DAS RAUSCHEN DER MUSCHEL
ist ein Musik- und Bewegungstheater, das Hannah Holzhacker gemeinsam mit acht Kindergartenkindern im Alter von 4–6 Jahren entwickelt hat. Ausgangspunkt waren Gedichte, Bilderbücher, Lieder und verschiedene Materialien rund um das Meer und die Frage, was mit unserem Müll im Meer passiert. Die Kinder tauchten in Klang- und Bewegungsbilder von Wasser und Meerestieren ein, bewegten sich zu Celloklängen, experimentierten mit ihrer Stimme und improvisierten auf Instrumenten. Ein wichtiger Teil des Projekts waren Materialerfahrungen mit Plastikflaschen sowie Gespräche darüber, wie Plastik das Meer verschmutzt und was wir selbst dagegen tun können – Themen, die die Kinder auch mit nach Hause nahmen.
Gemeinsam entstand eine Performance, die die Kinder am Ende des Projekts ihren Eltern präsentierten. „Das Rauschen der Muschel“ hat dazu beigetragen, in den jungen Kindern ein Bewusstsein für Natur, Umwelt und nachhaltiges Handeln zu entwickeln und zeigt, wie künstlerische Prozesse diesen Lernweg unterstützen können.
Hannah Holzhacker ist Elementarpädagogin, Rhythmikerin und Cellistin. Während eines Auslandsaufenthalts in den USA entdeckte sie die Improvisation für sich und begann nach ihrer Rückkehr 2018 das Studium „Rhythmik/Musik- und Bewegungspädagogik“ an der mdw.
Im Masterstudium, welches sie im Herbst 2025 erfolgreich abschloss, beschäftigte sie sich intensiv mit Eigenkompositionen für Solo-Cello und entwickelte ihre künstlerische Masterarbeit „In Geborgenheit davonflattern“ in Zusammenarbeit mit einer Schriftstellerin und einem Videokünstler (hier zu hören und sehen). Parallel dazu entstand das künstlerisch-pädagogische Projekt „Das Rauschen der Muschel“ mit Kindergartenkindern. Beide Projekte spiegeln auf unterschiedliche Weise die Schönheit und Fragilität unserer Umwelt wider.
Heute ist sie als Elementarpädagogin bei Kinder in Wien tätig, spielt als Cellistin mit ihrem Trio „Avel“ und leitet in der KinderMusikGruppe im 6. Bezirk Eltern-Kind-Kurse.