Üben und Ver_Üben.Diversität als diskriminierungskritische Praxis in Kunst, Kultur und Bildung |
| Do 5. Juni 2025 | 17.00 Uhr Ort | Bankettsaal mdw/Campus |
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Die Publikation versammelt Beiträge, die zu einem Großteil aus der namensähnlichen Tagung Ver_Üben hervorgegangen sind, die im Mai 2023 als Reflexion auf den mdw-Diversitätsstrategieprozess an der mdw stattfand.
Ulli Mayer im Gespräch mit den Beiträger_innen Steffen Jäger, Marko Kölbl, Nina Kusturica und Vina Yun darüber, wie bereits in der Ausbildung Veränderungen vorangetrieben und gewohnte Haltungen ver_lernt werden können, damit auf Bühnen diversere Geschichten, Rollen, Musiken Platz finden. |
Evi Beck – Evelyn Torton Beck – NEVER IN MY WILDEST DREAMS |
| FR 2. Mai 2025 | 20.00 Uhr |
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Die Dokumentation (Regie: Doris Ingrisch & Florian Tanzer) über Evelyn Torton Beck, die sich mit ihrem ganzen Sein für eine bessere Welt einsetzt, entstand 2021 anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats der mdw. |
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Workshop mit Evelyn Torton Beck, Ehrendoktorin der mdw |
Women, Wisdom and the Arts |
| MO 5. Mai 2025 | 14.00–17.00 Uhr |
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Ort | spiel|mach|t|raum/mdwCampus, S 0225 www.evibeck.com / Workshop in deutscher Sprache
In this interdisciplinary, experiential workshop we will briefly revisit transformative concepts developed in early USA feminist writings that challenged ingrained patriarchal understandings of what constituted "wisdom" and "art." We will explore the ways in which these revolutionary feminist perspectives led to the re-discovery of productions by women that had previously been denigrated as "trivial" as well as an explosion of creativity by women in multiple forms of art. The relevance of these early feminist understandings are increasingly important at a moment in time when "differences" from the "white male heterosexual Christian able-bodied norms" are once at risk of being erased and the lives of those who embody these differences are endangered.
Evelyn Torton Beck, Ph.D. Comparative Literature, Ph.D Clinical Psychology, Dr. h.c., Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Professor Emerita. [...] Somatics, Phenomenology and Communicative Leadership Group der Fielding Graduate University, Santa Barbara, CA. Eine Veranstaltung der GGD in Kooperation mit der Personalentwicklung - Zentrum für Weiterbildung
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Empowerment
Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film
Buchpräsentation, 25. März 2025, 17.00 Uhr
„If you have some power, then your job is to empower somebody else“ (Toni Morrison).
Im Band geht es um strategische Bündnisse für politische Veränderungen, Commoning, Komponieren im Netzwerk, Unlearn the Canon!, das Pink Noise Camp, Electronic, trans*Musik, feministisches Empowerment, Filme zwischen dem Ich und der Welt sowie Handlungsmacht im Fluchtkontext.
Mit Beiträgen von Faika El-Nagashi, Marlene Feger und Marie-Antonia Schwebe, Marko Kölbl, Ulli Mayer, Pia Palme, Luki Schmitz, Bernadette Weigel, Mine Wenzel und Bettina Zehetner.
Herausgegeben von Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl (mdw Gender Wissen, Bd. 10). Wien/Köln/Weimar: Böhlau-Verlag 2025
Gender Screening Film
Perspektiven für gender- und diversitätsgerechtes Filmschaffen
Donnerstag, 13. März 2025 | 19.30 Uhr im Admiral Kino Wien
Gespräch und Filmscreening zum internationalen Frauen*tag 2025
Anlässlich des feministischen Internationalen Frauen*tags und 10 Jahre Gender/Queer/Diversity-Call der Filmakademie Wien veranstaltet die Stabstelle Gleichstellung, Gender und Diversität (GGD) gemeinsam mit dem Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie der mdw einen Gesprächs- und Filmabend mit ausgewählten, geförderten Filmen und einem Gespräch über Geschlechterverhältnisse im Film.
Filmscreening
Ein besonderes Screening, das sich gezielt mit Gender und Diversität im Kurzfilm auseinandersetzt. Im Rahmen des Gender/Queer/Diversity-Calls wurden in den letzten Jahren auf Basis eines Juryentscheids einige Filmprojekte von Studierenden der Filmakademie gefördert – zwei dieser Werke werden diesem Abend auf der großen Leinwand präsentiert.
_Kuratiert von Bianca J. Rauch und Barbara Wolfram, beide ehemalige Doktorandinnen der Filmakademie Wien, deren Dissertationen Schwerpunkte auf Gender und Diversität im Film setzten, widmet sich dieses Screening filmischen Erzählweisen, die gesellschaftliche Normen herausfordern und marginalisierte Perspektiven sowie alternative Genderidentitäten sichtbar machen.
Filmprogramm
Alles ist hin/ Fixing Things – Regie/ Drehbuch: Jan Prazak, Kamera: Johannes Hoss, Schnitt: Barbara Seidler, Produktion: Flora Mair (AT 2022, Kurzspielfilm, 30 min)
Topfpalmen – Regie/Drehbuch: Rosa Friedrich, Kamera: Albert Car, Schnitt: Svenja Plaas, Produktion: Dominic Spitaler (AT 2022, Spielfilm, 20 min)
Filmgespräch im Anschluss
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Veranstaltungsreihe
#MeToo Kunst: Genderbasierte Gewalt und Machtverhältnisse an Kunsthochschulen
Nicht zuletzt durch die #MeToo-Bewegung ist die Auseinandersetzung mit genderbasierter Gewalt an Hochschulen zunehmend in den Fokus geraten. Die kunstuniversitätsübergreifende Veranstaltungsreihe „#MeToo Kunst: Genderbasierte Gewalt und Machtverhältnisse an Kunsthochschulen“ greift aktuelle Debatten auf und verhandelt diese im Kontext der Besonderheiten im Kunst- und Musikhochschulbereich. So ist dieser von etablierten Strukturen und Hierarchien durchzogen, die Übergriffe und Machtmissbrauch begünstigen. Dazu tragen nicht nur Abhängigkeitsverhältnisse im Kunst- und Kultursektor bei, sondern auch spezifische eins-zu-eins Unterrichtssettings sowie patriarchal geprägte, heteronormative und eurozentrische Machtstrukturen.
Die Veranstaltungsreihe zielt auf einen kunstuniversitätsübergreifenden und interdisziplinären Dialog, um die Relevanz im Kunst- und Musikuniversitätskontext in den Fokus zu rücken und Handlungsimpulse zu setzen.
Die Reihe ist eine Kooperation der Akademie der bildenden Künste Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Geschlechtsbezogene Gewalt in Wissenschaftseinrichtungen:
Online-Vortrag mit Dr. Anke Lipinsky
MI 05. Nov. 2025 | 12.00–13.30 Uhr
Vortrag von Dr. Anke Lipinsky zum Thema Geschlechtsbezogene Gewalt in Wissenschaftseinrichtungen - Erkenntnisse aus dem EU-Projekt UniSAFE - Gender-based violence and institutional responses.
Ort | Online via Zoom
Workshop für Mitarbeiter_innen zu Geschlechterbasierter Gewalt an Hochschulen mit Sara Hassan
MI 10. Dez. 2025 | 10.00–14.00 Uhr
Was ist noch ein Flirt und was schon ein Übergriff? Sara Hassan hat ein Modell entwickelt, um die ersten Anzeichen von sexueller Belästigung zu identifizieren. Mit dem Red Flag System, einem multifaktoriellen Prüfschema, wird deutlich, wie sich sexuelle Belästigung anbahnt und was sich dagegen tun lässt.
Teilnehmer_innen erfahren anhand von konkreten Fallstudien am Arbeitsplatz, wie sie Warnhinweise lesen und kritische Dynamiken richtig einordnen können. Das Frühwarnsystem erlaubt einen ganzheitlichen Blick auf die Problematik, indem vier verschiedene Dimensionen von Machtmissbrauch integriert werden: Übergriffs-Strategien von Täter_innen, begünstigende Bedingungen aus dem Umfeld, Verhaltensweisen von Zeug_innen und die Reaktionen von Betroffenen selbst. Werden diese Dimensionen berücksichtigt, kann sexuelle Belästigung effektiv und frühzeitig erkannt werden.
Die Fortbildung gibt Antworten auf die folgenden Fragen:
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Welche Techniken setzen Belästiger_innen ein, um Betroffene auszubeuten?
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Was macht ein toxisches Umfeld aus?
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Welche konkreten Handlungsstrategien gibt es, um Betroffene
zu unterstützen und sich gegen Machtmissbrauch einzusetzen?
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Welche gesellschaftlichen Dynamiken begünstigen sexuelle Belästigung und
welche Mythen verhindern, dass wir das Problem in unser aller Alltag erkennen.
Sara Hassan, MA arbeitet seit 2015 zu geschlechtsspezifischer Gewalt in Form von sexueller Belästigung, Mobbing und Machtmissbrauch. Nach jahrelanger internationaler Tätigkeit im Bereich politische Kommunikation (u.a. im EU-Parlament und der Heinrich-Böll-Stiftung Brüssel) hält sie Workshops und #metoo-Trainings zum 2020 erschienenen Buch Grauzonen gibt es nicht. Mit einem Master in Interdisciplinary Studies der New York University ist Sara Hassan als Vortragende tätig, entwickelt interaktive Lernmodule und kooperiert mit Universitäten und Organisationen weltweit.
Ort | Sitzungssaal EG, Akademie der bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien
