Schwerpunkt: Gehörbildung sowie Musikkunde nach den Methoden der Rhythmik
In diesem Schwerpunkt beschäftigen wir uns mit Gehörbildung nach Émile Jaques-Dalcroze, Gründer der Rhythmik.
Kompetenzen
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Durch aktives Musizieren zur Musikerin/ zum Musiker werden
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Die sensomotorische Schleife zwischen Singen, Bewegen und Hören ausbauen
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Inneres Gehör entfalten
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Relatives und absolutes Gehör ausbilden
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Durch Audiation Feinheit des Ohres entwickeln
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Plastizität des Gehirns erweitern
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musikalisches Gedächtnis erhöhen
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Gebrauch von und Wissen um Atem und Stimme erhöhen und ihre Qualität verbessern
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Improvisation (als tägliche Aktivität)
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Koordination/Desordination: Stimme und Körper differenzieren
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Intonation, besonders auch im Improvisieren mit Harmonien, entfalten
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Wissen von Musik-spezifischen und musiktheoretischen Inhalten anwenden (musicianship)
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Die internationalen Musik-Kulturen und –Stile neu bzw. weiter kennenlernen
Inhalte
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Beziehung zwischen Rhythmus und Melodie bzw. Harmonie
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Typische Dalcroze Übungen aus seinen Publikationen Solfége rythmique vocale sowie La jolie musique
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Kenntnisse der Beziehungen der Klänge untereinander
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Kenntnisse verschiedener musikgeschichtlicher, nationaler, ethnischer und ethnologischer Stile
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Solo- und Gruppenimprovisationen
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Spezielle Inhalte, auch in Verbindung untereinander
- Die Skala als Grundlage für alle weiteren Aktivitäten
- Halb-Ganzton-Unterscheidung
- Do-Do-Skalen
- Polychorde
- Stufen
- Intervalle, Harmonien bis hin zur 4 -Stimmigkeit, Umkehrungen
- Intonation
- Echo und Kanon
- Phrasierung und Anacrouse
- Pausen
- Vom Blatt Singen
- Ensemble Singen
- Improvisation mit absolutem- und Stufen-Namen
- Stimmenwechsel
- Transponieren, Modulieren
- Fehler finden
- Diktat
- Analyse
Kontakt und Infos
Michael Schnack: schnack(at)mdw.ac.at