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Studium & Lehre
Wer performt hinterfragt‽
Bereich Gender Studies
Im »Bereich Gender Studies« bündelt die mdw ihre Expertise zu Gender Studies bezogenen Lehrveranstaltungen. Studierende lernen, wie sie ihre künstlerische, wissenschaftliche oder pädagogische Praxis kritisch reflektieren und gesellschaftspolitisch einordnen können.
Auf der Suche nach freien Wahlfächern?
Gleichstellung, Gender und Diversität sollen sich in deinem Studienprofil abbilden? Dann setzte einen Schwerpunkt und wähle deine freien Wahlfächer (»Freier Wahlstudienbereich«) aus der Zusammenstellung Gender und Diversität im Lehrangebot der mdw, jetzt verfügbar für das Wintersemster 2026/27.
Der breit gefasste Überblick informiert, in welchen verschiedenen Fachbereichen gender- und diversitätsbezogene Impulse integriert werden.
Gender Studies Kunst
– was steckt hinter diesem Angebot?
Diese kunstuniübergreifende Kooperation stellt eine Erweiterung des Angebots an genderspezifischer Lehre dar und erleichtert die gegenseitige Anrechnung von Lehrveranstaltungen.
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Weiterbildungen
In Kooperation mit der Personalentwicklung – Zentrum für Weiterbildung konzipiert und setzt die GGD Schulungen, Workshops und fachliche Inputs mit Gender- und Diversitätsbezug für alle mdw-Angehörigen im Rahmen des Kursprogramms um.
Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten
Anmeldung bis 8. Nov. 2026
Kursstart etwa Mitte Dezember 2026 - Freischaltung der Jahreslizenz
Austauschtreffen in Präsenz: DO 18.3.2027, 11.00–12.30 Uhr & MI 13.10.2027, 13.00–14.30 Uhr
Die Online-Fortbildung von Swami Dhyānānanda Saraswati (vorher: Noah Sow) vermittelt praxisnahes Wissen, um Veranstaltungen (z.B. Konzerte, Symposien, Klassenabende) rassismuskritisch konzipieren und organisieren zu können. Die neuen Kapitel der Fortbildung sind innerhalb von 12 Monaten im eigenen Tempo absolvierbar und für mdw-Studierende kostenfrei.
»Da kommt man sich halt nah…«
Nähe und Distanz in der Lehre an einer Kunstuniversität
MI 9. Dez. 2026 | 9.00–13.00 Uhr Anmeldung und mehr Info
Kursleitung: Sabine Mellberg & Margareth Tumler
Nähe und Distanz sind brandaktuelle gesellschaftliche Themen, besonders auch im künstlerischen Bereich. Doch worum geht es eigentlich, wenn wir von Nähe und Distanz sprechen, von Grenzen und Grenzverletzungen? Welche Aspekte sind im Alltag Lehrender und Studierender entscheidend? Welche Besonderheiten gibt es in der künstlerischen Lehre? Wo braucht es Veränderung und wie kann diese ermöglicht werden?
Eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre soll einen geschützten Raum ermöglichen, in dem persönliche Reflexion und Austausch über das Thema Platz haben.
Unterrichten mit dem Webtool Tricky Moments.
Webtool für diversitätsreflektierte Lehre
DO 21. Jan. 2027 | 11.00–12.15 Uhr Anmeldung und mehr Info – Fokus »Feedback geben«
Kursleitung: Jenn Stoll (GGD) & Alexander Flor (mdw-Hochschuldidaktik)
MI 7. April 2027 | 13.00–14.15 Uhr Anmeldung und mehr Info – Fokus »Nähe und Distanz im körperzentrierten Unterricht«
Kursleitung: Jenn Stoll (GGD) & Marie Helle
Was macht gute Lehre an einer Kunstuniversität aus? Welche spezifischen Lehr-/Lernsituationen gibt es an einer Kunst- und Musikhochschule oder -universität wie der mdw? Wie kann die eigene Unterrichtspraxis selbstkritisch reflektiert werden?
Die Webinare geben Einblick in das Webtool »Tricky Moments« und diskutieren unterschiedliche Möglichkeiten, wie damit in der Lehre gearbeitet werden kann.
Statusspiele
MO 12. & DI 13. Okt. 2026 | 10.00–17.00 Uhr Anmeldung und mehr Info
DI 9. März & MI 10. März 2027 | 10.00–17.00 Uhr Anmeldung und mehr Info
Kursleitung: Michaela Rosen
Ausdruckskraft, Durchsetzungsvermögen und natürliche Autorität stehen im Fokus dieses Workshops für Frauen. Verhaltensmuster und Kommunikationsstrategien nachvollziehen, verstehen und gestalten lernen. Methoden sind Theatre-based Training, praktische Übungen und Feedback.
Respektvoller Umgang mit trans*, inter* und nicht-binären Personen im Musik- und Kunstuniversitätskontext
DO 13. Mai 2027 | 9.00–13.00 Uhr Anmeldung und mehr Info
Kursleitung: Samuel Schröttenhamer
Im Umgang mit trans, inter* und nicht-binären Menschen kann es zu Unsicherheiten kommen. Diese Unsicherheiten können für betroffene Personen zu unangenehmen, belastenden und teilweise diskriminierenden Erfahrungen führen, welche sich wiederum negativ auf ihren Studien- oder Arbeitsalltag auswirken können.
Dieser Workshop soll unterstützen, trans*, inter* und nicht-binären Personen wertschätzend zu begegnen und bietet zu diesem Zweck praktische Übungen und Informationen.
Tricky Relations: Perspektiven auf Machtverhältnisse und genderbasierte Gewalt in künstlerischen Lehr_Lernkontexten
MI 25. Nov. 2026 | 17.00 Uhr
Lehr- und Lernkontexte im Kunst- und Musikhochschulkontext sind durch spezifische Unterrichtssettings, Hierarchien und Abhängigkeiten geprägt, die eine erhöhte Anfälligkeit für Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch mit sich bringen können. Zugleich sind solche Grenzüberschreitungen – wie auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten – im universitären Umfeld häufig von Schweigen begleitet.
Im Rahmen des »Tricky Moments Begleitprogramms« nimmt die Veranstaltung vielschichtige Dynamiken genderbasierter Gewalt und Diskriminierung im Kunsthochschulkontext in den Blick. Ausgehend von den spezifischen Lehr_Lernkontexten an Kunst- und Musikuniversitäten stehen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Zugänge in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang im Fokus: Welche Diskriminierungserfahrungen werden gemacht? Welche Strategien sind im Umgang mit Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch erprobt? Wie kann Gewalt präventiv begegnet werden und welche institutionelle Verantwortung kommt Kunst- und Musikhochschulen zu?
Durch eine Kombination aus künstlerischem Beitrag und Gespräch treten an diesem Abend Akteur_innen aus den Bereichen der Hochschuldidaktik und Gleichstellung, Studierende sowie Universitätsleitungen verschiedener Kunst- und Musikhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum in einen Dialog.
Begrüßungsworte
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Ulli Mayer
Leitung GGD – Gleichstellung, Gender und Diversität, mdw
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Angelika Silberbauer
Vorsitzende Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, mdw
Szenische Lesung eines neuen Textes von Lena Riemer
Studierende des Max-Reinhardt-Seminars – Institut für Schauspiel und Schauspielregie (MRS), mdw
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Autorin
Lena Riemer
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Einrichtung
Johanna Theresa Kainz, Studentin Schauspielregie, 3. Studienjahr
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Begleitung
Sonja Hilberger
Professorin für Rollengestaltung
Alexandra Althoff
Institutsleitung Max-Reinhardt-Seminar
Diskussion
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Dorte Lena Eilers
Vizepräsidentin für Forschung und Diversität, Professorin für Kulturjournalismus & ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule für Musik und Theater München
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Gerda Müller
Vizerektorin für Organisationsentwicklung und Diversität, mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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Christine Peham
Senior Scientist & Beauftragte für Hochschuldidaktik am Institut für Gleichstellung & Gender Studies, Universität Mozarteum Salzburg
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Jenn Stoll
Referent_in für Gender- und Diversitätsaufgaben in der GGD – Gleichstellung, Gender und Diversität, mdw/ Moderation
Mit Kurzbeiträgen von
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Ingeborg Erhart
Vizerektorin für Kunst und Lehre, Akademie der bildenden Künste Wien
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Gerhild Steinbuch
Vizerektorin für kooperative Disziplinarität, Engagement und Innovation, Universität für Angewandte Kunst Wien
Eintritt frei | Anmeldung geöffnet ab Anfang Oktober 2026
Ort | Fanny Hensel-Saal/mdwCampus
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #MeToo Kunst: Genderbasierte Gewalt und Machtverhältnisse an Kunsthochschulen statt. Diese zielt auf einen kunstuniversitätsübergreifenden und interdisziplinären Dialog, um die Relevanz im Kunst- und Musikuniversitätskontext in den Fokus zu rücken und Handlungsimpulse zu setzen.
Die Reihe ist eine Kooperation der Akademie der bildenden Künste Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
WHO CARES?
Musik und Elternschaft
im Kontext institutioneller und gesellschaftlicher Verantwortung
MI 9. & DO 10. Juni 2027
Im Zuge der Tagung werden Elternschaft und Care-Arbeit nicht als ein individuelles »Problem« thematisiert, sondern als eine wichtige, verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgabe, die der solidarischen Unterstützung in Ausbildung und Beruf bedarf und institutionelle Verantwortung einfordert. Auf Basis wissenschaftlicher Daten und Analysen sowie künstlerischer Reflexionen soll ein breiter Erfahrungsaustausch zwischen Studierenden, Lehrenden, Künstler_innen, Forschenden sowie Akteur_innen aus Hochschulentwicklung, Gleichstellungsarbeit und Verwaltung Raum gegeben werden, verbunden mit dem Ziel, aktuell bestehende Beobachtungen und Herausforderungen benennen, gegebene Rahmenbedingungen diskutieren und gemeinsam Perspektiven für care-sensible Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im Musikfeld entwickeln zu können.
Call for Abstracts bis zum 30. Oktober 2026 [pdf]
Eintritt frei | Anmeldung zur Veranstaltung geöffnet ab Anfang 2027
Ort | Fanny Hensel-Saal/mdwCampus