Librarian's Choice Archiv 2016

 

LC # 32 | Gelb Grün Lila: Wie der neue Freihandbereich Ihre Gewohnheiten verändern wird
LC # 31 | Alla mano: Der Freihandbereich der neuen Bibliothek
LC # 30 | Schon gehört? Die Bibliothek zieht um!
LC # 29 | Musizieren mit dem Wort

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LC # 32 | Mai 2016

Gelb Grün Lila
Wie der neue Freihandbereich Ihre Gewohnheiten verändern wird
Librarian's Choice Sonndernummer 3 zur neuen Bibliothek

Streichquartett neben Harfensolo neben Bläserquintett ... solche bunten Mischungen gehören ab September der Vergangenheit an. Am neuen Standort erwarten Sie in drei großzügigen, farblich unterschiedenen Räumen eine detaillierte Aufstellungssystematik, die sich aus der bestehenden Notensystematik ableitet, aber durchaus auch intuitiv erschließen lässt.
Jedes Instrument, das Sie an der MDW studieren können, erhält eine eigene Abteilung, in der Sie Anfänger-, Studien und Sololiteratur sowie Werke für 2-9 gleiche Instrumente finden. Diese Literatur ist am Buchrücken durch einen lila Streifen erkennbar.
Der gelbe Vokalmusikbereich wird sich weitaus übersichtlicher gestalten durch die Neuordnung nach Stimmlagen, Besetzungsgrößen sowie durch die getrennte Aufstellung von A-cappella-Werken und Vokalwerken mit Instrumentalbeteiligung.
Das Stöbern im grünen Raum für gemischte Ensembles schließlich profitiert von der Aufstellung nach Instrumentenfamilien, Besetzungsgrößen und der Unterscheidung in Musik mit oder ohne Tasteninstrument. Liebhaber von Klaviertrios und -quartetten wird es ganz besonders freuen: diese beiden besonders umfangreich bestückten Bestände erhalten sogar eine eigene Abteilung.
 


 

LC # 31 | April 2016

Alla mano: Der Freihandbereich in der neuen Bibliothek
Librarian's Choice Sondernummer 2 zur neuen Bibliothek

Die ub.mdw ist mit ihren mehr als 100.000 Notenbänden die vermutlich größte Musikbibliothek Österreichs und eine der größten Europas. Am gegenwärtigen Standort in der Lothringerstraße sind jedoch nur knapp 15% dieses Musikalienbestandes frei zugänglich, der wesentlich größere Teil wird platzsparend in Magazinen aufbewahrt.

Ganz anders ab September 2016 am neuen Standort: Der Freihandbereich für Noten ist mit 540 Quadratmetern mehr als zweieinhalb mal so groß wie bisher. Hinzu kommt ein eigener Freihandbereich für Bücher und Zeitschriften mit 240 Quadratmetern. Alles in allem wird sich die Fläche für Freihandaufstellungen fast vervierfachen.

Die ub.mdw wird ihren Betrieb im Herbst mit rund 40.000 frei entnehmbaren Noten in den Regalen des neuen Freihandbreichs aufnehmen. Eine neue Aufstellungssystematik garantiert, dass Sie Ihre Literatur ohne Zeitverlust finden können. Näheres dazu präsentieren wir Ihnen demnächst auf den Seiten der ub.mdw.
 

 

LC # 30 | März 2016

Schon gehört? Die Bibliothek zieht um!
Librarian's Choice Sondernummer 1 zur neuen Bibliothek


Nach mehr als 100 Jahren im Akademiegebäude in der Lothringerstraße bezieht die ub.mdw im Sommer 2016 ein neues Gebäude am Anton-von-Webern-Platz.
Damit Sie am auch neuen Standort finden, wonach Sie suchen, brauchen wir ausreichend Zeit für den Umzug.

Die Bibliothek bleibt vom 18. Juli bis zum 9. September geschlossen
und öffnet wieder am 12. September um 9.00 Uhr am neuen Standort.
Die neue Adresse: ub.mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien


Wir freuen uns auf einen fast viermal so großen Freihandbereich, auf eine deutlich verbesserte Aufstellung, auf einen doppelt so großen Lesesaal, auf längere Öffnungszeiten ... wir freuen uns auf Sie in der neuen Bibliothek!

Erfahren Sie demnächst mehr auf diesen Seiten sowie in der Rubrik Die neue Bibliothek.

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LC # 29 | Jänner 2016

Musizieren mit dem Wort
Die Poesie Rainer Maria Rilkes und ihre Vertonungen


Kaum ein Lyriker hat in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts so deutliche Spuren hinterlassen wie der vor rund 140 Jahren, am 4. Dezember 1875, geborene Rainer Maria Rilke. Zeitlebens setzte sich der Dichter mit Musik auseinander und unterhielt freundschaftliche Kontakte zu Komponisten und MusikerInnen wie Ferruccio Busoni, Ernst Krenek, Alma Moodie und Wanda Landowska.
Rilke selbst war an der Vertonung seiner Dichtkunst kaum interessiert, jedoch bewegte die melodische Sprache dieses „Musikers in Worten“ (Busoni) zahlreiche Komponisten dazu, auf seine Lyrik – insbesondere das Stundenbuch und die Duineser Elegien – zurückzugreifen. Die Vielfalt der musikalischen Gattungen, denen Rilke-Texte zugrunde liegen, ist beachtlich und reicht von Liedern, Chorsätzen und Kantaten bis hin zu Sinfonien (Krzysztof Penderecki: Sinfonie Nr. 8) und Opern (Siegfried Matthus: Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke).
Zu den bekanntesten Rilke-Vertonungen gehören Paul Hindemiths Marienleben, die 2 Lieder op. 8 von Anton von Webern und Arnold Schönbergs Lieder für Gesang und Orchester op. 22.
Auch im 21. Jahrhundert ist das Interesse an Rilke ungebrochen: Zeitgenössische Kompositionen, die auf Rilke-Texten basieren, stammen etwa von Henri Dutilleux, Wolfgang Rihm, Einojuhani Rautavaara oder Petr Eben.
Einen Überblick über die an der ub.mdw vorhandenen Rilke-Vertonungen finden Sie hier.

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