© Taro Morikawa

Dániel Foki

Bariton

Der Bariton Dániel Foki ist mit Beginn der Spielzeit 2018/19 Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. Seine aktuellen Rollen auf der Hauptbühne des Hauses umfassen Schaunard in „La Bohème“, Barone Douphol in "La Traviata", Marullo in "Rigoletto", Roderich Zirbitz in "Frühlingsstürme" von J. Weinberger und Baron Bogumil Barczewsky in "Dschainah" von P. Abraham.
In der vergangenen Saison sang er u.a. Mendel in „Fiddler on the Roof“ und den Kater bzw. Väterchen Zeit in „L’enfant et les sortilèges“ von Maurice Ravel, die Rolle des Maximilian in Leonard Bernsteins "Candide" sowie mehrere Rollen in der Kinderoper "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Elena Kats-Chernin. Darüber hinaus war er als Karl in Attila Kardi Sendils Kinderoper „Die Bremer Stadtmusikanten“ und als Blechmann in Pierangelo Valtononis „Der Zauberer von Oz“ zu erleben.

2017/18 debutierte der junge Sänger an der Neuen Oper Wien als Junior in einer Neuproduktion von Leonard Bernsteins Oper „A Quiet Place“. Er sang den Morales in Bizets „Carmen“ an der Opéra Royal de Versailles unter der musikalischen Leitung von Jean-Christophe Spinosi.

Dániel Foki stammt aus einer musikliebenden Familie in Szombathely/Ungarn. Als Kind wollte er Schauspieler werden und besuchte zunächst die Musikschule seiner Heimatstadt. Dort kam er erstmals mit der Welt der Oper in Berührung und war fasziniert von Stars wie Bryn Terfel und Cecilia Bartoli. Nach der Matura wurde er an die mdw – Universtität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen, wo er Gesang bei Karlheinz Hanser und Musiktheaterregie bei Beverly Blankenship studierte. Ausserdem schloss er das ergänzende Masterstudium Lied und Oratorium bei Charles Spencer ab. Während seiner Studienzeit besuchte er Meisterkurse bei Helmut Deutsch und Kristinn Sigmundsson. In Rahmen von Universitätsproduktionen trat er als Graf Almaviva in „Le nozze di Figaro“ und als Dr. Falke in „Die Fledermaus“ im Schlosstheater Schönbrunn auf.

Dániel Fokis Opernrepertoire umfasst Rollen von Monteverdi bis Menotti. In der Münchner Kammeroper sang er Dandini „La Cenerentola“, und 2016 war er in der Titelpartie von Mozarts „Don Giovanni“ in einer Universitätsproduktion im Stadttheater Baden zu erleben. Er erhielt den ersten Preis und den Publikumspreis beim Nico Dostal-Gesangswettbewerb 2016 und gewann im selben Jahr er den 24. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb in der Kategorie Gesang.
März 2020

 

 
 
 

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