourcen schöpfen, einen konstruktiven, angstreduzierenden Umgang mit Fehlern vermitteln/aufzeigen, soziale Kompetenzen stärken2, ein Feld für das Experimentieren mit diversen Rollen anbieten, authentisches Musizieren fördern, den Umgang mit Unvorhergesehenem trainieren und damit (neue) Orientierungssysteme öffnen für ein sich schnell und unaufhörlich wandelndes System, dem MusikerInnen mehr und mehr begegnen.

Neben eben genannten intrinsischen Aspekten wirkt Improvisation als effektives Tool zum flexibleren Zusammenspiel, -hören und -agieren für angehende Orchester- und KammermusikerInnen3. Weiters kann das improvisatorische Tun bei jungen MusikerInnen die Begeisterung für das Arbeitsfeld des Composer-Performer wecken. Ein Tun, das für MusikerInnen bis vor ca. 250 Jahren zum täglichen Alltag gehörte: Sie waren gleichzeitig InterpretInnen, KomponistInnen und PerformerInnen ihrer Musik. Wie ich in meiner Dissertation Fagott Performance – Improvisation, Intuition, Transformation4 beschrieben habe, wurde der Begriff Improvisation „offenbar erstmals von Jean-Jacques Rousseau in seinem Dictionnaire (1768) auf Musik bezogen“5. Die heutige Bedeutung erlangte der Begriff der Improvisation um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis zu diesem Zeitraum wurde im Feld der notationsfreien Musikgenerierung zwischen Präludieren (Improvisieren von meist kürzeren Stücken) und Fantasieren (komplexe Form der Improvisation) unterschieden. Laut Derek Bailey „hatte Improvisation (in der Barockzeit) ihren festen Platz und war sowohl in die melodische wie die harmonische Struktur der Musik eingebunden“6. Mit virtuos gehaltenen und voller Ideen steckenden Improvisationen konnten InstrumentalistInnen infolge der aufkommenden Entwicklung eines öffentlichen Konzertlebens das Publikum begeistern und gehörten bis ca. zur Mitte des 19. Jahrhunderts weiterhin als fixer Bestandteil in ein Konzert. Ab dem späten 18. Jahrhundert begann sich ein Graben zwischen Komposition und Improvisation zu bilden. „Viele Komponisten begannen den Notentext ihrer Werke verbindlich festzulegen und die traditionellen Freiräume zur Improvisation kompositorisch auszufüllen.“7 Giuseppe Verdi ließ sich zum Beispiel „die notengetreue Aufführung seiner Werke vertraglich zusichern“8.

Durch die Auflösung der Dur-Moll-Tonalität und die Entwicklungen der Musikpraxis durch das Feld von technischen Medien erweiterten/entwickelten sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl musikalischer Stile, und klare Trennlinien zwischen E- und U-Musiken wurden gezogen. In der Improvisation wurde zwischen idiomatischer und nonidiomatischer Hauptausprägung unterschieden: „Idiomatische Improvisation, die weitaus häufigere, bezieht sich in erster Linie auf den Ausdruck eines bestimmten Idioms – wie Jazz, Flamenco oder Barock – und schöpft ihre Identität und ihre Anregungen aus diesem Idiom. Die non-idiomatische Improvisation verfolgt andere Interessen und tritt gewöhnlich als sogenannte Freie Improvisation auf.“9 Bis heute hat sich die Entwicklung der Improvisation dahingegen entfaltet, „dass einstige Barrieren und stilistische Abgrenzungen nicht mehr ganz so radikal gezogen werden (…) (und dass) das Beharren auf der einen Wahrheit über Improvisation im Schwinden zu sein (scheint)“10.

Da die improvisatorische Musikpraxis bis auf wenige Ausnahmen (z.B.: Orgelimprovisationen, Musiktherapie, Rhythmik, Musikpädagogik) im universitären Kontext „weitgehend zum methodischen Hilfsmittel der Erlernung traditioneller Musiktheorie umfunktioniert wird“11, obwohl „es aus schaffenspsychologischer Sicht interessant ist, dass ZuhörerInnen, die mit einem Stil nicht sehr vertraut sind, eine Improvisation kaum von einer Komposition unterscheiden können“12, wird mit der Einführung der neuen Fächer dieser Tendenz nun entgegengewirkt.

„Einen Sinn entdecken und zulassen“, so schildert Elisa Ramberger, eine Studierende des ersten Jahrgangs, ihre Erfahrungen aus der Lehrveranstaltung Improvisation und kreatives Musizieren und die Erfahrung des Gefühls, „das Musik so unbeschreiblich“ macht, das sie in der Lehrveranstaltung entwickeln konnte.

„Dieses Feedback der teilnehmenden Studierenden steht exemplarisch dafür, wie es sinngemäß von den meisten Studierenden vor einigen Jahren des Projekts Quo vadis, Teufelsgeiger? formuliert wurde“, sagt Vizerektorin Barbara Gisler-Haase. „Außerdem hat es die Studienkommission Instrumentalstudium davon überzeugt, Improvisation als Pflichtfach im Curriculum einzuführen und einen Schwerpunkt Improvisation zu etablieren. Ein gewagtes Unterfangen, bedeutet es doch, dass es jährlich etliche Gruppen zu bilden gilt und dies neben anderen Neuerungen vom Rektorat finanziert werden muss“, so die Vizerektorin weiter.

Improvisieren ist ein selbstbestimmtes und schöpferisches Erfinden auf dem Instrument. Das Musizieren und kreative Entwickeln von Ideen aus dem Hier und Jetzt trägt jede und jeder von uns als Grundausstattung in sich. Dies zu entdecken und damit zu spielen ist intensive Arbeit mit sich selbst und mit dem jeweiligen Instrument und macht den meisten Studierenden großen Spaß!

 

Anmerkungen:

  1. Das Projekt „Quo vadis, Teufelsgeiger?“ entwickelte sich aus den Ergebnissen und Erkenntnissen der Forschung aus: Bork, Magdalena: Traumberuf Orchestermusiker? Herausforderungen an ein Leben für die Kunst, Verlag Schott, Mainz, 2010. Siehe: Bork, Magdalena: Getragen vom Übertragen: Das Projekt „Quo vadis, Teufelsgeiger?“ im Lichte der Translation, in: Hasitschka, Werner (Hg.): Performing Translation, Löcker Verlag, Wien, 2014.
  2. Siehe auch: Gagel, Reinhard: Improvisation als soziale Kunst – Überlegungen zum künstlerischen und didaktischen Umgang mit improvisatorischer Kreativität, Verlag Schott, Mainz, 2010.
  3. Exemplarisch für eine Sammlung von Improvisationsanleitungen siehe: Rüdiger, Wolfgang: Ensemble & Improvisation – 20 Musiziervorschläge für Laien und Profis von Jung bis Alt, ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg, 2015.
  4. Gstättner-Heckel, Maria Brigitte: Fagott Performance – Improvisation Intuition Transformation, Dissertation, Wien, 2016.
  5. Seedorf, Thomas, Art. „Improvisation“, in: Finscher, Ludwig (Hg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Sachteil 3, Bärenreiter Verlag, Kassel Basel London New York Prag, Metzler Verlag, Stuttgart Weimar, 1995, Sp. 569.
  6. Bailey, Derek: Improvisation – Kunst ohne Werk, Wolke Verlag, Berlin, 1987, S. 45. (Übers. von Hermann J. Metzler u. Alexander von Schlippenbach), Orig.: Bailey, Derek: Improvisation, its nature and practice in music, revised edition (1992), The British Libary National Sound Archive (UK); Da Capo Press (USA).
  7. Seedorf, Thomas, Art. „Improvisation“, MGG, 1995, Sp. 572.
  8. Ebenda, Sp. 579.
  9. Bailey, Derek: Improvisation – Kunst ohne Werk, Wolke Verlag, Berlin, 1987, S. 11.
  10. Polaschegg, Nina: Hear and Now – (Einige) Entwicklungen seit 1998, in: Wilson, Peter Niklas: Hear and Now – Gedanken zur improvisierten Musik, Wolke Verlag, Hofheim, 2014, S. 8.
  11. Frisius, Rudolf, Art. „Improvisation“, in: Finscher, Ludwig (Hg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Sachteil 3, Bärenreiter Verlag, Kassel Basel London New York Prag, Metzler Verlag, Stuttgart Weimar, 1995, Sp. 588.
  12. Lehmann, Andreas C., (2008), S. 340.
    http://alt.hfm-wuerzburg.de/fileadmin/user_upload/Lehrkraefte/Lehmann/Literatur/Lehmann__A.C.__2008_._Komposition_und_Improvisation..pdf (Stand: 7.8.2017).

 

Statement der Vizerektorin, Erfahrungsberichte von Lehrenden der neuen Fächer sowie Feedback von Studierenden

Statement der Vizerektorin für Lehre, Kunst und Nachwuchsförderung
Barbara Gisler-Haase

„Einen Sinn entdecken und zulassen“, so schildert die Studierende unter anderem dieses Gefühl, „das Musik so unbeschreiblich“ macht. Das Feedback der teilnehmenden Studierenden steht exemplarisch dafür, wie es sinngemäß von den meisten Studierenden des Projekts Quo vadis, Teufelsgeiger? formuliert wurde. Dieses Feedback hat die Studienkommission Instrumentalstudium davon überzeugt, Improvisation als Pflichtfach im Curriculum einzuführen und den Schwerpunkt Improvisation zu etablieren.

Ein gewagtes Unterfangen, bedeutet es doch, dass es jährlich etliche Gruppen zu bilden gilt und dies neben anderen Neuerungen vom Rektorat finanziert werden muss! Da bedarf es tatsächlich der Kraft der Überzeugung und des Überzeugens. Der Artikel im mdw-Magazin bringt eindrucksvoll zur Geltung, welch vielfältiger Reichtum in der Improvisation erschlossen werden kann.

Wir freuen uns auf die nächsten Generationen von mdw-Studierenden, die an diesem Reichtum teilhaben werden und somit auch auf eine weitere im Studium erworbene Kompetenz verweisen können.

 

Feedback einer Studentin über das Fach Improvisation und kreatives Musizieren
Elisa Ramberger, Blockflöte

Weshalb improvisieren? Improvisation. Providere heißt vorhersehen. Improvisus bedeutet unerwartet.

Das letzte Semester verhalf mir, eine neue Art des Musizierens ein wenig kennenzulernen und zu verstehen. Ich habe einen Bezug entwickelt. Eine Freude. Fehler zu machen, auszuprobieren, zu entdecken, zu kommunizieren und nachzuvollziehen. Musik bedeutet für mich Emotion und Ehrlichkeit, Spontanität und Unvorhersehbarkeit. All das, was in komponierter Musik und deren Interpretation so leicht verloren gehen kann. Wöchentlich mit einer Gruppe erfahrener MusikerInnen, jedoch unerfahrener ImprovisateurInnen zusammenzukommen, um eineinhalb Stunden verschiedene Arten des Unerwarteten auszuprobieren, hat mir vor allem eines beigebracht: Improvisation ist ehrlich.

Und man merkt, wenn jemand „lügt“. Improvisation erzeugt Dynamik. Und man spürt, wenn jemand anders fühlt. Improvisation erzählt Geschichten. Und man hört, wenn sie jemand nicht versteht. Was ich damit sagen möchte, ist, dass man durch diese Form des Musizierens und Zuhörens einen Sinn stärkt, den man entdecken und zulassen muss. Einen Sinn, der fühlen lässt, dass eine Energie entsteht. Aus dem Moment. Eine Energie, die schön und unerwartet ist. Aber nicht willkürlich.

Auch wenn dieses Gefühl nicht definierbar ist, bin ich überzeugt, dass es vermittelt werden kann. Und es ist dieses Gefühl, das Musik so unbeschreiblich macht. Unabhängig von Ort, Zeit und Land. Unabhängig von Komposition und Improvisation. Dankeschön für das letzte Semester!

 

Improvisation und kreatives Musizieren
Maria Gstättner

Mit interdisziplinären Spielen ein Semester lang mit 32 Studierenden in 8er-Gruppen (InstrumentalistInnen aller Instrumente der Instrumentalstudien, außer Klavier, Monika Stadler betreut die HarfenistInnen) in das Tun von improvisatorischer Musikgenerierung kurz einzutauchen, um den Funken für diese „Disziplin“ zu entfachen, Idiome vorzustellen, Informationen und MusikerInnen/PerformerInnen des Arbeitsfeldes kennenzulernen, ungewohnte Spieltechniken am Instrument auszuprobieren, eigene Stückkonzepte zu entwickeln, bedeutete für (fast) alle Studierende sich auf absolutes Neuland einzulassen.

Mit Fokus auf eine der Grundregeln für Improvisation: „Ich will“ und dem Aufheben von „richtig und falsch“ entstand in allen Gruppen bis zum Ende des Semesters ein Gefühl für improvisatorische Musikgenerierung und richtig gute Musik.

 

Einführung in die Jazzimprovisation
Michael Dörfler-Kneihs

Erfreulicherweise war das Interesse an der Lehrveranstaltung sehr groß, teils aus allgemeiner Neugierde an Improvisation, teils aus konkreter Begeisterung für Jazz. Viele Instrumente waren vertreten, interessanterweise in diesem Jahr keine im Jazz so typischen Trompeten und Saxophone. Hingegen ist mir schon seit einigen Jahren aufgefallen, wie viele GeigerInnen Jazz spielen wollen. Damit es von Anfang an nach Jazz klingt, haben wir viel gemeinsam trainiert: Skalen, Akkorde, Phrasen in allen Tonarten gespielt. Zwischendurch gab es dann Raum, gemeinsam beziehungsweise abwechselnd mit dem geübten Material zu experimentieren. Unterlegt haben wir die Übungen und Improvisationen mit immer wieder anderen Rhythmen und Tempi.

Für mich war faszinierend, wie die Persönlichkeit jedes/jeder einzelnen Musizierenden vom ersten Ton an greifbar war, obwohl die meisten Teilnehmenden kaum Improvisationserfahrung hatten und obwohl wir uns alle im Rahmen eines vorgegebenen Stils bewegt haben. Dieses starke Erleben der individuellen (musikalischen) Persönlichkeit macht Jazzimprovisation spannend – und auch unsere Lehrveranstaltung!

 

Einführung in die stilgebundene Improvisation
Michael Meixner

Diese Lehrveranstaltung fand im Sommersemester 2017 zum ersten Mal statt; die TeilnehmerInnen waren zwei PianistInnen, eine Hornistin, ein Geiger und ein Saxophonist.

Verschiedene – eben stilgebundene – Vorgaben wurden erprobt: barocke Ostinati und Satzmodelle, klassische Variationen, Erfindung eines Themas und Arrangements im Gedächtnis, Improvisationen mit Messiaen-Modi und frei erstellten Skalen, Akkordmuster-Studien, atonikale Kontrapunkte mit streng fixierten Ausgangsmotiven und vieles mehr, oft auch spontan erfunden und getestet. Viel Wert wurde auf Zuhören und Balancieren und die wechselnden Rollen der Einzelspieler im Ensemble gelegt, und damit auch auf die gemeinsame Verantwortung für einen gelungenen musikalischen Bogen. Eine Teilnehmerin drückte gegen Ende des Kurses aus, dass sich für sie in kurzer Zeit viele Querbezüge zu anderen Lehrveranstaltungen (Musikgeschichte, Satzlehre, Stilkunde) in überraschend anschaulicher Art ergeben hätten.

 

Einführung in die Freie Improvisation
Burkhard Stangl

Um Normalität, die Norm, das Normale, das musikalische Eichmaß, das Regelwerk der Selbstverständlichkeiten, den Kanon, das Übliche – also all das, was nicht gerade ohne Relevanz für die nachschaffende Kunst ist – mit neuer Bedeutung aufladen zu können, indem man sein eigenes musikalischen Sosein herausfindet oder forciert, haben wir in dieser Lehrveranstaltung gemacht, was man sonst nicht macht.

Acht MusikerInnen haben sich leidenschaftlich dem (vielleicht bislang) Unbekannten hingegeben – und gemeinsam Musik erschaffen, die es noch nie gab und auch nie mehr in dieser Form geben wird. Die beteiligten InstrumentalistInnen, zwei Violinen, Bratsche, Cello, Blockflöte, Saxophon, Horn und Klavier haben ohne schriftlichen Außenspeicher und ohne Karrierestress miteinander musikalisch kommuniziert, im selbststätigen musikalischen Tun eigene Musik kreiert, in aller Heftigkeit, Behutsamkeit, Verletzlichkeit, Stille und Nachdenklichkeit.

Genauso wenig wie das Glück nicht immer lustig ist, ist freie Improvisation nicht immer unumschränkt. Dafür braucht es eine vornehme Mischung Präzision, Disziplin, Konsequenz und Laissez-faire. Freiheit muss erkämpft werden, immer und immer wieder, und kann im Feld der freien Improvisation lustvoll erspielt werden. Immer und immer wieder.

 

Kreatives Spiel – Freies und Strukturiertes
Monika Stadler

Die Lehrveranstaltung für Harfenistinnen war so angelegt, dass sie Erfahrungen sowohl in der freien Improvisation als auch in der Struktur und Sprache der Jazzimprovisation machen konnten.

Ein weiteres meiner Anliegen war , die Studierenden zu ermutigen verschiedenste Ideen auszuprobieren, mutiger und freier darin zu werden, keine Angst vor Fehlern zu haben, mit Spaß und Entdeckungsgeist an die Fragestellung heranzugehen und immer wieder genau hinzuhören welche Melodien/Ideen sich entwickeln. Schön war zu beobachten, wie die Studierenden immer freier wurden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.