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Sowie Termine nach persönlicher Vereinbarung.

 


 

Nominierung für den Johannes Th. Eschen Preis

Wir freuen uns sehr, dass dieses Mal gleich zwei unserer Absolvent*innen mit ihren Diplomarbeiten für den Johannes Th. Eschen-Preis nominiert wurden:

Alba Becker:

Once I was, and soon I may be again… Nicht binäre_musiktherapeutische Erfahrungen: Eine künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung aus Perspektive der Critical Trans*Studies.

Betreuung: Mag.Julia Fent, PhD

Ronja Gangler:

Mit- & Mut-mach-Musik. Feasibility Study zur poststationären musiktherapeutischen Nachsorge von frühgeborenen Kindern und ihren Eltern.

Betreuung: Univ.-Prof. DDr. Thomas Stegemann

Der Johannes Th. Eschen-Preis wird seit 2000 in zweijährigem Turnus ausgeschrieben. Der Preis ist nach Professor Johannes Th. Eschen (1925 – 2013) benannt. Eschen war langjährig Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musiktherapie und Leiter des Instituts für Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Bis 2020 wurde der Eschen-Preis von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft und der Redaktion der Fachzeitschrift Musiktherapeutische Umschau organisiert und betreut. Der Eschen-Preis will den wissenschaftlichen Nachwuchs der Musiktherapie fördern und auf beste Arbeiten (Diplom- und Masterarbeiten) aufmerksam machen. Mit dem 14. Durchgang wird er 2026 zum dritten Mal in Kooperation dreier deutschsprachiger Verbände durchgeführt: Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Österreichischer Berufsverband der Musiktherapeut:innen (ÖBM) und Schweizerischer Fachverband für Musiktherapie (SFMT / ASMT).

Die aus den drei deutschsprachigen Ländern besetzte Erstjury hat die eingereichten 13 Bewerbungen gesichtet und anhand von sieben Kriterien beurteilt: Themenwahl, Design, Inhalt, Diskussion, Form, Bedeutung und Originalität. Vier Arbeiten wurden nun für den Preis nominiert. Wir gratulieren schon  mal zum Meistern der ersten Hürde und sind gespannt auf die finale Entscheidung über die Vergabe des Preises, die eine Hauptjury (Fachpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) bis Ende Oktober 2026 treffen wird.

Die Verleihung des Johannes Th. Eschen-Preises 2026 findet am 8. Jänner 2027 im Rahmen des Musiktherapie-Symposiums an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK statt.

>>> Nähere Informationen

Herzliche Gratulation seitens des Instituts für Musiktherapie!

 


 

Ringvorlesung Musiktherapie Sommersemester 2026

Das Institut für Musiktherapie der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien lädt wieder herzlich zur öffentlich zugänglichen Ringvorlesung Musiktherapie im Sommersemester 2026 ein!

>>> Semesterprogramm im Überblick

 

Nächster Termin in diesem Semester:

Freitag, 08.05.2026, nur online!

Mit allen Facetten - Musiktherapie bei Menschen mit bipolarer Erkrankung (Beate Haugwitz)

Bipolare Störungen gehören zu den schwersten und facettenreichsten psychischen Erkrankungen, deren Diagnostik und Behandlung großer Sorgfalt bedürfen. Sie gehen nicht nur mit Schwierigkeiten in der Affekt- und Aktivitätsregulation, sondern auch mit Einschnitten hinsichtlich kognitiver und sozialer Funktionsfähigkeit sowie des Selbst- und Identitätsempfindens einher. Ihre Behandlung strebt neben der kurzfristigen Symptomverbesserung auch die Prävention weiterer manisch-depressiver Episoden sowie eine langfristige Stabilität im Bereich eines euthymen Stimmungslevels an. Musiktherapeutische Konzepte zur Behandlung bipolarer Erkrankungen, die neben depressiven und manischen Phänomenen insbesondere auch den Umgang mit gemischter Symptomatik sowie die phasenübergreifende Therapie berücksichtigen, sind in der musiktherapeutischen Literatur rar. Jedoch arbeiten Musiktherapeut*innen im Rahmen der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung auch mit Menschen mit bipolarer Diagnose. Die Vorlesung erörtert die Frage, wie sich das vorhandene klinische Handlungs- und Erfahrungswissen von Musiktherapeut*innen erheben und beschreiben lässt, und wie sich ein Therapieansatz formulieren lässt, der die vielschichtige Dynamik bipolarer Phänomene berücksichtigt.

 

Beate Haugwitz, M.A.

studierte Musiktherapie mit Diplomabschluss an der Hochschule Magdeburg- Stendal. Sie absolvierte später ein Aufbaustudium zum Master of Arts zu Methoden musiktherapeutischer Forschung und Lehre sowie die Zertifikatslehrgänge zur Musikimaginativen Schmerzbehandlung und zur Neurologischen Musiktherapie. Ihre beruflichen Wirkungsschwerpunkte liegen in der neurologischen Rehabilitation und der Erwachsenenpsychiatrie. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg mit einem breiten Aufgabenspektrum in Forschung, Koordination und Lehre. Sie lehrt theoretisch- (musik)wissenschaftliche Grundlagen und Techniken sowie Themen musiktherapeutischer Praxeologie und Klinik. Ihr laufendes Promotionsvorhaben widmet sich die Frage, welchen Beitrag die Musiktherapie in der Behandlung von bipolaren Störungen leisten kann.

 


 

Online-Konversationen zur Ethik in der Musiktherapie, Teil 13

Freitag, 13.03.2026, 17.00–18.30 Uhr – per Zoom

Link zum Zoom-Meeting bitte bis zum 13.03.2026 | 12:00 Uhr mittags anfordern über das Sekretariat Institut für Musiktherapie an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: onlinekonversationenmth@mdw.ac.at

 

Musiktherapie in der palliativen Medizin. Grenzen, Möglichkeiten und ethische Fragen.

Die Begleitung von Sterbenden ist für alle Beteiligten herausfordernd. Standpunkte sind immer wieder zu überdenken, etwa wenn die kurativen Therapieziele (Heilung, Lebensverlängerung) nach und nach hinter den palliativen zurücktreten. Welche Entscheidungen sind hier von wem zu treffen? Was ist, wenn ethische Prinzipien (Respekt vor der Selbstbestimmung, Fürsorge, Schadensvermeidung) in Spannung geraten? Wie kann eine Balance der ethischen Prinzipien erreicht werden? Wie kann gemeinsame Entscheidungsfindung transparent ermöglicht werden? Vor welchen Aufgaben und berufsethischen Fragen stehen Musiktherapeut:innen als Teil des interdisziplinären Palliativteams? Nach einer Einführung in das Thema werden wir mit der Palliativmedizinerin Frau Dr. Carstensen und dem Musiktherapeuten Christoph Salje an Beispielen aus der klinischen Praxis ethische Fragestellungen reflektieren. Die letzte halbe Stunde der Veranstaltung ist dem Austausch mit den Teilnehmenden gewidmet.


Leitung der Veranstaltung: Univ.-Prof. Dr. med. Dr. sc. mus. Thomas Stegemann (mdw) und Prof. Dr. Eckhard Weymann (HfMT)

Gäste: Frau Dr.in med. Johanna Carstensen, Leitung des Palliativteams im Israelitischen Krankenhaus Hamburg und Christoph Salje, Diplom-Musiktherapeut (FH)

 

 

 

mdw Würdigungspreis 2025 an Absolventin Mag.Tanja Wimmeder verliehen!  

Am 13. November fand die diesjährige Verleihung der Würdigungspreise der mdw im feierlichen Rahmen statt. Wir freuen uns sehr, dass zu den 19 Preisträger*innen auch wieder eine Absolvent*in des Diplomstudiums Musiktherapie zählt und gratulieren herzlich!

>> hier geht es zum Veranstaltungsbericht