Schiedskommission


Aufgaben der Schiedskommission


Die gesetzmäßigen Aufgaben der Schiedskommission sind gemäß § 43 Universitätsgesetz 2002:

  1. Vermittlung in Streitfällen von Angehörigen der Universität.
     
  2. Die Entscheidung über Beschwerden des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen wegen einer Diskriminierung auf Grund des Geschlechts oder auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung durch die Entscheidung eines Universitätsorgans.
     
  3. Die Entscheidung über Einreden der unrichtigen Zusammensetzung des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen.
     
  4. Die Entscheidung über Einreden der Mangelhaftigkeit des Wahlvorschlags des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen
     

Angelegenheiten, die einem Rechtszug unterliegen (z.B. Verfahren in Studienangelegenheiten, Habilitations- sowie Dienstrechtsverfahren) und Leistungsbeurteilungen (z.B. Beurteilungen von Prüfungen und wissenschaftlichen Arbeiten) sind von einer Prüfung durch die Schiedskommission ausgenommen.

Sie ist daher nicht berufen, z.B. in Studienrechtsangelegenheiten, Habilitations- oder Dienstrechtsverfahren zu intervenieren.

Die Schiedskommission soll bei Erfüllung ihrer Aufgaben möglichst auf ein Einvernehmen zwischen den Beteiligten hinwirken.

Alle Organe und Angehörigen der Universität sind nach § 43 UG verpflichtet, den Mitgliedern der Schiedskommission Auskünfte in der Sache zu erteilen und an Kontaktgesprächen teilzunehmen. Die Mitglieder der Schiedskommission sind bei der Ausübung dieser Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden.


Mitglieder der Schiedskommission


Die Schiedskommission besteht aus sechs Mitgliedern, die keine Angehörigen der betreffenden Universität sein müssen. Je ein männliches und ein weibliches Mitglied sind vom Senat, vom Universitätsrat und vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen für eine Funktionsperiode von zwei Jahren zu nominieren.

Zwei der Mitglieder müssen rechtskundig sein. Vom Senat, vom Universitätsrat und vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen sind jeweils ein weibliches und ein männliches Ersatzmitglied zu nominieren.

Marianne Haendschke
Senatspräsidentin i.R. Dr.in Marianne Händschke
Vorsitzende


Eva-Maria Bachmann-Lang
Dr.in Eva-Maria Bachmann-Lang


Clemens Bernsteiner
Univ.-Ass. Mag. Mag. Clemens Bernsteiner, LL.M


Ernst Eigenbauer
Dipl.-Ing. Ernst Eigenbauer


  • Mag. Dr. Friedrich Hörmann
    Stellvertreter

Eva Maria Stoeckler
Mag.a Dr.in phil. Eva Maria Stöckler



Ersatzmitglieder
 

  • Dr.in Alix Frank-Thomasser
     
  • ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Richard Gamauf
     
  • Mag. Thomas Rendl
     
  • Mag.a Petra Sußner

Barbara Tucek
Dr.in Barbara Tucek, MSc


  • Severin Wilscher, MA