Ziel dieser Langzeitstudie ist die Erfassung der stimmlichen Entwicklung, insbesondere der Feinsteuerung und Belastbarkeit, von Studierenden in der Musikpädagogik und in Gesangs-Studiengängen.
Ihr habt Lust, mitzumachen? Meldet euch bei voiceresearch@mdw.ac.at
Wir freuen uns auf euch!
Benefit für Studierende
Souveränität mit der eigenen Stimme durch greifbares Profil
Berührungspunkt mit der Forschung
Benefit für die Forschung und Lehre
Erfassung der aktuellen Bedürfnisse der Studierendengeneration:
Dialogmöglichkeit mit Studierenden, gemeinsame Planung
Definition von Messparametern zur Unterstützung der Lehre
Ablauf
Freiwillige Kontaktaufnahme
Messung ca. 1 Stunde
Spielerische Aufgaben (keine Prüfungssituation!)
z.B. Phonationstypen, Stimmbelastungstest
Messung mit Mikrophon und Elektroglottographie (EGG):
nicht-invasiv, schmerzfrei, risikolos
Jährliche Wiederholung der Messung
Dazwischen: Erfassung von „Meilensteinen“
Disclaimer: Das Angebot ist kein
Ersatz für pädagogische Expertise der Lehrenden
Bewertungsschema nach richtig/falsch/gut/schlecht
Verfahren für medizinische Diagnostik
Wie lässt sich die Entwicklung einer Stimme nicht nur wahrnehmen, sondern auch messen und dokumentieren? Mit dieser Frage startet im aktuellen Wintersemester das Projekt StiMMonitor am
Antonio-Salieri-Institut, welches sich an alle Studierenden in musikpädagogischen und/oder gesangsorientierten Studiengängen richtet. Im Mittelpunkt stehen die stimmliche Feinkoordination und Belastbarkeit in der Langzeitperspektive, gleichermaßen in Bezug auf Sprech- und Singstimmfunktion.
Im Unterricht werden Fortschritte oft unmittelbar erlebt: Eine Phrase gelingt leichter, ein Registerwechsel fühlt sich glatter an oder ein Vortrag wird müheloser. StiMMonitor soll solche Fortschritte auch objektiv belegen und individuell nachvollziehbar machen. Für Studierende eröffnet das Projekt die Möglichkeit, eine Dokumentation persönlicher stimmlicher Merkmale zu erhalten und die eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu können.
Ziel ist dabei nicht, Stimmen nach einem festen Schema zu beurteilen oder musikalische Qualität auf Messwerte zu reduzieren, sondern vielmehr die Wahrnehmung zu ergänzen und individuelle Verläufe nachzuzeichnen.
Das Projekt richtet sich zugleich auf die Zukunft der Lehre. Werden über längere Zeit Daten gesammelt und ausgewertet, können sich übergeordnete Muster zeigen: Welche stimmliche Basis bringen die Studierenden mit und welche Anforderungen beschäftigen sie besonders? Wo zeigt sich Entwicklungsbedarf?
Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Lehre an zeitaktuelle Bedürfnisse anzupassen und ggf. Studienpläne weiterzuentwickeln, um Studierende optimal auf das Berufsleben vorzubereiten.
Das Projekt soll explizit auch Studierende mit wenig Stimmschulung als Vergleichsgruppe umfassen. Die Messung dauert maximal eine Stunde und umfasst akustische und elektroglottographische Messungen, welche nicht-invasiv, ungefährlich und in der Stimmforschung etabliert sind. Das Messprotokoll beinhaltet sportlich-spielerische Stimmaufgaben. Die Messungen werden jährlich wiederholt und nach Möglichkeit bis in den Berufsalltag nach dem Studium hinein durchgeführt. Eine optionale Meldung von „Meilensteinen“ kann Aufschlüsse über wichtige Entwicklungsschritte und perzeptive Änderungen zwischen den Messterminen liefern.
Der Schutz der persönlichen Daten hat dabei einen hohen Stellenwert. Daher werden die Messergebnisse für die Auswertung anonymisiert und so verarbeitet, dass sie nicht mehr einzelnen Personen zugeordnet werden können. Im Anschluss an jede Messung erhalten die Teilnehmenden ihr persönliches Messprofil mit Hinweisen zur Interpretation. Die Ergebnisse können zur eigenen Reflexion genutzt, mit Lehrenden besprochen und als Ausgangspunkt für die weitere stimmliche Arbeit genommen werden.
Mitmach-Link:

voiceresearch@mdw.ac.at