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> Beratung
Mit dem Gender|Queer|Diversität-Call (GQD-Call) fördert die mdw Vorhaben, die sich wissenschaftlich, künstlerisch und/oder pädagogisch mit feministischen und diskriminierungs-kritischen Themenstellungen auseinandersetzen.
Fördermittel: Aus dem Budget der für Organisationsentwicklung und Diversität zuständigen Vizerektorin Gerda Müller steht für den GQD-Call 2026 insgesamt eine Summe von 19.000,- EUR zur Verfügung. Die Förderobergrenze für ein Projektvorhaben beträgt 2.000,- EUR. Zuschüsse zu bereits laufenden Projektvorhaben werden bis zu 500,- EUR gefördert.
Projekte, die im Rahmen des G|Q|D-Call 2026 umgesetzt werden:
Antidiskriminierung im Autoritären Drift – (Kunst-)Universitäten zwischen Sicherheit und Versicherheitlichung
Philipp Hohmann
International Research Center Gender and Performativity
geplante Umsetzung: 01/2027
c / Till Krappmann
Ancestral Futurities
Encounters with Heritage in Contemporary Dance and Choreographic Practices
Beatriz Herrera Corado
Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Symposium 31.10, 02. & 03.11.2026 | Tanzquartier Wien
This symposium explores how contemporary artists engage with traditional dance practices, rituals, and embodied archives to reinterpret and recontextualize them within contemporary dance choreography. It examines how ancestral knowledge activates, transmits, and transforms dominant dance canons.
Curation Team: Ulduz Ahmadzadeh, Beatriz Herrera Corado, Sevi Bayraktar, Christine Gillinger
»GEGENBILDER | GEGENERZÄHLUNGEN: Feministische Ästhetiken in Kunst, Kino und Medien« (AT)
Christine Lang
Filmakademie Wien – Institut für Film und Fernsehen
geplante Umsetzung: 04-05/2027
gehört gespielt
Unterrichtsliteratur von Komponistinnen für Klavier
Daniela Fheodoroff, Gisela Jöbstl, Elisabeth Aigner-Monarth
Ludwig van Beethoven Institut für Klavier in der Musikpädagogik
Als Fortsetzung von »gehört gespielt« entstehen fünf neue Videos und eine Broschüre zu Unterrichtsliteratur von Komponistinnen für Klavier. Ziel ist die nachhaltige Verankerung dieser Literatur bei Lehrenden, Studierenden und Schüler_innen.
geplante Umsetzung: Studienjahr 2026/27
Heldenplatz ohne Helden
Katharina Simunek
Filmakademie Wien – Institut für Film und Fernsehen
geplante Umsetzung: Studienjahr 2026/27
Klang der Hände.
Gebärdenpoesie und musikalische Praxis als diversitätsbewusste Ausdrucksform.
Klang der Hände verbindet Gebärdenpoesie und Musizieren zu einer diskriminierungskritischen Kunstpraxis, die auditive Normen hinterfragt und Vielfalt hör- wie sichtbar macht.
Beate Hennenberg
Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis
geplante Umsetzung: Studienjahr 2026/27
NOVA: Resonant Voices (working title)
Angelica Castello Garnett
Institut für Kompositionsstudien, Ton- und Musikproduktion
geplante Umsetzung: Frühjahr/2027
c / breaking the walls/shutterstock bearb. mdw
Popfeminismen in Zeiten von #MeToo
Magdalena Fürnkranz (ipop), Rosa Reitsamer (IMS)
in Kooperation mit der GGD (Ulli Mayer)
geplante Umsetzung: 22. Juni 2026
Precarious Lines. Politics of Materiality, Temporality, and Vulnerability
Katharina Serles
Studiendekanat für wissenschatliche Studien
geplante Umsetzung: 04/2027
Pride Wagen hmdw x hufak
Elisabeth Höhndorf
hmdw – HochschülerInnenschaft
geplante Umsetzung: 13. Juni 2026
Sagt Lila
Josephine Jeltsch
Filmakademie Wien – Institut für Film und Fernsehen
geplante Fertigstellung: Ende 2026
c / mdw
Unlearn the Canon: Diverse Repertoire Now &
Unlearn String Quartets: Diverse Repertoire Now
Axel Petri-Preis
Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis
geplante Umsetzung: 02. Juni 2026
Einreichung & Budgetplan/Finanzierung
Die Einreichen war bis 19. April 2026 möglich.
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Einreichung: ausgefülltes Eingabeformular (via formcycle) inkl. Budgetplan
Vorlage Budgetplan mit »Platzhalterposten« / Vorlage Budgetplan »blanco« (jeweils Excel)
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Finanzierung: mindestens 20% der angesuchten Fördersumme/Projektkosten durch Institut/OE; maximal 80% übernimmt GQD-Call
- ein fiktives Rechenbeispiel: die Projektkosten für das zu fördernde Vorhaben betragen insgesamt € 2.000,-; daraus ergibt sich: 20% (€400,-) finanziert Institut/OE, 80% (€1.600) werden durch den GQD-Call gefördert
Die eingereichten Projekte werden von einer internen Jury begutachtet und ausgewählt.
Die Bekanntgabe einer eventuellen Förderzusage erhalten Sie per E-Mail von der OE Gleichstellung, Gender und Diversität Ende Juni 2026.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ziel ist die Entwicklung, Umsetzung und nachhaltige Etablierung von Projektideen an der mdw, die:
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Gender- und Diversitätswissen stärken
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Stereotypisierungen aufbrechen
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kanonisiertes Wissen kritisch befragen
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marginalisierte Positionen sichtbarmachen und stärken
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Gender- und Diversitätskompetenz vertiefen
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zu einem diskriminierungsfreieren Arbeits- und Studierumfeld beitragen
Bisher geförderte Projekte finden Sie im Archiv.
Inhaltliche Förderkriterien
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künstlerische, wissenschaftliche, pädagogische oder vermittlerische Auseinandersetzung mit gender- und diversitätsreflektierten Themen
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klar erkennbar queer-feministische Ausrichtung
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intersektionale Perspektivierung
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Bezug zu zeitgenössischen Diskursen
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unkonventionelle, experimentelle Formate willkommen
Interdisziplinäre und institutsübergreifende Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht.
Wer kann sich bewerben?
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Antragsberechtigt sind mdw-Angehörige – Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter_innen
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Mehrfacheinreichungen einer antragsberechtigten Person sind nicht möglich
Allgemeine Fördervoraussetzungen
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Sicherstellung der Co-Finanzierung des eingereichten Vorhabens von (mindestens) 20% der angesuchten Fördersumme durch die Leitung des Instituts/der OE
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Informieren Sie bitte vorab die Genderbeauftragten der Institute über die geplante Einreichung, sofern sie nicht aktiv in das Projektteam eingebunden sind
Beratung
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte vor Einreichung Ihres Antrags an Ulli Mayer für inhaltliche wie konzeptionelle Fragen oder an Laura Eichenseer für organisatorische Fragen, um sich beraten zu lassen.